DE367338C - Vorrichtung zur Erzielung eines geraeuschlosen Rechenabfalles bei Uhren mit Stunden-und Viertelschlagvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung eines geraeuschlosen Rechenabfalles bei Uhren mit Stunden-und Viertelschlagvorrichtung

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DE367338C
DE367338C DEK77067D DEK0077067D DE367338C DE 367338 C DE367338 C DE 367338C DE K77067 D DEK77067 D DE K77067D DE K0077067 D DEK0077067 D DE K0077067D DE 367338 C DE367338 C DE 367338C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/022Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism
    • G04B21/025Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism with silent saw action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Erzielung eines geräuschlosen Rechenabfalles bei Uhren mit Stunden- und Viertelschlagvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit ,der bei Uhren mit Stunden- und- Viertelschlagvorrichtung das störendeAbfallgeräusch des Rechens bei dessen Freigabe durch die Rechensperrfall.e beseitigt werden soll. Zur Erzielung dieses Zweckes sind bereits zwei Vorschläge gemacht worden. Nach dem ersten .dieser Vorschläge wird der Rechen nach seiner Freigabe durch die Rechenfalle von .einem durch das Zeigerwerk der Uhr bewegten Stift aufgefangen und nach Maßgabe von dessen .Bewegung niedergeführt. Nach dem anderen Vorschlag soll der Rechen bei seiner Freigabe gegen eine Führungskurve fallen, an der er beim Übergang in seine tiefste Lage entlanggleitet. In beiden Fällen ist Voraussetzung für die richtige Wirkungsweise der Vorrichtung eine ganz genaue Herstellung der einzelnen Teile, weil im ersten Falle der Fangstift infolge seiner Verbindung mit dem Zeigerwerk während des Niederführens des Rechens nur eine ganz geringe Winkelbewegung ausführt, während im zweiten Falle bei der geringsten Abweichung der Kurvenführung von ihrer richtigen Gestalt entweder eine zu starke Bremsung des Rechens und damit eine Verhinderung von dessen Abwärtsbewegung oder eine zu schnelle Bewegung des Rechens und damit wieder -ein Abfallgeräusch auftritt.
  • Nach -der Erfindung sind nun diese Übelstände dadurch vermieden, daß zur Steuerung der Niederbewegung des Rechens nach dessen Freigabe durch die Rechensperrfalle die Viertelscblußscheibe des Viertelschlagwerkes benutzt wird. Zu diesem Zweck ist ,der Fangstift, der den von seiner Sperrfalle freigegebenen Rechen langsam niederfährt, an .der Viertelschlußscheibe befestigt und wirkt mit dem Rechen während des ganzen 414 Schlages in der angegebenen Weise zusammen. Da die Viertelschlußscheibe während des 4/4-Schlages eine verhältnismäßig große Winkelbewegung ausführt, ist die vorstehend erwähnte Empfindlichkeit der Einzelteile bei der Vorrichtung nach der Erfindung nicht vorhanden.
  • Erfindungsgemäß ist die Einrichtung ferner so getroffen, daß der Stundenrechen und der ihn nach seiner Freigabe durch .die Rechenfalle niederführende Fangstift durch Vermittlung eines an dem Rechen drehbaren Armes zusammenwirken, der in der einen Drehrichtung mit dem Rechen ein starres Ganzes bildet, während er in der anderen Richtung nachgeben kann, indem er sich um seinen am Rechen sitzenden Drehzapfen -dreht. Durch diese Ausbildung der Teile wird vermieden, daß bei abgefallenem Rechen und bei Versagen des Stundenschlagwerkes die Vorrichtung in Unordnung kommt oder das den Anschlag steuernde Werk, das beispielsweise bei nur mit Halbstundenschlag versehenen Uhren das Gehwerk sein wird, festgehalten wird. Dies kann deshalb nicht eintreten, weil der in der beschriebenen Weise am Rechen gelagerte Arm in dem Falle, daß der den Rechen langsam niederführende Fangstift nicht auf die richtige Seite dieses Armes trifft, diesen einfach in der Art einer Klinke anhebt und wieder niederfallen läßt, ohne daß eine störende Einwirkung auf eines der Uhrw erke stattfinden kann.
  • Damit die Rechenfalle den von ihr freigegebenen Rechen nicht zu früh wieder abfängt und dessen langsame Niederführung zuläßt, ist Vorsorge getroffen, .daß sie während der ganzen Dauer dieser Niederführung, d. h. während der ganzen Zeit des %-Schlages in angehobener Stellung verbleibt. Zu :diesem Zweck ist der dem %-Schlage entsprechende Kamm der Viertelschl@ußschcibe erhöht und so eingerichtet, daß er einen bei der Drehung dieser Scheibe mittels der schrägen Anlauffläche des 4/4 Kammes angehobenen Hebel, der die Rechenfalle hebt, während des 414-Schlages in angehobener Lage hält. Die Erhöhung des 4/,-Kammes der Viertelschlußscheibe ist an sich bekannt, wurde jedoch bisher nur zur selbsttätigen Schlagregelung vorgeschlagen.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel bei verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die Stellung ,der Teile nach Beendigung des %4 Schlages; Abb.2 zeigt die Warnungsstellung,des Viertelschlagwerkes für den 414 Schlag, während Abb. 3 die Teile während des_ 4I4 Schlages veranschaulicht.
  • Hinter der Stundenstaffel i liegen an einem Rädchen :2 die Auslösestifte 3 für die Auslösung q., 5, deren Zunge q. mit ihrem Ende in der Bahn der Stifte 3 liegt, während -der obere Arm 5 unter den Warnungshebel 6 für das Viertelschlagwerk A greift. Der Warnungshebel 6, der mit einem Stift 6' versehen ist, liegt mit dem Warnungslappen 7 hinter der Vorderplatine 8 und in der Bahn eines Anlaufstiftes 9. Über einen anderen Anlaufstift io greift das vordere Ende eines Hebels i i, der ebenfalls hinter der Platine 8 liegt und mit einem vor dieser Platine liegenden Hebel 12 fest verbunden ist. Die Hebel i i und 12 bilden die beiden Arme des Fallenhebels für das Viertelschlagwerk A. Am Hebel 12 sitzt der Stift 13, der mit der Umfläche und den darin befindlichen vier Einschnitten iq. der Viertelschlußscheibe 15 zusammenwirkt. Von dem letzten, dem 4j4 Schlage entsprechenden Einschnitt 14 an bis zu dem Einschnitt für den % -Schlag ist die Scheibe 15 an ihrer Umfläche mit einem erhöhten Kamm 16 versehen, zu dem aus dem %4 Einschnitt 14 eine schräge Anlauffläche 17 hinanführt.
  • Der Arm 12 ist über den Stift 13 hinaus bis zum Stundenschlagwerk B verlängert und trägt an seinem vorderen Ende denWarnungslappen 18, der hinter der Platine 8 in der Bahn des Anlaufstiftes i9 liegt. Ferner greift das vor der Platine 8 liegende vordere Ende des Armes 12 unter die Rechensperrfalle 2o, deren Anschlag 21 den Rechen 22 bis zu dessen Auslösung hält (Abb. i). Die Rechenfalle 2o trägt einen Stift 23, mit :dem der Schöpfer 2,4 mittels einer Nase 25 zusammenwirkt. An einem Arm 26 des Rechens 22 sitzt der Stift 27, der sich .gegen die einzelnen Teile der Stundenstaffel i legt.
  • Am Rechen 22 ist ferner um einen Zapfen z8 ein Arm 29 drehbar, dessen äußeres Ende 30 die Form eines Hornes hat und in der Bahn eines am Ende .des Kammes 16 der Viertelschluß'scheibe 15 liegen-den Stiftes 31 liegt. Der Drehzapfen 28 des Armes 29 liegt links von der Drehachse 32 des Rechens 22; ferner ist der Arm 29 so um die Achse 32 herumgelegt, daß er sich auf dieser abstützt und infolgedessen bei der Abwärtsbewegung des Rechens 22 mit diesem. ein starres Ganzes bildet, während er bei einer Bewegung entgegengesetzt zum Drehsinne des Uhrzeigers sich von -der Drehachse 32 abhebt und um -ihren Zapfen 28 nach oben ausschwingt.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung sei von der in Abb. i wiedergegebenen Stellung .der Teile nach beendetem %--Schlage ausgegangen. Für die Auslösung des %4 Schlages trifft der entsprechende Auslösestift 3 auf die Zunge 4 der Auslösung 4, 5, die den Warnungshebel 6 des Viertelschlagwerkes anhebt. Dabei kommt der Warnungslappen 7 in die Bahn des Anlaufstiftes 9. Beim weiteren Anheben des Warnungshebels 6 trifft .dessen Stift 6' unter den Arm 12 und hebt diesen und, -den Arm i i des Fallenhebels i r, 12 an. Das vordere Ende des Armes i i gibt dabei den Anlaufstift 1o frei, wodurch das Viertelschlagwerk A in -die Warnungsstellung geht, in der der Anlaufstift 9 gegen den, Warnungslappen 7 anliegt. Gleitet jetzt die Zunge 4 von Jemn Auslösestift 3 ab, so fällt der Warnungshebel 6 wieder herunter, wobei der Warnungslappen 7 !den Anlaufstift 9 freigibt und das Viertelschlagwerk A zu laufen beginnt.
  • Beim Nederfallen .des Warnungshebels 6 ist auch der Arm 12 in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt, wobei der Stift 13 in,den Ausschnitt 14 zurückgefallen ist. Bei -der jetzt einsetzenden Drehung der Viertelschlußscheibe 15 wird der Stift 13 und .damit der Arm 12 durch die schräge Anlauffläche 17 wieder angehoben. Hierbei tritt der am vorderen Ende des Armes 12 sitzende Warnungslappen 18 in; .die Bahn des Anlaufstiftes 19 des Stundenschlagwerkes B. Außerdem hebt das Ende 18 die Rechenfalle 2o an, so daß der Anschlag 21 unter dem Rechen 22 hervortritt und diesen freigibt. Jetzt legt sich die obere Fläche des Hornes 30 des Armes 29 gegen den Fangstift 31, so daß der Rechen 22 nur langsam, und zwar nach: Maßgabe der Drehung des Stiftes 31 und,der Scheibe 15, in seine Bereitschaftslage übergeführt wird.. Dabei bleibt die Rechenfalle 2o so lange in angehobener Lage, wie -der Stift 13 auf dem erhöhten Kamm 16,der sich unter ihm weiterdrehenden Viertelschlußscheibe 15 liegt. Die obere Fläche des Hornes 30 des Armes 29 ist so gestaltet, daß er unter gleichförmiger Bewegung des Rechens 22 von dem Stift 31 abgleitet.
  • Wenn, dann der Stift 13 in den am Ende des Kammes 16 befindlichen Einschnitt 14 zurückfällt, gibt der Warnungslappen 18 den Anlaufstift 19 frei, so daß ,das Stundenschlagwerk B zu laufen beginnt. Von dem Schlagwerk B wird dann der stechen. 22 mittels des Schöpfers 24 in, bekannter Weise angehoben, wobei die Stundenschläge erfolgen.
  • Sollte der Rechen beiBeginn,des4/4 Schlages versehentlich nicht angehoben sein, so trifft der Stift 31 von unten auf das Horn 30 und hebt einfach den Arm 29, wobei sich dieser um seinen Zapfen 28 dreht, bis er von dem Stift 31 abrutscht und auf die Drehachse 32 zurückfällt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzielung eines geräuschlosen Rechenabfalles bei Uhren mit Stunden- und Viertelschlagvorrichtung mit einem vom Uhrwerk bewegten Fangstift für .den Rechen, dadurch gekennzeichnet, .daß ,dieser Fangstift (31) an -der Viertelschlußscheibe-(15) .des Viertelschlagwerkes (A) sitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Rechen (22) und Fangstift (31) durch Vermittlung eines an dem Rechen drehbaren Armes (29) zusammenwirken, der in der einen Drehrichtung mit dem Rechen ein starres Ganzes bildet, während er in der anderen Richtung nachgeben kann, indem er sich um seinen am Rechen sitzenden Drehzapfen (28) dreht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß der dem 4/-Schlage entsprechend erhöhte Kamm (16) der Viertelschlußscheibe (15) den bei deren Drehung mittels einer schrägen Anlauffläche (17) angehobenen Hebel (12), .der die Rechenfalle (2o) hebt, während .des %4 Schlages in angehobener Lage hält.
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