DE401039C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE401039C DE401039C DET26541D DET0026541D DE401039C DE 401039 C DE401039 C DE 401039C DE T26541 D DET26541 D DE T26541D DE T0026541 D DET0026541 D DE T0026541D DE 401039 C DE401039 C DE 401039C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ratchet wheels
- cutouts
- pins
- lock
- guide plates
- Prior art date
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- Expired
Links
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/12—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 25. AUGUST 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
~ M 401039 KLASSE 68 a GRUPPE
(T 26541 UI\6Sa)
Georg Takäcs in Gönyö, Ungarn.
Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1922 ab.
Es sind schon Sicherheitsschlösser mit auf Marken einstellbaren und mit Ausschnitten
versehenen Klinkenrädern bekannt. Die beim Gegenstand der Erfindung eingebauten Klinkenräder
gewähren einen erhöhten Schutz, indem sie, um den Riegel freizugeben, nicht nur nach dem Losungswort eingestellt, sondern
auch in wagerechter Richtung verschoben werden müssen. Zu diesem Zwecke ruhen die Räder in in wagerechter Richtung
verschiebbaren Führungsplatten, wobei zum Bewegen der Klinkenräder in der wagerechten
Richtung aus der Fläche des Türflügels herausragende Stifte dienen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Austührungsform des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt, und zwar sind Abb. ι eine Seitenansicht des Schlosses,
Abb. 2 eine Vorderansicht desselben,
Abb. 3 eine Seitenansicht des Schlosses in größerem Maßstab mit abgenommener Deckplatte,
Abb. 4 eine Vorderansicht des Schlosses und ίο ein teilweiser Schnitt in größerem Maßstab,
schließlich
Abb. 5, 6 und 7 Einzelheiten. Im Türflügel 1 ist ein Schloßgehäuse 2 angeordnet,
in welchem der an· und für sich ig bekannte Türriegel 3 untergebracht ist. Der
Türriegel 3 erweitert sich zu einer Platte 4, auf welcher Ausschnitte 5 vorgesehen sind,
und welche Platte sich unter den Führungen 6 samt dem Türriegel 3 hin und her bewegen
kann (Abb. 3). Die Seitenwände 2', 2" des ! Schloßgehäuses 2 haben einander gegenüber- ·
liegende Bohrungen 7 (Abb. 3), welche zur i Aufnahme der Naben 9 von Klinkenrädern S i
dienen. Die Klinkenräder 8 besitzen Bohrungen 10 und an ihrer unteren Fläche einen !
mit zwei einander gegenüberliegenden Aus- ; schnitten 11 versehenen Bord 12 (Abb. 5),
während die Bohrung der Nabe 9 eine der ; Anzahl der Bohrungen 10 und der Zähne des
Klinkenrades entsprechende' Anzahl von achsia- : ien Nuten 13 auf weist. Die Klinkenräder S umgeben
zum Teil Führungsplatten 14 (in Abb. 6 in umgedrehter Lage dargestellt), deren
breitere Enden zueinander gegenüberliegenden ; Haken 15 ausgebildet sind, welche samt dem
an der unteren Fläche der Führungsplatte vorgesehenen, zwischen den Haken 15 liegenden |
Haken 16 zur Aufnahme der Klinkenräder 8 j
dienen. Die Führungsplatten 14 sind noch 1
mit einem Ausschnitt 20, einer Bohrung 17 und ·
einer an der unteren Fläche befestigten Fe- } der 18 versehen, wobei in die Bohrungen 17 I
an der Platte 4 befestigte Stifte 19 hineinragen, |
während die Federn 18 in die Zähne der Klin- ;
kenräder eingreifen. An der Platte 4 ist eine der Anzahl der Klinkenräder 18 entsprechende
Anzahl von Stiften 21 befestigt (Abb. 3 und 4), welche derart bemessen sind, daß sie beim
Verschieben des Riegels durch die Aus- ; schnitte 11 des Bordes 12 der Klinkenräder 8 j
hindurchgehen können. An der Seitenwand 2" j des Schloßgehäuses 2 sind gegenüber irgendeiner
der Bohrungen 10 der Klinkenräder 8 \ Stifte 22 befestigt (Abb. 4). An der inneren i
und äußeren Fläche des Türflügels 1 sind \ die Schilde 23 angeordnet, welche mittels der ;
Schrauben 24 am Türflügel befestigt werden ι können. Die Türschilde 23 durchsetzen gegenüber
der genuteten Bohrung der Naben 9 angeordnete, mit Griffen 25 versehene, auf in die Schilde 23 eingeprägte Ziffern (Abb. ι) ί
einstellbare Stellzapfen 26, deren schmale Seitenflächen zu einer Schneide ausgebildet
sind (Abb. 4), so daß die Stellzapfen 26 infolge dieser Schneiden zwischen die Nuten 13
der Naben ο der Klinkenräder hineingeschoben werden können. Sowohl die Türschilde 23
wie die Seitenwände 2', 2" sind gegenüber ; den Ausschnitten der Führungsplatten 14 mit
Bohrungen 27, 28 versehen (Abb. 3 und 4V,
durch welche mit einem Kopf versehene Druckknöpfe 29 gesteckt werden können. Diese Druckknöpfe bestehen teils aus einem
mit einem Ansatz 30' versehenen zylindrischen Teil 30, teils aus einem mit Einkerbungen 31
j versehenen flachen Teil 32, welch letzterer auch durch die Ausschnitte 20 der Führungs-
. platten 14 dringt und, in die aus Abb. 3 ersichtliehe
Lage gedreht, in die Führungsplatten 14 eingreift. Zwischen den Seitenwänden 2', 2"
! des Schloßgehäuses 2 ist eine Hülse ^3 dreh-•
bar angeordnet, welche eine vierkantige Bohrung hat und mit einem Arm 35 versehen ist,
auf welchem ein in einen Schlitz 36 der Platte 4 hineinragender Stift 34 sitzt. In die
vierkantige Bohrung der Hülse 33 ragen Vierkante 38 der an den Türschilden 23 drehbar
befestigten, zum Verschieben der Türriegel dienenden Handgriffe 37 hinein.
Das Sicherheitsschloß arbeitet folgendermaßen:
Beim Zusammenstellen des Schlosses werden die Klinkenräder 8 derart eingesetzt, daß
die Ausschnitte 11 der Borden 12 wagerecht,
d. h. in der Bewegungsrichtung des Riegels 3. zu liegen kommen. Nach dem Einsetzen des
Schloßgehäuses 2 in den Türflügel 1 werden an beiden Seiten die Druckknöpfe 29 in die
Bohrungen 28 der Seitenwände 2', 2" eingesetzt, wobei der Teil 32 derselben durch die
Ausschnitte 20 der Führungsplatten 14 dringt und der Teil 32 die aus Abb. 7 ersichtliche
Lage einnimmt. Die Druckknöpfe 29 werden sodann um 90' verdreht, so daß die Teile 32
in die in Abb. 3 und 4 veranschaulichte Lage 10g kommen, wobei die Ränder der Ausschnitte 20
der Führungsplatten 14 in die Einkerbungen 31 gelangen. Hernach werden die Türschilde
23 auf den Türflügel aufgesetzt, vorher werden jedoch die Griffe 25 der Einstellzapfen 26
auf eine vorher bestimmte Ziffer eingestellt, welche z. B. bei der veranschaulichten Ausführungsform
eine aus beliebigen Ziffern der vier Ziffergruppen bestehende vierstellige Zahl sein wird. Beim Aufsetzen der Türschilde 23
dringen die Schneiden besitzenden Schäfte der Einstellzapfen 26 in die Naben 9 der Klinkenräder
8, und zwar zwischen die der gewählten Ziffer und der ihr diametral gegenüberliegenden
Ziffer entsprechenden achsialen Nuten 13, und die Vierkante 38 der Griffe 37 gelangen
in die vierkantige Bohrung der Hülse 33.
Hierauf werden die Türschilde 23 mittels der Schrauben 24 am Türflügel 1 befestigt, wobei
die Ansätze 30' am zylindrischen Teil 30 der Druckknöpfe 29 in von den Bohrungen 27
ausgehende und der Form des Ansatzes 30' entsprechende Ausschnitte 29' gelangen, so
daß die Druckknöpfe 29 nicht mehr gedreht werden können (Abb. 4). In dieser Lage
kann der Riegel 3 noch nicht bewegt werden, to da die an der Platte 4 befestigten Stifte 21
an den unter dem Ausschnitt 11 befindlichen Teil des Bordes 12 der Klinkenräder stoßen
würden (Abb. 4). Um die Verschiebung des Schloßriegels 3 zu ermöglichen, werden die
Druckknöpfe 29 hineingedrückt oder auf der entgegengesetzten Seite herausgezogen, d. h.
die Führungsplatten 14 werden gegen die Seitenwand 2" bewegt. Nun ist das Schloß
zum Schließen bereit, und der Schloßriegel 3 kann mittels des Griffes 37 in der Richtung
des Pfeiles der Abb. 3 verschoben werden, wobei die an der Platte 4 befestigten Stifte 2 r
durch die Ausschnitte 11 des Bordes 12 der
Klinkenräder 8 hindurchgehen, da diese Ausschnitte in der Richtung der wagerechten Bewegung
der Stifte 21 liegen. Nach der Verschiebung
der Führungsplatten 14 und mit diesen der Klinkenräder 8 gegen die Seitenwand
2" dringen die Stifte 22 der Seiten-So wand 2" in die den Stiften eben gegenüberliegenden
Lochungen ι ο der Klinkenräder 8 und stellen diese gegen Verdrehung fest. Nach
dem Schließen des Schlosses werden die Druckknöpfe 29 gegen die Seitenwand 2' gedrückt
oder gezogen, d. h. in der früheren Bewegung (entgegengesetzten Richtung bewegt,
wobei die Stifte 22 aus den Lochungen 10 heraustreten und die Klinkenräder 8 mittels
der Griffe 2 5 gedreht werden können. Ist dies geschehen, so bietet das Schloß vollkommenen
Schutz gegen Einbruch, da die Ausschnitte 11 ihre aus der Abb. 3 ersichtliche
Lage verlassen, die Stifte 21 bei einem Öffnungsversuch an den Bord 12 der Klinken··
räder 8 stoßen und das Zurückziehen des Schloßriegels, d. h. das Öffnen des Schlosses,
verhindern. Wenn die Klinkenräder 8 eine Lage einnehmen, in welcher die Stifte 22 in
die Lochungen 10 der Klinkenräder eingreifen, dann können die Klinkenräder zwecks Versuchens,
das Schloß zu öffnen, nicht verdreht werden. Das Schloß kann sogar bei eingestellter
Zahl nicht geöffnet werden, solange die Führungsplatten 14 und mit diesen die
Klinkenräder 8 gegen die Seitenwand 2' geschoben sind, denn der unter dem Ausschnitt
11 befindliche Teil des Bordes 12 verhindert
in diesem Falle das Hindurchgehen der Stifte durch die Ausschnitte 11. Das Öffnen des
Schlosses besteht also, kurz zusammengefaßt, aus folgenden Maßnahmen:
Einstellen der Zahl mittels der Griffe 2 5, Verschieben der Druckknöpfe 29 gegen die
Seitenwand 2", Zurückziehen des Schloßriegels 3 mit Hilfe des Griffes 37.
Die Feder 18 schnappt während des Drehens des Klinkenrades in die nacheinanderfolgenden
Zähne ein und verhindert das Drehen der Klinkenräder in entgegengesetzter Richtung. »
Will man das Schloß auf eine neue Zahl einstellen, so werden nach Lösen der Schrauben
24 die Türschilde 23 gehoben, wobei die Stellzapfen 26 aus den Naben 9 der Klinkenräder
8 treten und werden nun die Griffe 25 auf neugewählte Ziffern eingestellt.
Claims (3)
1. Sicherheitsschloß ohne Schlüssel mit auf Marken einstellbaren und mit Ausschnitten
versehenen Klinkenrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenräder in in wagerechter Richtung verschiebbaren
Führungsplatten ruhen und samt den Platten in wagerechter Richtung verschoben werden können, so daß, wenn
die Ausschnitte der Klinkenräder in die Bewegungsrichtung der vom Schloßriegel herausragenden Stifte (21) fallen, die Stifte
nur in der einen äußersten Lage der Klinkenräder durch die Ausschnitte gehen können.
2. Eine Ausführungsform des Sicherheitsschlosses gemäß dem Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Führungsplatten Ausschnitte (20) vorgesehen sind und im Inneren des Schlosses zwei
Reihen mit ihrem einen Ende in die Ausschnitte (20) eingreifenden, mit ihrem anderen Ende aus der äußeren bzw.
inneren Fläche des Türflügels herausragenden Druckknöpfe angeordnet sind, welche
zur wagerechten Bewegung der Führungsplatten dienen.
3. Eine Ausführungsform des Sicherheitsschlosses gemäß den Ansprüchen 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Klinkenrädern Lochungen (10) ausgebildet
sind, und aus der Seitenwand in je eine dieser Lochungen dringende Stifte (22) herausragen zu 'dem Zwecke, daß,
wenn die Stifte in der Schließstellung in je eine der Lochungen der Klinkenräder
eindringen, das. Verdrehen der Klinkenräder verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET26541D DE401039C (de) | 1922-05-09 | 1922-05-09 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET26541D DE401039C (de) | 1922-05-09 | 1922-05-09 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401039C true DE401039C (de) | 1924-08-25 |
Family
ID=7552849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET26541D Expired DE401039C (de) | 1922-05-09 | 1922-05-09 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401039C (de) |
-
1922
- 1922-05-09 DE DET26541D patent/DE401039C/de not_active Expired
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