DE269397C - - Google Patents

Info

Publication number
DE269397C
DE269397C DENDAT269397D DE269397DA DE269397C DE 269397 C DE269397 C DE 269397C DE NDAT269397 D DENDAT269397 D DE NDAT269397D DE 269397D A DE269397D A DE 269397DA DE 269397 C DE269397 C DE 269397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
needle
workpiece
hook
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT269397D
Other languages
English (en)
Publication of DE269397C publication Critical patent/DE269397C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/006Hooked needles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/06Curved needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi26'9397 -■ KLASSE 52 a. GRUPPE
OLOF NYLEN in HUFVUDSTA, Schweden.'
Die Erfindung' bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einlegen des Fadens in die Hakennadel an Schuhwerknähmaschinen. Um das Zerreißen des Fadens durch den Haken zu verhüten, muß der Faden sicher über die Nadel, und zwar unmittelbar unter deren Haken, gespannt werden. Dazu ist es erforderlich, den Fadeneinleger in einer bogenförmigen Bahn quer zur Bewegungsbahn der Nadel
ίο zu bewegen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine zur Bewirkung einer solchen Bewegung dienende Vorrichtung, die sich gegenüber den bekannten Anordnungen dadurch auszeichnet, daß sie eine sehr einfache und zusammengedrängte Vorrichtung bildet, und die außerdem derart angeordnet ist, daß sie zum Vernähen der Sohle mit dem Rahmen bei solchen Schuhen verwendet werden kann, die sehr tiefe Sohlenaushöhlung (Damenschuhe) besitzen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt Fig. ι den Fadeneinleger und einige benachbarte Teile von links gesehen, während die Fig. 2 und 3 den Fadeneinleger in Vorderansicht in zwei verschiedenen Stellungen zeigen.
Die Maschine ist wie gewöhnlich mit einer Werkstückunterlage ι, einem Werstückdrücker 2, einer gebogenen Ahle 3, einer gebogenen Hakennadel 4, einem Fadenhaken 5, einem Fadeneinleger 7 und einem Schleifenableger 10 versehen. Die Halter der Nadel und der Ahle sind auf der Welle 47 drehbar angeordnet.
Das Werkstück wird in bekannter Weise zwischen die Unterlage 1 und den Werkstück- , drücker 2 eingeführt, indem der letztere gehoben und nach der Einführung des Werkstückes wieder gesenkt wird. Beim Betriebe der Maschine sticht zunächst die Ahle 3 von oben durch das Werkstück hindurch, worauf die Nadel 4 sich derart aufwärts bewegt, daß ihre Spitze nahe an die der Ahle 3 reicht. In dieser Stellung zueinander bewegen sich Nadel • und Ahle gemeinsam aufwärts durch das Werkstück hindurch. Ehe die Nadel ihre höchste Stellung erreicht, d. h. wenn sie ungefähr die in Fig. ι gezeigte Stellung einnimmt, bewegt sich der um den Zapfen 6 (Fig. 2 und 3) drehbare Fadenhaken 5 abwärts und greift den Faden an der linken Seite der Nadel (s. Fig. 3). Darauf bewegt sich gemäß der Erfindung der Fadeneinleger 7, der am unteren Ende mit einer Führung 8 für den Faden 9 versehen ist, von seiner linken oberen Endlage (Fig. 2) aus in seine rechte untere Endlage (Fig. 3), und zwar in einer gebogenen Bahn, und legt dabei den Faden in den Haken der Nadel 4 ein, die sich inzwischen in ihre höchste Stellung bewegt hat. Wenn die Nadel dann bei der Rückkehr sich mit ihrer Spitze in dem Werkstück befindet, dreht sich der Fadenhaken 5 wieder aufwärts, so daß er den Faden freigibt. Sobald die Nadel vollständig durch das Werkstück hindurchgegangen ist, wird der Schleifenableger 10 bewegt, welcher während der oben beschriebenen Bewegungen mit seinem oberen Ende dicht unterhalb der Werkstückunterlage und hinter der Nadel stillge-
legen hat. Der Schleifenableger io bewegt sich mit seiner Spitze in die von der Nadel unter dem Werkstück ausgezogene Fadenschleife und macht den Faden von der Nadel frei.
Die Vorrichtung zur Herbeiführung der beschriebenen Bewegungen des Fadeneinlegers 7 besitzt folgende Einrichtung:
Der Fadeneinleger 7 ist mittels eines Zapfens 15 an einem Lenker 16 drehbar befestigt. Das eine Ende des Lenkers ist mittels des Zapfens 18 an dem Gestell 17 drehbar gelagert, während Sein anderes Ende durch einen Zapfen 19 mit einer Stange 20 drehbar verbunden ist, die die Verbindung mit demeinen Arm eines Winkelhebels 21 (Fig. 1) herstellt. Auf das andere Ende dieses Hebels 21, der an dem Zapfen 22 des Gestells drehbar befestigt ist und unter der Wirkung einer in der Zeichnung nicht' dargestellten Feder steht, wirkt eine auf der Hauptwelle 24 befestigte Kurvenscheibe 25 ein. Am oberen Ende ist der Fadeneinleger 7 mit einem Schlitz 26 versehen, in den ein am Gestell befestigter Zapfen 27 eingreift. Durch diese Vorrichtung wird das mit der Fadenführung 8 versehene untere Ende des Fadeneinlegers 7 bei der Drehung der Hauptwelle 24 zwangläufig in der beschriebenen Weise bewegt, so daß der Fadeneinleger 7 in gewissen Zeitabschnitten den Faden in den Haken der Nadel einlegt.
Die zur Bewegung der Nadel, der Ahle usw. dienenden Vorrichtungen sind nicht beschrieben und auch nicht dargestellt, da sie keinen Teil der Erfindung bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Einlegen des Fadens in die Hakennadel an Schuhwerknähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadeneinleger (7) an einem schwingbar gelagerten Lenker (16) drehbar befestigt und durch eine Stift- und Schlitzführung (26, 27) am Gestell (17) geführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT269397D Active DE269397C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE269397C true DE269397C (de)

Family

ID=526267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT269397D Active DE269397C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE269397C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE269397C (de)
DE289806C (de)
DE566120C (de) Naehmaschine mit in zwei verschiedenen Richtungen beweglicher Stoffklemme
DE234623C (de)
DE626100C (de) Knopflochnaehmaschine
DE950766C (de) Zusatzapparat fuer Naehmaschinen zum Kantensteppen
DE930058C (de) Blindstichnaehmaschine
DE87081C (de)
DE678781C (de) Zusatzapparat fuer Naehmaschinen zum Einfassen von Stoffkanten
DE165036C (de)
DE886242C (de) Naehmaschinenstoffklemme
AT117321B (de) Knüpfteppichwebstuhl.
DE371406C (de) Doppelsteppstich-Schuhwerknaehmaschine mit gebogener Hakennadel, gabelfoermigem Fadeneinleger und Fadenablenker
DE513907C (de) Naehmaschine mit Einrichtung zum Aufbiegen der Gewebekanten und Kantenbeschneidevorrichtung
DE143974C (de)
DE538513C (de) Strumpfstopfmaschine mit Zungennadel fuer Kettenstich
DE210845C (de)
DE308928C (de)
DE48740C (de) Einfädelmaschine für die Nadeln der heilmann'schen Stickmaschine
DE48631C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einfädeln von Stickmaschinennadeln
DE600973C (de) Blindstichpikiervorrichtung zum Anbau an Naehmaschinen
DE260824C (de)
DE105028C (de)
DE225693C (de)
DE34558C (de) Maschine zur Bindung von Jacquardkarten. (I