DE488013C - Sperr- und Freigabevorrichtung fuer das zum Registrieren von Kontonummern o. dgl. dienende besondere Tastenfeld von Registrierkassen und Buchungsmaschinen - Google Patents

Sperr- und Freigabevorrichtung fuer das zum Registrieren von Kontonummern o. dgl. dienende besondere Tastenfeld von Registrierkassen und Buchungsmaschinen

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DE488013C
DE488013C DEN26066D DEN0026066D DE488013C DE 488013 C DE488013 C DE 488013C DE N26066 D DEN26066 D DE N26066D DE N0026066 D DEN0026066 D DE N0026066D DE 488013 C DE488013 C DE 488013C
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  • Sperr- und Freigabevorrichtung für das zum Registrieren von Kontonummern o. dgl. dienende besondere Tastenfeld von Registrierkassen und Buchungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Sperr- und Freigabevorrichtung für das zum Registrieren von Kontonummern o. dgl. dienende besondere Tastenfeld von Registrierkassen, Buchungsmaschinen usw., das neben dem die Betragstastenreihen, Geschäftsarttastenreihen, Angestelltentastenreihen usw. umfassenden eigentlichen Tastenfeld vorgesehen ist und lediglich das Druckwerk, nicht aber auch das Anzeige-und das Addierwerk der Maschine beeinflußt.
  • Es kommt nun vor, daß eine solche Kontonummer, z. B. bei Finanzämtern und ähnlichen Behörden, aus zwei Teilen besteht, wovon der eine Teil, z. B. die sogenannte Listennummer, einer ganzen Reihe von Nummern oder Unterkonten gemeinsam ist. Um bei einer Registrier-oder Buchungsmaschine, die in solchen Fällen zur Verwendung kommt, die häufig oder während . einer ganzen Reihe von Kassengängen wiederkehrende Nummer nicht immer wieder einstellen zu müssen, wird, wie =bekannt, die Einrichtung getroffen, daß nach dem Niederdrücken der entsprechenden Tasten diese dauernd durch eine selbsttätig wirkende, nur von Hand auslösbare Sperrvorrichtung gesperrt gehalten werden. Erst wenn sich die Listennummer ändert, wird die Sperrvorrichtung von Hand ausgelöst.
  • Durch die Erfindung ist eine besonders zweckmäßige Ausführungsform einer solchen Tastensperr- und Freigabevorrichtung geschaffen worden. In der Zeichnung zeigt Abb. z die Sperr- und Freigabevorrichtung einer derjenigen Tastenreihen, die z. B. zur Registrierung der Kontennummern dienen und deren niedergedrückte Tasten bei jedem Kassengang wieder freigegeben werden, Abb. 2 dagegen die Sperr- und Freigabevorrichtung einer derjenigen Tastenreihen, die zur Registrierung der Listennummern dienen und deren niedergedrückte Tasten auf beliebig lange Zeit in der Arbeitslage gesperrt gehalten werden können.
  • Beide Tastenreihen weisen übereinstimmend je zehn Tasten a bzw. ca' auf, die mit den Zahlen o bis 9 bezeichnet und in einer Tastenbank b bzw. b' verschiebbar gelagert sind. Mit jeder Tastenreihe wirkt eine federbelastete Sperrschwinge d bzw. d' zusammen, die in bekannter Weise mittels Haken e bzw. e' über den abgeflachten Zapfen f, f' der jeweils niedergedruckten Taste a, a' greifen und diese hierdurch sperren kann. Durch eine entgegengesetzte Schwingbewegung- der Sperrschwinge d oder d' wird alsdann die jeweils gesperrte Taste a oder a' wieder freigegeben. Diese Freigabebewegung der Sperrschwingen d, d' wird bei der einen und der anderen Gruppe von Tastenreihen in verschiedener Weise herbeigeführt.
  • Bei denjenigen Tastenreihen (Abb. a), die zur Registrierung der jedesmal wechselnden Kontonummern dienen und die niedergedrückten und gesperrten Tasten am Ende eines jeden Kassenganges wieder freigeben, ist jede Sperrschwinge d in üblicher Weise mit einem hakenförmigen Ansatz g versehen, der mittels eines Nockens k mit der Querstange i zweier auf der Freigabewelle j befestigter Arme 7? derart zusammenwirkt, daß bei jeder Gegenzeigerdrehung der Freigabewelle j die Sperrschwingen d in die Freigabestellung zurückgezogen werden: Da die Freigabewelle j bei jedem Kassengang in dem angegebenen Sinne angetrieben wird, so werden demgemäß auch die in dieser Gruppe von Tastenreihen niedergedrückten Tasten bei jedem Kassengang freigegeben. Die in dieser Weise bewirkte Registrierung der Kontennummern erfolgt zweckmäßig mit Hilfe der rechten Hälfte des Sondertastenfeldes.
  • Bei den zur Registrierung der Listennummern dienenden Tastenreihen sind die Sperrschwingen d' gleichfalls mit hakenförmigen Ansätzen L versehen, die jedoch die aus Abb. 2 ersichtliche Form besitzen und sich von den hakenförmigen Ansätzen g der zur rechten Tastenreihengruppe gehörigen Sperrschwingen d dadurch unterscheiden, daß bei ihnen der Nocken h jener Ansätze g fehlt und ihr Schlitz um das in Abb. 2 gestrichelt gezeichnete Stück na gekürzt ist. Die hakenförmigen Ansätze L arbeiten mit der Querstange va zweier starr verbundener Arme o zusammen, die auf der Freigabewelle j drehbar gelagert sind und dadurch angetrieben werden, daß ein Zapfen P des winkelförmig ausgebildeten rechten Armes o in einen offenen Schlitz des gleichfalls winkelförmigen linken Armes k eingreift. Wie aus Abb. x ersichtlich, ist der mit dem Zapfen P zusammenwirkende Schlitz des Winkelarmes k derart weit bemessen, daß die Freigabewelle j und mit ihr die Arme k erst um einen gewissen Winkel ausschwingen müssen, ehe der hintere Rand des Schlitzes mit dem Zapfen p des Winkelarmes o in Fühlung kommt und nunmehr auch die Arme o und die sie verbindende Querstange n mitnehmen. Diese Gegenzeigerdrehung der Arme o und der Querstange st bleibt aber auf die zugehörigen Sperrschwingen d' ohne Einfluß, da den hakenförmigen Ansätzen L der Nocken k der Ansätze g fehlt und die Querstange n infolge ihrer verkürzten Schwingungen nicht den Boden des Schlitzes erreicht. Eine Freigabe der in dieser Gruppe von Tastenreihen niedergedrückten Tasten findet somit nicht statt.
  • Sollen die Registrierungen unter einer neuen Listennummer fortgesetzt und deshalb die bisher gesperrten Tasten wieder freigegeben werden, so wird den Armen o und ihrer Querstange n mittels einer geeigneten Vorrichtung, z. B. mittels eines sogenannten Löschhebels, eine Gegenzeigerdrehung erteilt, welche die Querstange n über ihre gewöhnlich erreichte untere Grenzlage hinausführt und infolgedessen in Fühlung mit dem Boden der mit ihr zusammenwirkenden Schlitze bringt. Die zu dieser Gruppe von Tastenreihen gehörigen Sperrschwingen d' werden infolgedessen nach oben mitgenommen und geben somit die bisher gesperrten Tasten a' wieder frei.
  • Der Zweck der Verbindung der Teile n, o und i, k durch die Stange p und den Gabelausschnitt des Hebels k besteht darin, auch die Tasten a durch die von Hand aus zu bedienende Auslösevorrichtung, z. B. durch den sogenannten Löschhebel, von Hand aus auslösen zu können.
  • Durch die Stange p wird eine Auslösung der Tasten a gewährleistet, sobald die Tasten a' durch den Löschhebel ausgelöst werden.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRÜCHI? z. Sperr- und Freigabevorrichtung für das zum Registrieren von Kontonummern o. dgl. dienende besondere Tastenfeld von Registrierkassen und Buchungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschwingen (d') für über den Kassengang hinaus zu sperrende Tasten (a') mit einer Querstange (n) zweier auf der Freigabewelle (j) der Maschine drehbarer Arme (o) zusammenwirken, die für gewöhnlich gegenüber den zur anderen Tastenfeldhälfte (a) gehörigen, in üblicher Weise wirkenden Armen (k) eine verkürzte Drehung ausführen und dabei die zugehörigen Sperrschwingen (d') unbeeinflußt lassen.
  2. 2. Sperr- und Freigabevorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (o) der zu sperrenden Tastenfeldhälfte (a') ihren Antrieb durch einen der Arme (k) der anderen Tastenfeldhälfte (a) erhalten, indem dieser Arm (k) mit einem entsprechend weiten Schlitz den Zapfen eines der anderen beiden Arme (o) derart umfaßt, daß die Mitnahme dieser Arme (o) verzögert erfolgt.
  3. 3. Sperr- und Freigabevorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschwingenansätze (l) der zu sperrenden Tastenfeldhälfte (a') einen exzentrischen Schlitz mit einer der verkürzten Schwingbewegung der Arme (o) entsprechenden Krümmung besitzen.
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