DE557291C - Vorrichtung zum Einknuepfen von Smyrnaknoten in Webketten auf Teppichknuepfmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einknuepfen von Smyrnaknoten in Webketten auf Teppichknuepfmaschinen

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DE557291C
DE557291C DE1930557291D DE557291DD DE557291C DE 557291 C DE557291 C DE 557291C DE 1930557291 D DE1930557291 D DE 1930557291D DE 557291D D DE557291D D DE 557291DD DE 557291 C DE557291 C DE 557291C
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/02Axminster looms, i.e. wherein pile tufts are inserted during weaving

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 557291 KLASSE 86 d GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einknüpfen von Smyrnaknoten in Webketten auf Teppichknüpfmaschinen, bei denen die Knoten lediglich mittels zweier die Enden des jeweils einzuknüpfenden Florfadenstückes erfassenden Florfadengreifer gebildet werden. Zweck der Erfindung ist, mit einer solchen Vorrichtung die Knoten so festzuziehen, daß die Knotenschenkel in den einzelnen Knotenreihen hintereinander zu stehen kommen.
Es ist zwar bereits bekannt, eine solche Knotenstellung mittels einer jedoch aus drei Zangen bestehenden Knüpfvorrichtung· zu erzielen, und zwar wird bei dieser bekannten Vorrichtung das einzuknüpfende Florfadenstück von zwei abgekröpften Zangen zunächst um einen Spanndraht zu einer einfachen
' ·■: Schlinge gebogen, deren in der Kettenrichtung hintereinanderliegende Enden dann von einer dritten Zange erfaßt und zwischen den Kettenfäden hindurchgezogen werden. Vorrichtungen dieser Art sind aber verwickelt. ■ Vor allem sind sie wegen des während der Knotenbildung notwendigen Überganges des Florfadenstückes von einem Zangenpaar auf eine weitere Zange im Betriebe nachteilig.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun eine lediglich aus zwei Florfadengreifern bestehende Knüpfeinrichtung derart ausgebildet, daß die beiden die Enden des jeweils einzuknüpfenden Florfadenstückes erfassenden Mäuler der Florfadengreifer beim Festziehen der Knoten in der Kettenrichtung gegeneinander versetzt sind.
Dadurch wird auf einfache Weise ohne verwickelte Gestaltung der Knüpfzange und ohne Verminderung der Arbeitsgeschwindigkeit eine für das gleichmäßige Aussehen des Teppichs günstigere Stellung der Knoten erzielt als mittels der bisher bekannten, aus zwei Florfadengreifern bestehenden Knüpfzangen.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an dem Beispiele der bekannten Smyrna- oder Giordesknoten veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. 1, 2 und 3 in Vorderansicht, in schaubildlicher Darstellung und in Draufsicht die mittels der bisherigen zweizangigen Knüpfvorrichtungen hergestellten Smyrnaknoten. Die Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen in der gleichen Darstellung die Form und Lage der gemäß der Erfindung eingeknüpften Smyrnaknoten. Die Fig. 7 bis 11 veranschaulichen in schematischer, z. T. schaubildl icher Darstellung die Herstellung der Knoten sowie die hierzu dienenden Einrichtungen an mechanischen Knüpf vorrichtungen. Die Fig. 12 zeigt gleichfalls in schematischer, schaubildlicher Darstellung eine weitere Ausführungsform der Knüpfvorrichtung. Die Fig. 13 bis 18 veranschaulichen eine weitere Ausfüh-
rungsform einer Knüpfvorrichtung mit drehbaren und verschwenkbaren Florfadengreifern. Die Fig. 19 bis 21 zeigen verschiedene Stellungen der Flor fadengreif er nach den Fig. 13 bis 18 beim Knüpfen.
Die den Flor bildenden freien Enden oder Äste a2 der Knoten lagen bisher im allgemeinen zwischen den beiden Kettenfäden B in der Schußrichtung nebeneinander. Bei den Knoten, die mittels der Erfindung gemäß ausgebildeten zweizangigen Knüpfvorrichtungen hergestellt werden, liegen, wie die Fig. 4 bis 6 zeigen, die Knotenenden a2 zwischen den Kettenfäden B nicht mehr in der Schußrichtung· nebeneinander, sondern in der Kettenrichtung hintereinander.
Die eigentliche Schleifenbildung erfolgt auf bekannte Weise. Eine Aushebe- und Spreizvorrichtung b (Fig. 7 und 8) hebt zwei Kettenfäden B aus und spreizt sie in der Schußrichtung auseinander. Zwischen die auseinandergespreizten Kettenfäden B greifen die beiden Florfadengreifer M und N (Fig. 7 und 9) in geöffnetem Zustande ein und erfassen das jeweils einzuknüpfende Florfadenstück a. Die Schleifenbildung erfolgt durch eine Drehung der Florfadengreifer M und N in der Richtung der Pfeile I (Fig. 9), das Festziehen der fertigen Knoten durch eine Bewegung der Flor fadengreif er M und N gegen das Warenende hin (Pfeil II, Fig. 7, 10 und 11). Sobald eine Knotenreihe fertiggestellt ist, wird ein Schußfaden C (Fig. 7) eingetragen, und es erfolgt der Anschlag des Webblattes c der Weblade d.
Während des Einlegens des Florfadenstückes α in die geöffneten Florfadengreifer M und N sowie während der Schleifenbildung liegen die Mäuler m und η der Florfadengreifer M und N in einer zur Schußrichtung parallelen Geraden, wie in Fig. 7 mit gestrichelten Linien und in den Fig. 9 und 10 mit vollen Linien angedeutet ist. Bei den bisher bekannten Maschinen zur Herstellung von Knüpfteppichen führen die Florfadengreifer M ■ und N in dieser gegenseitigen Lage der Mäuler m und η auch die Bewegung in der Richtung des Pfeiles II aus, wodurch die symmetrische Form des Knotens A (Fig. 1 bis 3) zustände kommt. Der Erfindung gemäß erfolgt aber während des Festziehens der Knoten eine gegenseitige Verstellung der Florfadengreifer M und N in der Kettenrichtung, indem einer der beiden Florfadengreifer um den in der Fig. 11 ein wenig übertrieben gezeichneten Betrag y in der Kettenrichtung verstellt wird. Bevor die Florfadengreifer M und N den Knoten A1 freigeben, erhält somit einer der beiden Florfadengreifer eine zusätzliche Bewegung in der Kettenrichtung (Pfeil II). Dadurch kommt die in) den Fig. 4 bis 6 dargestellte Knotenform mit in der Kettenrichtung hintereinanderstehenden Knotenenden a2 zustande.
Die Verstellung oder zusätzliche Bewegung eines der beiden Florfadengreifer kann entweder schon während der Schleifenbildung (Fig. ro) erfolgen oder auch erst knapp vor dem Freigeben des fertigen Knotens. Beispielsweise kann einer der beiden rohrförmigen Florfadengreifer (Fig. 7 bis 11) in dem gemeinsamen Träger in der Längsrichtung verschiebbar gelagert sein und die zusätzliche Verstellung mittels eines Anschlages oder eines Hebelmechanismus erhalten. Es kann aber auch einer der beiden Florfadengreifer mit einem Außengewinde versehen und mit diesem in einem Muttergewinde des Traglagers geführt sein, so daß er bei einer Drehung im Sinne des Pfeiles I (Fig. 9) eine zusätzliche Bewegung in der Kettenrichtung (Pfeil II) erhält.
Bei Knüpfvorrichtungen, wo die Florfadengreifer M und N während des Festziehens der Knoten eine im wesentlichen zur Kettenrichtung parallele Bewegung ausführen, können die Mäuler m und η der Florfadengreifer schon bei Beginn des Arbeitsganges, d. h. bereits beim Einlegen des einzuknüpfenden Florfadenstückes α (Fig. 9), um den erforderliehen Betrag y gegeneinander versetzt sein (Fig. 12). Die Mäuler m und η der Flor fadengreifer M und N liegen dann ständig in einer Geraden, die mit der Kettenrichtung einen von 90 ° ein wenig abweichenden Winkel einschließt, und in dieser Richtung muß auch die Florfadenausziehzange arbeiten, welche die einzuknüpfenden Florfadenstücke a (Fig. 9) in die Florfadengreifer M und N einlegt. Werden aber die Mäuler m und η der Florfadengreifer M und N um einen hinreichend großen Betrag geöffnet, so kann trotz ihrer gegenseitigen Verstellung das Einlegen, des Florfadens α in der bisherigen Weise, d. h. genau in der Schußrichtung, erfolgen. Bei dieser Ausbildung der Knüpf vor richtung ist es selbstverständlich nicht mehr notwendig, einen der beiden Florfadengreifer eine zusätzliche Bewegung in der Kettenrichtung zu erteilen, um die Knotenform nach den Fig. 4 bis 6 zu erzielen.
Auf ebenso einfache Weise, nämlich ohne einen der beiden Florfadengreifer eine zusätzliche Bewegung zu erteilen, kann bei solchen Knüpfvorrichtungen, bei denen die Florfadengreifer während des Festziehens der Knotenschleifen eine Schwing- oder Schwenkbewegung ausführen, die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Knotenform erzielt werden. Die Fig. 13 zeigt eine der Erfindung gemäß aus- iao
ebildete Knüpfvorrichtung dieser Art in . Seitenansicht bei geschlossenen Florfaden-
greifern und vor der Schleifenbildung. Die Fig. 14 zeigt eine Draufsicht bei offenen Florfadengreifern. Die Fig. 15 zeigt in Seitenansicht die Stellung der geschlossenen und verschwenkten Florfadengreifer nach der Schleifenbildung. Die Fig. 16 zeigt einen Schnitt nach der Linie I-II der Fig. 13. Die Fig. 17 und 18 zeigen die Knüpf vorrichtung bei geöffneten und geschlossenen Florfadengreifern in Vorderansicht.
Die Mäuler m und η der Florfadengreifer M und JV sind in der üblichen Weise an den Enden von in Röhrchen M1 und M1 verschiebbar gelagerten Stangen m2 und M2 vorgesehen. Die Röhrchen mx und M1 sind in einem gemeinsamen Traglager f um ihre Längsachsen drehbar gelagert und innerhalb des hohlen Traglagers f mit gestrichelt angedeuteten Zahnrädern g (Fig. 16) versehen, die mittels einer in sie eingreifenden beiderseits gefrästen Zahnstange h in der Richtung der Pfeile I (Fig. 9, 16 und 17) gedreht werden können, um das Florfadenstück α zu einer Doppelschleife zu formen. Die Stangen nu und H2 tragen je einen kleinen Stift i, der in einen Schlitz / (Fig. 14) der Röhren mx und M1 eingreift, so daß die Stangen m2 und M2 die Drehung der Röhren JK1 und M1 um ihre Achsen. (Pfeil I) mitmachen, jedoch in den Röhren W1 und H1 verschiebbar sind. Das Traglager/ ist mit zwei Zapfend versehen, um welche die Knüpfvorrichtung verschwenkbar ist (Pfeile III und IV, Fig. 13 und 15). Außerdem erhält die gesamte Knüpfvorrichtung eine Bewegung in der Kettenrichtung (Pfeil II), durch welche das Festziehen der Knoten erfolgt.
Bei Beginn des Arbeitsspieles hat die Knüpfvorrichtung eine annähernd waagerechte Lage (Fig. 13) und nimmt in den geöffneten Florfadengreifern M und JV (Fig. 14) das einzuknüpfende Florfadenstück α auf; nach dem Schließen der Mäuler m und η werden die Florfadengreifer in der Richtung der Pfeile I gedreht und dadurch die Knotenschleifen gebildet; hierauf wird die Knüpfvorrichtung in die Schrägstellung (Fig. 15) verschwenkt und in der Kettenrichtung (Pfeil II) verschoben, wodurch das Festziehen der Knoten erfolgt.
Bei den bekannten Knüpfvorrichtungen dieser Art sind die Achsen der Florfadengreifer M und JV bzw. der Röhren mt und M1 in dem Traglager f in gleicher Höhe, somit symmetrisch angeordnet. Die Mäuler m und η der Florfadengreifer liegen daher sowohl vor als auch nach der Drehung der Florfadengreifer M und JV um ihre Achsen zueinander symmetrisch, und zwar vor ihrer Verdrehung in der Richtung der Pfeile I in einem der Länge des Florfadenstückes α entsprechenden Abstand voneinander, nach der Verdrehung aber knapp nebeneinander.
Der Erfindung gemäß sind nun, wie die Fig. 13 bis 18 zeigen, die Drehachsen der beiden Florfadengreifer M und N in dem gemeinsamen Traglager / gegeneinander versetzt, tmd zwar ist in den Fig. 16 bis 18 das rechte Röhrchen M1 um einige Millimeter höher gelagert als das Röhrchen JM1. An dem vorderen Ende sind jedoch das Röhrchen M1 sowie die darin angeordnete Stange M2 nicht nur seitwärts abgekröpft, wie dies bei dem anderen (linken) Florfadengreifer M der Fall ist, sondern sie sind auch an der in der Fig. 17 mit ζ bezeichneten Stelle nach unten hin abgebogen, so daß vor der Schleifenbildung die Mäuler η des rechten Florfadengreifers JV trotz der erwähnten Versetzung der Drehachse in der gleichen Höhe liegen wie die Mäuler m des linken Florfadengreifers M und das Florfadenstück α auf die gewöhnliche Weise in die geöffneten Florfadengreifer M und JV eingelegt werden kann. Nach der Schleifenbildung, d. h. nach der Drehung der Florfadengreifer M und JV in der Richtung der Pfeile I liegen die geschlossenen Mäuler Ji des rechten Florfadengreifers JV infolge der versetzten Anordnung der Drehachsen der beiden Florfadengreifer nicht mehr in der gleichen Höhe wie die Mäuler m des linken Florfadengreifers M, sondern, wie die Fig. 18 zeigt, etwas höher als der linke Florfadengreifer.
Wird nun die Knüpfvorrichtung in der Richtung des Pfeiles III um die Zapfen k in die Schräglage (Fig. 15) verschwenkt, in welcher die Röhren JM1 und M1 um ungefähr 70 bis 80 ° gegen die Ebene der Kettenfäden B geneigt sind, so liegt der Flor fadengreif er JV in der Kettenrichtung hinter den Florfadengreifer M. In dieser gegeneinander versetzten Stellung führen die beiden Flor fadengreif er M und JV die Bewegung in der Kettenrichtung aus, durch welche die lose Knotenschleife festgezogen wird. Da somit das Festziehen der Knotenschleife bei in der Kettenrichtung gegeneinander versetzten Florfadengreifer M und JV erfolgt, ist das Ergebnis, ebenso wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 12, ein unsymmetrischer Knoten, wie er in den Fig. 4 bis 6 dargestellt ist. Nur ist infolge der/ versetzten Lage der Drehachsen der beiden Florfadengreifer M und JV im Traglager/ eine besondere zusätzliche Verstellung für einen der beiden Florfadengreifer M und N unnötig geworden, weil sie eben durch das Verschwenken der gesamten Knüpfvorrichtung aus der waagerechten Lage in die Schrägstellung (Fig. 15) ersetzt ist.
Sind die Drehachsen O und O1 der Florfadengreifer M und JV symmetrisch in bezug
auf eine Mittelebene x-x angeordnet, so liegen die Florfadengreifer M und N auch nach einer Drehung um i8o° symmetrisch in bezug auf diese Mittelebene x-x (Fig. 19). Liegen aber bloß die Florfadengreifer M und N symmetrisch in bezug auf die Ebene x-x, während die Drehachse O1 des einen Florfadengreifers N höher liegt als die Achse 0 (Fig. 20), so liegen die Florfadengreifer M und N nach ihrer Drehung um i8o° in der Richtung des Pfeiles II hintereinander. In der Richtung dieses Pfeiles II erfolgt dann die zum Festziehen der Knoten dienende Bewegung beider Florfadengreifer.
Aus den Fig. 19 und 20 geht hervor, daß zur Erzielung der gleichen Wirkung die Drehachsen 0 und O1 auch symmetrisch in bezug auf die Achse x-x, d. h. im gleichen Abstande von der Ebene der Kettenfäden B, sein können; nur .müßten in diesem Falle, der durch die Fig. 21 veranschaulicht ist, die beiden Florfadengreifer M und N unsymmetrisch, d. h. in ungleichem Abstande von der Ebene der Kettenfäden B angeordnet werden. In der der Fig. 14 entsprechenden Bereitstellung liegen dann die Florfadengreifer M und N allerdings ungleich hoch, und der Florfaden α muß in der durch die gestrichelten Linien α1 (Fig. 21) angedeuteten Richtung, nämlich gegen die Ebene der Kettenfäden B geneigt, in die offenen Florfadengreifer M und N eingelegt werden. Dies ist aber ohne weiteres möglich, indem der Florfadenausziehzange die durch die gestrichelten Linien a1 angedeutete Bewegungsrichtung erteilt wird. Nach der Drehung um ungefähr i8o° (Pfeile I) sind die geschlossenen Florfadengreifer M und N wieder in der Richtung des Pfeiles II (Fig. 21) gegeneinander versetzt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Einknüpfen von Smyrnaknoten in Webketten auf Teppichknüpfmaschinen, bei denen die Knoten lediglich mittels zweier die Enden der jeweils einzuknüpfenden Florfadenstücke erfassenden Florfadengreifer gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Enden des jeweils einzuknüpfenden Florfadenstückes erfassenden Mäuler (m, m und n, n) der Florfadengreifer (M und N) beim Festziehen der Knoten in der Kettenrichtung gegeneinander versetzt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Festziehen des Knotens durch eine Schwenkbewegung der beiden drehbar und schwenkbar gelagerten Florfadengreifer (M und N) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (O1) des einen Florfadengreifers (N) in dem gegemeinsamen Traglager (f) höher liegt als die Drehachse (0) des anderen Florfadengreifers (M). . r
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 "' und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das jeweils einzuknüpfende Flor fadenstück (a) erfassenden Mäuler (in, m und n, n) der beiden versetzt übereinander im gemeinsamen Traglager (f) geführten Florfadengreifer (M und N) derart abgekröpft sind, daß sie beim Erfassen des jeweils einzuknüpfenden Florfadenstückes (a) in einer waagerechten Ebene liegen.
    .4. Vorrichtung nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Drehachsen (O1 und O2) beider Florfadengreifer (M und N) der Kettenteilung entspricht.
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen
DE1930557291D 1930-12-02 1930-12-02 Vorrichtung zum Einknuepfen von Smyrnaknoten in Webketten auf Teppichknuepfmaschinen Expired DE557291C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1535769B1 (de) * 1963-09-17 1971-07-29 Alfa Laval Bergedorfer Eisen Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Weben und Knuepfen von Florgeweben

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