DE395151C - Gespraechszaehleranordnung fuer Nebenstellenanlagen - Google Patents

Gespraechszaehleranordnung fuer Nebenstellenanlagen

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DE395151C
DE395151C DEA36241D DEA0036241D DE395151C DE 395151 C DE395151 C DE 395151C DE A36241 D DEA36241 D DE A36241D DE A0036241 D DEA0036241 D DE A0036241D DE 395151 C DE395151 C DE 395151C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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Description

(A 36241
Die Erfindung geht von der Voraussetzung aus, daß eine einwandfreie Zählung der Gespräche nur dann gewährleistet wird, wenn sie von der Willkür einer Bedienungsperson ο. dgl. unabhängig ist. Deshalb ist der Stromkreis der Zähleinrichtung über Organe geführt, die in der Nebenstellenanlage zur Herstellung einer Amtsverbindung notwendig sind, so daß bei der Erledigung eines Anrufes eine zwangsweise Einschaltung des Zählerstromkreises erfolgt. Dabei sind Vorkehrungen getroffen, welche die Einschaltung verhindern, sobald ein Anruf seitens des Amtes vorliegt. Infolgedessen werden nur die abgehenden, nicht aber die ankommenden Gespräche in der Nebenstellenanlage gezählt. Selbstverständlich können auch letztere durch eine besondere Vorrichtung registriert werden; wesentlich für die Erfindung ist aber, daß die Zählung der verschiedenartigen Gespräche getrennt erfolgt.
Das Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht eine Nebenstellenanlage bekannter Art, bei der die bei N angeschlossenen Nebenstellen an einem Umschalteschrank durch Drucktasten T mit der Amtsleitung a, b ver-. bunden werden. Die Bedienungsperson kann sich durch einen Schalter S in die Amtsleitung einschalten. Der Anruf seitens des Amtes wird durch eine Lampe AL angezeigt, deren Stromkreis von einem mit einer Haltewicklung r versehenen Relais R abhängig ist. Z1, Z2, Z3 sind Gesprächszähler bekannter Art, R1 ein Relais und k ein Kontakt, der mehreren Tasten T zugeordnet ist und beim Niederdrücken einer solchen selbsttätig umgeschaltet wird. Der Kontakt k kann hierzu an einem Ende der Reihe der Tasten T liegen und unter dem Einfluß einer Schiene stehen, die beim Drücken irgendeiner der Tasten so verschoben wird, daß k sich schließt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Anruf seitens des Amtes wird das Relais R erregt. Die Lampe AL leuchtet auf (—, AL bzw. r, i, 2, 3, 4, +). Dieser Stromkreis läßt das Relais 22 eingeschaltet, bis sich die Bedienungsperson am Nebenstellenschrank meldet, da beim Umlegen von S der Kontakt 4 geöffnet wird. Die Verbindung mit einer Nebenstelle, beispielsweise bei N, wird durch Niederdrücken der Taste T hergestellt.
Dabei wird der Kontakt k mit umgeschaltet. Trotzdem können die Zähler Z1 und Z3 nicht in Tätigkeit treten, weil das Relais R1 durch das Anrufrelais R eingeschaltet worden ist, so daß die Kontakte 14, 7 unterbrochen sind. Das Relais R1 bleibt eingeschaltet, wenn die Bedienungsperson sich meldet (+, 8,9,10, A1, —). Das Gespräch wird, als nicht von der Nebenstelle N veranlaßt, durch den Zähler Z2 vermerkt, welcher durch das Relais R über —, i, 2, 3, 4 eingeschaltet ist. Die Kontakte 4, 8 sind in an sich bekannter Weise einem Seitenschalter zugeordnet, der beim Umlegen des Schalters S mitgenommen wird, aber unabhängig von diesem so lange in der Arbeitsstellung verharrt, bis die gerufene Nebenstelle das Gespräch aufgenommen hat. Weil der Kontakt k durch Drücken von T geschlossen worden ist, steht das Relais R1 weiter unter Strom (-f, k, 11, 12, 10, R1, —), und die Zähler Z1, Z3 können auch jetzt nicht ansprechen. Nach Beendigung des Gespräches wird die Taste T und damit der Kontakt k in die Ruhestellung gebracht, so daß auch das Relais Rx ausgeschaltet wird.
Der Anruf seitens einer Nebenstelle wird in bekannter Weise angezeigt. Die Verbindung der Nebenstelle mit der Amtsleitung a, b erfolgt wiederum durch Drucken der Taste T; da die Relais R, R1 in Rühe sind, weil der Anruf ja nicht vom Amt ausgeht, wird bei Herstellung der Amtsverbindung der Stromkreis für die Zähler Z1, Z3 selbsttätig geschlossen (—, Z3, 5, 13, 7, + bzw. —, Z1, 14, 12, 11, k, +). Das Nebenstellengespräch wird somit doppelt registriert, und zwar einmal für den sprechenden Teilnehmer mittels des Zählers Z3 und das andere Mal für die betreffende Amtsleitung durch Zähler Z1.
Die Gespräche der Bedienungsperson am Schrank werden ebenfalls durch den Zähler Z1 aufgezeichnet, da beim Umlegen des Schalters S durch den Kontakt H der Zählerstromkreis (+, 8, 14, Zx, —) geschlossen wird, während das Relais R1 in Ruhe bleibt.
Um zu verhindern, daß Gespräche, die nicht zustande gekommen sind, gezählt werden, kann, wie auf der Zeichnung nicht weiter angedeutet ist, in den Gesprächszählerstromkreis eine Verzögerungseinrichtung eingeschaltet werden, welche den Zähler erst nach einer gewissen Zeit einschaltet. Beispielsweise kann die Verzögerungseinrichtung derart eingestellt sein, daß der Gesprächszählerstromkreis erst eine halbe Minute nach Herstellung der Verbindung geschlossen wird, da mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann, daß bei nicht zustande gekommener Gesprächsverbindung nach einer halben Minute diese bereits wieder getrennt ist.
Für den Erfindungsgedanken ist es gleichgültig, ob die Nebenstellenleitungen in einem Zentralschrank enden, oder ob sie hintereinander oder parallel an den Amtsleitungen liegen. Es ist auch gleichgültig, ob Linienwählerapparate, Druckknopf- oder offene Klinkenschränke benutzt werden. Die Verbindung zwischen Nebenstellen und Amtsleitungen kann durch Drucktasten, Klinken und Stöpsel, Wähler u.dgl. erfolgen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Gesprächszähleranordnung für Nebenstellenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Nebenstelle befindlicher Zähler (Z3) nur die von dieser Nebenstelle selbst veranlaßten Gespräche in an sich bekannter Weise zählt, während beim Anruf vom Amte aus der Stromkreis des Zählers (Z3) infolge der Abschaltetätigkeit einer Relaisanordnung (R, R1) unterbrochen wird, so daß diese von außen ankommenden Gespräche überhaupt nicht oder getrennt von den abgehenden durch einen besonderen Zähler gezählt werden.
2. Gesprächszähleranördnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis (über R1), welcher nach Eingang eines Anrufes seitens des Amtes die Einschaltung der Gesprächszählereinrichtung (Z3, Z1) verhindert, bei den zur Herstellung der Sprechverbindungen erforderlichen weiteren Umschaltungen (bei S, T) eingeschaltet bleibt.
3. Gesprächszähleranordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die Gesprächszählereinrichtung auf der Nebenstelle über ein jedem Teilnehmer zugeordnetes, bei Herstellung der Sprechverbindung von Hand einzuschaltendes Schaltorgan (T) und über ein für jede Amtsleitung nur einmal vorgesehenes Umschalterelais (R1) geführt ist, so daß jedes Teilnehmergespräch für sich getrennt gezählt wird.
4. Gesprächszähleranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die Gesprächszählereinrichtung der Hauptstelle über ein bei jeder Herstellung einer Verbindung zu bewegendes Schaltorgan (k), das einer Mehrzahl von Nebenstellen gemeinsam ist, sowie über ein für jede Amtsleitung nur einmal vorgesehenes Umschalterelais (R1) geleitet ist, so daß alle über eine Amtsleitung geführten Gespräche gezählt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA36241D 1921-09-11 1921-09-11 Gespraechszaehleranordnung fuer Nebenstellenanlagen Expired DE395151C (de)

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