DE427130C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE427130C DE427130C DEH96944D DEH0096944D DE427130C DE 427130 C DE427130 C DE 427130C DE H96944 D DEH96944 D DE H96944D DE H0096944 D DEH0096944 D DE H0096944D DE 427130 C DE427130 C DE 427130C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- key
- parts
- lock
- tumblers
- adjustable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/08—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
- E05B35/083—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with changeable combination
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. MÄRZ 1926
23. MÄRZ 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a GRUPPE 75 ■
IlU68a)
David Nachemjaschew Hamburg in Moskau.
Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1924 ab.
Bekannt sind Sicherheitsschlösser, deren Zuhaltungen durch den in das Schloß eingeführten
Schlüssel eingestellt werden. Bekannt sind auch Schlüssel mit einstellbaren Barten.
Die Erfindung besteht darin, daß die Zuhaltungen eines Sicherheitsschlosses, die durch
den Schlüssel im Schloß einstellbar sind, aus je zwei gegeneinander in verschiedenen Stellungen
einstellbaren Teilen bestehen, von denen der eine den Schlüsseleingriff, der
andere die Riegelsperre enthält, während der an sich mit einstellbaren Barten bekannte
Schlüssel eine Ordnung der Barte in beliebiger Reihenfolge in entgegengesetzten Richtungen
gestattet.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. 1 ist eine Längsansicht
des geöffneten Schlosses, Abb. 2 ein Querschnitt nach A-A der Abb. 1, Abb. 3 ein
Längsschnitt nach B-B der Abb. 1. Abb. 4 und 5 zeigen den Schlüssel in zwei Ansichten,
teilweise im Schnitt. Abb. 6 zeigt eine zweite Aus führ ungs for m.
Der Riegel 1 des Schlosses wird durch den
Hebel 2 bewegt, der mit ihm aus einem Stück besteht. Dieser steht unter der Wirkung
einer Feder 3, die ihn nach innen zu ziehen bestrebt ist. Die Feder greift an dem Arm 4
eines Winkelhebels an, dessen zweiter Arm 5 gegen die Teile 6 einer Anzahl von nebeneinandergelagerten
Chubbzuhaltungen drückt. Die Teile 6 sind durch Schlitze an Stiften 7 geführt und haben für den Eingriff desSchlüssels
Ausschnitte 8 von ungefähr halbkreisförmiger Form. Am oberen Rande haben sie je zwei-Ausschnitte 9 und 10. Im übrigen
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ist der obere Rand gradlinig. Er liegt an dem unteren Rand der anderen Teile n der Zuhaltungen
an. Der im übrigen gradlinige untere Rand jedes Teils ii hat eine Nase 12,
die in die Ausschnitte 9 und 10 der Teile 6 paßt. Je ein Teil 6 und ein Teil r 1 liegen in
einer Flucht. Zwischen den Zuhaltungen und der Wand des Schloßkastens ist eine Platte 13
geführt, an deren unterem Ende drei Ansätze rechtwinklig abgebogen sind. Die beiden
seitlichen Ansätze 13' greifen in einen Längsschlitz der Teile ι τ ein, der mittlere Ansatz
14 ragt aus einem Fenster des Schlosses heraus und bildet dadurch eine Handhabe, mittels
der die Nasen 12 der Teile ii aus den Ausschnitten
9 und 10 herausgehoben werden können. An dem entgegengesetzten Rande
haben die Teile 11 Einschnitte 15, in die eine
Nase 16 des Hebels 2 einfallen kann. Das Rohr des Schlüssels besteht aus zwei
durch Gewinde miteinander verbundenen Teilen 17 und 18. Der Teil 17 ist zylindrisch
und etwas dünner als das vierkantige Stück 19 des Teils 18. Auf Teil 19 ist eine der Zahl
der Schloßzuhaltungen entsprechende Anzahl von Barten 20 aufgeschoben. Eine Mutter 21
dient dazu, die Teile aneinander zu sichern. Der Durchmesser des Vatergewindes der
Mutter 21 ist kleiner als die Seiten des Vierkantes 19.
Das beschriebene Schloß wird wie folgt benutzt:
Die Barte 20 werden auf den vierkantigen Teil 19 des Schlüssels in beliebiger Reihenfolge
in einer und der entgegengesetzten Richtung aufgesetzt. Dies geschieht, indem die
Mutter 21 gelöst, die Barte auf den dünneren Teil des Schlüsselrohres geschoben, dort geordnet,
wieder zurückgeschoben und befestigt werden. Um die Reihenfolge wiederfinden zu können, kann man beispielsweise bestimmen,
daß nach den Buchstaben eines Kennwortes, z. B. »Hamburg«, alle einem Konsonanten
entsprechenden Barte nach der einen, alle einem Vokal entsprechenden Barte nach der
anderen Seite aufgestellt werden, so daß also Bart i, 3, 4, 6 und 7 nach der einen Seite,
Bart 2 und 5 nach der anderen Seite aufgestellt werden. Dann wird zunächst das Schloß
auf diese Zusammenstellung der Barte eingestellt. Zu diesem Zweck werden die Teile
11 mittels der Handhabe 14 von dem Teil 6 so weit entfernt, daß die Nasen 12 aus den
Einschnitten 10 heraustreten. Dann wird der Schlüssel in das Schlüsselloch gesteckt und
nach rechts gedreht (Abb. 1), wobei die oberen Barte einen Teil des in unterbrochenen Linien
angegebenen Kreisbogens beschreiben. Die-[ jenigen Teile 6 der Zuhaltungen, die dabei
! von den oberen Barten ergriffen werden, werden
so weit verschoben, daß ihre Einschnitte 9 ! mit den Einschnitten 10 der übrigen Teile 6
eingeordnet werden. Die nach unten stehenden Barte halten die übrigen Teile 6 bei der
Drehung des Schlüssels in der in Abb. 1 gezeichneten Lage fest. Läßt man nun die
Handhabe 14 los, so fallen die Nasen 12 wieder ein.
Dreht man den Schlüssel jetzt wieder nach links, so werden die Teile 6 der Zuhaltungen
wieder in die in Abb. 1 bezeichnete Stellung eingeordnet. Diejenigen nämlich, die vorher
durch die oberen Barte des Schlüssels verschoben worden sind, werden jetzt nach links
verschoben. Dabei kommen die Einschnitte 15 der zu ihnen gehörigen Teile 11 aus der Reihe
der Einschnitte 15 der übrigen Teile 11. Die
Nase 16 des Hebels 2 wird daher aus den Einschnitten
15 herausgedrückt und damit zugleich der Riegel 1 vorgeschoben. Sn
Um das Schloß wieder zu öffnen, muß der Schlüssel in derselben Einstellung wieder
nach rechts geschlossen werden. Will man bei geöffnetem Schloß den Schlüssel aus dem
Schlüsselloch herausziehen, so muß man durch £5 die Handhabe 14 die Teile 6 und 11 wieder
trennen.
Das in Abb. 6 dargestellte Vorhängeschloß zeigt dieselben Teile in wenig veränderter Gestalt,
nur ist der Riegel 1 durch eine Nase 22 gc des Hebels 2 ersetzt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Sicherheitsschloß mit durch den Schlüssel im Schloß einstellbaren Zuhaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen aus je zwei gegeneinander in verschiedenen Stellungen einstellbaren Teilen bestehen, von denen der eine den iOo Schlüsseleingriff, der andere die Riegelsperre enthält, während der an sich mit einstellbaren Barten bekannte Schlüssel eine Ordnung der Barte in beliebiger Reihenfolge in entgegengesetzten Richtungen gestattet.
- 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Nasen und Ausschnitte in verschiedeneu gegenseitigen Stellungen unverschiebbar gegeneinander gehaltenen Teile der Zuhaltungen durch eine Handhabe voneinander getrennt, durch den Schlüssel gegeneinander verschoben und in verschobener Stellung wieder zusammengefügt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96944D DE427130C (de) | 1924-04-17 | 1924-04-17 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96944D DE427130C (de) | 1924-04-17 | 1924-04-17 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427130C true DE427130C (de) | 1926-03-23 |
Family
ID=7167694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH96944D Expired DE427130C (de) | 1924-04-17 | 1924-04-17 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427130C (de) |
-
1924
- 1924-04-17 DE DEH96944D patent/DE427130C/de not_active Expired
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