DE441736C - Verfahren zur Gewinnung eines fuer die Herstellung von reinem Bariumoxyd geeigneten Bariumcarbonates - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung eines fuer die Herstellung von reinem Bariumoxyd geeigneten Bariumcarbonates

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DE441736C DER61370D DER0061370D DE441736C DE 441736 C DE441736 C DE 441736C DE R61370 D DER61370 D DE R61370D DE R0061370 D DER0061370 D DE R0061370D DE 441736 C DE441736 C DE 441736C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/18Carbonates
    • C01F11/186Strontium or barium carbonate
    • C01F11/188Barium carbonate

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung eines für die Herstellung von reinem Bariumoxyd geeigneten Bariumcarbonates. Bariumcarbonat wird bekanntlich heute in großem Maßstabe in der Weise hergestellt, daß man Schwerspat mit Kohle reduziert und das erhaltene Schwefelbarium durch Behandlung mit Kohlensäure in Bariumcarbonat überführt. Hierbei erhält man, je nachdem man die Carbonisation mit konzentrierter oder Kalkofenkohlensäure durchführt, ein mehr oder weniger schwefelhaltiges Produkt, welches den kohlensauren Baryt des Handels darstellt. Um dieses Produkt für die Bariumoxydherstellung besonders geeignet zu machen, hat es nicht an Versuchen und Vorschlägen gefehlt, die Schwefelverbindungen, die in Form von Thiosulfat, Sulfit und Sulfat darin enthalten sind, z. B. durch Behandlung mit Alkalien daraus zu entfernen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man ein für die Herstellung von reinem Bariumoxyd besonders geeignetes Bariumcarbonat erhält, wenn man von technischem Bariumhydroxyd ausgeht und dieses durch Behandlung mit kohlensauren Alkalien in Bariumcarbonat überführt. Bariumhydroxyd läßt sich heute in genügender Reinheit und wirtschaftlicher Weise in großen Mengen gewinnen. Aber auch ein geringer Schwefelgehalt des Ätzbarytes ist unschädlich, da sich bei der Behandlung mit Alkalicarbonaten leichtlösliche Schwefelverbindungen bilden, die sich aus dem entstandenen Bariumcarbonat nahezu restlos herauswaschen lassen. Man erhält so leicht ein Bariumcarbonat mit über 99,5 Prozent Reingehalt und sehr geringen Mengen von Schwefelverbindungen. Bei dieser Art der Bariumcarbonatherstellung wird ein außerordentlich wertvolles Nebenprodukt in Form der kaustischen Alkalien gewonnen. Ganz abgesehen davon, daß die anfallenden kaustischen Laugen in konzentrierterer Form erhalten werden können, als dieses bei der bekannten Kaustizierung mit Kalk der Fall ist, erzielt man auch eine nahezu quantitative Kaustizierung, so daß dieser Prozeß nennenswerte Verluste an dem einen oder anderen der Ausgangsmaterialien nicht im Gefolge hat. Arisführungsbeispiel. In 3,661 einer auf etwa 6o° C erwärmten Sodalösung von 29° B6 werden 3,55 kg technischen Bariumhydroxyds unter Rühren eingetragen. Nach etwa 15 Minuten ist die Umsetzung beendet, und man filtriert vom ausgefällten Niederschlag ab. Dieser stellt nach dem Auswaschen und Trocknen ein nahezu chemisch reines Bariumcarbonat mit einem Gehalt von 99,6 Prozent BaC03 dar, aus dem man durch Erhitzen mit Kohle leicht ein poröses 96- bis 98prozentiges, für die Bariumsuperoxydfabrikation sehr geeignetes Bariumoxyd erhalten kann.

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  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung eines für die Herstellung von reinem Bariumoxyd geeigneten Bariumcarbonates, dadurch gekennzeichnet, daß man technisches Bariumhydroxyd mit kohlensauren Alkalien behandelt.
DER61370D 1924-06-19 1924-06-19 Verfahren zur Gewinnung eines fuer die Herstellung von reinem Bariumoxyd geeigneten Bariumcarbonates Expired DE441736C (de)

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