DE87960C - - Google Patents

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DE87960C
DE87960C DENDAT87960D DE87960DA DE87960C DE 87960 C DE87960 C DE 87960C DE NDAT87960 D DENDAT87960 D DE NDAT87960D DE 87960D A DE87960D A DE 87960DA DE 87960 C DE87960 C DE 87960C
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3202Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
    • G07F17/3204Player-machine interfaces
    • G07F17/3211Display means
    • G07F17/3213Details of moving display elements, e.g. spinning reels, tumbling members

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4-"2T: Instrumente.
¥0
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1895 abGegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Glücksspiel, welches nach erfolgter Bethätigung mittels Münzeneinwurfs bei gewissen Stellungen des Mechanismus die Entnahme einer Waare gestattet.
Beiliegende Zeichnungen stellen eine Ausführungsform des Apparates in Fig. 1 von vorn, in Fig. 2 von der Rückseite und in Fig. 3 von der Seite gesehen dar. Fig. 4 zeigt eine Rückansicht bei derjenigen Stellung der Theile, in welcher die den Apparat in Bewegung setzenden Federn angespannt sind.
Auf einer Welle α sitzt ein Sperrrad b, in welches eine auf der Stange c sitzende Sperrklinke d eingreift (Fig. 2 und 3). Auf derselben Welle sitzt ein weiteres Sperrrad e, in welches die Sperrnase f eines um den Punkt g des Gestelles drehbaren Hebels h eingreifen kann (Fig. 1 und 2). Ferner trägt die Welle α eine am Rande mit einer Anzahl Aussparungen Z1 versehene Scheibe z. Sowohl die beiden Sperrräder b und e als auch die Scheibe i sind auf der Welle α fest, so dafs sie sich alle mit derselben bewegen müssen.
. Die bereits erwähnte Stange c ist an ihrem unteren Ende mit einem um den Punkt k1 des Gestelles drehbaren Stück k verbunden, während sie mit ihrem oberen Ende, an welchem auch die Sperrklinke d befestigt ist, an einen um die Welle α 'drehbaren Hebel / angreift. Dieser Hebel / wird durch eine am Gestell befestigte Feder I1 bei Nichtgebrauch des Apparates in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung gehalten, so dafs also die Stange c das Stück k in horizontaler Lage hält. Dieses Stück k hat nach der oberen Seite hin eine geneigt verlaufende Rinne wie in Fig. 2 und 4 durch eine punktirte Linie angedeutet ist; ebenso ' besitzt der Hebel h an der dem Stück k direct gegenüberliegenden Stelle eine ähnliche Rinne, welche ebenfalls in Fig. 2 und 4 durch eine punktirte Linie angedeutet ist. Die Abmessungen sind an dieser Stelle so, dafs ein durch den Einwurfkanal m (Fig. 2, 3 und 4) in den Apparat eingeworfenes Geldstück zwischen dem Hebel h und dem Stück k nicht hindurchfallen kann, sondern, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, zwischen denselben liegen bleibt.
Führt man nun den aus dem Gehäuse des Apparates nach aufsen reichenden Hebel n, der für gewöhnlich durch eine Feder n1 nach oben gezogen wird, herunter, so trifft ein an demselben angebrachter Stift 0 (Fig. 2 und 4) auf die Münze, wodurch zunächst der Hebel h so weit gedreht wird, dafs seine Sperrnase f in das Sperrrad e eingreift (Fig. 4). Diese Bewegung des Hebels h wird durch einen am Gestell angebrachten Anschlag ρ so begrenzt, dafs die Münze noch immer nicht zwischen dem Hebel und dem Stück k hindurchfallen kann.
Drückt man den Hebel η nunmehr weiter kräftig herunter, so wird durch den Stift 0 unter Vermittelung der Münze das Stück k um seinen Drehpunkt k1 nach unten gedreht und hierdurch die Stange c mit nach unten ge
zogen , so dafs also der Hebel / um seinen
Drehpunkt α gedreht und die Feder Z1 angespannt wird. Hierbei schleift die Sperrklinke d über die Zähne des Sperrrades b, welches durch die Sperrung zwischen Sperrrad e und Sperrnase f in seiner Stellung festgehalten wird.
Die Theile nehmen alsdann die in Fig. 4 gezeichnete Lage ein und die Münze kann nach unten in den dafür bestimmten Raum des Apparates fallen. Der Hebel η ruht^ jetzt, wie aus Fig. 4 ersichtlich , mit einem Stift o1 auf einem Ansatz q des Hebels h.
Drückt man nun den Hebel η noch weiter herunter, so wird durch den Stift o1 der Hebel h so um seinen Drehpunkt bewegt, dafs sich die Sperrnase desselben aus dem Sperrrad e aushebt. Die Feder ll kann nunmehr das Ende des Hebels I, an welchem sie befestigt ist, nach unten ziehen, so dafs also das andere Ende mit der Sperrklinke d sich nach oben bewegt und hierbei das Sperrrad b und folglich auch die Welle α und die Scheibe i in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1, 2 und 4) mitnimmt. Die Kraft der Feder Z1 ist so grofs, dafs der Welle α eine genügende lebendige Kraft ertheilt wird, so dafs dieselbe mit der Scheibe i eine gröfsere Anzahl sehr schneller Umdrehungen macht, wobei das Sperrrad b natürlich unter der Sperrklinke d weggleitet.
Kommt nun nach Stillstand der Scheibe i eine der Aussparungen z'1 vor das Ende eines um r1 drehbaren Hebels r, dessen anderes Ende mit dem Schieber s, mittels dessen die Waaren aus dem Apparat herausgezogen werden, verbunden ist, so kann, wenn an dem Griff s1 des Schiebers gezogen wird, das ersterwähnte Ende des. Hebels r durch die Aussparung i1 der Scheibe i hindurchgehen (Gewinnstellung). In diesem Falle kann der Schieber s so weit herausgezogen werden, dafs der Apparat ein Stück Waare herausgiebt. Bleibt dagegen nach der durch die Feder z'1 hervorgerufenen Bewegung die Scheibe i in einer solchen Stellung stehen, dafs der Hebel r zwischen zwei Aussparungen z'1 der Scheibe gegenüber steht (Fig. 1), so wird durch die Scheibe i ein Herausziehen des Schiebers s gehindert. Um eine mifsbräuchliche Benutzung des Apparates zu verhindern, sind noch eine gröfsere Anzahl einzelner Einrichtungen getroffen. Zunächst kommt es darauf an, wenn die Scheibe i in der Gewinnstellung stehen geblieben ist, es unmöglich zu machen, dafs der Schieber s mehrere Male hinter einander herausgezogen werden kann. Zu diesem Zwecke sind auf der Rückseite der Scheibe i kleine Federn t, und zwar hinter jeder Aus-, sparung Z1 eine, angebracht, welche bei dem Hindurchziehen des Endes des Hebels r sich an diesem so abstreifen, dafs die Scheibe i infolge der Reaction der Feder weiter gedreht wird, so dafs also das Hebelende jetzt zwischen zwei Aussparungen, und zwar hinter der Scheibe i steht. Damit eine Rückbewegung des Hebels auch in diesem Falle möglich ist, trägt derselbe einen kleinen drehbaren Knaggen r2, dessen Drehung nach der einen Richtung durch einen Anschlag r3 begrenzt ist, so dafs derselbe in seiner Normalstellung über das Hebel-, ende hervorragt und beim Versuch, den Schieber s herauszuziehen, wenn eine Aussparung Z1 der Scheibe i sich ihm nicht gegenüber befindet, gegen die letztere anstöfst, ohne dafs durch dieses Anstofsen der Knaggen bei Seite gedreht werden könnte (Fig. 3). Wenn dagegen der Hebel r mit seinem oberen Ende durch eine Aussparung z'1 hinter die Scheibe / gelangt ist und letztere sich weiter bewegt hat, so wird durch die Feder u der Hebel t in die in Fig. 1 gezeichnete Lage zurückbewegt, indem der Knaggen r2 jetzt ausweichen kann. Eine Feder U1 führt den Knaggen r2 stets wieder in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung zurück.
Um zu verhüten, dafs die Federn t die Scheibe i etwa in eine der nächsten Gewinnlagen schleudern, sind in der Mitte zwischen je zwei Aussparungen der Scheibe i kleine Stifte ν befestigt, welche gegen den hinter der Scheibe befindlichen Knaggen anschlagen, und so die Scheibe gerade mitten zwischen zwei Gewinnlagen festhalten. Auf diese Weise wird, nachdem beim Gewinn dem Apparat ein Stück Waare entnommen ist, die Scheibe i sofort in eine solche Stellung geführt, welche eine nochmalige Entnahme von Waaren' ohne Neueinwurf einer Münze unmöglich macht.
An der Vorderseite der Scheibe i sind unmittelbar vor jeder Aussparung z'1 kleine Anschläge Z2 befestigt, damit, wenn der Versuch gemacht würde, noch während der Rotation der Scheibe i den Hebel r anzuziehen, um ihn in dem kurzen Augenblick, wo sich eine Aussparung ihm gegenüber befindet, durchschnappen zu lassen, ein Anschlag z'2 gegen den Knaggen r2 trifft und die Scheibe i stillsteht, und zwar bevor eine Aussparung heran ist.
Wenn bei der in Fig. 4 gezeichneten Stellung zufällig die Scheibe i sich in der Gewinnstellung befindet, so könnte man, wenn man es unterläfst, den Hebel η ganz nach unten zu drücken und dadurch die Sperrnase f auszurücken, beliebig oft Waare aus dem Apparat entnehmen, da ja jetzt die Welle α und somit die Scheibe ζ nach jeder Richtung hin gesperrt ist, und infolge dessen die kleinen Federn t die Scheibe nicht weiter schleudern können. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, sind auf dem Sperrrad e alle diejenigen Zähne ausgelassen, welche einer Gewinnstellung der Scheibe i entsprechen; die Sperrnase f mufs also, wenn sie zufällig an dieser Stelle eingreifen wollte, immer einen Zahn weiter sperren, wodurch die betreffende Aussparung Z1 um die Weite eines Zahnes an dem Knaggen r2 des Hebels r vorbeigeführt wird.
Eine an dem Gestell des Apparates befestigte weitere Sperrklinke »»greift in eine der Aussparungen I1 ein, wenn sich eine andere Aussparung il so weit an dem Knaggen r2 ■vorbeibewegt hat, dafs der nächste Zahn des Sperrrades b von der Sperrklinke d noch nicht überschritten ist, so dafs also durch Schütteln des Apparates die Scheibe i um annähernd die Weite eines Zahnes des Sperrrades b zurückbewegt und dadurch unrechtmäfsiger Weise in die Gewinnstellung gebracht werden könnte. Dies verhindert die Sperrklinke n>, welche gerade bei der geschilderten , Stellung der Scheibe i in eine andere Aussparung Z1 eingreift und dadurch auch die geringste Rückbewegung der Scheibe i unmöglich macht.
Alle diese Einzeleinrichtungen bewirken also, dafs aus dem Apparat nur dann .ein Stück Waare entnommen werden kann, wenn infolge der durch die Feder I1 hervorgerufenen schnellen Drehbewegung die Scheibe / mit einer Aussparung I1 genau vor dem Knaggen r2 stehen bleibt, und dafs auch dann nur ein einziges Stück Waare entnommen werden kann.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Selbstkassirendes Glücksspiel, das beim Eintreffen eines bestimmten, vom Zufall abhängigen Ereignisses die Entnahme eines Gewinngegenstandes gestattet, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer gemeinschaftlichen Welle (a) eine mit Aussparungen (ij versehene Scheibe ft) und zwei Sperrräder (b und e) mit entgegengesetzt gerichteten Zähnen derart angeordnet sind, dafs beim Niederdrücken eines Handhebels, (n) oder dergleichen ein Sperrhebel (hf) unter Vermittelung einer eingeworfenen Münze das eine Rad' (e) sperrt, dafs bei weiterem Niederdrücken eine Schaltklinke (d) unter gleichzeitiger Anspannung einer Feder (I1) über das zweite Rad (b) gleitet,, dafs endlich bei noch weiterem Herunterdrücken die Sperrklinke (hf) ausgelöst wird und die, gespannte Feder (I1) durch die Schaltklinke (d) die Scheibe ft) in schnelle Umdrehung versetzt, worauf die Waarenausgabe freigegeben ist,, falls die Scheibe mit einer Aussparung (ij vor dem Hebel (r) steht, anderenfalls aber durch Anstofsen dieses Hebels an die Scheibe gehindert ist.
  2. 2. Ein selbstkassirendes Glücksspiel nach Anspruch !,gekennzeichnet durch Anschläge (i.2) unmittelbar vor den Aussparungen (I1) der Scheibe ft), zum Zwecke, die Scheibe vor der Gewinnstellung anzuhalten, wenn die Waarenauslösung noch während der Umdrehung der Scheibe versucht wird.
  3. 3. Ein selbstkassirendes Glücksspiel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Federn (t) auf der Rückseite der Scheibe hinter jeder Aussparung, die vom Waarenauslösungshebel (r) bei dessen Durchtritt gestreift werden und noch vor dessen Rückbewegung die Scheibe weitersehleudern, bis ein auf der Rückseite derselben vor der folgenden Aussparung angebrachter Stift (v) gegen den Hebel (r) trifft, so dafs nicht mehr als einmal Waare entnommen werden kann.
  4. 4. Ein selbstkassirendes Glücksspiel nach An-" ,spruch i, gekennzeichnet durch ein Sperrrad (e), woran die Zähne, die die Scheibe ft) in der Gewinnstellung sperren würden, ausgelassen sind.
  5. 5. Ein selbstkassirendes Glücksspiel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Klinke (w), die in eine der Aussparungen (I1) der Scheibe ft) derart sperrend eingreift, dafs die nicht ganz um die Weite eines Zahnes des Schaltrades (b) über die Gewinnstellung hinausgelaufene Scheibe nicht durch Schütteln oder dergleichen in die Gewinnstellung zurückgebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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