DE161858C - - Google Patents

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DE161858C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/04Adding or subtracting devices
    • G06C15/06Adding or subtracting devices having balance totalising; Obtaining sub-total
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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  • Mathematical Physics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE
der Gesamt- und der Teilsummen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1904 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Druckvorrichtung für Addiermaschinen, und zwar insbesondere für Maschinen, wie sie in der Patentschrift 77068 beschrieben sind. Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung, welche es ermöglicht, in einfacher und vollkommen zuverlässiger Weise Teilsummen zu drucken.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise in Anwendung bei einer Maschine nach der Patentschrift 77068 dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Querschnitt durch die Maschine und
Fig. 2 und 3 die wesentlichen Bestandteile der neuen Druckvorrichtung in zwei verschiedenen Stellungen.
Mit 800 ist die Hauptwelle bezeichnet, von der aus der Antrieb der einzelnen Teile der Maschine erfolgt, C ist ein Rahmen, der die in bekannter Weise ausgebildete Summiervorrichtung trägt. Der Rahmen C ist auf einer Welle 900 derart drehbar, daß er auf dieser schwingen kann, und die Summiervorrichtung besteht aus einer Anzahl von Zahnrädern 916, die durch die gekrümmten Zahnstangen 610 angetrieben werden. Auf dem Zapfen 942 ist ein dreiarmiger Hebel 917 gelagert; dieser wird durch eine Feder 982 stets nach einer Richtung hin gezogen und hat einen Arm g, welcher mit einem Anschlag an dem unteren Ende des einen Seitenarmes des Rahmens C in Eingriff tritt. Dieser dreiarmige Hebel 917 dient dazu, den Rahmen C in einer seiner beiden Stellungen festzuhalten. Das Hin- und Herschwingen des Rahmens C dient andererseits dazu, den dreiarmigen Hebel 917 hin- und herzuschwingen, der mit dem schwingenden Rahmen 920 in Eingriff steht. Dieser Rahmen 920 trägt eine Anzahl von Zähnen 926, welche mit den Zahnrädern 916 in Eingriff treten und sie sperren, wenn die Zahnräder von den gekrümmten Zahnstangen 610 hinweg bewegt, also außer Eingriff mit ihnen gebracht werden. Auf dem Rahmen C sind zwei Zapfen 958 und 958 a angebracht, von denen der eine mit einem Ausschnitt w* und der andere mit einer Ausbuchtung w% der Kupplungstange 914 in Eingriff treten kann. Die Kupplungsstange 914 steht durch die Stange 911 in Verbindung mit dem auf der Welle 204 drehbaren Winkelhebel 227, der mit der Taste 265 versehen ist. Die Taste 265, die Stange 911 und. das gegabelte Ende der Kupplungsstange 914 werden für gewöhnlich durch eine Feder 288 in ihrer oberen Lage gehalten. Mit den beiden nach abwärts gerichteten, auf der Welle 204 gelagerten Armen stehen Stangen 216 in Verbindung, die wiederum eine Stange 209 tragen. Letztere dient dazu, die Feststeller 415 aus dem Bereich der gekrümmten Zahnstangen
6IO herauszuführen, sobald die Taste 265 gedruckt wird, wodurch sämtliche Zahnstangen 610 freigegeben werden.
Bei jeder Schwingung der Hauptwelle 800 schwingt auch die Kupplungsstange 914, vorausgesetzt, daß sie ihre normale Lage (Fig. 1) einnimmt, was dann der Fall ist, wenn ein Summand oder eine Gesamtsumme gedruckt wird. Die Stange 914 ist nämlich mit einem Arm des T-Hebels 913 verbunden, welcher von der Welle 800 aus in geeigneter Weise vor- und rückwärts geschwungen wird. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, trägt die Welle 800 einen Arm 813 a, welcher eine umlegbare, unter Federwirkung stehende Klinke 821 trägt, die bei der Schwingung des Armes 813 a gegen die auf dem Hebel 913 vorgesehenen Stifte 961 und 961" schlägt und dadurch die Schwingung des Hebels 913 bewirkt. Die Klinke 821 wird für gewöhnlich durch eine Feder 883 in gleicher Richtung mit dem Arm 813 a gehalten.
599 bezeichnet eine Druckwalze und 618 die Typenhalter, welche von einem Hebel 611 getragen werden, der. auf der Welle 600 drehbar gelagert ist. Die Hebel 611 sind mit den gekrümmten Zahnstangen 610 verbunden und werden von diesen aus in Schwingung versetzt.
Die Anordnung und Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Teile ist genau die gleiche, wie bei der in der deutschen Patentschrift 77068 beschriebenen Maschine. Die Taste 265 wird niedergedrückt und während einer vollen Kurbelschwingung niedergehalten, wenn auf der Druckwalze eine Gesamtsumme abgedruckt werden soll, d. h. wenn nach dem Abdruck der Summe die Summiervorrichtung in ihre Nullstellung zurückgeführt werden soll.
„Wenn nun bei der Maschine nach Patentschrift 77068 eine Teilsumme gedruckt werden soll, d. h. wenn die Summiervorrichtung nach dem Abdruck der Summe wieder die Summe angeben soll, muß die Taste 265 während der Vorwärtsbewegung der Handkurbel freigegeben werden. Dieses rechtzeitige Freigeben der Summentaste erfordert die besondere Aufmerksamkeit des Rechners.
Es hat sich ferner herausgestellt, daß bei mechanisch angetriebenen Maschinen der die Maschine Benutzende die Summendrucktaste nicht in dem geeigneten Augenblicke freigeben kann, um eine Teilsumme zu drucken, und zwar wegen der großen Geschwindigkeit, mit der die Maschine arbeitet. Es entsteht infolgedessen ein falscher Abdruck.
. Dieser Nachteil kann nun in einfacher und wirksamer Weise dadurch vermieden werden, daß man die Maschine mit einer besonderen Teilsummentaste ausrüstet, welche während der vollen Dauer einer Kurbelschwingung niedergehalten wird. Die Anordnung einer solchen, von der Gesamtsummentaste unabhängigen'Teilsummentaste ist nicht mehr neu. Die Erfindung besteht in der besonderen Verbindung der Teilsummentaste mit den übrigen Teilen der Druckvorrichtung.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist die Teilsummentaste mit ι bezeichnet; sie ist auf dem Tastenschafte 2 befestigt. Der nach unten gerichtete Arm des T-Hebels 913 trägt einen Stift 3, welcher in einen winkelförmigen Schlitz 4 der Kupplungsstange 914 eingreift. Der Stift 3 wird gewöhnlich durch eine Feder 5 gegen das untere Ende des senkrechten Teiles des Schlitzes 4 gedrückt. Wenn die Teilsummentaste niedergedrückt wird, trifft sie gegen einen auf dem hinteren Ende der Kupplungsstange 914 vorgesehenen Stift 6 und bewegt ihn so lange nach abwärts, bis der Stift 3 gegen den oberen wagerechten Teil des Schlitzes 4 anschlägt, d. h. bis er in Richtung des wagerecht verlaufenden Teiles des Schlitzes 4 liegt. Bei dieser Stellung der einzelnen Teile (Fig. 2 und 3) wird sich der Stift 3 beim Schwingen des Hebels 913 in dem Schlitz 4 bewegen, ohne dabei eine Bewegung der Kupplungsstange 914 zu verursachen. Zum Zwecke, die Feststeller 415 von den Zahnstangen 610 zurückzuziehen, wenn die Teilsummentaste 1 niedergedrückt wird, ist ein Winkelhebel 7 vorgesehen. Dieser ist an der Stange 216 angelenkt und tritt mit seinem unteren wagerechten Arm in den ' Bereich eines Zapfens 8, der auf dem Tastenschaft 2 angebracht ist.
Die Stangen 216 sind mit Schlitzen q versehen, so daß die Teilsummentaste niedergedrückt werden kann, ohne dabei die Lage des die Summendrucktaste tragenden Winkelhebels 227 zu ändern.
Die Wirkungsweise der Teilsummentaste ist nun die folgende:
Nimmt die Taste 1 ihre aus Fig. 1 ersichtliche normale Lage ein, so schwingt der T-Hebel 913 die Kupplungsstange 914 während einer jeden Schwingung hin und her, und die Wirkungsweise der Maschine ist die gleiche wie die der Maschine nach Patentschrift 77068. Wird dagegen die Teilsummentaste ι gedruckt, so bewegt ihr Schaft 2 das hintere Ende der Kupplungsstange 914 so lange nieder, bis der Stift 3 des Hebels 913 gegen die obere Seite des wagerecht verlaufenden Teiles des Schlitzes 4 anliegt. Das Schwingen des Hebels 913 erteilt alsdann der Stange 914 keine Bewegung. Infolgedessen verbleiben die Addierrädchen
9i6 in Eingriff mit ihren Zahnstangen 6io nicht nur während ihres Niederganges, sondern auch während ihrer Bewegung nach oben. Die Abwärtsbewegung der Zahnstangen 610 führt die Summiervorrichtung in ihre Nulllage zurück; der Ausschlag einer jeden Zahnstange hierbei ist abhängig von der anfänglichen Lage des zugehörigen, mit ihr in Eingriff stehenden Summierrädchens. Die Abwärtsbewegung der Zahnstangen 6io bringt daher die Typen 618 in eine zum Drucken einer Teilsumme geeignete Stellung. Da die Zahnrädchen in Eingriff mit ihren Zahnstangen bleiben, so bringt die Aufwärtsbewegung der letzteren die Zahnrädchen wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, in der sie wiederum die eben gedruckte Teilsumme anzeigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckvorrichtung für Addiermaschinen mit je einer besonderen Taste zum Abdruck der Gesamt- und der Teilsummen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken der Teilsummentaste (1) das die Hauptantriebwelle (800) mit dem Rahmen (C) des Addierwerkes (916) verbindende Kupplungsglied (914) derart verschwenkt wird, daß der die Bewegung der Hauptantriebwelle auf das Kupplungsglied übertragende Stift (3), der in einen Winkelschlitz (4) des Kupplungsgliedes eingreift, sich leer in dem oberen Schenkel des Winkelschlitzes hin- und herbewegt, so daß die Bewegung der Hauptantriebwelle ohne Einfluß auf den Rahmen (C) des Addierwerkes bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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