DE34558C - Maschine zur Bindung von Jacquardkarten. (I - Google Patents

Maschine zur Bindung von Jacquardkarten. (I

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DE34558C
DE34558C DENDAT34558D DE34558DA DE34558C DE 34558 C DE34558 C DE 34558C DE NDAT34558 D DENDAT34558 D DE NDAT34558D DE 34558D A DE34558D A DE 34558DA DE 34558 C DE34558 C DE 34558C
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DE
Germany
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binding
machine
cards
card
jacquard cards
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34558D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. L. PESCHKES in Krefeld
Publication of DE34558C publication Critical patent/DE34558C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C15/00Pattern cards or chains
    • D03C15/08Apparatus for interconnecting, e.g. by lacing, or disconnecting pattern cards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
KLASSE 86: Weberei.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Binden von Jacquard-Karten, welche nach demselben Princip und in derselben Weise arbeitet, wie die im Patent No. 27021 beschriebene Maschine. Auch bei der vorliegenden Maschine werden die Karten in der Weise gebunden, dafs die Bindefäden paarweise zusammengezwirnt und in die Bindelöcher der Karten unter Anwendung von Schnittfugen eingelegt werden, welche entweder je zwei Bindelöcher verbinden oder von den Bindelöchern nach dem Rande auslaufen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Maschine, welche durch Umänderung der früheren Maschine entstanden ist, dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Gesammtansicht mit theilweisem Schnitt, während die übrigen Figuren Details sind.
Auf einem Tisch α1 der Maschine befindet sich, in einem geeigneten Gestell aufgespeichert, eine Anzahl der zu bindenden Karten a, welche durch ein aufgelegtes Gewicht Q. belastet sind. Die Karten ruhen auf einem auf deni Tisch al hin- und herbeweglichen Schieber b, welcher vorn so weit abgehobelt ist, dafs er gerade eine Karte aufnehmen kann. Der Schieber b erhält seine hin- und hergehende Bewegung durch -die Hebel bl b2 bs, die Coulisse δ4 und das Excenter b5. Bewegt sich nun der Schieber b in der Richtung des Pfeiles, Fig. 1, so schiebt er die unterste Karte aus dem Gestell heraus und läfst sie
gung auf die Platte
bei seiner Rückwä'rtsbewe- c des Tisches a1 fallen.
Die Platte c ist mit dem Schieber d verbunden, welcher durch die Organe dl d'2 ds und <i4 in derselben WTeise angetrieben wird wie der Schieber b.
Sobald nun auf c eine Karte liegt, wird dieselbe nach der Schnürstelle e befördert. Zwischen der letzteren und dem Tisch c ist eine zweitheilige Schnurrolle / angeordnet, deren obere Hälfte f1 gehoben und etwas nach rückwärts bewegt wird, wie punktirt in Fig. 1 gezeichnet ist, wenn der Schieber d die Karte a nach der Schnürstelle e transportirt.
Das Heben und Zurückziehen der oberen Hälfte f1 der Schnürrolle / geschieht durch den Hebel/2 und das Excenter/3. Die Kartenhalter h sind ebenfalls mit. dem Hebel /2 verbunden und machen deshalb dieselbe Bewegung wie der obere Theil/1 der Schnurrolle/. /' und h gehen wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurück, sobald die Karte α auf ihrem richtigen Platze liegt. An der Schnürrolle / sitzt ein getheiltes Zahnrad g, welches in das Zahnrad gl eingreift, das von der Trommel g2,. den Riemen ga, den Tritthebeln g·4 und den Trittexcentern g5 einmal nach links und einmal nach rechts gedreht wird. Durch die Löcher i der Schnürrolle/ sind zwei Bindefäden geführt, Fig. 2, welche, wie eben beschrieben, bei einer Karte nach links und bei der nächsten nach rechts zusammengezwirnt werden und hierdurch die
mittlere Bindung der Karte erzeugen. Die Bindefäden für die mittlere Bindung werden der Schnürrolle von einer Seite der Maschine aus zugeführt und durch eine Gabel, welche an einer Rolle χ sitzt, Fig. 4, aus einander gehalten, damit die Karten ohne Hindernifs von dem Schieber d durch die geöffnete Schnürrolle f hindurch unter die Halter h transportirt werden können. Die Rolle χ erhält ihre Bewegung von den Tritthebeln g·4, welche die Rechts- und Linksdrehung der Schnürrolle / bewirken. Gleichzeitig mit der mittleren Bindung werden auch die Bindungen an den Enden der Karten bewirkt, und zwar in folgender Weise (s. Fig. 1 und 3 links). Der Hebel k1, welcher von dem Excenter k2 gehoben und gesenkt wird, bewegt die Zange k nach oben und nach unten. Wenn der mittlere, vorn gegabelte Arm der Zange in der Richtung des Pfeiles in die Höhe geht, so werden die beiden äufseren Arme nach unten bewegt und die Einschnitte in der Karte geöffnet, wie punktirt dargestellt ist. Sobald der Einschnitt geöffnet ist, springt eine der zwei an jeder Seite der Maschine befindlichen Schnürnadeln /, Fig. 3 und 5 (rechts), mit der Schnur vor und legt die letztere in die Bindelöcher. Die Nadeln Z erhalten ihre hin- und hergehende Bewegung von Hebeln Z1, welche mit Hülfe verstellbarer Kurbeln oder Excenter Z2 zurückgedrückt und durch Federn Z3 vorgeschnellt werden. Um ein richtiges Einlegen der Schnüre zu sichern, ist vor den Nadeln Z ein Schieber ο gelagert, Fig. 5, welcher, von einer Kurbel vorgedrückt und durch eine Feder zurückgeschnellt, die Schnüre bis zu den Bindelöchern zwischen je zwei Karten vorschiebt. Da die Schnürnadeln Z die Schnur einmal oben und einmal unten einzulegen haben, so müssen dieselben eine entsprechende Bewegung ausführen; sie sind zu dem Zweck mit Stangen m verbunden, Fig. 3 und 1, welche in Hebeln m1 drehbar gelagert sind, die von eigenthümlich geformten Excenternj^ gehoben und gesenkt werden. ■
Nachdem die Karte auf diese Weise geschnürt ist, wird sie weiter bewegt, um einer neuen Karte Platz zu machen.
Der Transportmechanismus ist folgendermafsen eingerichtet: Hinter den Kartenhaltern h, Fig. i, sind zwei eiserne, mit Gummi bekleidete Walzen η nl angeordnet, von welchen n1 ein Zahnrad trägt, das in ein gröfseres Zahnrad ρ eingreift.
Das Zahnrad ρ ist mit einem Sperrrad p1 verbunden, welches von dem Sperrkegel ρ'2 durch Vermittelung der Hebel p3p* pb und des Excenters pe in Bewegung gesetzt wird. Am Ende der Maschine sind zwei ebenfalls mit Gummi bekleidete Walzen q q1 gelagert, welche durch den Schaltmechanismus q2 q3 qi qb p5 und p6 in Umdrehung versetzt werden,
Die Gummibekleidung der Walzen nnl ist so angeordnet, dafs die Karten nur neben den Bindefäden von den Walzen berührt werden, während die Gummiringe der Walzen q q1 auch auf den zusammengezwirnten Bindefäden laufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Diejenige Ausführungsform der durch Patent No. 27021 geschützten Maschine zur Bindung von Jacquard-Karten, welche sich ergiebt, wenn die Zuführung der zu bindenden Karten selbsttha'tig und zwar unter Passirung derselben durch einen diametralen Schlitz der für die mittlere Bindung dienenden Zwirnscheibe (f g) erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34558D Maschine zur Bindung von Jacquardkarten. (I Expired - Lifetime DE34558C (de)

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