DE42837C - Im Thürschlofs angebrachter elektrischer Thüröffner - Google Patents
Im Thürschlofs angebrachter elektrischer ThüröffnerInfo
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- DE42837C DE42837C DENDAT42837D DE42837DA DE42837C DE 42837 C DE42837 C DE 42837C DE NDAT42837 D DENDAT42837 D DE NDAT42837D DE 42837D A DE42837D A DE 42837DA DE 42837 C DE42837 C DE 42837C
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- Germany
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- door
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B53/00—Operation or control of locks by mechanical transmissions, e.g. from a distance
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/06—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
- E05B47/0607—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents the detent moving pivotally or rotatively
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die Erfindung besteht in einer in einem Hausthürschlosse angebrachten elektrischen Auslösung,
mittelst welcher die Falle und der Riegel des Schlosses entweder beide zugleich
oder jeder für sich geöffnet werden können, ohne dafs dadurch das Oeffnen beider mittelst
Schlüssels verhindert würde.
Fig. ι zeigt das Schlofs mit dem Thüröffner in verschlossenem Zustande,
Fig. 2 dasselbe in geöffnetem Zustande.
Die Vorrichtung wirkt auf folgende Weise. Durchläuft der galvanische Strom bei geschlossener
Thür den Elektromagneten a, so wird der Anker b angezogen und infolge dessen
der Hebel c frei, so dafs er von dem Winkel d des Federstiftes e bei Seite gedrängt wird und
dieser mit voller Wucht von links nach rechts fährt. Dabei drückt er mit dem Knaggen g
den Hebel h aufwärts, welcher seinerseits mittelst des Zapfens n>
auf den Hebel i wirkt. Durch die Drehung des letzteren wird die Falle / an dem Arm 5 zurückgezogen. Zugleich
aber hebt die am Hebel i angebrachte Nase i1 die Zuhaltung η aus, so dafs der
Riegel m von dem Hebel i an dem Zapfen ν zurückgezogen werden kann.
Durch ein darauf folgendes Schliefsen der ThUr wird nun der Federstift e auf die unten
beschriebene Weise wieder nach links geschoben und die Feder y gespannt, worauf der
Hebel c sich unter der Einwirkung der Schraubenfeder c1 hinter den Winkel d legt und von
dem einschnappenden Anker b in dieser Lage festgehalten wird. Gleichzeitig fällt der Hebel h
in seine erste Lage zurück und gestattet so der Fallenfeder r, die Falle zu schliefsen (Fig. 1).
In dieser Lage können Falle und Riegel einzeln mittelst Schlüssels vom Schlüsselloch q
aus geöffnet und geschlossen werden. Ebenso kann die Falle / entweder von aufsen mittelst
Thürdrückers ρ oder von innen durch Ziehen an einem Knopfe geöffnet werden.
Das Zurückführen des Federstiftes wird nach Lage und Beschaffenheit der Thür bewerkstelligt,
z. B. auf folgende Art.
Der Federstift e ist in Verbindung mit dem Wechsel A, Fig. 3, an welchem quer über die
Breite der Thür eine Führungsstange B angebracht ist, welche in Lagern G verschiebbar
ist und am hinteren Thürpfosten in einem Plattenstück D endet.
Die Platte D hat eine Aussparung, deren Form aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, und
liegt lose auf einem Winkel E, der an dem Thürpfosten befestigt ist.
In diesen Winkel sind zwei Stehbolzen G mit darauf gesteckten Frictionsrollen H eingelassen,
welch letztere genau in die Aussparung des darüber liegenden Plattenstückes D passen.
Wird nun nach erfolgtem Oeffnen der Schlofsriegel durch den elektrischen Strom die
Thür von dem betreffenden Eintretenden aufgemacht , so folgt das Stück D der um die
Angeln· sich drehenden Thür und verschiebt sich dabei in einer der Aussparung entsprechenden
Weise von der Stellung Fig. 4 in die Stellung Fig. 5. Hierdurch wird zugleich die
Stange B in der Richtung gegen das Schlofs verschoben und vermittelst des Wechsels A
der Federstift e zurückgeführt.
Wird dann die Thür wieder geschlossen, so schiebt dieselbe Nuth die Zugstange in entgegen-
gesetzter Richtung und der obere Theil des Wechsels läuft leer im Schlitz am Ende des
Federstiftes e zurück, Fig. 6.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Ein im Thürschlofs angebrachter elektrischer Thüröffner, bestehend aus einem Hebel c, welcher bei der Bethätigung des Elektromagneten α den Winkel d des Federstiftes e freigiebt, so dafs dieser, von der Feder f herausgeschnellt, mittelst des Knaggensg·, des Hebels h mit Stift n> und des Winkelhebels i mit Nase i1 die Falle Z und den Riegel m unter Auslösung der Zuhaltung η in das Schlofs zurückzieht., worauf beim Schliefsen der Thür der Federstift e vermittelst des Wechsels A, der Stange B und der Platte D oder durch einen ähnlichen Mechanismus zurückgeführt, und die Feder von neuem gespannt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42837C true DE42837C (de) |
Family
ID=318206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42837D Expired - Lifetime DE42837C (de) | Im Thürschlofs angebrachter elektrischer Thüröffner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42837C (de) |
-
0
- DE DENDAT42837D patent/DE42837C/de not_active Expired - Lifetime
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