DE671587C - Warenselbstverkaeufer mit mehreren Entnahmevorrichtungen, z.B. Schubladen - Google Patents

Warenselbstverkaeufer mit mehreren Entnahmevorrichtungen, z.B. Schubladen

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DE671587C
DE671587C DES123558D DES0123558D DE671587C DE 671587 C DE671587 C DE 671587C DE S123558 D DES123558 D DE S123558D DE S0123558 D DES0123558 D DE S0123558D DE 671587 C DE671587 C DE 671587C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
    • G07F5/08Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein the use of two or more coins or an equivalent single coin is optional for each transaction; wherein the use of two or more coins or an alternative equivalent combination of coins is optional for each transaction

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Warenselbstverkäufer mit mehreren Entnahmevorrichtungen, z. B. Schubladen Die Erfindung bezieht sich auf einen Warenselbstverkäufer mit mehreren Warenentnahmevorrichtungen, z. B. Schubladen, zur Ausgabe von Waren verschiedener, durch verschiedene Münzsorten bestimmbarer Preishöhe, bei dem eine an der Entnahmevorrichtung angreifende Sperrung durch eine Münze- oder mehrere Münzen oder durch eine andere, die Münzen ersetzende hesondere Vorrichtung ausgelöst und dadurch eine der Entnahmevorrichtungen freigegeben wird. Der Zweck der Erfindung besteht darin, für ;einen derartigen Selbstverkäufer -eine Einrichtung zu schaffe',n, die @es auf @einfache Weise gestattet" Waren in Preislagen auszugeben, die sich durch verschiedene Münzsorten ausdrücken lassen, und zwar sollen Preisstufungen @ermöglicht werden, die sich sowohl aus Münzen nur einer Münzsorte als auch aus der Summe zweier oder mehrerer Münzen verschiedener Münzsorten zusammensetzen.
  • Die Erfindung erreicht dies dadurch, daß für jede Münzsorte eine selbständige, aus Sperrung, Auslösevorrichtung und Münzenaufnahmeraum bestehende, durch Münzen auslösbare. Sperrvorrichtung vorgesehen ist und jeder dieser Vorrichtungen Mittel zugeordnet sind, durch welche je nach dem Warenpreis eine oder mehrere dieser selbständigen Sperrvorrichtungen als Ganzes -oder (Lendl einzelne Zuhaltungeneiner oder mehrerer Sperrvorrichtungen beim Betätigen einer Entnahmevorrichtung ausgelöst werden. Hierdurch wird @es ermöglicht, durch den Selbstverkäufer Waren in einer großen Anzahl verschiedener Preislagen auszugeben. Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, dargestellt, und zwar zeigt die Zeichnung in Abb. i eine Seitenansicht und einen teilweisen Schnitt, Abb. 2 einen Teil der Einrichtung, Abb.3 ,einen Schnitt nach Linie III-III der Abb. i und Abb. ¢ eine Draufsicht auf die Warenentnahmevorrichtung (Schubladen) mit dazugehöriger Auslösevorrichtung, Abb. 5 eine Draufsicht auf die Schubladen mit einer anders als in Abb. 4. ausgebildeten Auslösevorrichtung, Abb. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Abb. 5.
  • In Abb. i ist mit io eine Schublade bezeichnet, ,an deren Vorderseite sich ein Griff i i befindet. An dem Schubladenboden ist eine Aussparung 12 vorgesehen, in die ein Hebel 13 mit seinem freien Ende eingreift. Dieser Hebel 13 ist auf einer Welle i ¢ befestigt, auf der außerdem noch ein Hebel 15 angebracht ist, der mit Zapfen 16 in ,einen Schlitz 17 einer Sperrstange 18 reingreift. Diese Sperrstange 18 ist senkrecht seitlich von den Schubladen i o angeordnet.
  • Durch ,eine Münzrinne i g werden Münzen ,einer bestimmten Sorte, z. B. 5-5VVvrf-Münzen, zugeführt. Diese Münzen gelangen in eine aus zwei Teilern bestehende Spe-rrvorrichtung A, denen einer Teil von der Sperrstange 18 gebildet wird, die zu diesem Zweck einen entsprechend geformten Vorsprung 2o (Abt. 3 ) besitzt. Der andere Teil der Sperrvorrichtung A besteht aus einem Hebel--,i, der um einen Zapfen 22 schwenkbar angdeofdnet ist und der ,auf der Innenseite eine Führungsfläche 23 besitzt. Die durch die Rinne i9 zugeführte Münze legt sich zwischen die beiden Kupplungsteile 18 und 2 i und stützt sich dabei an den beiden Vorsprüngen 2o und 2 ; .ab. 2 4- ist die Münzenablaufrinne, die zur Geldkassette führt, während mit 25 eine Geldrinne bcz°ichnet ist, die zur Geldrückgabe hinführt. z6 ist ein auf der Stange 18 befestigter Anschlag.
  • Für eine zweite Münzsorte, z. B.
  • Münzen, dient deine mit B bezeichnete Sperrvorrichtung, Aide aus einer Münztasche; 27, deinem Sperrhaken 28, Ader in einen Sperranschlag 29 greift; und einem AuslöselZebel So besteht, gegen den ein Zapfen 31 der Sperrstange 18 stößt. Münztasche, Sperrhaien und Auslösehebel sind um einen BolzeiZ 32 schwenkbar ,angeordnet.
  • Auf dem Boden Ader Schublade 1o befinden sich nocken.artge Vorsprünge 33; 34, die mit Hebeln 35, 36 zusammenarbeiten. Diese Hebel sind auf drehbar gelagerten Wellen 37, 38 hintereinander angeordnet, wobei jeder Schublade i o, 1o', i o", 1o"'- (Abb. 4.) je nach dem Warenpreis je dein Hebel 35 rund 36 und je ein Nocken 33, 34 zugeordnet sein kann. Die Hebel 3=5 und 36 sind mit Aden Sperr- -vorrichtungen A und B durch Gestänge ;9 bzw. 4o verbunden.
  • Die Wirkungsw°ise der Vorrichtung ist folgende Soll deine Ware z. B. im Werte von 15 Apf ausgegeben werden, so wird .ein io-Apf-Sttick, das in die Sperrvorrichtung B gelangt, und außerdem ein 5-Apf-Stück eingeworfen, das in diele Sperrvorrichtung A gelangt. Wird jetzt an dem Schubladd-,ngriff 11 gezogen, dann ,vird Ader Hebel 13 :eine Schwenkbewegung ausführen, diele sich auf den Hebel 15 überträgt, Ader seinerseits durch diese Bewegung die Sperrstange 18 geradlinig nach oben bewegt. B°i dieser Bewegung wird gleichzeitig das in Ader SperrvorrichtungA befindliche 5-Wrf-Stück .nach oben geführt, wobei @es gegen die Führung 23 des Kupplungsteiles 21 stößt und dabei den Kupplu;ngsteil2i an seinem unteren Ende nach rechts schwenkt (Abb.2). Das untere Ende des Kupplungsteiles 21 gelangt hierbei aus der Bew egungsbahn des Anschlages 26, so daß die Sperrstange 18 an ihrer Weiterbewegung durch den Hebel 21 nicht mehr gehindert ist. In Ader Sperrvorrichtung B stellt Aaseingeworfen.. io-J?7r/-Stück diele Verbindung her zwischen dem Auslös@ehebel3o und dem Sperrhaken 28. Bei der Aufwärtsbewegung der Sperrstange 18 stößt Ader Stift 3 i gegen das untere Ende des Auslösehebels 3o und infolge der durch das eingeworfene Geldstück hergestellten Verbindung zwischen dem Hebel 3o und dem Sperrhaken 28 wird der Sperrhaken 28 aus dem Bereich des Sperranschlages 29 so daß auch hier der Weiterbewegung der Sperrstange 18 -und damit dem Herausziehen der Schublade io kein Hindernis mehr im Wege steht.
  • Soll jetzt deine Ware in der Preislage von 1o J?/7i' ausgegeben werden, dann erhält die betreffende Schublade 1o' nur einen Nocken 33 (Abb. 4), während ein Nocken 34 nicht vorgesehen ist. Wird jetzt die Schublade io' in ihrer öffnungsrichtung bewegt, dann gelangt der Nock den 33 unter den I-i,ebel 35, so daß dieser Beine Schwenkbewegung ausführt, wobei mit Hilfe des Verbindungsgestänges 39 der Hebel 2 i an seinem unteren Ende nach rechts geschw-nkt wird, so daß der Anschlag 26 Ader Sperrstange 18 sich an ihm vorb2ibewegen kann. Die Sperrung der Vorrichtung A ist also nicht durch deine Münze" sondern durch eine besondere Vorrichtung ausgeschaltet worden. Die Sperrvorrichtung wird durch die Teile 3o, 31 ausgeschwenkt, wie vorstehend beschrieben ist. Es genügt also in diesem Falle Ader Einwurf eines 1 ö- ip2717'-Stückes in die Sperrvorrichtung B, um die Schublade öffnen zu können.
  • Solleine Ware in der Preislage von 5 JeX, ausgegeben werden, dann erhält die betreffende Schublade 1o" (Abb.4) nur .einen Nocken 34. Bei Ader Bewegung der Schublade 1o" in ihrer öffnungsrichtung belangt dieser Nocken 34 unter Aden Hebel 36, schwenkt diesen, wobei gleichzeitig durch das Verbindungsgestänge 4o der Sperrhaken 28 ausgeschwenkt wird, so daß der Sperranschlag 29 an dem Sperrhaken 28 vorbei kann. Die Sperrung Ader Vorrichtung B wird also hier, ohne daß ,ein io-,9/ri-Stück ,eingeworfen ist, auf .andere Weise aufgehoben. In der Sperrvorrichtung A stellt die leingeworfene Münze in Ader bereits beschriebenen Weise die Kupp-Jung zwischen den deinzelnen Teilen her, wobei sie den Hebel -,8 in die Freigabestellung (Abb. 2) schwenkt.
  • Soll auch eine Schublade vorgesehen sein, aus der Ware umsonst ausgegeben wird,: so werden auf der Schublade 1o"' (Abb. 4) zwei Nocken 33 und 34 angebracht, welche die Sperrung beider Vorrichtungen A und B ausschalten.
  • Anstatt zwei Wellen 37, 38 vorzusehen, auf denen die Steuerungshebe135; 36 sitzen, genügt auch nur eine Welle, die verschiedene Bewegungen ausführt. In Abb. 5 ist abweichend von Abb.4 eine Einrichtung dargestellt, bei der nur eine Well.:4i vorgesehen ist, die außer deiner Drehbewegung noch eine Verschiebung in Richtung ihrer Längsachse ausführen kann. Die auf den Schubladen angebrachten Nocken 42 besitzen noch eine senkrechte Steuerungsfläche, die hier als Zapfen oder Rolle 43 .ausgebildet ist. Der Steuerhebel 41, auf der Welle 41 ist mit einer entsprechenden Steuerfläche 45 versehen. Wenn auf der Schublade ein Nocken angebracht ist, der keinen Zapfen 43 besitzt, dann wird bei der Bewegung der Schublade die Welle 41 lediglich gedreht und dadurch in der bereits vorher beschriebenen Weise die Sperrung der Vorrichtung B ausgelöst. Ist dagegen ein Zapfen 43 vorgesehen, dann stößt dieser bei der Öffnungsbewegung der Schublade gegen die Steuerfläche 45 des Hebels 44 und verschiebt dadurch die Welle 41 in der Längsrichtung. Hierbei stößt die Welle 41 gegen einen Winkelhebel 46, der seinerseits das Gestäng, 39 (Abb. i) betätigt, wodurch der Hebel 2 i der Vorrichtung A geschwenkt und so deren Sperrung aufgehoben wird. Wenn die Sperrungen beider Vorrichtungen A und B ohne Münze ausgeschaltet werden sollen, befestigt man .auf den Schubladen Nocken 42 mit Zapfen 43, so daß die Welle '4i gleichzeitig eine Längs- und Drehbewegung ausführt.
  • Statt der 5- und i o-AW-Stücke können ,auch beliebig .andere Münzsorten, z. B. 50-AW- und i-,9zA2-Stücke usw., verwendet werden. Es können auch mehr ,als zwei Sperrvorrichtungen in der beschriebenen Weise miteinander zusammenarbeiten. Die Sperrvorrichtung A könnte auch in derselben Weise ausgebildet sein, wie die Sperrvorrichtung B, oder beide Sp rrvorrichtungen könnten die Form der Sperrvorrichtung A besitzen. Die Anordnung in Form der SperrvorrichtungA hat den Vorteil, daß ein nachträglicher Einbai sehr leicht möglich ist und daß mit verhältnismäßig wenig Platz auszukommen ist. Der Vorteil. der Sperrvorrichtung A besteht darin, daß ein Kupplungsteil von einem bereits an sich vorhandenen Teil des War:enselbstverkäufer s gebildet wird. Die Zu-, Ablauf- und Rückgaberuine der Sperrvorrichtung B sind entsprechend ausgebildet, wie sie bei der Sperrvorrichtung ,4 eingezieichnet sind. Vorteilhaft ist @es, die einzelnen Sperrvorrichtungen übereinander anzuordnen, um so den an sich vorhandenen Platz auszunutzen und eine geringe Baubreite zu erhalten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Warenselbstverkäufer mit mehreren Entnahmevorrichtungen, z. B. Schubladen, zur Ausgabe von Waren verschiedener durch verschiedene Münzsorten bestimmbarer Preishöhe, bei dem eine an der Entnahmevorrichtung angreifende Sperrung durch leine Münze oder mehrere Münzen oder durch time andere, die MünzQn versetzende besondere Vorrichtung ausgelöst und dadurch eine der Entnahmevorrichtungen freigegeben wird, dadurch gek ennzeichnet, daß für jede Münzsorte ,eine selbständige, aus Sperrung (18, 26. 21 bzw. 18, 28, 29), Auslösevorrichtung (18, 2o bis 23 bzw. 18, 28, 30, 31) und Münzenaufnahmeraum bestehende, durch Münzen :auslösbare'Spierrvorrichtung (A, B) vorgesehen ist und jeder dieser Vorrichtungen Mittel (33, 35, 39 bzw. 34, 36, 4o) zugeordnet sind, durch welche je nach dem Warenpreis eine oder mehrere dieser selbständigen Sperrvorrichtungen als Ganzes oder (und) einzelne Zuhaltungen einer oder mehrerer Sperrvorrichtungen (A, B beim Betätigen einer Entnahmevorrichtung ausgelöst werden.
  2. 2. Warenselbstverkäufer nach Aalspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubladen der unter dem Höchstpreis liegenden Waren (i o', i o", i o"' ) mit Steuerungskanten für die verschiedenen Münzsorten (33 bzw. 34) versehen sind und für jede Sperrvorrichtung (A bzw. B) je Beine Steuerwelle (37 bzw. 38) vorgesehen ist, auf der Steuerhebel (35, 36) angeordnet sind, welche beim Ziehen .einer Schublade mit Ware ,niedrigeren Wertes eine Drehung der Steuerwellen bewirken und dadurch die eine oder andere Sperrvorrichtung ganz oder teilweise auslösen und den Münzbetrag ersetzen, der der Differenz im Preis von der teuersten Ware und der Ware der gezogenen Schublade entspricht.
  3. 3. Warens-elbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Sperrvorrichtungen (A, B) für die verschiedenen Münzsorten nur eine Steuerwelle (4i) vorgesehen ist, die mehrere Steuerbewegungen, z. B. Drehbewegung und Verschiebung, ausführt.
  4. 4. Warenselbstverkäufer nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerhebel (44) Steuerflächen (45) besitzen, die mit einem senkrechten Steuerzapfen (43) auf der zugehörigen Schublade zusammenarbeiten und dadurch die Steuerwelle (4i) in deren Längsachs verschieben, wobei diese Verschiebung durch Hebel (46) und Gestänge (39) auf die eine Sperrvorrichtung übertragen wird.
DES123558D 1936-07-26 1936-07-26 Warenselbstverkaeufer mit mehreren Entnahmevorrichtungen, z.B. Schubladen Expired DE671587C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935463C (de) * 1954-02-21 1955-11-17 Seitz Automaten Bau Ges Selbstverkaeufer mit mehreren Muenzausloesevorrichtungen
DE965089C (de) * 1955-02-01 1957-05-29 Seitz Automatenbau Ges Waren-Selbstverkaeufer fuer wahlweisen Geldeinwurf
US2948378A (en) * 1956-07-27 1960-08-09 Goldbert Vending machine
DE1088277B (de) * 1955-01-24 1960-09-01 Soren Wistoft & Co Fabriker As Durch Muenzkupplung mechanisch wirkender Ausloeser fuer Selbstverkaeufer

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DE1088277B (de) * 1955-01-24 1960-09-01 Soren Wistoft & Co Fabriker As Durch Muenzkupplung mechanisch wirkender Ausloeser fuer Selbstverkaeufer
DE965089C (de) * 1955-02-01 1957-05-29 Seitz Automatenbau Ges Waren-Selbstverkaeufer fuer wahlweisen Geldeinwurf
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