DE448007C - Sparuhr - Google Patents
SparuhrInfo
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- DE448007C DE448007C DEH107352D DEH0107352D DE448007C DE 448007 C DE448007 C DE 448007C DE H107352 D DEH107352 D DE H107352D DE H0107352 D DEH0107352 D DE H0107352D DE 448007 C DE448007 C DE 448007C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/0007—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for clockworks, e.g. alarm clocks, saving clocks
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Sparuhren mit einer auf einen Gangteil einwirkenden Sperrvorrichtung
und einem auf diese einwirkenden Hebel, der durch die eingeworfene Münze in die Auslösestellung gebracht und durch ein
vom Uhrwerk beeinflußtes Gesperre auf bestimmte Zeit in dieser Stellung gehalten wird.
Die Erfindung bezweckt, die Benutzung von Münzen jeglicher Größe ohne irgendwelche
Änderung des Münzkanals oder eines anderen Teiles zu ermöglichen und dabei dem Hebel
einerseits die nötige Empfindlichkeit zur sicheren Auslösung durch die leichteste
Münze und andererseits die nötige Kraft zur Überwindung des Widerstandes einer vor
seiner Rückkehr in die Sperrstellung eingeworfenen und. durch ihn im oberen Kanalteil
zurückgehaltenen, schwereren Vorratsmünze gegen seine diese freigebende Rückbewegung
zu geben. Dies wird durch die nachstehend beschriebene Einrichtung erreicht.
Auf der Zeichnung zeigen Abb. 1, 4 und 5 das Werk und die Selbstkassiervorrichtung
einer Sparuhr gemäß der Erfindung in verschiedenen Stellungen der Teile in Hinteransieht,
Abb. 2 die Selbstkassiervorrichtung in
Seitenansicht, Abb. 3 einen Teil derselben im senkrechten Schnitt und Abb. 6 einen anderen
Teil in Oberansicht.
Der quer zum Uhrwerk stehende Münzkanal 1 und alle anderen Teile der Selbstkassiervorrichtung
werden von einem kleinen Gestell 2 getragen, das am Gestell 3 des Uhrwerkes angeschraubt ist. Der erwähnte
Hebel 4 ist hier als doppelter Waagebalken ausgebildet, sitzt fest auf der Schwingachse 5
und trägt am Ende seines langen Armes eine Querleiste 6 zum Abschluß des Kanals 1 nach
unten. Ein ebenfalls fest auf der Achse 5 sitzender Butzen 7 trägt einen Drahthaken 8
zum Eingriff in den Kanal 1 durch einen in gewisser Höhe in dessen innerer Breitseitenwand
vorgesehenen Schlitz 9. Das nach vorn umgebogene Ende des kurzen Hebelarmes 10
wirkt auf die erwähnte Sperrvorrichtung ein, die von einer um den Zapfen 11 drehbaren
Schwinge 12 mit einer federnden Zunge 13
gebildet wird.
Bei der Stellung des Hebels 4 und der Schwinge 12 nach Abb. 1, 3 und 4, in der sie
durch eine an der Schwinge angreifende Feder 14 gehalten werden, schließt die Leiste 6
den Kanal 1 ab, während der Haken 8 nicht in den Kanal eingreift und die Zunge 13 in
• den Weg eines an der Unruhe 15 sitzenden Stiftes ragt und so die Unruhe anhält. Wird
bei dieser Stellung eine Münze in den Kanal eingeworfen, so wird sie von der Leiste 6 aufgefangen
(s. Abb. 3) und infolgedessen der Hebel 4 mit der Schwinge 12 in die Stellung
nach Abb. S gebracht, bei welcher der Haken 8 in den Kanal eingreift, so daß er' eine
zweite eingeworfene Münze im oberen Kanalteil zurückhalten kann, während die Zunge 13
die Unruhe 15 frei schwingen läßt.
Die ersteingeworfene Münze wird auch bei dieser Stellung des Hebels 4 zunächst noch
am Herausfallen aus dem Kanal 1 gehindert, und zwar durch eine Klappe 16, die bei 17 am
Kanal auswärts schwingbar gelagert ist und unter der Einwirkung einer oben am Kanal
befestigten Flachfeder 18 steht. Diese ist bestrebt, die Klappe in der Stellung nach
Abb. ι und 3 zu halten, bei welcher deren unteres Ende der gesenkten Leiste 5 so nahe
gegenüberliegt, daß die Münze nicht dazwischen hindurchgleiten kann.
Das bei der erwähnten Bewegung des Hebels 4 und der Schwinge 12 in Gang gekommene
Uhrwerk setzt mittels des Räder werkes 19, 20 die auf der Achse 21 sitzende
Sperrscheibe 22, die kreisrunde Grundform und z. B. zwei Ausschnitte 23 hat, in der
Pfeilrichtung in Drehung. Diese Scheibe drückt hierbei die rückwärts ragende Nase 24
eines Armes 25 der Klappe 16, die bei der Stellung nach Abb. 1 in den gegenüberliegenden
Ausschnitt 23 eingreift, aus diesem heraus und mittels des Armes 25 die Klappe 16
auswärts. Die letztere läßt hierbei die Münze von der Leiste 6 herabgleiten, so daß sie in
die Kasse fällt.
Bei Beginn dieser Bewegung der Klappe 16 tritt die an einem zweiten Arm 26 derselben
angelenkte Zunge 27 über die rückwärts ragende Nase 28 des Hebels 4, wodurch dieser
nach dem Herabfallen der Münze zunächst noch in der Stellung nach Abb. 5 gehalten
wird. Bei Beendigung der Bewegung gleitet die Zunge 27 von der Nase 28 ab, worauf der
Hebel 4 sich ein wenig zurückbewegt, aber durch Anschlag der Leiste 6 am Arm 25 am
weiteren Rückgang gehindert wird. Erst wenn die Scheibe 22 eine halbe Umdrehung gemacht hat und ihr anderer Ausschnitt 23
der Nase 24 gegenübertritt, und wenn infolgedessen die Klappe 16 durch die Feder 18
in die Stellung nach Abb. 1 zurückgeschleudert wird, gibt der Arm 25 den Hebel 4 frei,
•so daß dieser mit dem Haken 8 und der Schwinge 12 in die Stellung nach Abb. 1 zurückschwingen
kann. Der Haken 8 gibt hierbei eine vorher eingeworfene zweite Münze, die er bis dahin im oberen Teil des Kanals 1
zurückgehalten hat, frei, so daß sie weiter herabfallen und von der Leiste 6 aufgefangen
werden kann.
Beim Rückgang der Klappe 16 trifft die Zunge 27 von unten auf die Nase 28, wodurch
der Hebel 4 auch dann sicher zurückgeschlagen wird, wenn die zweiteingeworfene Münze
schwerer ist und durch Belastung des Hakens 8 dem Rückgang des Hebels 4 einen größeren Widerstand bietet.
Claims (1)
- Patentanspruch: 1o°Sparuhr, dadurch gekennzeichnet, daß der als Waagebalken ausgebildete Sperrhebel (4) mit einer unten am Münzkanal (1) angelenkten, von einer Feder (18) beeinflußten Klappe (16) mit Zunge {zy) zusammenwirkt, die durch die Sperrscheibe (22) so bewegt wird, daß sie die vom Sperrhebel aufgefangene Münze herabgleiten läßt, dann den Hebel in der Auslösestellung hält und nach einer gewissen Drehung der Sperrscheibe- plötzlich zurückschwingt und dabei auch den Hebel in die Sperrstellung zurückschlägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH107352D DE448007C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Sparuhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH107352D DE448007C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Sparuhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE448007C true DE448007C (de) | 1927-08-08 |
Family
ID=7170281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH107352D Expired DE448007C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Sparuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE448007C (de) |
-
1926
- 1926-07-27 DE DEH107352D patent/DE448007C/de not_active Expired
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