DE270452C - - Google Patents

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DE270452C
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DENDAT270452D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 270452 KLASSE 47h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1912 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Antrieb eines sprungweise sich drehenden Zählwerkes durch ein ununterbrochen sich drehendes Räderwerk mittels Schaltklinke, wobei die Achsen des treibenden und des ■ getriebenen Werkes zusammenfallen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in seiner Anwendung auf einen Umlaufzähler mit springenden Ziffern als Beispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Zählers.
Fig. 2 ist eine" Ansicht von oben auf Fig. i, in welcher jedoch nur die Organe des neuen Triebwerkes dargestellt sind. ,
. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2 in einem größeren Maßstab.
Fig. 4 ist derselbe Schnitt wie Fig. 3, doch sind die Teile in einer anderen Stellung zueinander wiedergegeben.
Fig. 5 ist ein achsialer Schnitt nach Fig. 4.
Bei dem dargestellten Beispiel ist die Vorrichtung mit einem Umlaufzähler mit springenden Ziffern in Verbindung gebracht.
Auf einer Übertragungswelle a, deren Zapfen in den Platten b und c des Zählergestells drehbar gelagert sind, sind frei beweglich das Zahnrad d und das gezackte Rad e angeordnet. Über diese Welle α ist ferner von der anderen Seite eine hohle Welle f gestreift, auf welcher ein sternförmiges Schaltrad g, ein Rad k und die Ziffernscheibe i für die Einer befestigt sind.
Das Zahnrad d wird von dem Triebrad k in Umdrehung versetzt, wobei die Übersetzung bei Zwischenschaltung eines Trieblings / so bemessen ist, daß das Schaltrad e, welches zehn Zähne besitzt, bei jeder Umdrehung des Triebrades k eine Zehntelumdrehung macht.
Mit dem Rad d befindet sich aber auch noch ein Triebling m in Eingriff,' welcher dieselbe Anzahl Zähne wie der Triebling I besitzt. Dieser Triebling m sitzt auf einer Welle 0, welche mit ihren beiden Enden in den Platten b und c drehbar gelagert ist und ein kleines Exzenter η trägt, das von dem einen Ende einer Schaltklinke q erfaßt wird. Diese Schaltklinke kann in derselben Ebene schwingen, in der sich das sternförmige Schaltrad g dreht. Die Schaltklinke q ist mit einem senkrecht zur Ebene ihrer Bewegung stehenden Stift r versehen, mit welchem sie beständig unter der Einwirkung ihres Eigengewichtes zwischen die Zähne des gezackten- Rades e einzudringen sucht, während ihr freies Ende s, welches nasenförmig ausgebildet ist, mit den Zähnen des Schaltrades g zusammenarbeitet. In dem Rad g ist konzentrisch zu seiner Drehachse ein Schlitz t angebracht, in welchen, ein an dem Rad β befestigter Stift u hineingreift.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Während die Räder d und e mittels des Trieblings I gedreht werden, wird die Schaltklinke q von einem der Zähne des Rades e angehoben (Fig. 3). Wenn der betreffende
Zahn den Stift r verläßt, fällt die Klinke q unter der Einwirkung ihres eigenen Gewichtes in die folgende Zahnlücke des Rades e, wobei sie mit ihrer Nase s gegen einen der Zähne des Rades g stößt und so dieses Rad um einen Betrag vorwärts dreht, welcher dem Abstand zweier Zähne entspricht (Fig. 4). Diese Drehung ist begrenzt durch die Länge des Schlitzes t. Während dieser Zeit dreht das Rad d mit Hilfe des Trieblings m ununterbrochen das Exzenter n, so daß die Klinke q, wenn sie von einem der Zähne des Rades e angehoben wird, gleichzeitig eine Drehbewegung und eine Seitenverschiebung nach links ausführt (vgl. die Fig. 3 und 4).
Diese Seitenverschiebung hat den Zweck, zu verhindern, daß die Nase s der Klinke nicht mit dem folgenden Zahn des Rades g in Berührung kommt und ihm zur unrechten Zeit eine Bewegung nach rückwärts erteilt.
Da das Rad g zehn Zähne hat, haben die Welle f, das Rad h und die Scheibe i nach zehn Sprüngen der Schaltklinke eine ganze Umdrehung vollendet.
Auf diese Weise stehen die Ziffern auf der Scheibe i, welche hintereinander an einem Fenster in der Platte b vorbeipassieren, während einer bestimmten Zeit unbeweglich still, so daß man sie leicht ablesen kann.
Das Rad h bewegt nach jeder vollen Umdrehung in bekannter Weise die Zehnerscheibe.
Die Schaltklinke q könnte, anstatt unter der Wirkung ihres Eigengewichtes zu fallen, auch mit einer Feder versehen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Antrieb eines sprungweise sich drehenden Zählwerkes durch ein ununterbrochen sich drehendes Räderwerk mittels eines Klinken-Schaltwerkes, bei dem die Achsen des treibenden und des getriebenen Teiles zusammenfallen, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf einem Exzenter sitzende Schaltklinke (q), deren Achse durch einen Triebling (m) von der Übertragungswelle (a) aus gedreht wird, einerseits mit einem gezackten, auf der Übertragungswelle lose sitzenden Rade (g), andererseits mit einem auf der getriebenen Welle festsitzenden Schaltrade (e) zusammenarbeitet und das Getriebe derart angeordnet ist, daß die Klinke (q), wenn sie von einem der Zähne des Rades (g) angehoben wird, gleichzeitig eine Drehbewegung und eine seitliche Ver-Schiebung erfährt, so daß eine Berührung mit dem auf der getriebenen Welle befestigten Schaltrad (e) vermieden wird, jedoch die Klinke (q) mit diesem letzteren Rade zusammenarbeitet, indem sie dasselbe um einen Bruchteil einer Umdrehung vorwärts bewegt, sobald sie von dem Zahn, welcher sie angehoben hat, freigekommen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE270452C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963486C (de) * 1952-06-15 1957-05-09 Brunsviga Maschinenwerke A G Schaltvorrichtung fuer die Steuerung von Arbeitsvorgaengen
DE1750709B1 (de) * 1968-05-28 1970-11-26 Messerschmitt Boelkow Blohm Schrittschaltwerk

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963486C (de) * 1952-06-15 1957-05-09 Brunsviga Maschinenwerke A G Schaltvorrichtung fuer die Steuerung von Arbeitsvorgaengen
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