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Selbstverkäufer mit einer Vorrichtung zur Rückgabe bereits eingeworfener
Münzen Zusatz zum Patent 700 849 Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer mit
einer Vorrichtung zur Rückgabe bereits eingeworfener Münzen und einer Einrichtung
zur Verhinderung der gleichzeitigen Betätigung von Münzrückgabevorrichtung und Entnahmevorrichtung
ohne gegenseitige Blockierung beider, bei dem durch die Bewegung der Warenentnahmevorrichtung
der für die Münzrückgabe von Hand zu betätigende Teil von der Rückgabevorrichtung
abgeschaltet wird, nach Patent 700849.
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Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent erfolgt diese Abschaltung
durch Verschwenken, Verschieben o. dgl. des von Hand zu betätigenden Teiles. Demgegenüber
wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine Vereinfachung in der Art der Abschaltung
erfindungsgemäß dadurch erzielt, daB der von Hand zu betätigende Teil der Münzrückgabevorrichtung
einen an der von der Entnahmevorrichtung betätigten verschiebbaren Sperrstange schwenkbar
gelagerten und mit einer Aussparung versehenen Hebel besitzt, der bei der Bewegung
der Sperrstange bei der Entnahme seine Aussparung gegenüber einem zu seiner Betätigung
dienenden Glied zur Einstellung bringt, so daB dieses während seiner Bewegung nicht
mehr auf ihn auftrifft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, und zwar in Seitenansicht.
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Die Entnahmevorrichtung besteht aus einer Schublade io, über der sich
der dazugehörige. nicht gezeichnete Warenschacht befindet. In eine Aussparung ii
der Schublade io ragt der Teil 12 eines Hebels 13, der um eine Achse 1q. schwenkbar
ist. Das andere Ende des Hebels 13
greift in einen Schlitz einer Sperrstange
15, die mit einem Sperrklotz 16 versehen ist. Mit diesem Sperrklotz 16 kommt ein
Sperrhebel 17 in Eingriff, der um eine Achse 18 schwenkbar angeordnet ist und der
mit der l@lünztasche ig verbunden ist. Auf der Achse 18 sitzt außerdem noch ein
Hebel 2o, der mit einem Kurvenstück 21 versehen ist, gegen das sich ein Anschlag
22 der Sperrstange 15 legt. Der Hebel 2o ragt in eine Öffnung 23 der Münztasche.
Auf der Sperrstange i5 ist auf einer Achse 2.4 ein Doppelhebel 25 befestigt, dessen
unteres Ende gegen das Sperrglied 17 stößt und dessen oberes Ende mit einem Hebel
26 in Eingriff gebracht werden kann, der auf der Achse 18 schwenkbar sitzt und durch
einen Druckknopf 27 von außen betätigt werden kann. An der Sperrstange 15 ist außerdem
noch ein Hebel 28 angebracht, der eine Klappe 28 verschwenken kann.
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Die `Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Ist eine Münze eingeworfen,
dann werden durch sie der Steuerhebel 17 und die Münztasche ig mit dem Hebel 2o
gekuppelt, so daß beide Teile nach außen verschwenkt werden, wenn die Schublade
io gezogen und dabei die Sperrstange 15 nach oben verschoben wird. Die Sperrvorrichtung
17 gelangt durch das Ausschwenken nach rechts aus dem Sperrblock 16, so daß
die Stange 15 ungehindert weiter verschoben und damit die Schublade io ganz herausgezogen
werden kann, um die Ware zu entnehmen. Wenn der Stift 22 sich über den Kurventeil
21 hinausbewegt hat, dann wird der Hebel 2o unter dem Einfluß einer Feder
30 nach links gezogen, so daß die zwischen dem Teil ig und dem Hebel 2o gehaltene
Münze frei wird und in den Münzkanal 31 zur Kassette fällt. Bei der Bewegung der
Sperrstange 15 wird außerdem noch durch den Hebel 28 die Klappe 29 in die gestrichelt
gezeichnete Lage verschwenkt, so daß die Münze in den Kanal 32 fallen muß, der zur
Kassette führt. Der Kanal 33 führt zu dem Münzrückgabebehälter. Soll die eingeworfene
Münze wieder zurückgenommen werden, dann wird der Druckknopf 27 betätigt, und der
Hebel 26 verschwenkt den Hebel 25, dessen unteres Ende gegen den Sperrhebel 17 stößt
und diesen um einen kleinen Betrag nach rechts schwenkt, wobei dieser aus dem Sperrklotz
16 nur teilweise heraustritt. Der Hebel 2o bleibt hierbei in seiner Ruhelage. Die
in der Münztasche i9 befindliche Münze verliert jetzt ihren Halt und fällt in den
Münzkanal 31 und weiter durch den Kanal 33 in den Münzrückgabebehälter. Eine
Verschwenkung der Klappe 29 findet nicht statt, da die Sperrstange 15 nicht nach
oben verschoben wird. Der Hebel 17 wird nach dem Ausschwenken durch eine nicht gezeichnete
Feder wieder in die Anfangslage gezogen. Beim Betätigen der Schublade io bewegt
sich die Sperrstange 15 nach oben und mit dieser der an ihr befestigte Hebel 25.
Durch das Verschieben des Hebels 25 gelangt dieser außerhalb des Eingriffsbereiches
des Rückgabehebels 26, so daß derRückgabeknopf 27 zwar ungehindert betätigt
werden kann, ohne daß jedoch eine Rückgabe der Münzen erfolgen könnte. Der Knopf
27 und der Hebel 26
laufen in dem Augenblick leer, in dem die Schublade io
gezogen wird. Sobald die Schublade io gezogen und damit die Sperrstange 15 nach
eben bewegt wird, wird auch gleichzeitig die Klappe 29 mit Hilfe des Hebels 28 in
die gestrichelt gezeichnete Lage geführt, so daß der Münzkanal 33 zum Rückgabebehälter
abgesperrt und nur der Kanal 32 zu der Kasette frei ist: In dem Ausführungsbeispiel
ist nur eine Sperrvorrichtung i7 für eine Münze gezeigt, es könnten aber auch mehrere
Sperrungen oder Zuhaltungen dieser Art entsprechend der Zahl der einzuwerfenden
Münzen vorgesehen sein.
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Die besondere Anordnung und Steuerung der Klappe 29 ist nicht Gegenstand
der Er- ! findung.