DE446440C - Greiferrad fuer Motorfahrzeuge - Google Patents
Greiferrad fuer MotorfahrzeugeInfo
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- DE446440C DE446440C DESCH72600D DESC072600D DE446440C DE 446440 C DE446440 C DE 446440C DE SCH72600 D DESCH72600 D DE SCH72600D DE SC072600 D DESC072600 D DE SC072600D DE 446440 C DE446440 C DE 446440C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B15/00—Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
- Greiferrad für Motorfahrzeuge. Bei Motorfahrzeugen, wie sie in der Landwirtschaft als Motorpflüge, Schlepper o. dgl. Verwendung finden, benutzt man, um die Adhäsion im lockeren Ackerboden zu erhöhen, Greifer, die auf den Felgen der Treibräder angebracht sind. Bei der Straßenfahrt sind derartige Greifer natürlich hinderlich. Sie müssen daher entweder abnehmbar angeordnet sein, oder aber es müssen andere Vorkehrungen getroffen werden, um die Wirkung der Greifer auszuschalten.
- Das Abnehmen der Greifer erfordert außerordentlich viel Zeit und Mühe, zumal die Schraubenbolzen verschmutzen und verrosten und die Muttern oft nur mit größter Mühe gelöst werden können. Abgesehen hiervon schließt die leicht lösbare Verbindung von Greifer und Rad die Möglichkeit einer unerwünschten selbsttätigen Lösung in sich ein.
- Als andere Lösung der gestellten Aufgabe ist bereits vorgeschlagen worden, zwischen die Greifer segmentartige Holzklötze einzupassen, die, leicht lösbar mit dem Rad verbunden, etwas über die Greifer hinausragen, so daß das Fahrzeug nunmehr auf den. durch die Klötze gebildeten Felgen läuft. Die Holzklötze sind nun verhältnismäßig schwer, nutzen sich leicht ab, und das Fahren auf harter Straße erschüttert das Fahrzeug in unerwünschter Weise, so claß Beschädigungen nicht ausgeschlossen sind.
- Um diese Nachteile zu beseitigen, hat man die Holzklötze seitlich mit segmentartigen, Felge und Holzklotz übergreifenden, eisernen Platten versehen und zwischen die Platten Gummiklötze eingefügt. Abgesehen von der Umständlichkeit dieser Konstruktion sind die Klötze außerordentlich schwer und teuer in der Herstellung, wozu noch der Nachteil kommt, daß der aus Gummi bestehende Teil sich sehr bald lösen wird, da er mit dem Holzklotz nicht fest verbunden werden kann. Diese sämtlichen bekannten Klotzkonstruktionen anhaftenden Mängel mögen die Ursache dafür gewesen sein, daß man andere Wege eingeschlagen hat, indem man das Greiferrad in der Fahrstellung mit einer zweiten, in sich geschlossenen sogenannten Hilfsfelge versah, bei der dann gegebenenfalls die zwischen den Greifern offenen 12äume durch Streben o. dgl. ausgefüllt wurden. Um Erschütterungen des Fahrzeuges zu vermindern, besaß die Hilfsfelge eine elastische Auflage aus Gummi, und um den Ein- und Ausbau und den Transport zu erleichtern, hat man sie in mehrere Segmente unterteilt. Hierdurch waren zwar gewisse Mißstände der Klötze beseitigt, dafür mußten aber andere Nachteile mit in Kauf genommen werden, indem sich derartige Hilfsfelgen-sehr teuer in der Anschaffung und im Betriebe stellen, unhandliche, schwere und sperrige Gebilde sind und Ein- und Ausbau viel Mühe und Zeit in Anspruch nimmt.
- Der Zweck der Erfindung ist es daher, alle den bekannten Einrichtungen anhaftenden Mängel zu beseitigen, und zwar geschieht dies unter Beibehaltung der zwischen die Greifer einzusetzenden Füllkörper dadurch, daß die Einsatzkörper aus hohlen Stahlblechkästen mit auf denLaufflächen angebrachtenGummipolstern bestehen. Die Hauptvorteile dieser neuen Füllkörper sind die folgenden: geringes Gewicht, fast unbeschränkte Haltbarkeit, stets gleichbleibende Abmessungen bei allen Witterungen, leichte, genaue und billige Herstellbarkeit in Massen durch Pressen der Blechhohlkörper, einfache Handhabung beim Ein- und Ausbau und große Elastizität dank der Gummiauflage, die ein stoßfreies Fahren auf harter Straße und sogar schlechtem Pflaster gewährleistet.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. r teilweise geschnitten einen Treibradsektor in Ansicht mit aufgelegten Klötzen, Abb. 2 einen Stahlblechkörper in größerem Maßstab, längs geschnitten, und Abb. 3 den Schnitt gemäß III-III der Abb. 2.
- Auf der Felge 4 des Rades sind in bekannter Weise die Greifer 5 festgenietet. Zwischen die Greifer 5 passen kastenförmige Stahlblechkörper 6, die nach der Radfelge q. zu offen sind und mit ihrem oberen Teil eine Hilfsfelge bilden. Die Befestigung der Körper 6 auf dem Rad erfolgt mittels Bolzen 8, von denen jeder Körper 6 einen an der einen Schmalseite besitzt, der durch ein Loch g im Greifer 5 und ein entsprechendes Loch zo an der anderen Schmalseite des Körpers 6 hindurchragend stets zwei Körper 6 mit dem Rad verbindet. Hierbei besitzt einer der Körper 6 statt der öffnung ro einen Schlitz rz, so daß dieser Körper 6 als letzter eingefügt werden kann. Ein quer hindurchgehender Bolzen r2, der sich unter den Bolzen 8 des Nachbarkörpers legt, sichert hierbei auch die Verbindung zwischen diesem Körper und dem Rad. Die Lauffläche 7 jedes Körpers 6 besitzt eine Gummiauflage 13, die in bei Vollgummireifen fiblicher Weise mit ihr verbunden ist, beispielsweise durch eine schwalbenschw anzförmige Ausnehmung 14 oder durch konische Löcher 15 oder beides. Auch andere bei Vollgummireifen übliche Befestigungsarten können angewendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Greiferrad für Motorfahrzeuge, das durch Einsetzen von Füllkörpern zwischen die Greifer für Straßenfahrt geeignet gemacht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzkörper aus hohlen Stahlblechkästen mit auf den Laufflächen angebrachten Gummipolstern bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH72600D DE446440C (de) | 1925-01-07 | 1925-01-07 | Greiferrad fuer Motorfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH72600D DE446440C (de) | 1925-01-07 | 1925-01-07 | Greiferrad fuer Motorfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE446440C true DE446440C (de) | 1927-06-30 |
Family
ID=7440487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH72600D Expired DE446440C (de) | 1925-01-07 | 1925-01-07 | Greiferrad fuer Motorfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE446440C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3015731A1 (de) * | 1980-04-24 | 1981-10-29 | Kurt 6094 Bischofsheim Haeusser | Vorrichtung zur verbesserung der haftung eines fahrzeugrades an nicht rutschfestem boden |
| US6064200A (en) * | 1995-07-21 | 2000-05-16 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Magnetic sensor with detection block, connector block and cap/cover |
-
1925
- 1925-01-07 DE DESCH72600D patent/DE446440C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3015731A1 (de) * | 1980-04-24 | 1981-10-29 | Kurt 6094 Bischofsheim Haeusser | Vorrichtung zur verbesserung der haftung eines fahrzeugrades an nicht rutschfestem boden |
| US6064200A (en) * | 1995-07-21 | 2000-05-16 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Magnetic sensor with detection block, connector block and cap/cover |
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