DE511338C - Ausloesevorrichtung fuer Selbstverkaeufer fuer mehrere gleich- oder verschiedenartige Muenzen - Google Patents
Ausloesevorrichtung fuer Selbstverkaeufer fuer mehrere gleich- oder verschiedenartige MuenzenInfo
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- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
- G07F5/02—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
- G07F5/04—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein two or more coins of the same denomination are required for each transaction
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausbildung der durch Patent
4*9 3X7 geschützten Auslösevorrichtung für
Selbstverkäufer, welche durch Einwurf mehrerer gleich- oder verschiedenartiger Münzen
betrieben werden und bei denen durch den Münzeinwurf der Steuerhebel einer Zeitkupplung,
.einer Sperrvorrichtung, einer elektrischen Schaltung o. dgl. unmittelbar mechanisch
bewegt wird. Die Verbesserung besteht darin, daß bei Verwendung verschiedenartiger
Münzen für die verschiedenen Münzkanäle nur ein einziger, gemeinsamer Auslösehebel
vorgesehen ist, der so ausgebildet ist, daß er in jeden der vorhandenen Münzkanäle ein
oder mehrere Male eingreift, so daß er von den betreffenden Münzen, je nach ihrem
• Werte, ein oder mehrere Male bewegt wird und auf diese Weise die zur Vollendung des
ao Auslösevorganges erforderliche Anzahl von Auslösebewegungen ausführt. Es sind zwar
Einrichtungen, die diesem Zwecke dienen, bekannt. Bei diesen sind jedoch durchweg
ebensoviele Auslösehebel angeordnet, als Münzsorten und Münzkanäle vorhanden sind.
Diese verschiedenen Auslösehebel müssen, um auf ein Sperr- oder Schaltwerk einzuwirken,
durch Gelenkstangen u. dgl. miteinander verbunden werden, wodurch Reibung und Hemmungen
entstehen, die bei dem meist geringen Gewicht der Münzen das zuverlässige Arbeiten
der Auslösung beeinträchtigen. Dieser Übelstand wird durch die Erfindung vermieden.
Außerdem stellt der Erfindungsgegenstand eine bedeutende Vereinfachung des Mechanismus
dar.
Ganz besonders vorteilhaft wird die neue Einrichtung, wenn die Eingriffsstellen des gemeinsamen
Auslösehebels in den Münzschacht für die höherwertigen Münzen unterhalb und oberhalb seines Drehpunktes verteilt sind und
von entgegengesetzten Seiten in die Münzkanäle hineinragen. Hierdurch können die
Aufschlagspunkte der Münzen an dem Auslösehebel möglichst weit voneinander entfernt
und bei gleich großen Abmessungen der Schenkel auch die Auslösebewegungen des Auslösehebels
unter sich möglichst gleichmäßig gestaltet werden, was für die sichere Arbeitsweise
der Vorrichtung von größter Wichtigkeit ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
an elektrisch betriebenen Fahrkartendruck- und Verkaufsapparaten veranschaulicht,
zu deren Betrieb zwei verschiedenwertige Geldstücke (5 und 10 Pfennig)
notwendig sind. Zu beiden Seiten der seitlichen Lagerwand des Apparates sind die für
die beiden Münzsorten erforderlichen Geld-
kanäle 8 und ii angeordnet, zwischen denen
der gemeinsame Auslösehebel 5 bei 4 drehbar gelagert ist. Der Auslösehebel 5 besteht aus
den beiden Schenkeln 7 und 9, die so ausgebildet und geführt sind, daß der obere
Schenkel 9 mit seinem freien Ende 9a von
der vorderen Seite in den Kanal 11 für die größere bzw. höherwertige Münze und der
untere Schenkel mit seiner Schaufel ya von
der entgegengesetzten Seite in den Kanal 11 hineinragt. Gleichzeitig ragt der Schenkel .7
mit seinem freien Ende 7° aber auch in den Kanal 8 für die kleinere bzw. geringerwertige
Münze hinein. Auf diese Weise wird der Auslösehebel 5, wenn eine Münze durch den
Kanal 8 für die kleinere Münze fällt, einmal, und wenn eine Münze durch den Kanal 11 für
die größere Münze fällt, zweimal in der gleichen Richtung zum Ausschwingen gebracht.
Der Schenkel 9 des Auslösehebels 5 ist mit einem Stift 6 versehen, der in ein Zahnsegment
3 eingreift, welches das rückwärtige Ende des bei 2 drehbar gelagerten Hebels 1
darstellt. Das Zahnsegment 3 trägt so viele Zähne s1, s2, zs usw., als Auslösevorgänge
notwendig sind, um einen Arbeitsvorgang der Maschine zu erzielen. Es können zweckmäßig
noch Gegenzähne vorgesehen sein., um eine sichere Führung des Stiftes 6 in den nächsten
Zahn zu erreichen und ein Überschlagen von Zähnen zu vermeiden. Auch ist der die 'Zähne
tragende Ausschnitt nach allen Seiten geschlossen. Gegenüber dem letzten Zahn ss ist
eine Aussparung vorgesehen, um ein Ausschwingen des Auslösehebels auch dann zu
ermöglichen, wenn an letzter Stelle anstatt der noch erforderlichen kleineren Münze eine
größere verwendet werden würde, die einen zweimaligen Ausschlag des Auslösehebels 5
hervorrufen muß. Diese würde dann eingeklemmt werden; auf die vorbeschriebene
Weise wird jedoch ein unbeabsichtigtes Einklemmen von Münzen in dem Münzkanal vermieden.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Zahnsegment 3' mit fünf Haltezähnen
s1 bis s5 versehen, was einem Auslösevorgang
von fünf Auslösebewegungen, also bei Verwendung von 5- und io-Pfennig-Stücken
einem Gesamteinwurfswert von 25 Pfennig entspricht. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist dabei wie folgt: Wird
beispielsweise in den Einwurfsschlitz des Selbstverkäufers zunächst ein io-Pfennig-Stück
eingeworfen, so fällt dieses durch den Münzkanal 11, trifft auf das freie Ende 9"
des Auslösehebels S auf und bewirkt einen ersten Ausschlag desselben, wodurch der
Stift 6 den Zahn s1 freigibt, dem Hebel 1 eine
kurze Bewegung gestattet und ihn vermittels des Zahnes s2 wieder festhält. Beim Weiterfallen
trifft das io-Pfennig-Stück auch auf das
andere freie Ende 7° des Auslösehebels 5 auf,
veranlaßt einen zweiten Ausschlag desselben und damit eine weitere Teilbewegung des
Hebels 1 bis zum Zahn ss. Wird jetzt ein
zweites io-Pfennig-Stück eingeworfen, so wiederholt sieh der gleiche Vorgang mit der
Wirkung, daß der Hebel ι sich um weitere zwei Teilbewegungen bis zum Zahn z5 fortschaltet.
Wird nunmehr ein 5-Pfennig-Stück eingeworfen, so fällt dieses durch den Kanal 8,
trifft auf das freie Ende ja des Auslösehebels
5 auf, wodurch nun auch noch der Zahn 25 freigegeben wird und der Hebel 1
seine Auslösebewegung vollendet. Hierbei wird durch den mit dem Hebel 1 verbundenen
Schaltkörper 15,16 die Einschaltung des elektrischen
Stromes und durch die Verdrängung des Steuerhebels 26 vermittels des Ansatzes
13, 27 am Hebel 1 das Einrücken der Kupplung besorgt und damit ein Arbeitsvorgang
der Maschine veranlaßt. Während desselben bewegt sich die Kurvenscheibe 14 in der Pfeilrichtung,
drückt vermittels des Ansatzes 13 den Hebel 1 wieder in seine Ruhelage, in der
er, wie in der Zeichnung dargestellt, von Stift 6 des Auslösehebels über Zahn 21 gehalten
wird. Selbstverständlich kann der Betrag auch in jeder anderen Reihenfolge oder Zusammenstellung
der Geldstücke eingeworfen werden. Immer wird bei einem 5-Pfennig-Stück
der Hebel 1 eine Teilbewegung und bei einem 1 o-Pf ennig-Stück zwei Teilbewegungen,
im ganzen fünf Teilbewegungen machen und alsdann jeweilig den Apparat auslösen.
Zweckmäßig wird das Zahnsegment 3 auf die erforderliche Höchstzahl von Auslösebewegungen
eingerichtet, also beispielsweise mit neun Zähnen für 45-Pfennig-Emwurf. Um
dann die gleiche Einrichtung auch für jede geringere Zahl von Auslösebewegungen verwenden
zu können, ist nur das die Sperrung, Schaltung oder Kupplung veranlassende
Organ so zu dem Zahnsegment 3 einzustellen, daß die Auslösung nach der gewünschten geringeren
Anzahl von Auslösebewegungen des Auslösehebels S eintritt.
Auch ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei Ausschaltung einer der vorhandenen Münzkanäle
die Einrichtung so benutzt werden kann, daß sie auf eine oder mehrere Münzen
von gleichem anstatt von verschiedenem Werte arbeitet, so daß die mit der Einrichtung versehenen
Apparate ohne Zeitverlust auf die verschiedensten Einwurfswerte umgestellt
werden können.
Handelt es sich um ein Münzsystem, bei dem für einen bestimmten Gesamteinwurfswert
drei verschiedene Münzsorten Verwendung finden müssen, wie beispielsweise
20 Heller tschechoslowakischer Währung in einem Stück von 20 Heller oder zwei Stükken
von 10 Heller oder vier Stücken von 5 Heller, so müssen erfindungsgemäß drei
Münzschächte vorgesehen sein, in deren einen für 5 Heller der Auslösehebel einmal, in
deren anderen für 10 Heller der Auslösehebel zweimal und in deren dritten für 20 Heller
der Auslösehebel viermal hineinragt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Auslösevorrichtung für Selbstverkäufer mit zwei oder mehreren Münzkanälen nach Patent 419 317, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfach gezahnte Halteklinke (3) mit einem einzigen Auslösehebel (5) zusammenwirkt, der in dieeinzelnen für verschiedene Münzen dienende Münzkanäle (8, ii usw.) an einer oder mehreren Stellen eingreift, derart, daß er von den durch die Kanäle fallenden Münzen, je nach deren Wert, ein oder mehrere Male zum Ausschwingen gebracht wird.
- 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (5) in den Münzschacht einer höherwertigen Münze unterhalb und oberhalb seines Drehpunktes (4) und von entgegengesetzten Seiten des Schachtes eingreift, so daß er von der durchfallenden Münze, dem Wert derselben entsprechend, zwei oder mehrere Male in dem die Halteklinken freigebenden Sinne zum Ausschwingen gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH107497D DE511338C (de) | 1926-08-04 | 1926-08-04 | Ausloesevorrichtung fuer Selbstverkaeufer fuer mehrere gleich- oder verschiedenartige Muenzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH107497D DE511338C (de) | 1926-08-04 | 1926-08-04 | Ausloesevorrichtung fuer Selbstverkaeufer fuer mehrere gleich- oder verschiedenartige Muenzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511338C true DE511338C (de) | 1930-10-31 |
Family
ID=7170321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH107497D Expired DE511338C (de) | 1926-08-04 | 1926-08-04 | Ausloesevorrichtung fuer Selbstverkaeufer fuer mehrere gleich- oder verschiedenartige Muenzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511338C (de) |
-
1926
- 1926-08-04 DE DEH107497D patent/DE511338C/de not_active Expired
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