AT42723B - Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen mit federnd ausgebildeter Brechplatte und darunter liegender Wurfschaufel für veränderliche Wurfweite. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen mit federnd ausgebildeter Brechplatte und darunter liegender Wurfschaufel für veränderliche Wurfweite.

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AT42723B
AT42723B AT42723DA AT42723B AT 42723 B AT42723 B AT 42723B AT 42723D A AT42723D A AT 42723DA AT 42723 B AT42723 B AT 42723B
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Konstruktionsbuero Zwickau Sey
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen mit federnd ausgebildeter Brechplatte und darunter liegender   Wurfschaufel   für veränderliche Wurfweite. 



   Bei der vorliegenden Erfindung wird anstelle des umlaufenden Rades mit federnden Flügeln eine an sich bekannte pendelnd aufgehängte Wurfradschaufel angeordnet, welche durch eine nach aussen verdeckte Feder gespannt wird. Zur Erzielung verschiedener Wurfweiten hei solchen pendelnden   Wurfschaufeln   verwendete man bisher eine unrunde Scheibe mit verschieden langen   Vorsprüngen, durch   die ein auf der   Schaufelwelle aufgekeilter Daumen entgegen der   Wirkung der Schaufelspannfedern beiseite gedruckt wurde. Aus Gründen der Festigkeit musste hierbei die Anzahl der Vorsprünge auf der unrunden Scheibe   höchstens : 3 betragen, so   dass nur drei verschiedene Wurfweiten erzielt werden konnten.

   Die erforderliche   gleichmässige Verteilung   des Brennstoffes   auf dem Rost/c ist   bei dieser Anordnung nicht, für alle Rostverhältnisse und 
 EMI1.1 
 die   Erzielung einer weit grösseren   Anzahl verschiedener Wurfweiten erwünscht. 



   Dies wird nun bei der vorliegenden Verbesserung durch die Anordnung eines um die Antriebswelle der Beschickungsvorrichtung langsam pendelnden Hebels erreicht, in dessen einem Hebelarm das   Spanngetriebc   für die   Wurfschaufel gelagert   ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. und zwar zeigt Fig. l die Gesamtanordnung in Vorderansicht, mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 in Seitenansicht. Fig. 3 im Schnitt durch das   Brechwalzen-und Wurfschaufelgetriebe,     während Fig.   4 in Seitenansicht schematisch das   Wurfschaufelgetriebe   in zwei verschiedenen Stellungen und Fig. 5 in Seitenansicht schematisch das Brechwalzengetriebe darstellt. 



   In dem Gehäuse 7 ist sowohl der Antrieb für die Wurfschaufelwelle 2 als auch für die Breechwalzenwelle 3 staubdicht untergebracht. Der Antrieb erfolgt von aussen etwa mittels einer Riemenscheibe, die durch eine ausrückbare Kupplung 6 mit dem Zahnrad 4 gekuppelt werden kann. 



  Dieses Zahnrad 4 sitzt lose drehbar auf der Brechwerkswelle 3 und steht im Eingriff mit einem   Zahnrade.. 5. welches   seinerseits auf einer auf der   Wurfschaufelwelle S   lose drehbaren Büchse 7   aufgekeilt ist. Durch   den äusseren Antrieb wird also nach Einrückung der Kupplung 6 zunächst das Getriebe 4, 5 und damit die Büchse   7 auf   der Wurfschaufelwelle   2   in Drehung versetzt. Auf 
 EMI1.2 
 



    Sowohl das Zahnrad.   9   als auch die unrunde Scheibe sind   auf einem Bolzen 11 aufgekeilt und mit diesem in den Doppelhebeln 12 drehbar gelagert. Statt dessen kann auch der Bolzen 11 in den Hebeln 12 fest angeordnet sein, während Zahnrad 9 und unrunde Scheibe 70 frei drehbar auf dem Bolzen 11 gelagert sind. Diese Doppelhebel 12 werden nun durch ein Excenter   73. welches   
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 schaufel 14 unter Wirkung der Federn 15 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückschnellt.

   Jeder Umdrehung des Zahnrades 9 und der unrunden Scheibe 10 entspricht also eine einmalige 
 EMI2.2 
 stets tun den gleichen Betrag angehoben und die Spannfedern 15 stets   1.     den gleichen   Betrag gespannt werden, es würde also nur eine einzige Wurfweite erzielt werden. Durch eine allmähliche Änderung der   Lage der Hebel 72   wird aber erreicht, dass die unrunde Scheibe 10 früher bezw.   später   mit den Spanndaumen 16 in Berührung kommt, so dass der   Spanndaumen   mehr oder weniger   angehoben,   die Spannfedern 75 also mehr oder weniger vorgespannt werden. In Fig. 4 der Zeichnung ist in ausgezogenen Linien die tiefste Stellung des den Doppelhebel 12 in schwingende Bewegung versetzenden Excenters 13 dargestellt.

   In dieser Lage ist die unrunde Scheibe 10 dem Spanii-   daumen 76   am meisten genähert, so dass sie bei ihrer Drehung sofort in Eingriff mit dem Spanndaumcn 16 kommt und diesen um den grössten Betrag hebt, die Spannfedern 15 also am stärksten vorspannt. 



   In der gleichen Figur ist in punktierten Linien die höchste Lage des Excenters dargestellt, welcher Lage die tiefste Stellung der unrunden Scheibe 10 entspricht, in welcher sie   am spätesten   mit dem Spanndaumen 16 in Berührung kommt, so dass dieser nur wenig angehoben wird, die Spannfedern 1. 5 also nur schwach vorgespannt werden. Entsprechend den Zwischenlagen des Excenters 13 zwischen der höchsten (strichpunktierten) Stellung und der tiefsten (ausgezogenen) Stellung desselben (Fig. 4) wird also der   Spanndau, men 16   verschieden hoch angehoben, und demnach die Spannfedern 15 verschieden stark gespannt. 



   Wird beispielsweise das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Wurfschaufelgetriebe 8, 9 einerseits und der Brechwerkswelle 3 andererseits zu 70 : 1 gewählt, so kommen auf einen Hub des auf der   Brcchwerkswelle J aufgekeilten   Excenters 13 fünfunddreissig Umdrehungen der unrunden Scheibe 10, d. h.   fünfunddreissig   einzelne Schläge der Wurfschaufel 14. Jedem einzelnen Schlag der   Wurfschaufel   entspricht demnach eine andere Lage des Doppelhebels   12,   woraus sich bei einer einzigen Umdrehung der Brechwalze 3 fünfunddreissig Wurfweite ergeben. 



   Um diese langsame Übersetzung von dem Getriebe 4,5,   dz   9 auf die Brechwerkswelle J zu ermöglichen, erfolgt beispielsweise der Antrieb der Brechwerkswelle 3 durch ein auf der
Büchse 7 aufgekeiltes Excenter 17', durch welches eine Sperrklinke 18 angetrieben wird, die ihrerseits in ein auf die Brechwerkswelle 3 aufgekeiltes Sperrad 1. 9 eingreift. Je nach der Dauer des Eingriffes der Sperrklinke 18 in das Sperrad 19 wird also die   Brechwerkswelle 3   bei einer   Unidrehung   des   Getriebes 4, 5, 6, 7', 8,   9 um einen grösseren oder kleineren Winkel gedreht. Um diesen Winkel und damit auch das Übersetzungsverhältnis verändern zu können, wird die Eingrifls- dauer der Sperrklinke 18 in das Sperrad 19 durch eine   zwischen   beiden angeordnete verstellbare
Kappe 20 begrenzt.

   Die Verstellung der Kappe 20 kann dabei mittels Hebels 21 und   Sperrstangc     22   
 EMI2.3 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen mit federnd ausgebildeter Brechplatte und darunter liegender   Wurfschaufel   für veränderliche Wurfweite, gekennzeichnet durch einen um die   Wurfschaufelwelle   frei drehbaren   Doppelhehel (12),   in dessen einem Arm ein Zahnrad (9) mit starr verbundener unrunder Scheibe (10) zum Anhub des auf der Wurfschaufelwelle (2) aufgekeilten Spanndaumens (16) gelagert ist, wobei der Antrieb des Zahnrades   (9)   seinerseits durch ein auf   der Wurfschaufelwelle (2) lose   drehbares, von aussen antreibbares Zahnrad   (8) erfolgt.  

Claims (1)

  1. 2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelhebe) (12) durch ein Excenter oder Kurbelgetriebe ( 3) von einer Welle aus in pendelnde Be- \\fgung versetzt wird, deren Umdrehungszahl kleiner ist als die Umdrehungszahl des in einem EMI2.4 Antriebsrades (8) aufgekeiltes Excenter (17) und Sperradgetriebe , 19, 20, 21, 22) angetrieben wird.
    4. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1-3, gekennzeichnet durch ein die Getriebe für die Wurfschaufel (14) und die Brechwerkswelle (3) staubdicht aufnehmendes Gehäuse (1), in welchem die Enden der Brcchwerkswelle und der Wurfschaufelwelle (2) gelagert sind.
AT42723D 1909-01-02 1909-01-02 Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen mit federnd ausgebildeter Brechplatte und darunter liegender Wurfschaufel für veränderliche Wurfweite. AT42723B (de)

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