DE553208C - Wiederholungsdruckvorrichtung fuer Registrierkassen und Rechenmaschinen - Google Patents

Wiederholungsdruckvorrichtung fuer Registrierkassen und Rechenmaschinen

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DE553208C
DE553208C DEK111534D DEK0111534D DE553208C DE 553208 C DE553208 C DE 553208C DE K111534 D DEK111534 D DE K111534D DE K0111534 D DEK0111534 D DE K0111534D DE 553208 C DE553208 C DE 553208C
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DE
Germany
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machine
special drive
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locking
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Expired
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DEK111534D
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English (en)
Inventor
August Radermacher
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Wiederholungsdruckvorrichtung für Registrierkassen und Rechenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Druckwerke für Registrierkassen und ähnliche Maschinen, bei denen der eingestellte oder errechnete Betrag auf verschiedenen Belegen entweder einmal oder mehrmals hintereinander zum Abdruck gebracht wird.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, bei welchen neben dem vom Maschinenantrieb in Tätig-]zeit gesetzten Antriebsmittel noch ein von Hand zu bedienendes Sonderantriebsmittel für den Druckhammer vorgesehen ist, durch «-elches der in den Typenträgern eingestellte Betrag unabhängig vom Maschinengetriebe im Anschluß an den Kassengang zum Abdruck gebracht werden kann.
  • Erfindungsgemäß werden besondere Sperrvorrichtungen vorgesehen, welche entweder die Vornahme eines Wiederholungsdruckes durch das von Hand zu bedienende Sonderantriebsmittel im Anschluß an den Kassengang erzwingen oder, wenn sie. nur zum Teil vorhanden sind, nicht mehr als einen Wiederholungsdruck im Anschluß an den Kassengang zulassen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. i eine Seitenansicht der Sonderantriebs- und Sperrteile der Vorrichtung und Fig.2 eine Seitenansicht des Sonderantriebsmittels und der Druckhammereinrichtung.
  • Der Druckhammer i (Fig. 2) ist mit Stiften 2 in ortsfesten Schlitzen 3 geführt und durch einen Bolzen 4. an einem auf einer ortsfesten Welle 6 lose gelagerten Rahmen 5, 5', 30 angelenkt und mit einem gleichfalls auf der Welle 6 lose gelagerten Hebel 8' durch eine Druckfeder 14 kraftschlüssig verbunden. Der Hebel 8' legt sich mit einem Ansatz 7 an einen Ausleger io des Rahmens 5, 5', 3o an, arbeitet unter dem Einfluß einer Feder i i, die an seinem Ausleger 8 angreift, durch eine Rolle 12 mit einer auf einer Triebwelle 31 befestigten Hubscheibe 13 zusammen und greift mit einem Stift 23 in einen Schlitz 22 einer Schubstange 25 ein, die an einen auf einer ortsfesten Stange 32 gelagerten Sperrhebel 18 angelenkt ist, welcher mit seinem freien Ende auf einem Absatz 29 einer Welle 2o aufliegt und durch eine Schulter 17 den Druckhammer i an einer Bewegung gegen den Typenradsatz 2.4 gewöhnlich hindert. Wird die Triebwelle 31 aber im Verlauf eines Maschinenganges im Linkssinne gedreht, so wird der Hebel 8' durch die Nocken 15 der Hubscheibe 13 dreimal gehoben, und jedesmal wird dabei -zunächst die Feder 14. gespannt und alsdann durch Auftreffen des Stiftes 23 auf die obere Wandung des Schlitzes 22 der Schubstange 25 der Sperrhebel 18 gehoben und hierdurch der Druckhammer i ausgelöst, welcher, nachdem er den Abdruck vollzogen hat, durch die Feder i i in die Sperrlage zurückgeholt wird. Bei dieser Anordnung können also während des Maschinenganges durch den Maschinenantrieb drei Druckbilder erzeugt werden.
  • Das eingangs erwähnte Sonderantriebsmittel ist in Form eines Handhebels 33 auf der Welle 6 lose gelagert und wird vermöge seines Eigengewichtes gewöhnlich in Berührung mit einem Anschlag 34 des Maschinenrahmens gehalten. Durch eine Nabe 35 steht dieser Handhebel 33 in starrer Verbindung mit einem Arm 36, der unter einen Ansatz 37 des Hebels 8' reicht, diesen also nicht hindert, seine durch die Hubscheibe 13 erzeugte Schwingbewegung auszuführen. Wird der Handhebel 33 nach rechts gezogen, so nimmt er vermittels des Armes 36 den Hebel 8' mit und bringt den Druckhammer i in derselben Weise zur Auslösung wie ein Nocken 15. 'Auf diese Weise kann nach Beendigung des Maschinenganges der Wiederholungsdruck beliebig oft vorgenommen werden.
  • Die vollständige Ausschwingung des Handhebels 33 wird hierbei durch ein Vollhubgesperre bekannter Bauart gewährleistet, das aus einer an einem Ausleger 38 (Fig. i) angeordneten Sperrverzahnung 39 und einem durch eine Feder 41 in Mittellage gehaltenen Sperrkegel 42 gebildet ist.
  • Um den Handhebel 33 während des Maschinenganges zu sperren, ist er mit einem Sperrstift 43 (Fig. i) ausgerüstet, der mit dem hakenförmigen Teil 44 eines auf der Welle 31 und einem ortsfesten Zapfen 45 verschiebbar gelagerten, unter der Wirkung einer Feder 46 stehenden Schiebers 47 zusammenarbeitet. Gewöhnlich legt sich der Haken 44 über den Stift 43 und sperrt den Handhebel 33 in seiner Ruhelage. Am Ende eines Maschinenganges gelangt jedoch ein Nocken 48 einer auf der Welle 31 befestigten Scheibe 49 an eine Rolle 51 des Schiebers 47 und verschiebt den letzteren entgegen der Wirkung der Feder 46 nach links, so daß der Handhebel33 freigegeben wird. In der Freigabestellung wird der Schieber 47 durch eine Falle 52 gesperrt, die sich unter der Wirkung einer Feder 53 vor einen Ansatz 54 des Schiebers 47 legt. Am Ende des nach rechts gerichteten Vorwärtshubes des Handhebels 33 trifft ein seitlicher Stift 55 des letzteren auf das freie Ende der Falle 52 und drängt diese aus ihrer Sperrstellung heraus, so daß der Schieber 47 in die Ausgangslage zurückgleiten und über den Sperrstift 43 schnappen kann, wenn der Handhebel 33 zurückkehrt, um diesen in seiner Ausgangslage erneut zu sperren. Es erhellt, daß die beschriebene Sperrvorrichtung erfindungsgemäß einerseits -den Handhebel 33 für den Wiederholungsdruck vor unt1 während eines Maschinenganges sperrt, und anderseits verhindert, daß mehr als ein Wiederholungsdruck im Anschluß an einen Maschinengang vorgenommen wird; sie verhindert aber nicht, einen neuen Maschinengang vorzunehmen, bevor ein Wiederholungsdruck stattgefunden hat.
  • Um den Wiederholungsdruck durch den Handhebel im Anschluß an einen Maschinengang zu erzwingen, ist ferner erfindungsgemäß für die Freigabevorrichtung der Maschine eine Sperrung vorgesehen, welche bei einem Maschinengang wirksam wird und nur durch die Ausschwingung des Handhebels 33 wieder unwirksam gemacht werden kann.
  • Die Freigabe des Maschinenganges erfolgt in bekannter Weise durch Drücken einer von mehreren Freigabetasten 56 (Fig. i), wobei eine Sperrschwinge 57 nach oben ausgeschwungen wird und ein auf einem Zapfen 58 gelagerter, unter der Wirkung einer Feder 59. stehender Freieabehebe161, der einen Sperransatz 62 der Haupttriebwelle 63 freigibt, ausgelöst wird. Am Ende des Maschinen-- nges wird der Freigabehebel 6-1 in seine Ausgangslage zurückgebracht und die bis dahin in der gedrückten Lage gehaltene Taste 56 ausgelöst, so daß sie sich unter der Wirkung ihrer Feder in ihre Ruhelage zurückbewegen kann.
  • Sämtliche Freigabetasten 56 oder einige von ihnen arbeiten hier nun mit einer mit Schrägflächen 64 versehenen Tastenschiene 65 zusammen, welcher beim Drücken einer Freigabetaste vermittels des betreffenden Tastenstiftes 66 eine Bewegung nach oben erteilt wird, wobei unter Vermittlung eines Winkelhebels 67, 68, einer Zugstange 69 und eines Winkelhebels 71, 72 ein auf der Stange 32 lose gelagerter und unter der Wirkung einer Feder 73 stehender Sperrarm 74 mit seinem freien Ende 75 über eine von einer Feder 76 beeinflußte, auf der Welle 2o gelagerte Falle 7o gelangt und sich gegen eine Abschrägung 77 derselben legt. Die Falle 70 wird durch einen Stift 8o des Maschinengestells an einem Ausweichen gehindert. Hierdurch wird das mit dem Sperrarm 74 verbundene Gestänge samt der Tastenschiene 65 in der verstellten Lage gehalten.
  • An der Tastenschiene 65 sind mittels Zapfen 78 Winkelhebel 79 gelagert, die sich unter der Wirkung von Federn 81 mit ihren Armen 82 an die benachbarten Zapfen 78 anlegen und in dieser Stellung mit Sperrflächen 83 in der Bahn der Tastenstifte 66 liegen, sofern die Tastenschiene 65 sich in ihrer verstellten (oberen) Lage befindet. ' INZachdem eine Freigabetaste 56 gedrückt worden ist, sind die anderen Freigabetasten durch die Sperrflächen 83 gesperrt; die gedrückte Taste aber wird am Ende des Maschinenganges ausgelöst und gelangt beim Zurückgehen ebenfalls mit ihretn Stift 66 über die ihr zugeordnete Sperrfläche 83, so daß auch sie nach Beendigung des Maschinenganges gesperrt ist. Ein neuer Maschinengang kann somit, solange die Tastenschiene 65 nicht aus ihrer verstellten Lage gebracht ist, nicht stattfinden.
  • Zwecks Rückstellung der Tastenschiene 65 ist die Falle 7o mit einem Daumen 8.1 versehen, der in der Bahn eines Ansatzes 85 des Handhebels 33 liegt. Sobald der Hebel 33 nach Beendigung eines Maschinenganges zur Vornahme eines Wiederholungsdruckes nach rechts gezogen wird, dreht der Ansatz 85 mittels des Daumens 84 die Falle 70 so weit links herum, daß die Schrägfläche 77 den Sperrarm 74 freigibt und dieser samt dem Gestänge 67 bis 72 und der Tastenschiene 65 unter der Wirkung der Feder 73 in die Ausgangslage, in welcher die Sperrflächen 83 die Tasten 56 freigeben, zurückgelangt. Erst nachdem also der Wiederholungsdruck, der infolge der Vo.llhubsperrung 39, 42 bis zum Ende durchgeführt werden muß, vorgenommen worden ist, ist die Ausführung eines neuen %Taschinenganges möglich.

Claims (1)

  1. PATEITANSPRÜCHE: i. Wiederholungsdruckvorrichtung für Registrierkassen und Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für den Druckhammer (i) neben dem vom Maschinenantrieb in Tätigkeit gesetzten Antriebsmittel noch ein von Hand zu bedienendes Sonderantriebsmittel vorgesehen ist, auf welches eine Sperrung (.1.3, 44) in der Weise einwirkt, daß im Anschluß an einen Maschinengang nur ein einziger Wiederholungsdruck vorgenommen werden kann. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sonderantriebsmittel (33) gewöhnlich gesperrt gehalten, aber am Ende eines Maschinenganges freigegeben wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Maschinengang freigegebene Sperrung (a3, d.d.) des Sonderantriebsmittels (33) am Ende der Bewegung des letzteren selbsttätig wieder wirksam gemacht wird, so daß im Anschluß an einen Maschinengang nur ein einziger Wiederholungsdruck stattfinden kann. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrschieber (.a.7) sich gewöhnlich mit einem hakenförmigen Teil (4d.) über einen Ansatz (d.3) des Sonderantriebsmittels (33) legt und dieses sperrt, bis er am Ende eines Maschinenganges durch eine vom Maschinenantrieb (31) bewegte Nockenscheibe (d.9, 48) aus seiner Sperrlage bewegt wird, in welcher er durch eine Sperrklinke (52) so lange gehalten wird, bis das Sonderantriebsmittel (33) in seine Arbeitsstellung bewegt worden ist, wo dieses, mit einem Ansatz (55) auf die Sperrklinke (5a) treffend, den Sperrschieber (d.7) auslöst, der bei der Rückkehr des Sonderantriebsmittels in' die Ausgangslage sich mit seinem hakenförmigen Teil (da) wieder über den Ansatz (d.3) des Sonderantriebsmittels (33) legt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabevorrichtung (56, 61) für den Maschinengang mit einer Sperrvorrichtung (77, 75, 66, 83) versehen ist, die einen neuen Maschinengang so lange verhindert, bis das Sonderantriebsmittel (33) bewegt, also ein Wiederholungsdruck vorgenommen worden ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Freigabevorrichtung zwangläufig verbundenes Glied (7d.) in seiner verstellten Lage durch eine Falle (70) gesperrt wird, welche durch Auftreffen eines Ansatzes (85) des Sonderantriebsmittels (33) bei der Bewegung des letzteren ausgelöst wird. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine von den Maschinengang-Freigabetasten (56) bewegte Tastenschiene (65) in ihrer Ar= beitsendstellung gesperrt wird und dabei das erneute Niederdrücken einer der Freigabetasten (56) so lange verhindert, bis der Wiederholungsdruck vorgenommen worden ist. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Schrägflächen (6d.) mit den Stiften (66) der Freigabetasten (56) zusammenarbeitende Tastenschiene (65) Sperrhebel (79) trägt, die sich bei der Bewegung der Schiene (65) unter die nicht gedrückten Freigabetasten (56) legen bzw. bei der Auslösung der gedrückten Freigabetaste (56) darunterschnappen, so daß am Ende des Maschinenganges durch Sperrung der Schiene (65) in ihrer verstellten Lage auch sämtliche Freigabetasten (56) gesperrt sind. g. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Sonderantriebsmittel (33) mit einem Druckhammerantrieb (1, 31) zusammenwirkt, dessen Feder (14) durch die Bewegung des Sonderantriebsmittels (33) gespannt und dann ausgelöst wird, wobei die vollständige Durchführung der Bewegung des Sonderantriebsmittels (33) durch ein Vollhubgesperre (39, 42) gesichert ist.
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