DE601001C - Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare Doppelraeder - Google Patents

Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare Doppelraeder

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DE601001C
DE601001C DEH135787D DEH0135787D DE601001C DE 601001 C DE601001 C DE 601001C DE H135787 D DEH135787 D DE H135787D DE H0135787 D DEH0135787 D DE H0135787D DE 601001 C DE601001 C DE 601001C
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hollow body
wheels
horizontal bolt
bell
stub axle
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JAMES FRANKLIN HIGBEE
STEPHEN ADELBERT GRIGGS
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JAMES FRANKLIN HIGBEE
STEPHEN ADELBERT GRIGGS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/06Wheels with more than one rim mounted on a single wheel body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfachradanordnung, bei der jedes Rad zweckmäßig in bekannter Weise unabhängig drehbar ist, um die Abnutzung der Laufflächen möglichst gering 'zu halten. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine solche Mehrfachradanordnung, bei der die Doppelräder um einen horizontalen Bolzen schwingen, so daß sich die Radanordnung in hohem Maße bei stets lotrechter Lage der Räder zur Auflagefläche den Bodenunebenheiten anpassen kann. Bei dieser letztgenannten Mehrfachradanordnung handelt es sich um bekannte Radanordnungen für Spezialfahrzeuge, d.h.
z. B. für Straßenfahrzeuge für große unteilbare Lasten, bei denen es darauf ankommt, bei Unebenheiten der Fahrbahn eine Verdrehung des Wagenrahmens zu verhindern und eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Achse zu erzielen.
Gegenstand der Erfindung ist eine besonders zweckmäßige Anordnung für z. B. Doppelräder, die im Gegensatz zu den letzterwähnten bekannten Radanordnungen eine allgemeine Verwendung derselben, also nicht nur bei Spezialfahrzeugen, ermöglicht, und zwar unter Beibehaltung der Vorteile der bekannten Radanordnungen, d. h. der weitgehendsten Anpassungsfähigkeit an ' Bodenunebenheiten bei lotrechter Lage der Räder zur Auflagefläche, und, falls die erfliidungsgernäße Anordnung mit unabhängig voneinander drehbaren Rädern ausgerüstet wird, der sich aus der unabhängigen Drehbarkeit jedes einzelnen Rades der Doppelräder ergebenden Vorteile hinsichtlich geringer Abnutzung der Laufflächen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die beiden Räder der Doppelradanordnungauf einem den Fahrzeugachsstummel mit Spiel umgreifenden glockenförmigen bzw. hülsenartigen Hohlkörper gelagert sind, dessen im wesentlichen kugelförmig geschlos- : senes Ende innen zwei parallel einander gegenüberliegende ebene Wandungsteile besitzt, durch die der horizontale Bolzen gesteckt ist. Der glockenförmige Hohlkörper ist dabei durch den horizontalen Bolzen mit dem am Ende mit einer entsprechenden kugelförmigen, seitlich lotrecht abgeflachten Verstärkung versehenen Achsstummel derart verbunden, daß die parallelen Innenflächen des Hohlkörpers dicht an den ebenen Abflachungen der ;Achsverstärkung liegen und der Hohlkörper mit den Rädern um den quer zum Achsstummel durch die Verstärkung gehenden horizontalen Bolzen frei schwingt. Erfindungsgemäß sind weiter die Lager für die Räder bzw. die Räder selbst auf dem glockenförmigen Hohlkörper so angebracht, daß sich der horizontale Bolzen zwischen diesen befindet. Zweckmäßig besitzt der kugelförmige Teil des Hohlkörpers einen außerhalb des Endes des Achsstummels in der Ver-
längerung desselben liegenden Ansatz, auf dem das eine Lager sitzt, während das andere Lager auf der gegenüberliegenden Seite des horizontalen Bolzens auf dem den Achsstummel umgreifenden Hülsenteil des glockenförmigen Hohlkörpers angeordnet ist. Die beiden Räder können εαχί der so gelagerten gemeinsamen Nabe entweder beide fest angebracht sein, oder es kann das eine Rad mittels ίο einer zugehörigen besonderen Nabe unter Zwischenschaltung eines Lagerteiles und einer Muffe o. dgl. auf der für beide Räder gemeinsamen Nabe unabhängig drehbar von dem anderen an dieser gemeinsamen Nabe fest angebrachten Rad laufen.
Die erfindungsgemäße Mehrfachradanordnung kann zweckmäßig noch mit einer Einrichtung zur Begrenzung der Schwingbewegung des Hohlkörpers um den Bolzen in ao bezug auf den Achsstummel, z. B. 'einer Kantenabschrägung an der Innenseite des offenen Endes des Hohlkörpers in bestimmtem Abstand vom horizontalen Bolzen, versehen sein. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Ausführung der Doppelradanordnung in lotrechtem Schnitt, teilweise in Ansicht,
Fig. 2 den Achsstummel, den Bolzen und den glockenförmigen Hohlkörper in waagerechtem Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 in größerem Maßstab, Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform in lotrechtem Schnitt, teilweise in Ansicht. Der Achsstummel 10 schließt. mit einem verstärkten Endteil 12 ab, der ebene, lotrechte Seitenflächen 14 und 16 und kugelförmige Ober- und Unterflächen 18 und 20 aufweist. Ein auf den Achsstummel aufgesetzter glockenförmiger bzw. hülsenförmiger Hohlkörper 22 ist lose über das Ende des Achsstummels gesteckt und weist innen zwei parallel einander gegenüberliegende ebene Wandungsteile 24 und 26 auf. In Lageröfrnungen dieser Wandungsteile 24 und 26 des Hohlkörpers 22 sind Lägerbuchsen 28 und 30 angeordnet (Fig. 2 und 3). Diese Buchsen weisen Flansche 32 und 34 auf, die zwischen den flachen Wandungen und den Flächen 14 und 16 des Achsstummels liegen (Fig. 3).
Beim Zusammensetzen dieser Anordnung
werden die Buchsen 28 und 30 in den Hohlkörper 22 eingeschoben. Der Teil 22 wird dann auf den Achsstummel gesetzt. Dann wird ein Bolzen 38 eingesteckt (Fig. 2 und 3).
Alsdann werden Abschlußblöcke 40 und 42 in die offenen Enden der Buchsen gesteckt und in dieser Lage durch Splinte 44 und 46 gehalten.
Die Krümmung der Kugelfläche desAchs-■stummels 12 stimmt mit der inneren Krümmung des geschlossenen Endes des Hohlkörpers 22 überein; es bleibt aber ein wesentlicher Zwischenraum frei, wie bei 48 und 50 gezeigt ist. Der Hohlkörper 22 kann daher frei um den horizontalen Bolzen 38 schwingen und läßt so die daran befestigten Räder eine Lage einnehmen, die lotrecht zur Straßenoberfläche ist in dem Falle, wenn die Achse des Fahrzeuges zu dieser nicht parallel sein sollte.
In Fig. ι ist eine Doppelanordnung mit Rädern 52 und 54 dargestellt, die von einer gemeinsamen Nabe 53 getragen werden. Die Nabe ist auf dem Hohlkörper 22 in Lagern 56 und 58 gelagert. Der Hohlkörper 22 ist bei 60 mit Gewinde versehen, auf das eine Mutter 62 geschraubt wird, um die Teile in ihrer Lage festzuhalten. An einem Flansch 66 der Nabe 53 ist eine Nabenkappe 64 angeschraubt.
In Fig. 4 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die beiden Räder unabhängig voneinander drehbar sind. Hierbei ist der Hohlkörper 22 um den horizontalen Bolzen 38 schwingend dargestellt, wie oben beschrieben. Die Nabe 68 ist in Lagern 70 und 72 gelagert. An einem Flansch 76 der Nabe ist das eine Rad 74 befestigt. Auf einen zylindrischen Teil 80 der Nabe ist eine Muffe 78 aus gehärtetem Stahl warm aufgezogen. Das andere Rad ist an einem Flansch einer zweiten Nabe 82 angeschraubt, die einen Lagerteil 84 aus gehärtetem Stahl trägt, der auf der Muffe 78 läuft. Dieses Lager des zweiten Rades wird durch eine Mutter 86 mit Gegenmutter 88 in seiner Lage gehalten.
Bei dieser Doppelradanordnung ist jedes Rad mit Bezug auf das andere Rad frei drehbar, so daß jedes Rad in bekannter Weise seinem eigenen Weg folgen kann, wenn das Fahrzeug eine Kurve befährt, und eine ungleiche Abnutzung der Laufflächen vermieden wird.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern es können auch Abänderungen getroffen werden, ohne aus no dem Rahmen der Erfindung zu fallen. Insbesondere können natürlich anstatt zwei Räder auch !mehrere Räder durch die erfindungsgemäße Anordnung miteinander verbunden werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung für um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmäßig unabhängig voneinander drehbare Doppelräder, dadurch gekennzeichnet, daß die
    beiden Räder auf einem den Fahrzeugachsstummel mit Spiel umgreifenden glokkenförmigen bzw. hülsenartigen Hohlkörper gelagert sind, dessen im wesentlichen kugelförmig geschlossenes Ende innen zwei parallel einander gegenüberliegende ebene Wandungsteile besitzt, durch, die der horizontale Bolzen gesteckt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der glockenförmige Hohlkörper durch den horizontalen Bolzen mit dem am Ende mit einer kugelförmigen, seitlich lotrecht abgeflachten Verstärkung versehenen Achsstummel derart verbunden ist, daß die parallelen Innenflächen des Hohlkörpers dicht an den ebenen Abflachungen der Achsverstärkung liegen und der Hohlkörper mit den Rädern um den quer zum Achsstummel durch, die Verstärkung gehenden horizontalen Bolzen frei schwingt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager für die Räder bzw. die Räder selbst auf dem glockenförmigen Hohlkörper so angebracht sind, daß sich der horizontale Bolzen zwischen diesen befindet.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Lager auf dem den Achsstummel umgreifenden Hüisenteil des - glockenförmigen Hohlkörpers angeordnet ist, während das andere Lager auf der gegenüberliegenden Seite des horizontalen Bolzens auf einem in der Verlängerung des Achsstummels außerhalb des Endes desselben liegenden zylindrischen Ansatz am kugelförmigen Teil des Hohlkörpers sitzt.
  5. 5. Anordnung· nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung — z. B. Kantenabschrägung an der Innenseite des offenen Endes des Hohlkörpers in bestimmtem Abstand vom horizontalen Bolzen — zur Begrenzung der Schwingbewegung des Hohlkörpers um den Bolzen in bezug auf den Achsstummel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH135787D 1933-04-01 1933-04-01 Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare Doppelraeder Expired DE601001C (de)

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