DE43744C - Kurbelscheibe mit in einem Schlitze verschiebbarem Zapfen - Google Patents
Kurbelscheibe mit in einem Schlitze verschiebbarem ZapfenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1887 ab.
Die Kurbelscheibe wird bei schlagenden oder stofsenden Werkzeugen, wie Fallhämmern,
Stampfern u. s. w., angewendet und besteht aus einer Scheibe mit einem durch den Mittelpunkt
derselben ungefähr in der Länge des Scheibendurchmessers geradlinig sich erstreckenden,
durch Leisten verstellbaren Schlitz, in welchem ein Zapfen, mit dem das betreffende Werkzeug
verbunden wird, frei gleitet und sich bei jeder halben Drehung der Scheibe aus seiner
tiefsten Lage etwa zwei Drittel des Weges als fester Zapfen mit bestimmtem Hub bewegt,
um alsdann durch das Eigengewicht auf der sich immer schräger stellenden Seitenebene des
Schlitzes ins Gleiten zu gerathen und bei fortgesetzter Drehung und dadurch bedingter
späteren senkrechten Stellung des Kurbelschlitzes zum freien Fallen zu gelangen. Der Zapfen
kann mit dem Werkzeug unmittelbar oder durch Gelenkstangen, Riemen u. s. w. verbunden
und in letzteren Fällen in beliebiger Lage oder Entfernung angeordnet sein. Schwere
Werkzeuge können mittelst zweier Scheiben mit gleich geführten, doppelseitig angreifenden
Kurbelzapfen bewegt werden. Auch kann man die Kurbelscheibe gesondert aufstellen,
z. B. an den Fufsboden verlegen und den Verbindungsriemen zwischen Kurbelzapfen und
Werkzeug über eine Zwischenscheibe laufen lassen. In diesem Falle wirken Scheibe und
Zapfen in umgekehrter Richtung, und der freie Fall des Werkzeuges findet durch Gleiten des
Zapfens in dem senkrecht oder in der Zugrichtung stehenden Schlitz nach oben hin statt.
In Fig. ι und 2 ist eine solche Kurbelscheibe beispielsweise in Anwendung auf einen
gewöhnlichen Fallhammer dargestellt, dessen Bär durch den beweglichen gleitenden Kurbelzapfen
emporgehoben, dann durch sein eigenes Gewicht zum Gleiten und endlich zum Fallen
gebracht wird.
Die Scheibe A wird durch die Welle B und die Schwungradriemscheibe C in Umdrehung
versetzt, der bewegliche Kurbelzapfen D und mit diesem der damit verbundene Hammerbär
aus der tiefsten Stellung E in der Pfeilrichtung nach und nach emporgehoben, bis der Kurbelschlitz
F in die gezeichnete Lage G kommt. Darauf geräth der Kurbelzapfen durch das
Gewicht des Bars ins Gleiten, so dafs bei der fortschreitenden Umdrehung der Kurbelscheibe
der freie Fall des gewöhnlichen Fallhammers zur Geltung kommt.
Der Zapfen wird nun durch die entgegengesetzte Seite H der Kurbelscheibe, Fig. 2,
wieder emporgehoben, so dafs während einer Umdrehung der Scheibe zwei Schläge des
Bars stattfinden. Auch kann der Bär nicht auf dem Schmiedestück oder Gesenk liegen
bleiben, indem man die Umdrehungszahl der Kurbelscheibe der Fallgeschwindigkeit -so anpafst,
dafs der Bär nach dem Schlage sofort wieder gehoben wird.
In Fig. 3 ist ein Fallhammer mit einer am Fufsboden angeordneten Kurbelscheibe A dargestellt
und der Kurbelzapfen mit dem Bär durch einen über eine Rolle H laufenden Riemen
J verbunden.
Claims (1)
- Pate nt-An s p RU ch:Eine Scheibe A mit durch Leisten verstellbarem Schlitz F, in welchem ein Zapfen D verschiebbar ist, so dafs bei einer halben Drehung der Scheibe der Zapfen D etwa zwei Drittel des Weges als fester Zapfen mit bestimmtem Hub sich bewegt, um alsdann durch das Eigengewicht oder einen Zug auf der schiefen Seitenebene des Schlitzes ins Gleiten zu gerathen und bei fortgesetzter Drehung und dadurch bedingter späteren senkrechten oder Zugrichtungsstellung des Kurbelschlitzes zur freien Bewegung nach unten oder oben zu gelangen, Fig. i, 2 und 3.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43744C true DE43744C (de) |
Family
ID=319036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43744D Active DE43744C (de) | Kurbelscheibe mit in einem Schlitze verschiebbarem Zapfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43744C (de) |
-
0
- DE DENDAT43744D patent/DE43744C/de active Active
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