DE43744C - Kurbelscheibe mit in einem Schlitze verschiebbarem Zapfen - Google Patents

Kurbelscheibe mit in einem Schlitze verschiebbarem Zapfen

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DE43744C
DE43744C DENDAT43744D DE43744DA DE43744C DE 43744 C DE43744 C DE 43744C DE NDAT43744 D DENDAT43744 D DE NDAT43744D DE 43744D A DE43744D A DE 43744DA DE 43744 C DE43744 C DE 43744C
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E. Hammes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1887 ab.
Die Kurbelscheibe wird bei schlagenden oder stofsenden Werkzeugen, wie Fallhämmern, Stampfern u. s. w., angewendet und besteht aus einer Scheibe mit einem durch den Mittelpunkt derselben ungefähr in der Länge des Scheibendurchmessers geradlinig sich erstreckenden, durch Leisten verstellbaren Schlitz, in welchem ein Zapfen, mit dem das betreffende Werkzeug verbunden wird, frei gleitet und sich bei jeder halben Drehung der Scheibe aus seiner tiefsten Lage etwa zwei Drittel des Weges als fester Zapfen mit bestimmtem Hub bewegt, um alsdann durch das Eigengewicht auf der sich immer schräger stellenden Seitenebene des Schlitzes ins Gleiten zu gerathen und bei fortgesetzter Drehung und dadurch bedingter späteren senkrechten Stellung des Kurbelschlitzes zum freien Fallen zu gelangen. Der Zapfen kann mit dem Werkzeug unmittelbar oder durch Gelenkstangen, Riemen u. s. w. verbunden und in letzteren Fällen in beliebiger Lage oder Entfernung angeordnet sein. Schwere Werkzeuge können mittelst zweier Scheiben mit gleich geführten, doppelseitig angreifenden Kurbelzapfen bewegt werden. Auch kann man die Kurbelscheibe gesondert aufstellen, z. B. an den Fufsboden verlegen und den Verbindungsriemen zwischen Kurbelzapfen und Werkzeug über eine Zwischenscheibe laufen lassen. In diesem Falle wirken Scheibe und Zapfen in umgekehrter Richtung, und der freie Fall des Werkzeuges findet durch Gleiten des Zapfens in dem senkrecht oder in der Zugrichtung stehenden Schlitz nach oben hin statt. In Fig. ι und 2 ist eine solche Kurbelscheibe beispielsweise in Anwendung auf einen gewöhnlichen Fallhammer dargestellt, dessen Bär durch den beweglichen gleitenden Kurbelzapfen emporgehoben, dann durch sein eigenes Gewicht zum Gleiten und endlich zum Fallen gebracht wird.
Die Scheibe A wird durch die Welle B und die Schwungradriemscheibe C in Umdrehung versetzt, der bewegliche Kurbelzapfen D und mit diesem der damit verbundene Hammerbär aus der tiefsten Stellung E in der Pfeilrichtung nach und nach emporgehoben, bis der Kurbelschlitz F in die gezeichnete Lage G kommt. Darauf geräth der Kurbelzapfen durch das Gewicht des Bars ins Gleiten, so dafs bei der fortschreitenden Umdrehung der Kurbelscheibe der freie Fall des gewöhnlichen Fallhammers zur Geltung kommt.
Der Zapfen wird nun durch die entgegengesetzte Seite H der Kurbelscheibe, Fig. 2, wieder emporgehoben, so dafs während einer Umdrehung der Scheibe zwei Schläge des Bars stattfinden. Auch kann der Bär nicht auf dem Schmiedestück oder Gesenk liegen bleiben, indem man die Umdrehungszahl der Kurbelscheibe der Fallgeschwindigkeit -so anpafst, dafs der Bär nach dem Schlage sofort wieder gehoben wird.
In Fig. 3 ist ein Fallhammer mit einer am Fufsboden angeordneten Kurbelscheibe A dargestellt und der Kurbelzapfen mit dem Bär durch einen über eine Rolle H laufenden Riemen J verbunden.

Claims (1)

  1. Pate nt-An s p RU ch:
    Eine Scheibe A mit durch Leisten verstellbarem Schlitz F, in welchem ein Zapfen D verschiebbar ist, so dafs bei einer halben Drehung der Scheibe der Zapfen D etwa zwei Drittel des Weges als fester Zapfen mit bestimmtem Hub sich bewegt, um alsdann durch das Eigengewicht oder einen Zug auf der schiefen Seitenebene des Schlitzes ins Gleiten zu gerathen und bei fortgesetzter Drehung und dadurch bedingter späteren senkrechten oder Zugrichtungsstellung des Kurbelschlitzes zur freien Bewegung nach unten oder oben zu gelangen, Fig. i, 2 und 3.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43744D Kurbelscheibe mit in einem Schlitze verschiebbarem Zapfen Active DE43744C (de)

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