AT209601B - Paternosterkette mit Warenfächern, insbesondere für Selbstverkäufer - Google Patents

Paternosterkette mit Warenfächern, insbesondere für Selbstverkäufer

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AT209601B
AT209601B AT386759A AT386759A AT209601B AT 209601 B AT209601 B AT 209601B AT 386759 A AT386759 A AT 386759A AT 386759 A AT386759 A AT 386759A AT 209601 B AT209601 B AT 209601B
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AT
Austria
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compartments
chain
pawls
paternoster
compartment
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AT386759A
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English (en)
Inventor
Gustav Ziersch
Original Assignee
Luckenwalder Metallwarenfabrik
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Description


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  Paternosterkette mit Warenfächern, insbesondere für Selbstverkäufer 
Die Wirtschaftlichkeit bei Warenverkaufsautomaten ist abhängig von dem Warenvorrat, den der Automat aufnehmen kann. Ferner soll das Sortiment gross und die Ware verpackt oder unverpackt verkauft werden können. Um die verschiedenen Waren, welche nicht als Stapelware in Stapelschächten untergebracht werden können, aufzubewahren und zum Kauf bereitzustellen, werden Fächer oder Schalen so angeordnet, dass sie übereinander ein festes Gefach bilden bzw. durch Ketten oder Kettenglieder verbunden eine Kette bilden. Um eine grosse Anzahl Fächer zu erhalten, wird die Kette endlos gestaltet und umlaufend angeordnet, wie bei einem Paternoster für Personenbeförderung.

   Zweckmässig wird der freie Raum der Fächer so gestaltet, dass das grösste Mass der Ware die Breite des Faches ergibt, das zweite Grössenmass die Tiefe des Faches und das kleinste Mass die Höhe des Faches. Durch solche Fächer wird zunächst die grösstmögliche Ausnutzung der Höhe des Automaten erreicht. Nachteilig ist bei Anordnung von Warenfächern als Paternosterkette der sich aus der Konstruktion für die Umlenkung der Kette ergebende freie Raum zwischen den Fächern, welcher für die Warenbereitstellung nicht genutzt werden kann. Dieser für den Warenverkauf verlorene Raum wird umso grösser, je kleiner das Verhältnis Höhe : Tiefe des Faches ist, da die Länge der Diagonale im Verhältnis zur Höhe des Faches bestimmend ist für die Grösse des freien Raumes zwischen den Fächern.

   Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Paternosteranlage unter Ausnutzung des freien Raumes zwischen den Fächern. 



   Die erfindungsgemässe Ausgestaltung dieser Paternosteranlage besteht in der Anwendung zweier bzw. mehrerer übereinanderliegender Ketten, deren etwas nach innen gekröpfte Kettenglieder, die Drehpunkte der andern Kette umgehend, einen derartigen Drehpunktabstand einnehmen, dass sich der Fachabstand bei zunehmender Kettenzahl weiter verringert, wobei die Achsen der jeweiligen Fächer im Ruhezustand auf federnd nach innen gehaltenen schwenkbaren Klinken abgestützt sind und der Antrieb über zwei durch ein Antriebsgestänge miteinander verbundene, parallel angeordnete Doppelhebel erfolgt, deren Enden, senkrecht zur Hebellängsachse schwenkbar und abgefedert gehalten, sowie mit einem nasenartigen Ansatz versehen, beim Rückhub über die Fächerachsen hinweggleiten und im parallelen Abstand zur Stirnfläche des Ansatzes ein abgewinkelter Lappen angebracht ist,

   der mit seiner Seitenkante an gleichfalls abgewinkelten Gleitflächen der Klinken, diese teils zurückschiebend, vorbeigleit. et und sich vor die Achsenzapfen setzt, so dass beim Arbeitshub auf der Seite der abwärtsgehenden Fächer die Achszapfen zwischen dem Ansatz und Lappen sich längs bewegend um einen Taktabstand weiterbefördert werden, während nach Beendigung des Arbeitshubes wiederum die inzwischen nach innen geschwenkten Klinken die Abstützung der Achszapfen übernehmen. 



   Die Rückwärtsbewegung verhindern einige in entgegengesetzter Richtung wirkende, gleichfalls nach innen gehaltene- und abgefederte Klinken. 



   Durch die Anordnung der Hebeldrehpunkte etwas oberhalb ihres normalen Mittelpunktes gibt der Lappen bereits vor Erreichung der vollen Arbeitshubstrecke den Zapfen frei. 



   Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel an Hand einer Zeichnung erläutert. Hierin bedeuten : Fig. 1 eine Paternosterkette üblicher Anordnung, Fig. 2 die erfindungsgemässe Anordnung von zwei Ketten, Fig. 3 die von drei Ketten und Fig. 4 die Abstützung und den Antrieb einer Anordnung nach Fig. 2. 

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   Fig. 1. zeigt eine Kette in der bekannten Ausführung mit einer Drehpunktentfernung von 1 X Fach- höhe + 1 X Fachabstand. Hiebei ist der Einfluss der Fachtiefe auf die Diagonale bzw. der dichteste Nä- herungspunkt 1 der Fächer gut zu erkennen. Bei dieser Ausführung sind die Kettenglieder 2 in gestreckter
Form ausgeführt. 



   Fig. 2 zeigt die Anordnung zweier Ketten, bei denen der Drehpunktabstand der Kettenglieder
2 X Fachhöhe + 2 X Fachabstand beträgt. Die Kettenglieder 3 sind so geformt, dass eine Kette hinter der andern liegt. Im Gegensatz zur einfachen Kette mit geraden Gliedern sind die Kettenglieder nach dem
Innenraum so gekröpft, dass sie jeweils den Drehpunkt (Achse oder Rolle) der andern Kette umgehen. Da- durch stören sich die Kettenglieder beider Ketten bei gleichzeitiger Bewegung der Ketten nicht. Dies gilt auch bei Anordnung von mehr als zwei Ketten, wie in Fig. 3 dargestellt. 



     Gemäss Fig. 1-3   verringert sich der freie Zwischenraum als Verhältnis zur Fachhöhe von zirka   ze   über zirka   4%   bei zwei Ketten bis auf zirka   3   o   bei drei Ketten. 



   Im Ausführungsbeispiel wird eine Paternosteranlage mit zwei Ketten beschrieben, wobei die Fächer 7 der einen Kette 3 im Gegensatz zu den andern Fächern schraffiert gezeichnet sind. 



   Auf einem Rahmengestell sind nach innen abgefederte Klinken 9,   10, 12   und 13 schwenkbar ange- bracht, auf denen im Ruhezustand die die Kettenglieder -3 miteinander verbindenden Achszapfen 6 der verschiedenen Fächer abgestützt sind und weiterhin ein Stützpunkt 8 dem jeweils obersten Fach als Auf- lage dient. Somit ruhen die Fächer 7 auf Punkt 8, den Klinken 9 und 13, während die in der Zeichnung nicht schraffierten Fächer mit ihren Achsen auf den Klinken 10 und 12 abgestützt sind. 



   Die durch eine Antriebsstange verbundenen doppelarmigen Hebel 4 und 5 sind an den Drehpunkten 16 schwenkbar gelagert. Ihre Enden sind noch einmal senkrecht zur Längsachse schwenkbar und abgefedert gehalten, so dass der bei A herausgezogene und im Schnitt dargestellte nasenartige Ansatz mit der schrä- gen Fläche beim Rückhub über die Zapfen 6 hinweggleitet und erst am Ende des Rückhubes die Stirnflä- che dieses Ansatzes hinter den Zapfen zu liegen kommt. Parallel zu dieser Stirnfläche ist an den Hebel- enden noch ein Lappen 15 angewinkelt, der in seiner Länge etwas kürzer als der Ansatz gehalten ist.

   An den Halteklinken 12 und 13 sind ebenfalls Lappen 17 angewinkelt, an die die Seitenkante der Lappen 15 im letzten Teil des Rückhubes anschlägt und somit die abgefederten Halteklinken 12 und 13 von ihrer Funktion des Abstützens bei Beginn des Arbeitshubes enthebt und der Lappen 15 als Träger der abwärtsbe- wegten Zapfen 6 dient, während die Stirnseiten der Ansätze den eigentlichen Arbeitshub bewirken. Im Verlaufe des Arbeitshubes können sich die Achszapfen 6 zwischen dem Ansatz und dem Lappen 15 bewegen, wogegen in der Endphase des Arbeitshubes der Lappen 15 vorzeitig den Achszapfen 6 freigeben muss, damit die inzwischen eingeschwenkten Halteklinken 12 und 13 zur Abstützung der nächstfolgenden Achszapfen unbehindert bleiben. Dieses vorzeitige Abschwenken der Lappen 15 bewirkt die versetzte Anordnung der Hebeldrehpunkte 16. 



   Die durch einen Motor über eine Exzenterscheibe betätigte Antriebsstange bringt nach jedem Arbeitshub ein noch volles Fach vor eine als Ausgabeöffnung bestimmte Klappe. 



   Ein Weiterschieben der Kette durch. äusseren Eingriff verhindern ausser den Halteklinken 12 und 13 in Richtung des Arbeitshubes noch ein als Sperre wirkender Teil im Zwischengetriebe, während die Klinken 9. 10, 11 und 14 im ändern Drehsinn sperrend wirken. 



   Die Anordnung der Antriebshebel 4 und. 5 und der Sperrklinken muss bei Anwendung von mehr als zwei Ketten entsprechend angepasst werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Paternosterkette mit Warenfächern, insbesondere für   Selbstverkäufer,   dadurch gekennzeichnet, dass zwei bzw. mehrere übereinanderliegende Ketten mit nach innen gekröpften Kettengliedern zur Um-   laufbewegung'der   Fächer vorgesehen sind, wobei die die Kettenglieder miteinander verbindenden Achszapfen (6) der jeweiligen Fächer im Ruhezustand auf federnd nach innen gehaltenen schwenkbaren Klinken (9,10, 12, 13) sowie einem   Festpunkt (8)   abgestützt sind und weiterhin zwei parallel zueinanderstehende Antriebshebel (4,5) angeordnet sind, deren Enden senkrecht zur Hebellängsachse schwenkbar gehalten und abgefedert sind, die einen nasenartige Ansatz sowie parallel dazu einen Lappen (15) aufweisen, während an den auf der Seite der abwärtsbeförderten Fächer angeordneten Halteklinken (12, 13)

   abgewinkelte Lappen (17) angebracht sind, die von   denLappen (15)   beim Rückhub, die Klinken (12, 13) nach und nach beiseiteschiebend, erfasst werden, so dass bei Beginn des Arbeitshubes die Lappen (15) die Führung der Achszapfen (6)   übernehmen.  

Claims (1)

  1. 2. Paternosterkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Sperrklinken (11,14) vorgesehen sind, die in Verbindung mit Klinken (9,10) eine Rückwärtsbewegung verhindern. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Patemosterkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeldrehpunkte (16) etwas oberhalb ihres normalen Mittelpunktes angeordnet sind, wodurch Lappen (15) bereits vor Erreichung der vollen Arbeithubstrecke den Zapfen (6) freigeben.
AT386759A 1958-07-15 1959-05-25 Paternosterkette mit Warenfächern, insbesondere für Selbstverkäufer AT209601B (de)

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