DE379092C - Uhrenschlagwerk mit selbsttaetiger Schlagregelung - Google Patents

Uhrenschlagwerk mit selbsttaetiger Schlagregelung

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DE379092C
DE379092C DEB107651D DEB0107651D DE379092C DE 379092 C DE379092 C DE 379092C DE B107651 D DEB107651 D DE B107651D DE B0107651 D DEB0107651 D DE B0107651D DE 379092 C DE379092 C DE 379092C
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DEB107651D
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Badische Uhrenfabrik GmbH
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Badische Uhrenfabrik GmbH
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Uhrenschlagwerk mit selbsttätiger Schlagregelung. Die Erfindung betrifft ein Uhrenschlagwerk mit Vorrichtung zur selbsttätigen Schlagregelung, d. h. zum VViedereinschlagen für den Fall, daß der Vollschlag aus der Übereinstimmungslage mit der Schloßradstellung geraten ist. Wie bei andern derartigen Vorrichtungen wird beim Dreiviertelschlag eine vorläufige Sperrung eingerichtet, wodurch das Schlagwerk am Ablauf zunächst gehindert wird. Erst wenn durch einen erhöhten Stift des vierstiftigen Viertelrohrs der Auslösehebel mehr als gewöhnlich gehoben wird, überträgt sich die Bewegung auf einen Sperrhebel, der infolgedessen ausgehoben wird und das Schlagwerk zur Tätigkeit in richtiger Schlagfolge freiläßt. Die Besonderheit der neuen Vorrichtung besteht in einer endseitig in einem Schlitz gelagerten und zwischen zwei Grenzlagen vierschwenkbaren Stange, die in der einen Lage entgegen Federspannung den quer daran eingreifenden Sperrhebel zu halten vermag und in diesem Sinne von einem Hebelarm des Übersetzungsrades vorbewegt wird, während die Aushebung des Sperrhebels die Zurückfederung zur andern Lage vorbereitet.
  • Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung beispielsmäßig- veranschaulicht, indem nur die an dem Vorgang der Wiedereinschlagbetätigung beteiligten Organe mitgezeichnet sind.
  • Abb. i zeigt das Zusammenwirken des Auslösehebels, des Schloßrades, des mit dem Auslösehebel verbundenen Hilfshebels und des Sperrzubehörs bei der Sperrstellung des Sperrhebels. - -Abb. 2 ist ein Horizontalschnitt zu Abb. i von unten gesehen, wodurch die Anordnung der schwenkbaren Sperrstange im Verhältnis zum Sperrhebel ersichtlich gemacht ist. Abb. 3 zeigt die Stellung der Teile in dem Zeitpunkt für das Auslösen zum Vollschlagen, wobei der Sperrhebel ausgerückt und die schwenkbare Sperrstange in die Rechtslage zurückgefedert ist.
  • Durch die Unteransicht Abb. q. wird diese Umlegestellung deutlich.
  • In Abb. 5 und 6 ist in größerem Maßstab die Querschnittform der Sperrstange dargestellt. Der mittelbar durch das Zwischenglied u von den Stiften i, 2, 3, .1 des Viertelrohrs bewegte Auslöseliebel ist mit v bezeichnet, die Schloßscheibe mit q und ein bei c gelagerter Hilfshebel mit w. Letzterer ist durch Schlitz- und Stifteingriff bei s mit dem Auslösehebel v so verbunden, daB er dessen Schwingung mitmacht. Dem Stift s des Auslösehebels v wird seine Anfallgrenze entweder am Umfang oder im Bereich der Quadrantausschnitte der Schloßscheibe q dargeboten. Während der Viertel-, Zweiviertel- und Dreiviertelschläge gleitet der Stift s nach der Aushebung auf dem entsprechenden Quadrantenumfang wie gewöhnlich. Ein in Abb. z und 3 punktiert angedeutetes Übersetzungsrad P, das mit der Welle c (unabhängig von dem daran schwingbaren Hilfshebel w) verbunden ist, empfängt eine mit der Schloßscheibe q übereinstimmende, aber gegenläufige Drehung und trägt an der Welle c einen Arm r, der bei der Dreiviertelstellung einen Sperrungsvorgang einzuleiten bestimmt ist. Genannter Hilfshebel w trägt seinerseits in Verbindnng mit der an c schwingenden Nabenhülse einen Fortsatz oder Finger f, welcher für die Ausli;sung der durch r eingerichteten Sperrung dient. Das vermittelnde Sperrorgan ist die quer zwi sehen den Platinen (vgl. Unteransicht nach Abb. z und q) angeordnete, schwenkbare Stange a mit Abflachungen bei ai und a2; diese Stange ist, wie ein Hebel schwingbar, flachkantig in einem Loch der hinteren Platine gelagert und reicht mit dem diesseitigen Ende in einen Schlitz i der Vorderplatine hinein, wodurch eine freie Gleitführung für die Ausschwingung zur einen oder andern Lage (Abb. a bzw. q.) gebildet wird. In die eine Lage wird die Stange a durch eine schwache Wickelfeder n gezogen.
  • Das genannte Übersetzungsrad P steht in Antriebsverbindung mit einem einen Viertelausschnitt besitzenden Rad y. Ferner gehört zum Anrichtewerk das mit dem Anlaufstift e versehene Rad x, der Sperrhebel b mit Anschlag d und eine am Hilfshebel w festsitzende Anschlagnase x. Der Sperrhebel b lagert mit einem Einklinkausschnitt quer über der Stange a (Abb. 2 und 5) und sperrt, wenn er die Lage nach Abb. i einnimmt, bei d den Schlagwerkablauf.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn der Hebel v nebst Hilfshebel w in Vorbereitung zum Dreiviertelschlag ausgelöst wird, tritt der Arm r durch seine Drehung an die Stange a heran und verschwenkt sie in Richtung nach links. Dadurch fällt der auf ihr lagernde Sperrhebel b herunter, und es sperrt sich bei d das Schlagwerk am Doppelstift des Flüge:rades (Abb. i). Beim Stundenschlag kommt der weiter von der Mitte abstehende Stift e der Zeigerwelle unter dem Auslösehebel zur Wirkung; infolgedessen wird das Hebelpaar v, zv und auch der Sperrhebel b (durch den Untergriff des Fingers f) entsprechend gehoben, um denselben oberhalb der Stange a außer Eingriff zu bringen. Letztere schwingt daher unter der Wirkung der Feder st wieder nach rechts (Abb. 3). Durch die Hochstellung des Sperrhebels b wied das Schlagwerk frei und tritt die Uhr beim Stundenschlag wieder in die richtige Schlagfolge.
  • Da die Stange a in die ursprüngliche Schwenklage zurückgefedert ist, befindet sie sich in der Vorbereitungslage, um nachher von neuem von dem sich drehenden Arm r der Welle c getroffen und in die Verriegelungslage bezüglich des Sperrhebels b geschwenkt zu werden. Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht somit das zuverlässige selbsttätige Wiedereinschlagen des Schlagwerks.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRVTCHR: i. Schlagwerk mit sAbsttätiger Schlagregelung, bei welcher eine Sperrung beim Dreiviertelschlag eingeleitet und beim Stundenschlagen wieder aufgehoben wird, gekennzeichnet dadurch, daß der Hilfshebel (b) in seinen Stellungen von einer als Hebel schwenkbar angeordneten Stange (a) abhängig gemacht ist, indem die Stange in der einen Richtung zur Vorbereitung des Sperrungseinfalls von einem sich drehenden Arm (r) entgegen Federwirkung verschwenkt wird, während durch besondere Hochbewegung des Auslösehebels beim Stundenschlagen mittels Mitnehmerarms (f) der Sperrhebel (b) ausgeklinkt und die Stange (a) zur Zurückschwingung frei gemacht wird.
  2. 2. Ausführungsform des Schlagwerks nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (a) mit einem Ende in einem Schlitz der Platine gelagert und als runder Stab mit angefeilten Flächen (a1, a2) ausgebildet ist.
DEB107651D 1922-12-17 1922-12-17 Uhrenschlagwerk mit selbsttaetiger Schlagregelung Expired DE379092C (de)

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