DE215879C - - Google Patents

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DE215879C
DE215879C DENDAT215879D DE215879DA DE215879C DE 215879 C DE215879 C DE 215879C DE NDAT215879 D DENDAT215879 D DE NDAT215879D DE 215879D A DE215879D A DE 215879DA DE 215879 C DE215879 C DE 215879C
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Germany
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plate
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keyhole
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hole
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/145Closures or guards for keyholes with combination lock

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. August 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schloßsicherung, bei welcher das Schlüsselloch mittels eines von der Einstellung einer Anzahl verschiebbarer, mit Löchern versehener Kombinationsplatten abhängigen Schiebers abgeschlossen wird, und soll hauptsächlich dazu dienen, den Verschluß einer zur Aufbewahrung von losen Blättern dienenden Sammelmappe zu sichern, so daß die Sammelmappe durch
ίο . unbefugte Personen nicht geöffnet werden kann. Indes kann sie auch bei anderen Arten von Schlössern, beispielsweise solchen von Aktenschränken, Schubladen, Jalousien u. dgl., Anwendung finden.
Die Sicherung besteht aus einer gleichzeitig die äußere Schloßwand bildenden Bodenplatte und einer von letzterer durch die Kombinationseinrichtung getrennten und diese umhüllenden Deckplatte, die mit je einem Schlüsselloch ausgestattet sind. Beide Schlüssellöcher sind einander gegenüberliegend angeordnet. Im Innern des Schlosses ist eine das Schlüsselloch der ersteren Platte überdeckende Verschlußplatte gleitbar angeordnet. Die Kombinationseinrichtung selbst besteht aus mehreren gleitbar angeordneten Platten, deren jede eine Lochreihe besitzt, welche für" gewöhnlich den Reihen der anderen Platten gegenüberliegt, durch Verschiebung der Platte aber.gegen jene versetzt wird. Des weiteren sind in jeder dieser Platten Schlitze vorgesehen, die miteinander zusammenfallen. Mittels einer durch diese Schlitze sich hindurch erstreckenden Klammer werden die verschiedenen Platten in ihrer Lage gehalten, wobei ihnen indessen ihre Bewegung in der Längsrichtung des Gehäuses gestattet ist.
In der Seite jeder Platte ist des weiteren eine Einkerbung vorgesehen, mit welcher eine unter Federwirkung stehende Klinke, die an die zum Verschließen des Schlüsselloches dienende Platte anstößt, in Eingriff gelangt, wenn die Kombinationsplatten entsprechend eingestellt sind, so daß sämtliche Auskerbungen der Platten miteinander zusammenfallen. Hierbei findet die Auslösung der Schlüssellochplatte bzw. die Freigabe des Schlüsselloches statt.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι ein mit der neuen Sicherung ausgestattetes Schloß in einer schaubildlichen An- ' sieht. .
Fig. 2 zeigt in einer ähnlichen Ansicht wie Fig. i, wobei indessen die Deckplatte zum größten Teil weggebrochen gedacht ist, die Sicherung bzw. die Kombinationsplatten in normaler Stellung und die Verschlußplatte des Schlüsselloches in einer solchen Stellung, in welcher sie das zum Schlosse führende Schlüsselloch verdeckt.
Fig. 3 ist dieselbe Ansicht, wobei die Kombinationsplatten eingestellt sind und die Verschlußplatte des Schlüsselloches derartig freigegeben, ist, daß sie verschoben werden kann.
Fig. 4 zeigt in derselben Ansicht jene Lage der Verschluß- oder Verdeckplatte des Schlüsselloches,, in welcher letzteres zum Einführen eines Schlüssels freigegeben ist.
Fig. 5 ist ein Horizontalschnitt durch die. Sicherung,
Fig. 6' ein Längsschnitt nach der Linie x-y der Fig. 5,
Fig. 7 ein Längsschnitt durch das Schloß nach der Linie x1-}*1 der Fig. 5. .

Claims (2)

Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch das Schloß und . Fig. 9 eine Ansicht des Schlüssels. A ist die gleichzeitig die äußere Schloßwand bildende Bodenplatte, B die Deckplatte der Sicherung. Letztere ist rahmenartig ausgebildet, indem sie mit seitlichen Leisten B1 an der Bodenplatte A in geeigneter Weise befestigt wird. In der Deckplatte B ist ein Schlitz C ίο vorgesehen, an dessen Seite sich Markierungsstriche i, 2, 3 ... io befinden.. D ist das äußere und E das innere, zum eigentlichen Schlosse führende Schlüsselloch. G ist die untere der Kombinatiohsplatten, in welcher eine Reihe von (beispielsweise zehn) Löchern H vorgesehen ist. G1 ist eine weitere über der Platte G befindliche Kombinationsplatte, welche eine Auskerbung G2 und ebenfalls eine Reihe von (zehn) Löchern H1 besitzt, die für gewöhnlich gegenüber den Löchern H der Platte G stehen. Die Auskerbung oder Ausnehmung G2 ist nötig, um die Löcher H zugänglich zu machen. G3 ist die oberste der Kombinationsplatten. Dieselbe besitzt eine, stärkere Ausnehmung G4, um auch noch die Löcher H1 der Platte G1 erreichen zu können. In der Platte G3 ist ebenfalls eine Reihe von (zehn) Löchern H2 vorgesehen, die für gewöhnlich gegenüber den Löchern H, H1 liegen. Sämtliehe drei. Lochreihen decken sich, wenn sich die Kombinationsplatten in ihrer normalen Lage befinden. In den Platten G11G1 und G3 sind des weiteren Schlitze G5, G6, G7 (Fig. 6 und 8) vorgesehen, durch welche sich ein Anschlagstift hindurcherstreckt, welcher oben eine Klammer I trägt und mit seinem unteren Ende in die Bodenplatte A eingeschraubt ist. An der einen Seitenkante sind die Kombinationsplatten G, G1, G3 mit Ausnehmungen G8, G9, G10 versehen (Fig..7), die sich bei der normalen Lage der Platten gegenseitig nicht decken, sondern versetzt zueinander liegen. / ist eine Klinke, deren Kopf für ge-, wohnlich an der zur Abdeckung des Schlüsselloches dienenden Platte F anstößt und durch eine gegen das Schwanzende wirkende Feder J1 gegen die Kombinationsplatte gehalten wird. Der Schlüssel K besitzt den mit geeigneten Zähnen versehenen Bart K1 und ein zugespitztes . 50 Ende K2, welch letzteres dazu dient, in eines der Löcher H, H1, H2 jeder Lochserie eingesteckt zu werden, um hierbei die Kombinationsplatten entsprechend ein- und festzustellen. Bei dem gezeichneten Äusführungsbeispiel ist, wie aus Fig. 4 zu ersehen, mittels dieses zugespitzten Endes das fünfte Loch der Lochreihe H2 der Platte G3 (vom Ende der Platte aus gerechnet), das dritte Loch der Lochreihe H1 der Platte G1 sowie das zweite Loch der Serie H der Platte G gegenüber der Endkante des durch gestrichelte Linien in dieser Figur dargestellten Schlitzes C eingestellt, wobei die Ausnehmungen G8, G9, Gln sämtlich zusammenfallen. Die Kombination ist hierbei also 2, 3, 5. Der Kopf der Klinke / greift hierbei in die Ausnehmungen G8, G9, G10, wobei die Platte F frei wird, um verschoben werden zu können. Letztere besitzt ein Loch F10. Schiebt man in dieses Loch das zugespitzte Ende K2 des Schlüssels K ein, so kann die Platte F in die in Fig. 4 dargestellte Lage bewegt werden, bei welcher sie das Schlüsselloch E des Schlosses der Mappe, des Aktenschränkchens 0. dgl. freigibt. Der Schlüssel kann nunmehr in das Schloß eingesteckt werden. . Die Anzahl und Anordnung der Kombinationsplatten kann beliebig verändert werden. Das Schlüsselloch D der äußeren Deckplatte B ist von größerer Länge als das Schlüsselloch E, um die Platte F vollständig iaus dem Bereiche des üblichen Schlüsselloches wegbewegen zu können. Pa ten τ-Ansprüche:
1. Schloßsiclierung durch Verschluß des Schlüsselloches mittels einer von der Einstellung einer entsprechenden Anzahl von verschiebbaren, mit Einstellöchern versehenen Kombinationsplatten abhängigen Abdeckplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (F) durch eine unter der Wirkung einer Feder (J1) stehende Klinke (J) so lange in ihrer das untere Schlüsselloch abdeckenden Lage gehalten wird, bis die Kombinationsplatten nach entsprechender Einstellung das Einfallen der Sperrklinke (J) in ihre zusammenfallenden Ausnehmungen (G8, G9, G10/ gestatten, worauf dann die Abdeckplatte (F) mittels des in ein in ihr angebrachtes Loch (F10) einzusteckenden Schlüsselstiftes (K2) in eine das Schlüsselloch freigebende Lage gebracht werden kann.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das in der die Kombinationseinrichtung überdeckenden Deckplatte (B) vorgesehene Schlüsselloch (D) eine Ausnehmung anschließt, welche die Einführung des Schlüsselstiftes (K2) in das Loch (F10)- der Abdeckplatte (F) zwecks Verschiebung derselben ermöglicht und hierbei zur Führung des Schlüssels dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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