DE45369C - Neuerungen an elektrischen Glühstiftlampen - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Glühstiftlampen

Info

Publication number
DE45369C
DE45369C DE188845369D DE45369DA DE45369C DE 45369 C DE45369 C DE 45369C DE 188845369 D DE188845369 D DE 188845369D DE 45369D A DE45369D A DE 45369DA DE 45369 C DE45369 C DE 45369C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
shaft
rod
moment
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE188845369D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. BERTOU in Paris, Rue d'Jena 92:
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C. BERTOU in Paris, Rue d'Jena 92: filed Critical C. BERTOU in Paris, Rue d'Jena 92:
Application granted granted Critical
Publication of DE45369C publication Critical patent/DE45369C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0015Electric arc lamps the arc being outside, in the open with spare electrodes

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegenden Neuerungen an elektrischen Glühstiftlampen betreffen mehrfache Verbesserungen an den durch Patent No. 43514 geschützten Einrichtungen. Dieselben beziehen sich:
ι. auf das Bremswerk ■ am Vorschubmechanismus für die Kohle,
2. auf die Vorrichtung zum Nachschub eines frischen Kohlenstabes und
3. auf eine Einrichtung zur Beschleunigung der selbstthätigen Entzündung eines frisch nachgeschobenen Kohlenstabes.
Zur Veranschaulichung dieser Verbesserungen ■ist auf beiliegenden Zeichnungen eine mit denselben ausgestattete Lampe in Fig. ι in vorderer ίAnsicht, in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt. >;Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Kohlebehälter. In den drei vorgenannten Figuren ist wegen zu grofser Höhe der Kohlebehälter in zwei Theile zerlegt dargestellt, welche an der Linie x-y zusammengesetzt zu denken sind. Die Fig. .4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten.
Die Neuerung am: Bremswerk des Vorschub-■mechanismus für die Kohle besteht im wesentlichen in dem Ersatz einer Anzahl der bei dem früheren Bremswerk in grofser Anzahl vorhandenenZwischenräder durch ein Schneckengetriebe, bestehend aus der Schnecke c und dem 'Sehneckenrad d. Letzteres wird unter Vermittelung mehrerer Zwischengetriebe b von der Federtrommel α -aus in;'Umdrehung versetzt und wirkt selbst auf die Schnecke c ein, deren Ganghöhe nach dem Widerstand berechnet ist, welcher der in der Trommel α befindlichen gespannten Feder entgegenwirken soll. Die vorliegende Anordnung des Schneckengetriebes hat gegenüber der früheren Einrichtung mit mehreren Stirnrädergetrieben den Vorzug eines wesentlich ruhigeren Ganges und der geringeren Raumeinnahme.
Am oberen Ende des pendelnd aufgehängten Halters e für den fest eingesetzten Glühkörper/ ist eine Bremsbacke ^befestigt, welche auf einer auf der Welle der Schnecke c sitzenden Scheibe h schleift, wodurch einerseits die Bremswirkung, welche bereits durch den Widerstand des Schneckengetriebes auf die gespannte Feder ausgeübt wird, noch wesentlich erhöht und andererseits gleichzeitig dauernd ein gut leitender Schleifcontact für den nach dem festen Glühkörper./ gehenden Strom gesichert wird.
Der Vorschub des Kohlenstabes erfolgt mittelst der beiden Rillenscheiben k, auf deren Wellen gleich grofse Zahnräder b sitzen, welche in einander eingreifen. Das eine dieser Zahnräder: sitzt auf der Welle des von der-Federtrommel α in Umdrehung versetzten Triebes, Fig. 2, 3 und 5.
Die Kohlenstäbe i befinden sich in dem Behälter Z, dessen Boden von einer um m1 drehbaren Klappe,m gebildet wird. Die Unterseite dieser Klappe ist mit einem' Zahn versehen,
mittelst dessen die Klappe in schräger Lage auf einer Daumenscheibe ruht, welche auf der Welle der einen Vorschubscheibe k montirt ist. Durch die zähnartigen Daumen η wird die Klappe m in regelmäfsigen Zwischenräumen angehoben und plötzlich fallen gelassen, wodurch Erschütterungen entstehen, welche die unteren Enden der Kohlenstäbe zusammenrütteln und nach dem tiefsten Punkte zu schieben.
An den oberen Enden werden die Kohlenstäbe durch eine in dem Behälter / angeordnete Stange ο zusammengeschoben, welche am unteren Ende bei o1 drehbar befestigt ist. Dieses untere Ende ist derart umgebogen, dafs die Stange ο durch ihr eigenes Gewicht mit dem oberen Ende auf den Kohlenstäben lastet und diese nach der einen Seite hin zusammendrängt, Fig. 3.
Durch das Zusammenwirken dieser Belastungsstange ο und des Rüttelbodens m wird der Nachschub eines frischen Kohlenstabes in durchaus sicherer Weise herbeigeführt.
Zur Beschleunigung der selbstthätigen Entzündung eines frisch nachgeschobenen Kohlenstabes dient die durch Fig. 6 veranschaulichte Einrichtung, deren Wirkung darin besteht, dafs durch dieselbe in dem Augenblick, wo der abfallende Rest des verbrannten Kohlenstabes durch einen frischen Kohlenstab ersetzt wird, die Bremswirkung aufgehoben wird, welche durch das Schneckengetriebe c d und die an der Bremsbacke g schleifende Contactscheibe h auf die Federtrommel α ausgeübt wird, so dafs also in diesem Augenblick ein ungemein beschleunigter Vorschub des frischen Kohlenstabes mit voller unbehinderter Federwirkung stattfindet.
Die Einrichtung kennzeichnet sich dadurch, dafs die Welle, auf welcher das Schneckenrad d sitzt, aus zwei Theilen besteht, welche durch eine Reibungskupplung rrx mit einander verbunden sind, und dafs das eine Ende dieser Welle in einer Platte s gelagert ist, welche an einer oder mehreren Blattfedern aufgehängt ist und gleichzeitig den Anker eines Elektromagneten t bildet. Auf dem einen Theil der Welle sitzt das Schneckenrad d, auf dem anderen ein Trieb q, welcher mit einem Zahnrad ρ in Eingriff steht, das auf der Welle der einen Vorschubscheibe k montirt ist, so dafs also die Drehung des Schneckenrades d durch dieses Zwischengetriebe ρ q vermittelt wird.
Es ist ersichtlich, dafs die beiden Wellentheile gekuppelt bleiben, so lange der Elektromagnet t unwirksam ist; wird derselbe aber erregt, so dafs er den Anker s anzieht und letzterer seitlich schwingt, so wird hierdurch die Reibungskupplung rrl ausgeschaltet, und es dreht sich nunmehr der Trieb q mit der einen Wellenhälfte für sich, während die zweite Wellenhälfte mit dem einen bedeutenden Reibungswiderstand bietenden Schneckengetriebe stehen bleibt.
Es hört also in diesem Augenblick die von dem Schneckengetriebe de und der Contactscheibe h bezw. der Bremsscheibe g auf die Federtrommel α ausgeübte Bremswirkung plötzlich auf, so dafs der Vorschub des Kohlenstabes durch die Rillenscheiben k nunmehr mit der vollen Spannung der freigegebenen Feder ä'ufserst rasch erfolgt.
In dem Augenblick, wo der frische Kohlenstab auf den Block/ aufstöfst und die Wiederentzündung der Lampe erfolgt, wird der Erregerstrom des Elektromagneten t wieder unterbrochen, die Ankerplatte wird durch die Federung in ihre alte Lage zurückgebracht, die beiden Wellenhälften hierdurch wieder gekuppelt und somit das Bremswerk wieder eingeschaltet.
Um nun den Erregerstrom des Elektromagneten in den bezüglichen Momenten ein- bezw. wieder auszuschalten, ist die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung angeordnet. Dieselbe besteht aus einem am oberen Ende des Halterhebels e auf der Innenseite befestigten Contactplättchen u und einer am Gestell der Lampe angebrachten Contactschraube v, an welche das eine Ende der Spulenwickelung des Elektromagneten angeschlossen ist.
So lange der Kohlenstab i auf den Block / drückt, befindet sich das Plättchen u in abgehobener Lage; sobald der Rest eines abgebrannten Kohlenstabes jedoch herabfällt und der Halter e hierdurch frei wird, schwingt das obere Ende desselben in der durch den Pfeil %, Fig. 2, angedeuteten Richtung, wodurch zwischen u und ν Contact gebildet und hierdurch der Stromkreis des Elektromagneten t geschlossen wird, so dafs dieser den Anker s anzieht und in der oben beschriebenen Weise die Bremswirkung aufhebt.
Sobald der rasch vorgeschobene, frische Kohlenstab auf den Block/stöfst, drückt derselbe den Hebel e wieder in die normale Lage zurück, wodurch also der Erregerstrom des Elektromagneten t wieder unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei der durch Patent No. 43514 geschützten elektrischen Glühstiftlampe:
    1. der Ersatz des Regulirschaltwerks durch ein Bremswerk , bestehend aus einem Schneckengetriebe (de) und einer auf der Schneckenwelle sitzenden Bremsscheibe (h), welche an einer am Glühkörperhalter befestigten Bremsbacke (g) schleift und hierdurch gleichzeitig dauernd einen guten Contact sichert;
    2. der Ersatz des Vorschubwerks mit loser
    Gegendruckrolle H durch eine aus zwei zwangläufig in Drehung versetzten Rillenscheiben k bestehende Vorrichtung in Verbindung mit einem die unteren Enden der Reservekohlenstäbe seitlich zusammenschiebenden Rüttelboden (m) des Reservebehälters und einer die oberen Enden der Kohlenstäbe ebenfalls zur Seite drückenden Gewichtsstange (o)\
    die Hinzufügung einer Vorrichtung zur Beschleunigung des Vorschubes des Kohlenstabes in dem Augenblick, wo der Rest eines abgebrannten Kohlenstabes abfällt, bestehend in der Zweitheilung der Welle des Schneckenrades (d), der Anordnung einer Reibungskupplung (r τΛ) zwischen den beiden Wellenhälften und der Lagerung des einen Wellenendes in dem federnd befestigten Anker (s) eines Elektromagneten (t), derart, dafs bei Erregung des letzteren die Reibungskupplung gelöst und die von dem Schneckengetriebe (d c) und der damit verbundenen Contactscheibe (h) auf die Antriebsfeder ausgeübte Bremswirkung aufgehoben wird;
    4. in Verbindung mit dem durch Anspruch 3. gekennzeichneten beschleunigten Vorschub eine Contactvorrichtung zur Bethätigung des Elektromagneten t in dem Augenblick, wo der Rest eines abgebrannten Kohlenstabes abfällt, bestehend aus der Contactschraube (v) und der am oberen Ende des Glühkörperhalters (e) auf der Innenseite angebrachten Contactplatte (u), derart, dafs . bei dem in oben genanntem Augenblick stattfindenden Ausschlag des Halters (e) zwischen ν und u Contact entsteht, während die Aufhebung des Contactes dadurch bewirkt wird, dafs der mit voller Federkraft vorgeschobene frische Kohlenstab den Halter (e) in seine normale Lage zurückdrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188845369D 1887-06-19 1888-03-06 Neuerungen an elektrischen Glühstiftlampen Expired DE45369C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE43514T 1887-06-19
DE45369T 1888-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE45369C true DE45369C (de) 1888-11-26

Family

ID=320545

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188845369D Expired DE45369C (de) 1887-06-19 1888-03-06 Neuerungen an elektrischen Glühstiftlampen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE45369C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1554607A1 (de) Einrichtung zum Bereitstellen von einzelnen Handtuchlaengen
DE45369C (de) Neuerungen an elektrischen Glühstiftlampen
DE871263C (de) Sammelbehaelter-Fuellvorrichtung fuer stabartige Gegenstaende, z. B. Zigaretten
DE1949693U (de) Webstuhl.
DE570020C (de) Vorrichtung zum Verweben von Hartdraht
DE38464C (de) Vorrichtung zum selbstthätigen Bewegen von Wiegen, Schaukelstühlen u. dgl
DE2038724A1 (de) Vorrichtung zur Lueckenschrittwiederholung fuer Schreibmaschinen
DE79069C (de) Kastenmagazin für Mehrladegewehre
DE138015C (de)
AT17292B (de) Maschine zum Einfüllen von Holzstäbchen oder dgl. in Schachteln oder Kasten.
DE164100C (de)
DE34558C (de) Maschine zur Bindung von Jacquardkarten. (I
DE317231C (de)
DE51464C (de) Schufswächter für Webstühle
DE612861C (de) Mit Vor- und Nachfuellung arbeitende Auswiege- und Einfuellvorrichtung
DE93676C (de)
DE136659C (de)
DE161544C (de)
DE509662C (de) Vorrichtung zum Kuppeln der Bindevorrichtung und der Nadelwelle von Strohpressen mit der Binderwelle bzw. dem Kolbenwagen
DE34271C (de) Ausrücke-Vorrichtung für Webstuhl-Regulatoren
DE152386C (de)
DE96210C (de)
DE152603C (de)
DE52027C (de) Anordnung der Uebertragungsvorrichtung für den galvanometrischen Ausschlag bei elektrischen Zählern
DE21645C (de) Neuerungen an elektrischen Lampen