DE526015C - Vorrichtung zum Knuepfen von Smyrnaknoten - Google Patents

Vorrichtung zum Knuepfen von Smyrnaknoten

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DE526015C
DE526015C DEF67086D DEF0067086D DE526015C DE 526015 C DE526015 C DE 526015C DE F67086 D DEF67086 D DE F67086D DE F0067086 D DEF0067086 D DE F0067086D DE 526015 C DE526015 C DE 526015C
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DE
Germany
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gripper
thread
threads
pile
chain
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Expired
Application number
DEF67086D
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English (en)
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HERMANN FROELICH
Original Assignee
HERMANN FROELICH
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/02Axminster looms, i.e. wherein pile tufts are inserted during weaving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Knüpfen von Smyrnaknoten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Knüpfen von Smvrnaknoten für jacquard-Teppichknüpfmaschinen mit selbsttätig gesteuerten Farbfädenmagazinen.
  • Bei den bisher bekannten Einrichtungen war, um die Knoten in die Kette einzuknöpfen, eine große Anzahl von einzelnen Gliedern notwendig, die ihrerseits wieder äußerst verwickelte Bewegungen ausführen mußten, um die einzelnen Florfäden um die Kettenfäden zu legen.
  • So wurden beispielsweise die gegebenenfalls durch eine Tacquardeinrichtung ausgewählten, mittels Zangen auf eine bestimmte Länge aus einem Farbfädenmagazin herausgezogenen Florfäden nach dem Abschneiden an beiden Enden von zwei Greifern gefaßt, die dann schwierige Bewegungen ausführen mußten, um die Florfäden quer zur Kette zu bringen, worauf weitere Greifer die Knoten vollendeten. Die zuerst genannten Greifer mußten sich ferner, um die Querstellung des Florfadens zur Kette zu erreichen, um ihre eigene Achse in senkrechter Richtung drehen.
  • Zweck der Erfindung ist es nun, die große Anzahl der Glieder sowie deren zahlreiche verwickelte Bewegungen auf ein Mindestmaß zu beschränken.
  • Die Erfindung besteht darin, daß Greifer mit verschränkten Schnäbeln angeordnet sind, die die entsprechend dem zu knüpfenden Teppichmuster in an sich bekannter Weise durch die jacquardeinrichtung ausgewählten, mittels Zangen auf eine bestimmte Länge aus dem Farbfädenmagazin herausgezogenen Florfäden in der Mitte erfassen und nach dem Abschneiden infolge der Schnabelverschränkung aus der Längsrichtung in die Querrichtung bringen. Ferner sind noch federnde Knüpfer vorgesehen, die das Florfadenstück sowohl um die beiden zu umknüpfenden Kettenfäden herumlegen als auch die Enden desselben durch diese beiden Kettenfäden hindurchziehen, um so den Smv rnaknoten zu bilden. Erfindungsgemäß sind die verschränkten Greifer auf einer drehbar gelagerten Welle befestigt, die durch einen Hebel so geschwenkt wird, daß die verschränkten Greifer an die Kette herangebracht werden, wobei durch eine auf einem feststehenden Bolzen gleitende Gabel die Greifer aus der oberen Greifstellung in die untere Abgabestellung gebracht «-erden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i die Vorrichtung nach der Erfindung von der Seite gesehen, Fig. 2 einen Greifer von der Seite gesehen, Fig. 3 einen Greifer von vorn gesehen, Fig. 4. einen Greifer von oben gesehen, Fig. 5 bis 7 einen Knüpfer in verschiedenen Arbeitsstellungen von vorn gesehen, Fig. S und 9 einen Knüpfer in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen von der Seite gesehen, Fig. io einen Knüpfer entsprechend der Fig.S von oben gesehen. Die verschiedenen farbigen, für die Knotenbildung erforderlichen Fäden sind in ein Farbfädenmagazin f eingezogen. Dieses wird zwecks Auswahl der jeweils gewünschten Fadenfarbe durch eine Jacquardmaschine in den verschiedenen Höhen in den Bereich von Zangen g gebracht, die den jeweils gewünschten Noppenfaden f 1 auf eine bestimmte Länge herausziehen. Vor dem Abschneiden des Noppenfadens f 1 werden die verschränkten Greifer g1, die auf einer an Hebeln sz drehbar gelagerten Welle S befestigt sind, durch diese Hebel lt in den Bereich der Florfäden gebracht.
  • Die Schnabelspitzen der Greifer g1 sind um etwa 2o° verschränkt gegenüber dem übrigen Greiferkörper, wie aus Fig. 3 und q ersichtlich ist. Die Greifer g1 sind auf der Welle S derart angebracht, daü die verschränkten Spitzen, in der Axialrichtung der Welle S gesehen, sich mit dieser rechtwinklig kreuzen, d. h. der Hauptkörper des Greifers g1 ist schräg auf der Welle S befestigt.
  • Dadurch wird erreicht, daü sich die Greiferschnäbel beim Öffnen in axialer Richtung voneinander entfernen, es wird sich daher beim Heben der Welle S zu den Florfädenmagazinen je ein Schnabelteil rechts und links des Florfadens f l befinden. Der axiale Drehpunkt der Greiferschenkel befindet sich in der Richtung x-y (Fig. q.). Wenn sich die Schnäbel der Greifer g1 schließen, bevor die Florfäden f1 im Kamm a durch das am Schlitten i befindliche Messer e abgeschnitten sind, so werden die Florfäden gezwungen, nach dem Abschneiden und Loslassen der Zangen g aus der Längsrichtung in die Querrichtung überzugehen, wie in den Fig. a und 3 dargestellt ist.
  • An einer heb- und senkbaren Stange r sind ferner Knüpfer ü befestigt; die bei m im Bedarfsfalle seitlich federnd zusammengedrückt, also mit den unteren Haken einander genähert werden.
  • Sowohl die oberen, nur waagerecht bewegten Zangen g als auch die an der Welle S befindliche schwingende Greiferreihe g1 sind nicht in der den einzuknöpfenden Knoten entsprechenden Anzahl angeordnet, sondern j e nach Kettendichte immer in Abständen von vier, sechs oder mehr Kettenfäden.
  • Der Knüpfvorgang wickelt sich nun folgendermaßen ab: Die Zangen g an der Schiene b, die sich nur in der Pfeilrichtung hin und her bewegt, fassen die durch die Jacquardeinrichtung vorgelegten Florfäden f l und ziehen diese in der gewünschten Länge aus den Fadenmagazinen fheraus; das Öffnen und Schließen der Zangen g kann in bekannter Weise geschehen, etwa durch die Teile 1, v, z, z1. Der Hebel lt mit den verschränkten Greifern gl wird nach oben in die in Fig. i mit vollen Linien gezeichnete Stellung geschwenkt, so daü sich die Schnäbel der Gre_fer g1 je rechts und links eines Florfadens befinden. Das Öffnen und Schließen der Greiferschnäbel kann wie bei den Zangen g erfolgen.
  • Die abgeschnittenen und durch das Schließen der Greifer g1 jetzt quergerichteten Florfäden werden nun durch den Hebel h in die gestrichelt gezeichnete Stellung nach unten geschwenkt.
  • Die Welle S wird dabei mit ihren Greifern g1 durch die mit ihr verbundene, auf einem feststehenden Bolzen o gleitende Gabel k aus der oberen Greifstellung in die untere Abgabestellung gebracht.
  • Die von den Greifern g1 gehaltenen Florfäden f1 liegen nun quer über den Kettenfäden u. Alsdann bewegt sich die Stange r mit den darauf befestigten Knüpfern Ü in der Pfeilrichtung c-d (Fig. i) nach dem Florfaden f 1 zu. Die untere Einkerbung der Knüpfer ü legt sich auf den Florfaden f1 (Fig. i und $). Beim weiteren Niedergehen der Knüpfer iz drücken diese den Florfaden f 1 rechts und links der zwei zu umknüpfenden Kettenfäden u nach unten (Fig. 6 und 9) . In ihrer tiefsten Stellung werden die Knüpfer i8 paarweise bei m (Fig. 5, 6 und 9) zusammengedrückt, so daü der Florfaden die in Fig.6 gezeigte Krümmung annimmt. Nun bewegen sich die geschlossenen Knüpfer etwas nach oben, wobei sie die Noppenfadenenden um die Kettenfäden zc herumlegen (Fig. 7), und der Knoten ist fertiggestellt.
  • Die Knüpfer ü gehen noch einmal kurz nach unten, öffnen sich unterhalb der Kettenfäden wieder und werden dann ganz nach oben von der Kette weggeführt. Vor der Aufwärtsbewegung der Knüpfer ü zum Zweck des Nachobenschiebens der Florfadenenden (Fig. 6) Lewegen sich noch die Greifer g1 ein wenig vor- oder rückwärts, damit das Mittelstück des Florfadens f 1 den hochkommenden Knüpfern i4 ausweicht.
  • Nach jedem Knüpfvorgang wird durch das Webblatt die entstandene Knotenreibe hinter einen Kamm t (Fig. i) gedrückt. Sind alle Knoten einer Reihe vollständig eingeknüpft, so wird ein Schuüfaden eingetragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Knüpfen von Smyrnaknoten für jacquard-Teppichknüpfmaschinen mit selbsttätig gesteuerten Farbfädenmagazinen, gekennzeichnet durch Greifer (g1) mit verschränkten Schnäbeln, die die entsprechend dem zu knüpfenden Teppichmuster durch die jacquardeinrichtung ausgewählten, mittels Zangen (g) auf eine bestimmte Länge aus dem Farbfädenmagazin (f) herausgezogenen Florfäden in der Mitte erfassen und nach dem Abschneiden infolge der Schnabelverschränkung aus der Längsrichtung in die Querrichtung bringen, sowie durch federnde Knüpfer (ii), die das Florfadenstück sowohl um die beiden zu umknVipfenden Kettenfäden (u) herumlegen als auch die Enden desselben durch diese beiden Kettenfäden hindurchziehen, um so den Smvrnaknoten zu bilden. a. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die verschränkten Greifer (g1) auf einer drehbar gelagerten Welle (S) befestigt sind, die durch einen Hebel (h) so geschwenkt wird, daß die verschränkten Greifer (g1) an die Kette (u) herangebracht werden, wobei durch eine auf einem feststehenden Bolzen (o) gleitende Gabel (k) die Greifer (g1) aus der oberen Greifstellung in die untere Abgabestellung gebracht werden können.
DEF67086D 1928-10-30 1928-10-30 Vorrichtung zum Knuepfen von Smyrnaknoten Expired DE526015C (de)

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DE526015C true DE526015C (de) 1931-06-01

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DE (1) DE526015C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3379222A (en) * 1964-07-16 1968-04-23 Svend Sigurd Christie Fleischer Pile thread selecting, cutting, and positioning device for a carpet loom

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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