DE965089C - Waren-Selbstverkaeufer fuer wahlweisen Geldeinwurf - Google Patents

Waren-Selbstverkaeufer fuer wahlweisen Geldeinwurf

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DE965089C
DE965089C DES42516A DES0042516A DE965089C DE 965089 C DE965089 C DE 965089C DE S42516 A DES42516 A DE S42516A DE S0042516 A DES0042516 A DE S0042516A DE 965089 C DE965089 C DE 965089C
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DE
Germany
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coin
locking lever
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coins
dpf
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Expired
Application number
DES42516A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Jutzi
Heinrich Korsmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEITZ AUTOMATENBAU GES
Original Assignee
SEITZ AUTOMATENBAU GES
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
    • G07F5/08Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein the use of two or more coins or an equivalent single coin is optional for each transaction; wherein the use of two or more coins or an alternative equivalent combination of coins is optional for each transaction

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 29. MAI 1957
S 42516IX/43 b
Die Erfindung bezieht sich auf einen Warenselbstverkäufer mit mehreren auf eine bei der Warenentnahme bewegte Schubstange einwirkenden und dabei durch je eine eingeworfene Münze auslösbaren Sperrvorrichtungen für Münzen verschiedener Werte. Die Erfindung bezweckt, gegenüber den bekannten, nur das Einwerfen bestimmter Münzen zulassenden Selbstverkäufern dieser Art den Einwurf des Warenpreises je nach Wahl in der einen oder anderen Münzart zu ermöglichen.
Werden beispielsweise in dem Warenselbstverkäufer Artikel zu DM 2,— verausgabt, so soll der Automatenbenutzer den Geldbetrag mit 1X2DM oder 2X1 DM einwerfen können.
Das gleiche gilt bei einem Verkaufspreis von ι DM, indem nach Belieben entweder 1X r DM oder 2X50 Dpf. eingeworfen werden können.
Ebenso lassen sich bei einem Verkaufspreis von. 15 Dpf. nach Belieben einwerfen 3X5 Dpf. oder ιX10 Dpf. + 1X5 Dpf.
Entsprechend gilt dies auch für ausländische Münzen.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel bei einem Selbstverkäufer der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß jeder durch je eine Münze des höheren Wertes auslösbare Sperrhebel durch je ein Übertragungsglied mit je einem durch eine Münze niederen Wertes auslösbaren Sperrhebel in beiden Bewegungsrichtungen zwangläufig verbunden ist und dieser Sperrhebel je nur in Richtung seiner Entriegelung durch einen Mitnehmer mit einem oder mehreren durch mit ihm in ihrem Summenwert der höherwertigen Münze entsprechende niederwertige Münzen auslösbaren Sperr-
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hebeln derart verbunden ist, dlaiß bei einer Bewegung des Sperrhebels durch eine eingeworfene Münze höheren Wertes sämtliche ihm zugeordnete Sperrhebel auch ohne Münzen niederen Wertes in Freigabestellung bewegt werden, der Sperrhebel ohne Münze höheren Wertes jedoch nur in Freigabestellung bewegt wird, wenn, nicht nur die einzelnen durch Münzen niederen Wertes auslösbaren Sperrhebel, sondern auch der mit ihm gekuppelte ίο Sperrhebel durch die als letzte für die zu ersetzende Münze eingeworfene Münze niederen Wertes bei der Warenabgabe in Freigabestellung bewegbar ist.
Beispielsweise ist die eine Münzauslösevorrich-■ tang für den Einwurf von einem io-Dpf.-Stück mit einem Sperfhaken ausgeführt und die andere zugehörige Münzauslösevorrichtung für den Einwurf von zwei 5-Dpf.-Münzen mit je einem Sperrhaken für jede dieser 5-Dpf.-Münzen.
Sollen Gegenstände nun zu 10 Dpf. durch wahlweisen Einwurf von 1X10 Dpf. oder 2X5 Dpf. verkauft werden und wird eine io-Dpf.-Münze eingeworfen, so ist der Sperrhaken der Münzauslösevorrichtung für den io-Dpf.-Einwurf durch ein geeignetes Übertragungsglied mit den zwei Sperrhaken der anderen Münzauslösevorrichtung für 5-Dpf.-Münzen so gekuppelt, daß er diese bei Betätigung des Selbstverkäufers auch aus ihrer Sperrstellung mit herausnimmt.
Umgekehrt ist auch der Sperrhaken für die zweite 5-DpL-Münze mit dem Sperrhaken der Münzauslösevorrichtung für 10 Dpf. so gekuppelt, daß er diesen ebenfalls aus seiner Sperrstellung bei Betätigung des Selbstverkäufers freigibt. In entsprechender Weise wird verfahren, wenn beispielsweise ein Gegenstand zu 20 Dpf. durch wahl weisen Geldeinwurf von 2 X10 Dpf. oder 4X5 Dpf. zur Ausgabe gelangen soll. In einem solchen Falle hat die Münzauslösevorrichtung für ιo-Dpf.-Münzen zwei Sperrhaken und diejenige für 5-Dpf.-Münzen vier Sperrhaken. Jeder Sperrhaken der zwei io-Dpf,-Münzen ist alsdann so mit den zwei Sperrhaken der Münzauslösevorrichtung für 5-Dpf.-Münzen gekuppelt, daß er diese; bei Betätigung des Selbstverkäufers aus ihrer Sperrstellung mit herausnimmt.
Umgekehrt ist bei Einwurf des Geldbetrages von 20 Dpf. in vier 5-Dpf .-Münzen der Sperrhaken der vierten bzw. zweiten 5-Dpf.-Münze mit den beiden Sperrhaken der zwei io-Dpf.-Münzen so gekuppelt, daß sie diese bei der Betätigung des Selbstverkäufers gleichfalls freigeben.
In gleicher Weise läßt sich die Aufgabe lösen, ' beispielsweise den Geldbetrag von 15 Dpf. nach Belieben einzuwerfen mit 3 X 5-Dpf.-Münzen oder ιX10 Dpf. + 1X5 Dpf.
Werden drei 5-Dpf.-Münzen eingeworfen, so ist
der Sperrhaken der dritten 5-Dpf.-Münze mit dem Sperrhaken der io-Dpf.-Münzauslösevorrichtung zwecks Freigabe desselben durch ein geeignetes Übertragungsglied gekuppelt.
Wird jedoch der Geldbetrag von 15 Dpf. mit ιX10 Dpf. + 1X5 Dpf. eingeworfen, so ist der Sperrhaken der IQ-Dpf.-Münzauslösevorrichtung mit den beiden Sperrhaken der zweiten und dritten 5-Dpf.-Münze so gekuppelt, daß er diese auch aus ihrer Sperrstellung bei Betätigung des Selbstverkäufers freigibt.
Die Abb. 1 bis 4 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Die Abb. 1 bis 4 zeigen den wahlweisen GeIdeinw.urf eines Geldbetrages von 1DM, der nach Belieben mit einer i-DM-Münzeoder zwei 50-Dpf.-Stücken bewerkstelligt werden kann. Mit einer von den Ausgabevorrichtungen des Selbstverkäufers betätigten Sperrstange 10 sind zwei Münzauslösevorrichtungen für ι DM und 50-Dpf .-Stücke verbunden.
Die .Münzauslösevorrichtung für die 1-DM-Münze besteht aus einem Sperrhaken 11, der um einen Punkt 12 drehbar gelagert ist und der durch ein Übertragungsglied 17 mit den Sperrhaken 13 und 14 einer Münzauslösevprrichtung für 50-Dpf.-Stücke gekuppelt ist.
Wird eine 1-DM-Münze (s. Abb. 1) eingeworfen, so wird bei einer Aufwärtsbewegung der Sperrstange 10 der Sperrhaken 11 durch die i-DM-Münze aus der Sperrstellung herausgeführt. Durch das Übertragungsglied 17 werden auch die Sperrhaken 13 und 14, die um einen Drehpunkt 15 gelagert sind, aus ihrer Sperrstellung herausgebracht, obwohl keine 5o-Dpf.-Münzen eingeworfen sind.
Auf dem Sperrhaken 14 ist ein Stift 16 angeordnet, welcher die Mitnahme und Freigabe auch des Sperrhakens 13 bei einer Aufwärtsbewegung des Übertragungsgliedes 17 sichert.
Die Abb. 3 und 4 zeigen den umgekehrten Fall. Eine 1-DM-Münze ist nicht eingeworfen. Der Geldbetrag von 1DM wird durch Einwurf von zwei 50-Dpf-Münzen bewirkt.
In Abb.3 ist zunächst nur eine 50-Dpl-Münze eingeworfen, welche nur den Sperrhaken 13 freigibt.
Erst wenn gemäß Abb. 4 die zweite 50-Dpf.-Münze eingeworfen ist, werden beide Sperrhaken 13 und 14 freigegeben', und durch ihre Verbindung durch das Übertragungsglied 17 nehmen diese auch den Sperrhaken 11 der Münzauslösevorrichtung: für die i-DM-Münze mit und befreien diesen aus seiner Sperrstellüng, so daß die von den Ausgabevorrichtungen betätigte Sperrstange! 10 die notwendige Aufwärtsbewegung zur Freigabe der Ausgabevorrichtungen ausführen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch-.
    Warenselbstverkäufer mit mehreren auf eine bei der Warenentnahme bewegte Schubstange einwirkenden und dabei durch je eine eingeworfene Münze auslösbaren Sperrvorrichtungen für Münzen verschiedener Werte, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks beliebigen Einwurfes des gleichen Geldbetrages in verschiedenen Münzwerten jeder durch je eine Münze des höheren Wertes auslösbare Sperrhebel (11) durch je ein Übertragungsglied mit je einem durch eine Münze niederen Wertes auslösbaren
    Sperrhebel (14) in beiden Bewegungsrichtungen zwangläufig verbunden ist und dieser Sperrhebel (14) je nur in Richtung seiner Entriegelung durch einen Mitnehmer (16) mit einem oder mehreren durch mit ihm in ihrem Summenwert der höherwertigen Münze entsprechende niederwertige Münzen auslösbaren Sperrhebeln (13) derart verbunden ist, daß bei einer Bewegung des Sperrhebels (11) durch eine eingeworfene Münze höheren Wertes sämtliche ihm zugeordnete'Sperrhebel (13, 14) auch ohne Münzen niederen Wertes in Freigabestellung bewegt werden, der Sperrhebel (11) ohne Münze höheren Wertes jedoch nur in Freigabestellung bewegt wird, wenn nicht nur die einzeln durch niederwertige Münzen auslösbaren Sperrhebel (13), sondern auch der mit ihm gekuppelte Sperrhebel (14) durch die als letzte für die zu ersetzende Münze eingeworfene Münze niederen Wertes bei der Warenabgabe in Freigabestellung bewegbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 671 587, 676 813.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609 658/41 10. (709 524/20 5. 57)
DES42516A 1955-02-01 1955-02-01 Waren-Selbstverkaeufer fuer wahlweisen Geldeinwurf Expired DE965089C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107982B (de) * 1957-06-25 1961-05-31 Wilhelm Ohligschlaeger Selbstkassierer
FR2528200A1 (fr) * 1982-06-04 1983-12-09 Smh Alcatel Dispositif de validation de paiement pour des distributeurs de produits

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE671587C (de) * 1936-07-26 1939-02-10 Seitz Werke Gmbh Warenselbstverkaeufer mit mehreren Entnahmevorrichtungen, z.B. Schubladen
DE676813C (de) * 1938-02-25 1939-09-05 Hans Weinert Selbstverkaeufer

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