DE52027C - Anordnung der Uebertragungsvorrichtung für den galvanometrischen Ausschlag bei elektrischen Zählern - Google Patents

Anordnung der Uebertragungsvorrichtung für den galvanometrischen Ausschlag bei elektrischen Zählern

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DE52027C
DE52027C DENDAT52027D DE52027DA DE52027C DE 52027 C DE52027 C DE 52027C DE NDAT52027 D DENDAT52027 D DE NDAT52027D DE 52027D A DE52027D A DE 52027DA DE 52027 C DE52027 C DE 52027C
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DE
Germany
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arm
pin
balancer
wheel
arrangement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52027D
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English (en)
Original Assignee
M. J. R. JACQUEMIER, Fregatten-Kapitän in Paris
Publication of DE52027C publication Critical patent/DE52027C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zählern.
Das vorliegende Zusatz-Patent betrifft eine Abänderung an dem Elektricitätsmesser des Haupt-Patentes No. 45422, welche im Nachstehenden mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben ist.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Messers, Fig. 2 eine gleiche Ansicht, ohne das Zifferblatt des Zählers, Fig. 3 eine Hinteransicht, Fig. 4 ein Grundrifs, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie M-N der Fig. 1, 2 und 3, und Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie P-Q der Fig. 4 und 5.
Die Theile, welche die Einwirkung des elektrischen Stromes erleiden, sind die Elektrorhagnete E E, zwischen deren Polen ein Anker A angeordnet ist, dessen Achse B mit Spitzen λ α1, Fig. 4 und 5, in entsprechenden Lagern ruht. Der Anker A trägt einen Arm C, Fig. 3, welcher auf einer Achse b montirt ist und durch eine Feder c gegen 'einen mit Regulirschraube versehenen, an dem Anker A sitzenden Anschlag d angedrückt erhalten wird. Dieser Arm C ist durch ein Gegengewicht ausgeglichen, e ist ein Polster von Kautschuk, Tuch, Kork oder Filz, welches dazu dient, den Stofs des Ankers gegen den Anschlag f abzuschwächen, wenn der genannte Anker in seine Ruhelage zurückkehrt. :
..: . Um die Achse B ist eine Spiralfeder D herumgewickelt, deren inneres Ende an der Achse B befestigt ist, während das äufsere.
Ende der Feder an einem Widerlager angebracht ist, so dafs die Feder sich desto mehr spannt, je stärker der Anker. angezogen wird. Damit der Apparat empfindlich sei, selbst für sehr schwache Ströme, und damit diese durch hinreichend grofse Drehungen des Ankers A und seines Armes C kenntlich gemacht.werden, ist das äufsere Ende der Feder D an einer Traverse g angebracht, welche sich in der Ruhelage etwas über dem metallischen Träger F befindet. An dieser Traverse ist das eine Ende einer sehr schwachen Blattfeder h befestigt, deren anderes Ende bei i festgemacht ist. Zum Reguliren der Spannung dieser kleinen Feder h dient eine Druckschraube j.
Sobald ein Strom durch die Elektromagnete E geht, wird der Anker A nach links abgelenkt. Ist die Ablenkung gering, so ist es "die.'kleine Feder h, welche nachgiebt, bis die Traverse g sich gegen den Träger F lehnt. Von diesem Augenblick an ist es die grofse Feder D, welche die Gegenkraft bildet, die sich der Drehung des Ankers A und dessen Armes C widersetzt.
,' G, Fig. 3, ist ein Balancier, oder Hebel, welcher in Verbindung .mit dem Arm C wirkt, wie weiter unten erläutert werden wird; zu dein Zwecke ..trägt der Balancier an. seinem unteren Ende einen Stift k, welcher mit dem "Arm C in Berührung kommt; Der Balancier G ist bei Z an einem gezahnten Sector H
drehbar befestigt, der bei m seinen Drehpunkt hat und mit einem Gegengewicht η ausgerüstet ist, welches den Sector in seine (in Fig. 3 gezeigte) Anfangsstellung zurückzuführen sucht, wenn er nicht von dem später beschriebenen, Mechanismus bewegt oder zurückgehalten wird. Das obere Ende des Balanciers G enthält einen Schlitz 0, in welchen ein Stift ρ hineinreicht. Dieser Stift ρ (s. Fig. 3, 6 und 7, letztere ist ein Querschnitt nach der Linie R-S der Fig. 3 und 6) ist an einem Arm q befestigt, der von einer Achse r getragen wird; letztere trägt andererseits auf der Innenseite der Gehäusewand X einen zweiten Arm ql, der nach unten gerichtet und mit einem Stift p1 ausgerüstet ist, dessen Zweck ebenfalls nachher erklärt werden wird. Aufserdem kann das obere Ende des Balanciers G sich ungehindert zwischen zwei festen Stiften s sl verschieben; und ferner ist der Balancier mit einem kleinen Gegengewicht t versehen, welches veranlafst, dafs das obere Ende des ersteren sich gegen den rechts liegenden Stift s1 lehnt (Fig. 3); es folgt daraus, dafs der Stift ρ und der Arm q nach rechts abgelenkt sind, während der Stift p1 und der Arm q1 nach links abgelenkt sind.
Der Zahnsector H greift in einen Trieb /, Fig. 3 und 5, ein, der mit einem unrunden Rad J ein Stück bildet, das mit einem zweiten unrunden Rad K in Eingriff steht; dieses letztere ist mit einem Trieb L verbunden, welcher in das Rad M eingreift.
Der Apparat enthält zwei Uhrwerke; das erste, welches man Stundenwerk nennen kann, hat sein Federhaus bei N, Fig. 6; es veranlafst in gleichen und regelmäfsigen Zeiträumen, z. B. alle 5 Minuten, eine Ausrückung, welche nachstehend erklärt wird. Das zweite Uhrwerk, dessen Federhaus sich bei O befindet, setzt die Räder des Zählers nach jeder durch das Stundenwerk erzeugten Ausrückung in Gang.
Dieses .Stundenwerk N bewegt die Welle .einer Scheibe P, Fig. 3 oben links, welche mit ihrem Stift K1 nach einander auf zwei Arme Q. und _S einwirkt. Der Arm Q hat seinen Drehpunkt hei u und bildet mit einem. Arm Q1 .einen Winkelhebel. Der Arm Q1 des letzteren trägt, einen .Stift ν, welcher in · der Ruhelage des Hebels die Nase χ der Achse des Windfanges n>, Fig. 6, des zweiten Werkes O zurückhält. Der andere Arm S, welcher seinen Drehpunkt bei u1 hat, bildet den einen Arm eines Winkelhebels, dessen zweiter Arm S1 das hintere Ende der Achse des Rades M trägt. .Gegen einen Stift ^ 'dieses Armes S1 wirkt ..eine kleine Feder jr, welche das Bestreben hat, das Rad M mit dem Rad L in .Eingriff zu erhalten.
•.Die Wirkungsweise dieses .Messers ist fol-.gende:
In der Ruhelage, d. h. während der zwischen zwei auf einander folgenden Ausrückungen liegenden Zeit, berührt der Stift kl der Scheibe P, Fig. 3, keinen der Hebel Q und 5, er dreht sich irn Sinne des Pfeiles. Der Stift ν des Armes Q1 hält die Nase χ des Windfanges n> des Räderwerkes des Zählers zurück. Der Stift p1 des Armes ^1 ist nach links abgelenkt, da das obere Ende des Balanciers G nach rechts abgelenkt und gegen den festen Stift s1 gelehnt ist. Das Rad M steht mit dem Rad L in Eingriff. Der gezahnte Sector H liegt gegen seinen Anschlag v1.
Es sei angenommen, dafs der Augenblick der .Ausrückung gekommen ist; der Stift k1 stöfst gegen den Arm Q, der Arm Q1 und demzufolge dessen Stift ν werden gehoben. Der Windfang w wird frei und das Uhrwerk O setzt sich in Bewegung. Das Rad Ai, welches von diesem Uhrwerk' bethätigt wird, dreht sich und dreht dadurch auch den Trieb L; das unrunde Rad K, welches sich mit L dreht, bewegt das unrunde Rad J. Der Trieb I des letzteren kämmt mit dem Sector H und bewegt denselben. Dieser nimmt bei seiner Bewegung die Achse / des Balanciers G mit sich; der Balancier dreht sich alsdann um sein oberes, gegen den rechts liegenden Stift s1 gelehntes Ende, während der Stift k seines unteren Endes sich hebt und sich nach dem Arm C des Ankers des Elektromagneten hinbewegt. Sobald der Stift k gegen den Arm- C stöfst, findet der Balancier G hierdurch an seinem unteren Ende einen Widerstand; da seine Achse Z sich mit dem Sector H weiterbewegt, so wird das obere Ende des Balanciers G nach links abgelenkt; es verläfst den Stift s1 und kommt gegen ,den Stift s; es nimmt den Stift ρ und den Arm q nach links mit, so dafs der Stift ρ1 und der Arm q1 nach rechts abgelenkt werden. .Dieser Stift pl hemmt augenblicklich die Nase χ des Windfanges w des Uhrwerkes O.
Das Räderwerk O hat sich also so lange gedreht, bis der Balancier G den Arm C erreicht hat, d. h. es hat mehr oder weniger Umdrehungen gemacht, je nachdem der Arm C mehr oder weniger von dem Stift k des Ba-,landers G ,entfernt war, mit anderen Worten, -je nachdem der Anker infolge des Durchganges eines stärkeren oder schwächeren Stro-· mes durch den Elektromagneten mehr oder weniger angezogen worden war. Diese Bewegung des Räderwerkes O wird durch Vermittelung des : Rades bx und des Triebes c\ Fig. 6, auf den Zähler Z, Fig. 1, 2 und 5, übertragen und infolge dessen der Zeiger des Zählers entsprechend vorgerückt.
Nachdem der Stift A:1 der Scheibe P den Arm Q. verlassen hat, welcher dann natürlich zurückgefallen ist, stöfst er gegen den Arm S;
der Arm S1 wird dadurch bei Seite gedreht, so dafs das Rad M aufhört, in das Rad L einzugreifen. Alsdann geht, da die Räder LKJ und / und der Sector H, sowie der Balancier G nicht mehr zurückgehalten werden, weil die Feder des Uhrwerkes O sie nicht mehr antreibt, das ganze System vermöge der Wirkung des Gegengewichtes η in seine Ruhelage (Fig. 3) zurück; es ist dann wieder bereit, einen neuen Weg zurückzulegen, sobald der Stift k1 zum zweiten Mal in Thätigkeit tritt.
Die Form der unrunden Räder J und K ist dergestalt berechnet, dafs die Winkelbewegung des Rades L, von seiner Anfangsstellung an bis zur Berührung des Balanciere G mit dem Arm C, der Stärke des Stromes proportional ist. Nach jedem Zeitraum rückt also der Zähler um einen Betrag vor, welcher der Stärke des Stromes proportional ist, und da diese Wirkung sich in gleichen Zeiträumen wiederholt, so giebt seine Gesammtbewegung (mouvement integral) die Menge der Elektricität an, welche durch die Spulen des Elektromagneten hindurchgegangen ist.
Wie früher erwähnt, ist der Arm C, Fig. 3, nicht starr mit dem Anker A verbunden, sondern durch Vermittelung einer Feder c. Diese Einrichtung hat den Zweck, einen zu heftigen Stofs des Armes C gegen den Balancier G zu verhindern, wenn der Strom plötzlich unterbrochen werden sollte.

Claims (1)

  1. Patent-An sprüch:
    Bei dem durch den Anspruch 1. des Haupt-Patentes No. 45422 geschützten Elektricitätsmesser der Ersatz des an seinem Umfange excentrisch gekrümmten Sectors durch:
    a) einen geraden Arm C, Fig. 3, welcher ebenso wie der Sector an dem Anker des Elektromagneten befestigt ist, und
    b) zwei in einander greifende unrunde Räder J K, welche in das die Verschiebung der Taste bewirkende Getriebe eingeschaltet und so gestaltet sind, dafs die durch das Getriebe der Taste hervorgerufene Bewegung des Zählers jedesmal proportional dem Wege ist, welchen die Taste von ihrer Anfangsstellung bis zu ihrer Berührung mit dem Arm C zurücklegt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52027D Anordnung der Uebertragungsvorrichtung für den galvanometrischen Ausschlag bei elektrischen Zählern Expired - Lifetime DE52027C (de)

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