DE601001C - Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare Doppelraeder - Google Patents
Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare DoppelraederInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B11/00—Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
- B60B11/06—Wheels with more than one rim mounted on a single wheel body
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfachradanordnung, bei der jedes Rad zweckmäßig
in bekannter Weise unabhängig drehbar ist, um die Abnutzung der Laufflächen
möglichst gering 'zu halten. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine solche Mehrfachradanordnung,
bei der die Doppelräder um einen horizontalen Bolzen schwingen, so daß sich die Radanordnung in hohem Maße
bei stets lotrechter Lage der Räder zur Auflagefläche den Bodenunebenheiten anpassen
kann. Bei dieser letztgenannten Mehrfachradanordnung handelt es sich um bekannte
Radanordnungen für Spezialfahrzeuge, d.h.
z. B. für Straßenfahrzeuge für große unteilbare Lasten, bei denen es darauf ankommt,
bei Unebenheiten der Fahrbahn eine Verdrehung des Wagenrahmens zu verhindern und
eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Achse zu erzielen.
Gegenstand der Erfindung ist eine besonders zweckmäßige Anordnung für z. B. Doppelräder,
die im Gegensatz zu den letzterwähnten bekannten Radanordnungen eine allgemeine
Verwendung derselben, also nicht nur bei Spezialfahrzeugen, ermöglicht, und zwar
unter Beibehaltung der Vorteile der bekannten Radanordnungen, d. h. der weitgehendsten
Anpassungsfähigkeit an ' Bodenunebenheiten bei lotrechter Lage der Räder zur Auflagefläche,
und, falls die erfliidungsgernäße Anordnung
mit unabhängig voneinander drehbaren Rädern ausgerüstet wird, der sich aus der unabhängigen Drehbarkeit jedes einzelnen
Rades der Doppelräder ergebenden Vorteile hinsichtlich geringer Abnutzung der Laufflächen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die beiden Räder der Doppelradanordnungauf
einem den Fahrzeugachsstummel mit Spiel umgreifenden glockenförmigen
bzw. hülsenartigen Hohlkörper gelagert sind, dessen im wesentlichen kugelförmig geschlos- :
senes Ende innen zwei parallel einander gegenüberliegende ebene Wandungsteile besitzt,
durch die der horizontale Bolzen gesteckt ist. Der glockenförmige Hohlkörper ist dabei
durch den horizontalen Bolzen mit dem am Ende mit einer entsprechenden kugelförmigen,
seitlich lotrecht abgeflachten Verstärkung versehenen Achsstummel derart verbunden,
daß die parallelen Innenflächen des Hohlkörpers dicht an den ebenen Abflachungen
der ;Achsverstärkung liegen und der Hohlkörper mit den Rädern um den quer
zum Achsstummel durch die Verstärkung gehenden horizontalen Bolzen frei schwingt.
Erfindungsgemäß sind weiter die Lager für die Räder bzw. die Räder selbst auf dem
glockenförmigen Hohlkörper so angebracht, daß sich der horizontale Bolzen zwischen diesen
befindet. Zweckmäßig besitzt der kugelförmige Teil des Hohlkörpers einen außerhalb
des Endes des Achsstummels in der Ver-
längerung desselben liegenden Ansatz, auf dem das eine Lager sitzt, während das andere
Lager auf der gegenüberliegenden Seite des horizontalen Bolzens auf dem den Achsstummel
umgreifenden Hülsenteil des glockenförmigen Hohlkörpers angeordnet ist. Die beiden Räder können εαχί der so gelagerten
gemeinsamen Nabe entweder beide fest angebracht sein, oder es kann das eine Rad mittels
ίο einer zugehörigen besonderen Nabe unter Zwischenschaltung eines Lagerteiles und einer
Muffe o. dgl. auf der für beide Räder gemeinsamen Nabe unabhängig drehbar von dem
anderen an dieser gemeinsamen Nabe fest angebrachten Rad laufen.
Die erfindungsgemäße Mehrfachradanordnung kann zweckmäßig noch mit einer Einrichtung
zur Begrenzung der Schwingbewegung des Hohlkörpers um den Bolzen in ao bezug auf den Achsstummel, z. B. 'einer Kantenabschrägung
an der Innenseite des offenen Endes des Hohlkörpers in bestimmtem Abstand vom horizontalen Bolzen, versehen sein.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. ι eine Ausführung der Doppelradanordnung in lotrechtem Schnitt, teilweise in
Ansicht,
Fig. 2 den Achsstummel, den Bolzen und den glockenförmigen Hohlkörper in waagerechtem
Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 in größerem Maßstab,
Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform in lotrechtem Schnitt, teilweise in Ansicht.
Der Achsstummel 10 schließt. mit einem verstärkten Endteil 12 ab, der ebene, lotrechte
Seitenflächen 14 und 16 und kugelförmige
Ober- und Unterflächen 18 und 20 aufweist. Ein auf den Achsstummel aufgesetzter
glockenförmiger bzw. hülsenförmiger Hohlkörper 22 ist lose über das Ende des Achsstummels gesteckt und weist innen zwei
parallel einander gegenüberliegende ebene Wandungsteile 24 und 26 auf. In Lageröfrnungen
dieser Wandungsteile 24 und 26 des Hohlkörpers 22 sind Lägerbuchsen 28 und 30
angeordnet (Fig. 2 und 3). Diese Buchsen weisen Flansche 32 und 34 auf, die zwischen
den flachen Wandungen und den Flächen 14 und 16 des Achsstummels liegen (Fig. 3).
Beim Zusammensetzen dieser Anordnung
werden die Buchsen 28 und 30 in den Hohlkörper
22 eingeschoben. Der Teil 22 wird dann auf den Achsstummel gesetzt. Dann
wird ein Bolzen 38 eingesteckt (Fig. 2 und 3).
Alsdann werden Abschlußblöcke 40 und 42 in die offenen Enden der Buchsen gesteckt
und in dieser Lage durch Splinte 44 und 46 gehalten.
Die Krümmung der Kugelfläche desAchs-■stummels
12 stimmt mit der inneren Krümmung des geschlossenen Endes des Hohlkörpers
22 überein; es bleibt aber ein wesentlicher Zwischenraum frei, wie bei 48 und 50
gezeigt ist. Der Hohlkörper 22 kann daher frei um den horizontalen Bolzen 38 schwingen
und läßt so die daran befestigten Räder eine Lage einnehmen, die lotrecht zur Straßenoberfläche
ist in dem Falle, wenn die Achse des Fahrzeuges zu dieser nicht parallel sein sollte.
In Fig. ι ist eine Doppelanordnung mit Rädern 52 und 54 dargestellt, die von einer
gemeinsamen Nabe 53 getragen werden. Die Nabe ist auf dem Hohlkörper 22 in Lagern
56 und 58 gelagert. Der Hohlkörper 22 ist bei 60 mit Gewinde versehen, auf das eine
Mutter 62 geschraubt wird, um die Teile in ihrer Lage festzuhalten. An einem Flansch
66 der Nabe 53 ist eine Nabenkappe 64 angeschraubt.
In Fig. 4 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die beiden
Räder unabhängig voneinander drehbar sind. Hierbei ist der Hohlkörper 22 um den horizontalen
Bolzen 38 schwingend dargestellt, wie oben beschrieben. Die Nabe 68 ist in Lagern
70 und 72 gelagert. An einem Flansch 76 der Nabe ist das eine Rad 74 befestigt. Auf
einen zylindrischen Teil 80 der Nabe ist eine Muffe 78 aus gehärtetem Stahl warm aufgezogen.
Das andere Rad ist an einem Flansch einer zweiten Nabe 82 angeschraubt, die einen
Lagerteil 84 aus gehärtetem Stahl trägt, der auf der Muffe 78 läuft. Dieses Lager des
zweiten Rades wird durch eine Mutter 86 mit Gegenmutter 88 in seiner Lage gehalten.
Bei dieser Doppelradanordnung ist jedes Rad mit Bezug auf das andere Rad
frei drehbar, so daß jedes Rad in bekannter Weise seinem eigenen Weg folgen
kann, wenn das Fahrzeug eine Kurve befährt, und eine ungleiche Abnutzung der Laufflächen
vermieden wird.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern es können auch
Abänderungen getroffen werden, ohne aus no dem Rahmen der Erfindung zu fallen. Insbesondere
können natürlich anstatt zwei Räder auch !mehrere Räder durch die erfindungsgemäße
Anordnung miteinander verbunden werden.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Anordnung für um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmäßig unabhängig voneinander drehbare Doppelräder, dadurch gekennzeichnet, daß diebeiden Räder auf einem den Fahrzeugachsstummel mit Spiel umgreifenden glokkenförmigen bzw. hülsenartigen Hohlkörper gelagert sind, dessen im wesentlichen kugelförmig geschlossenes Ende innen zwei parallel einander gegenüberliegende ebene Wandungsteile besitzt, durch, die der horizontale Bolzen gesteckt ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der glockenförmige Hohlkörper durch den horizontalen Bolzen mit dem am Ende mit einer kugelförmigen, seitlich lotrecht abgeflachten Verstärkung versehenen Achsstummel derart verbunden ist, daß die parallelen Innenflächen des Hohlkörpers dicht an den ebenen Abflachungen der Achsverstärkung liegen und der Hohlkörper mit den Rädern um den quer zum Achsstummel durch, die Verstärkung gehenden horizontalen Bolzen frei schwingt.
- 3. Anordnung nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager für die Räder bzw. die Räder selbst auf dem glockenförmigen Hohlkörper so angebracht sind, daß sich der horizontale Bolzen zwischen diesen befindet.
- 4. Anordnung nach Anspruch. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Lager auf dem den Achsstummel umgreifenden Hüisenteil des - glockenförmigen Hohlkörpers angeordnet ist, während das andere Lager auf der gegenüberliegenden Seite des horizontalen Bolzens auf einem in der Verlängerung des Achsstummels außerhalb des Endes desselben liegenden zylindrischen Ansatz am kugelförmigen Teil des Hohlkörpers sitzt.
- 5. Anordnung· nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung — z. B. Kantenabschrägung an der Innenseite des offenen Endes des Hohlkörpers in bestimmtem Abstand vom horizontalen Bolzen — zur Begrenzung der Schwingbewegung des Hohlkörpers um den Bolzen in bezug auf den Achsstummel.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH135787D DE601001C (de) | 1933-04-01 | 1933-04-01 | Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare Doppelraeder |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH135787D DE601001C (de) | 1933-04-01 | 1933-04-01 | Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare Doppelraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601001C true DE601001C (de) | 1934-08-06 |
Family
ID=7177354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH135787D Expired DE601001C (de) | 1933-04-01 | 1933-04-01 | Anordnung fuer um einen horizontalen Bolzen schwingende, zweckmaessig unabhaengig voneinander drehbare Doppelraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601001C (de) |
-
1933
- 1933-04-01 DE DEH135787D patent/DE601001C/de not_active Expired
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