DE344759C - Klappsitz - Google Patents

Klappsitz

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DE344759C
DE344759C DE1920344759D DE344759DD DE344759C DE 344759 C DE344759 C DE 344759C DE 1920344759 D DE1920344759 D DE 1920344759D DE 344759D D DE344759D D DE 344759DD DE 344759 C DE344759 C DE 344759C
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seat
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folding seat
thumb piece
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/56Parts or details of tipping-up chairs, e.g. of theatre chairs
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    • A47C7/56Parts or details of tipping-up chairs, e.g. of theatre chairs
    • A47C7/58Hinges, e.g. for mounting chairs in a curved row

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  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Klappsitz, der in bekannter Weise nach dem Umlegen durch eine an seiner Unterseite befestigte, auf einer Kurvenbahn geführte Sperrstange gehalten, durch das Gewicht des Benutzers entriegelt wird und nach der Entlastung selbsttätig hochldappt. Das Wesen der Erfindung liegt nun darin, daß die Sperrstange in Gestalt eines federnden Stiftes wagerecht unter dem Sitz befestigt ist und die von dem freien Ende des Stiftes beschriebene Bahn durch ein von drei Kurven begrenztes Daumenstück bestimmt wird. Ferner ist ein Führungsanschlag oberhalb der den Federstift in der Sperrstellung aufnehmenden Kurve des Daumenstückes angeordnet, um zu verhindern, daß der Stift bereits beim Umlegen des Sitzes aus der Kurve herausspringt. DIs Daumenstück und der Anschlag bestehen, aus einem Gußstück, welches an der Rückseite der Stuhlwangen angeschraubt ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht des Klappsitzes.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht des Verriegelungsmechanismus in vergrößertem Maßstabe.
Abb. 3 ist eine Vorderansicht der Abb. 2.
Abb. 4 ist eine Aufsicht auf den federnden Stift, der am Sitz angebracht ist.
Der Sitz 1 ist mit Drehbolzen 2 und mit
geeigneten Federn versehen, welche in der Zeichnung nicht dargestellt sind, um den Sitz aus der normalen Lage in eine senkrechte Stellung zurückzudrehen. An der einen oder an beiden Seiten des Sitzes befindet sich ein hervorstehender Bolzen oder Stift 3, der mit einer Hülse oder einem geschlitzten Glied 4 in Eingriff kommt, wie es in der Abb. 4 dargestellt ist. Dieser Eingriff erfolgt gegen die Wirkung einer Feder. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform besteht der Stift 3 aus einer Stahlstange mit abgeflachten Enden 5 und 6, so daß der Stift in einfacher We'.se an der Unterseite des Sitzes angebracht werden kann, während der abgeflachte Teil 5 als Feder für den Stift 3 dient. Der Stift kann auch durch irgendeine andere Feder betätigt werden.
An dem Sitzkörper 7 in der Nähe des Sitzes ι ist die in den Abb. 2 und 3 dargestellte Vorrichtung befestigt. Diese Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte 8, die durch die Lappen 9 und 10 mit dem Sitzkörper 7 verbunden ist. Die Grundplatte 8 trägt ein daumenförmiges Glied 11. Es sind zwei daumenförmige Glieder 11 beiderseits der Mittekippe 12 vorgesehen, so daß eine Vorrichtung für zwei nebeneinanderliegende Sitze benutzt- werden kann. Das daumenförmige Glied 11 ist mit zwei gebogenen Auflaufflächen oder Kanten 14 und 15 versehen; zwischen diesen Auflaufflächen liegt eine dritte Auflaufkänte 16, so daß ein dreieckiger Körper entsteht mit kurvenförmig gebogenen Seiten. Die verschiedenen Stellungen des federnden Stiftes während der Auf- und Abbewegung des Sitzes sind in der Abb. 2 dargestellt. Mit α ist der Stift bezeichnet, welcher mit der Auflauffläche 15 in Eingriff kommt, wenn der Sitz nach unten gedrückt wird. Der Stift 3 läuft dann an der Auflauffläche 15 entlang, wodurch er eine Bewegung innerhalb, der Führung 4 ausführt, so daß der federnde Teil des Stiftes 5 in Spannung versetzt wird, bis der Stift 3 die mit b bezeichnete Stellung in der Abb. 2 erreicht hat. Durch weiteres Nachuntendriicken des Sitzes kommt der Stift 3 in Eingriff mit der Auflauffläche 16. Um zu j verhindern, daß der Stift aus der Ausnehmung, welche durch diese Auf lauf fläche gebildet wird, heraus xhr.ellt, ist ein Anschlag 13 vorgesehen (Stiftstellung c). Bei einer weiterei nach unten gerichteten Bewegung, d. h. bei einem weiteren Druck auf den Sitz, schwingt der Sitz zurück und die dea Sitz anhebenden Federn drehen den Sitz etwas zurück, so daß der Stift 3 die mit d bezeichnete Lage einnimmt.
Der Sitz wird in dieser Lage gehalten, bis er weiter nach traten gedrückt wird. Angenommen, der Sitz sei besetzt, so verursacht das Gewicht des Menschen, daß der Sitz. so weit nach unten gedrückt wird, bis er in seine unterste Stellung gelangt. Die Folge davon ist, daß der Stift 3 auf der Auflauffläche 16 vor dem Anschlag 13 entlangläuft und eine Stellung einnimmt, wie in der Abb. 2 mit e bezeichnet ist. Wird der Sitz von dem Menschen freigegeben, dann drehen die den Sitz beeinflussenden Federn denselben in seine normale senkrechte Lage zurück, wodurch der Stift 3 mit der Auflauffläche 14 des Daumengliedes in Eingriff kommt. Alsdann wird der Stift bei f nach innen gedrückt, bis er von der Fläche 14 frei läuft und in seine Anfangsstellung α zurückkehrt. Das daumenförmige Glied 11 kann auch irgendeine andere Form haben. Die Klinkenvorrichtung kann auch vor dem Sitzdrehpunkt 2 angebracht sein anstatt an der Rückseite des Sitzes. Die Auflaufflächen 14 und 15 sind entsprechend konkav und konvex ausgebildet, wobei die Auflauffläche. 15 in die Fläche 16 übergeht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Klappsitz, der nach dem Umlegen durch eine an seiner Unterseite befestigte, auf einer Kurvenbahn geführte Sperrstange gehalten, durch das Gewicht des Benutzers entriegelt wird und nach der Entlastung selbsttätig hochklappt, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstange (3) in Gestalt eines federnden Stiftes wagerecht unter dem Sitze befestigt ist, und die von ihrem freien Ende beschriebene Bahn durch ein von drei Kurven (14,15,16) begrenztes Daumenstück (11) bestimmt wird.
2. Klappsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsanschlag (13) oberhalb der den Federstift (3) in der Sperrstellung aufnehmenden Kurve (16) des Daumenstückts (11) angebracht ist, um zu verhindern, daß der Stift schon beim Umlegen des Sitzes aus der Kurve (16) herausspringt.
3. Klappsitz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Daumenstück (11) und der Ar.schlag (13) aus einem Gußstück bestehen, welches an der Rückseite der Stuhlwangen (7) angeschraubt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920344759D 1919-11-07 1920-10-06 Klappsitz Expired DE344759C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB27504/19A GB157600A (en) 1919-11-07 1919-11-07 Improvements in tip-up seats
US411974A US1394036A (en) 1919-11-07 1920-09-22 Tip-up seat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE344759C true DE344759C (de) 1921-11-29

Family

ID=40846147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920344759D Expired DE344759C (de) 1919-11-07 1920-10-06 Klappsitz

Country Status (4)

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US (1) US1394036A (de)
DE (1) DE344759C (de)
FR (1) FR525646A (de)
GB (1) GB157600A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2456024A (en) * 1945-03-05 1948-12-14 Du Pont Foldable stretcher carrier for ambulances
US4657257A (en) * 1985-03-25 1987-04-14 Laureate Innovations, Inc. Retractable seat for gaming devices

Also Published As

Publication number Publication date
US1394036A (en) 1921-10-18
FR525646A (fr) 1921-09-24
GB157600A (en) 1921-01-27

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