DE950861C - Schaltungsanordnung zum Herbeirufen von Personen in Fernsprech-, insbesondere kleinen Privatfernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Herbeirufen von Personen in Fernsprech-, insbesondere kleinen Privatfernsprechanlagen mit WaehlerbetriebInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M11/00—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
- H04M11/02—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with bell or annunciator systems
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Description
AUSGEGEBEN AM 18. OKTOBER 1956
D 19627 VIIIa j21 a3
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Herbeirufen von Personen in Fernsprech-,
insbesondere kleinen Privatfernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei der unter weitestgehender Vermeidung
der Benutzung der für den Fernsprechverkehr vorhandenen Verbindungseinrichtungen der
Rufende mit dem Gesuchten in Verbindung treten kann.
Es ist in Nebenstellenanlagen bekannt, durch an verschiedenen Stellen eines Betriebes aufgestellte
Lautsprecher gesuchte Personen durch ein bestimmtes individuelles Signal oder auch namentlich aufzurufen.
Der Gesuchte kann dann von einer beliebigen Anschlußstelle den rufenden Teilnehmer
über die normalen Fernsprechverbindungseinrichtungen anrufen, bzw. er wird nach Abgabe eines
Meldezeichens unter Freigabe der dabei benutzten Verbindungseinriditungen unmittelbar mit dem
ruf enden Teilnehmer verbunden. Die Durchführung des Suchvorganges, also die Abgabe des individuellen
Signals oder das namentliche Aufrufen, obliegt dabei einer hierfür besonders bestimmten Stelle.
Mit dieser Stelle muß sich daher zuerst der suchende Teilnehmer in Verbindung setzen. Die
vorliegende Erfindung, insbesondere in kleineren Betrieben vorteilhaft anwendbar, bezweckt, die
Mitwirkung anderer Stellen bei dem Suchvorgang auszuschalten und ohne erheblichen Aufwand an
Hilfsmitteln einem suchenden Teilnehmer selbst die
Möglichkeit zu geben, mit Hilfe einer Lautsprechereinrichtung den bzw. die gewünschten Teilnehmer
aufzurufen. Die Erfindung besteht darin, daß nach S Abgabe des Personenrufkennzeichens eine der Anlage
zugeordnete Lautsprechereinrichtung an die das Kennzeichen abgebende Stelle angeschaltet wird
und nach Abgabe des Meldezeichens seitens des Gesuchten dieser unter Abschaltung der Lautsprechereinrichtung
über die gemeinsame Lautsprecherleitung mit dem Suchenden verbunden wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgedankens dargestellt, wobei alle nicht unmittelbar der Erläuterung der Erfindung
dienenden Einrichtungen und Stromkreisanordnungen der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber
fortgelassen sind.
Fig. ι zeigt Teile einer kleinen Privatfernsprechanlage,
in der über Verbindungssätze (Anrufsucher/ ao Leitungswähler) die Verbindungen zwischen den
einzelnen Teilnehmern der Anlage hergestellt werden. Bestimmte berechtigte Teilnehmer der Anlage
haben Anschlußstellen mit einer besonderen Kennzeichnungsmöglichkeit, z. B. Anschlußstellen mit
S5 einer Erdtaste. Mit dieser Erdtaste können die im
Nebenstellenbetrieb üblichen Schaltvorgänge (Rückfragen, Aufschaltung auf besetzt gefundene Anschlußstellen)
eingeleitet werden. Sie wird hier außerdem zur Abgabe des Personenruf- und des Meldezeichens benutzt, worauf unter Umgehung
der für den normalen Fernsprechverkehr vorgesehenen Verbindungssätze die Verbindung zwischen
dem rufenden und dem gesuchten Teilnehmer hergestellt ist.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 kann sich ein berechtigter Teilnehmer ebenfalls mit der Erdtaste
unmittelbar ohne Benutzung eines Verbindungssatzes mit der Lautsprechereinrichtung in Verbindung
setzen, ein gesuchter Teilnehmer ohne Erdtaste muß jedoch einen Verbindungssatz benutzen,
um auf den Suchanschluß zu kommen.
Wünscht der Teilnehmer Tn bei der Anordnung nach Fig. ι eine Sprechverbindung mit einem
anderen Teilnehmer, so hebt er, ohne seine Erdtaste zu betätigen, den Hörer ab. In bekannter Weise
wird die Anruf schleife geschlossen: Erde, Kontakt 191, untere Sprechader, Wicklung II des Relais X,
Kontakt8^, Teilnehmerstelle, obere Sprechader,
Wicklung I des Relais X, Kontakte 5 x, 17 t, Wick-So
lung I des Relais R, Minus. Das Anrufrelais R des Teilnehmers Tn spricht in diesem Stromkreis an
und veranlaßt in bekannter, nicht dargestellter Weise die Einstellung des Anruf Suchers AS auf die
Anschlußleitung des Teilnehmers. Das mit seinen beiden Wicklungen in den Adern der Anschlußleitung
liegende Relais X spricht als Differenzrelais nicht an. Bei Auflaufen des Anrufsuchers auf
den rufenden Teilnehmer kommt über Schaltarm c des Anruf suchers der Prüf Stromkreis zustande, der
über Kontakt 23 r, Wicklung II des Relais R, Kontakt 221 bzw. 21 r und Wicklung des Relais T verläuft.
In dem Prüfstromkreis spricht Relais T an, das den Kontakt 221 öffnet. Der Prüfstromkreis
und auch die Erregung der Relais R und T wird über Kontakt 21 r aufrechterhalten. An den Kon- «5
takten ijt und 191 werden die Anrufpotentiale von
den Adern der Anschlüßleitung abgeschaltet. Mit Hilfe der an dec Anschlußstelle befindlichen Erdtaste
TT können nach Aufbau der Verbindung bestimmte Vorgänge eingeleitet werden, z.B. die Auf- 7»
schaltung auf den besetzt gefundenen gewünschten Teilnehmer. DieErdanschaltung durch die Taste TT
wirkt über den gezeigten Hakenumschalter HU in Arbeitsstellung und die obere Ader der Sprechleitung
auf Schaltmittel des Leitungswählers. Eine Beeinflussung des Differenzrelais X in der Anschlußleitung
unterbleibt, da die Erdleitung erst hinter dem Differenzrelais X in die obere Sprechader
einmündet.
Will der Teilnehmer Tn einen von ihm gewünschten anderen Teilnehmer, der sich auf telefonischen
Anruf nicht gemeldet hat, über die Personensucheinrichtung erreichen, so muß er bei aufliegendem
Hörer — Hakenumschalterkontakt HU befindet sich in der Ruhelage — die Erdtaste TT betätigen. 8s
Dadurch kommt für Relais X folgender Stromkreis zustande: Erde, Taste TT, Hakenumschalterkon-
taktHU, obere Sprechader, Wicklung I des Relais X,
Kontakte 5 x, 17 t, Wicklung I des Relais R, Minus.
Der Stromkreis für Relais R besteht nur kurze Zeit, go
da der Kontakt 5 χ unmittelbar' nach Tastendruck geöffnet wird. Noch während des Tastendrucks hebt
der Teilnehmer den Hörer ab. Es kommt dann folgender Stromkreis zustande, der auch nach Loslasseai
der Taste bestedieinbleibt: Erde, Wicklung II
des Relais S, Kontakt 9 x, untere Sprechader, Teilnehmerstelle,
obere Sprechader, Wicklung I des Relais X, Kontakt 6 x, Wicklung I des Relais S,
Minus. In diesem Stromkreis spricht Relais .S an, während Relais X weiter erregt gehalten wird. An
den Kontakten ι χ und 2 χ wird die Teilnehmerstelle
zu dem Überträger Ü durchgeschaltet. Kontakt 24 χ kennzeichnet den rufenden Teilnehmer als
besetzt gegen ankommende Verbindungen dadurch, daß Erde an die Prüf ader c des Lei tungs Wählers LW l0^
angelegt wird. Über Kontakt 13 χ entsteht folgender Stromkreis: Minus, Widerstand Wi2, Kontakte
13^ 15 a, 14Sp1 12 a, Wicklung I des Relais A,
Erde. Das Relais A spricht an und legt sich über Kontakt 11a und Widerstand Wi 1 in einen Haltekreis.
Über Kontakt 16 α erhält die Gegenwicklung II des Relais A Strom, der jedoch infolge geeigneter
Bemessung des Widerstandes Wi 2 nicht so groß ist, daß Relais A abfallen kann. Durch Kontakt
7 j wird das Sperrelais Sp während der Dauer des Personensuchvorganges eingeschaltet, so daß
durch Kontakt 14 sp eine Wiedereinschaltung des Relais A nach Abfallen seiner Kontakte verhindert
wird. Durch Öffnen des Kontaktes 3 α und Schließen
des Kontaktes 4a wird ein Verstärker Vstk und eine iao
durch ihn betriebene Lautsprecheranlage mit dem Übertrager und damit mit der rufenden Teilnehmerstelle
Tn verbunden. Der Teilnehmer kann nun über Lautsprecher den gesuchten Teilnehmer auffordern,
sich zu melden. Hierfür kann jeder be- ias liebige Apparat mit Erdtaste benutzt werden. Der
sich Meldende verfährt dabei genau so wie der rufende Teilnehmer, indem er zunächst die Erdtaste
drückt und darauf dea Hörer abhebt. Dadurch wird das Relais X der Anschlußleitung des benutzten
Apparates eingeschaltet, so daß dieser durch Schließen der ι χ und 2 χ entsprechenden Kontakte
über eine der angedeuteten. Vielfachleitungen mit dem Übertrager Ü verbunden ist. Durch Schließen
der 6 χ und 9 χ -entsprechenden Kontakte wird das
der Anschlußleitung des benutzten Apparates zugeordnete Relais 5" eingeschaltet. Durch einen 13 χ
entsprechenden Kontakt wird ein weiterer Widerstand in den Stromkreis für Wicklung II des
Relais A gelegt. Durch die Parallelschaltung beider Widerstände steigt der Strom in der Gegenwicklung
II des Relais A so weit an, daß es zum Abfall gebracht wird. Am Kontakt 4» wird daher der Verstärker
abgeschaltet, so daß das nun folgende Gespräch zwischen dem rufenden und dem gesuchten
Teilnehmer nicht über den Lautsprecher geht, sondern sich von dem Apparat des rufenden Teilnehmers
über Kontakte \x, 2x, Kondensatoren Co 1, Co 2 zum Verzweigungspunkt und von diesem
über entsprechende Kondensatoren und Kontakte des anderen Relais X zur Teilnehmerstelle des gesuchten
Teilnehmers erstreckt. Der Speisestrom wird den sprechenden Teilnehmern über die Wicklungen
der Relais 5" zugeführt. Bei Beendigung der Verbindung durch Einhängen der Hörer werden die
Relais X und JT der beiden Anschlußleitungen zum Abfall gebracht und damit der Ruhezustand
wiederhergestellt.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist es dem rufenden Teilnehmer möglich, gleichzeitig mehrere Teilnehmer
heranzurufen, d. h. mehrere oder alle Teilnehmer mit Tastenapparaten zu einem Konferenzgespräch
einzuberufen.- Durch Betätigung der Tasten in der beschriebenen Weise können alle diese
Teilnehmer gleichzeitig über die von der Primärseite des Übertragers Ü abgehenden Vielfachleitungen
miteinander in Sprechverkehr treten.
Hebt der Teilnehmer Tn bei der Anordnung nach Fig. 2 zwecks Herstellung einer Sprechverbindung
zu einem anderen Teilnehmer der Anlage seinen ♦5 Hörer ab, so kommt für Relais B1 folgender Stromkreis
zustande: Minus, Widerstand Wi3, Kontakt 32αi, Wicklung I des Relais B1, Kontakt 33ti,
obere Sprechader, Teilnehmerstelle, untere Sprechader, Kontakt 44 ί i, Wicklung II des Relais B1,
Erde. Durch den Kontakt 35 b 1 wird die Wicklung I des Relais R1 eingeschaltet. Es kommt dann
folgender Stromkreis für Relais Aι zustande: Erde, Kontakte36fr ι, 37Π, 38ii, 3901, Wicklung
II des Relais A1, Minus. Die Relais A1 und
Bi legen sich in folgenden über die Teilnehmerstelle
verlaufenden Haltestromkreis: Minus, Widerstand Wi$, Kontakt 31 α i, Wicklung I des Relais
A i, Teilnehmerschleife, Kontakt 45 b 1, Wicklung
II des Relais B1, Erde. Relais Ri hält sich
über seinv. Wicklung I in Reihe mit den Wicklungen I der Relais B1 und Ai. Über Kontakt4001
wird ein Anlaßstromkreis geschlossen, durch den den Anrufsucher AS veranlaßt wird, die Leitung
des rufenden Teilnehmers Tn aufzusuchen. Ist dies geschehen, so kommt ein Prüfstromkreis zustande,
der folgendermaßen verläuft: Nicht gezeigte Kontakte, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Kontakt
54Π, Wicklung II des Relais Ri, Kontakt 42π
bzw.43 ti, Wicklung des RelaisT1, Kontakt 53 & 1,
Minus. In diesem Stromkreis wird das Relais Ti
erregt und Relais R1 weiter gehalten. Der Prüfstromkreis
bleibt trotz öffnens des Kontaktes 4311
am Kontakt 42 r ι geschlossen. Am Kontakt 3811
wird eine Stelle in dem Einschaltestromkreis für Relais A ι geöffnet. An den Kontakten 33 ί ι und
4411 werden Stellen in dem Anruf Stromkreis geöffnet.
Zwecks Herstellung einer Verbindung mit einem anderen Teilnehmer der Anlage betätigt der
rufende Teilnehmer nach Übermittlung des Anrufzeichens seine Nummernscheibe. Bei der ersten
Unterbrechung der Schleife fallen die Relais A1
und B ι ab, und sie bleiben während der ganzen Dauer der Verbindung abgeschaltet. Der Prüfstromkreis
wird nach öffnen des Kontaktes 53 b 1 über Kontakt 5.2 α ι aufrechterhalten. In bekannter
Weise wird nun durch Einstellung des Leitungswählers der gewünschte Teilnehmer angeschaltet
und gerufen.
Will der rufende Teilnehmer, nachdem ein gewünschter und gerufener Teilnehmer sich nicht
meldet, diesen durch Personenruf erreichen, so muß er durch Hörerauf legen zunächst die Auslösung der
hergestellten Verbindung herbeiführen. Alsdann hebt er seinen Hörer wieder ab, wodurch die schon
beschriebenen Vorgänge eintreten, insbesondere ein Haltestromkreis für das Relais A ι und B1 über
die Teilnehmerschleife geschlossen wird. In diesem Zustand und nach Übermittlung des Anrufzeichens
betätigt der Teilnehmer die Erdtaste TT. Dadurch wird der Stromkreis für das Relais A ι über Kontakt31
αϊ und Widerstand Wi3 aufrechterhalten,
während für die Wicklung II des Relais B ι ein Kurzschluß entsteht. Auch nach Loslassen der Taste
bleibt Relais B1 abgefallen, Relais A ι in folgendem
Stromkreis weiter erregt: Minus, Widerstand WiS, Kontakt 31 αϊ, Wicklung I des Relais A 1, Teilnehmerschleife,
Kontakte 46ö i, 47αϊ, Erde. Da
nun die beiden Kontakte 5201 und 52 b 1 geöffnet
sind, ist der oben angeführte Prüfstromkreis unterbrochen, so daß der Anruf sucher AS freigegeben no
und zur anderweitigen Verfügung gestellt wird. Für Relais SN entsteht folgender Stromkreis: Minus,
Kontakte 51 α ι, a 2, α 3 ·—· dieses sind Kontakte
von Ai entsprechenden Relais anderer Teilnehmer — Kontakt 48 b 1, Wicklung des Relais SAr,
Erde. Über Kontakt 49 sn legt Relais SN sich für
die Dauer der Suchverbindung in einen Haltekreis. Durch Kontakte 56sn und 57 sn wird der rufende
Teilnehmer zum Übertrager Ü durchgeschaltet. Die Erdanschaltung an Kontakt 55 sn verhindert ein
Aufprüfen des Leitungswählers LW auf die Teilnehmerleitung. Durch Kontakt 58 sn wird der Verstärker
und damit die Lautsprechereinrichtung der Anlage an den Übertrager Ü angeschaltet. Der Teilnehmer
Tn kann nun über Lautsprecher den gewünschten Teilnehmer auffordern, sich zu melden.
Dieser wählt von irgendeinem Anschlußapparat aus die Personenrufkennziffer, durch die der Leitungswähler
LW entsprechend eingestellt wird. In seinem P ruf Stromkreis liegt ein Arbeitskontakt
(6i sn) des Lautsprecheranschalterelais, der über
Widerstand Wi 4 Minuspotential anschaltet. Eine Aufprüfung des Leitungswählers auf den Suchanschluß
ist also nur möglich, solange der rufende Teilnehmer nach Aufruf auf die Meldung des gewünschten
Teilnehmers wartet. Andererseits ist dadurch verhindert, daß von einer Teilnehmerstelle
ohne Erdtaste ein Personensuchvorgang über den Leitungswähler eingeleitet wird. Nach Aufprüfung
aaf den Suchanschluß wird über Schaltarme a und b des LeitungsWählers ein Stromkreis für
Relais D geschlossen, das an den Kontakten 62 d und 63 d den sich meldenden Teilnehmer an den
Übertrager anschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 59 d wird der Verstärker und damit die Lautsprechereinrichtung
abgeschaltet, so daß nun eine geheime Sprechverbindung zwischen rufendem und
gesuchtem Teilnehmer besteht: Gesuchter Teilnehmer, Schaltarme a, b des Anruf Suchers AS und
des Leitungswählers LW, Kontakte 62 d, 63 d, Kondensatoren Co 3, Co4, Co 5, Co6, Kontakte 56sn,
57 sn, rufender Teilnehmer. Speisestrom wird dabei aus dem Leitungswähler bzw. über die an der
Anschlußleitung des rufenden Teilnehmers anliegenden Potentiale bezogen.
Nach Schlußzeichengabe seitens des rufenden Teilnehmers fällt Relais Ai ab, das den Abfall des
Relais .STV und dieses nach öffnen des Kontaktes
61 sn die Auslösung des in Benutzung genommenen Verbindungssatzes veranlaßt.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung zum Herbeirufen von Personen in Fernsprech-, insbesondere kleinen Privatfernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei der unter weitestgehender Vermeidung der Benutzung der für den Fernsprechverkehr vorgesehenen Verbindungssätze der Suchende mit dem Gesuchten in Verbindung treten kann, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abgabe des Personenrufkennzeichens eine der Anlage zugeordnete Lautsprechereinrichtung (Übertrager Ü, Verstärker Vstk) an die das Kennzeichen abgebende Stelle angeschaltet wird und nach Abgabe des Meldezeichens seitens des Gesuchten dieser unter Abschaltung der Lautsprechereinrichtung (durch Relais A, D) über die gemeinsame Lautsprecherleitung mit dem Suchenden verbunden wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beliebig viele Teilnehmerstellen gleichzeitig an die gemeinsame Lautsprecherleitung anschaltbar und so zu einem Konferenzgespräch einberuf bar sind.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung der Lautsprechereinrichtung durch ein Schaltmittel (A) gesteuert wird, dessen Erregungszustand bei Belegung der gemeinsamen Lautsprechereinrichtung durch mehr als einen Teilnehmer geändert wird.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung der Lautsprecherleitung durch einen zweiten Teilnehmer das Anschalterelais durch Gegenwicklung abgeworfen wird.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschalterelais bei Belegung der Lautsprecherleitung durch den Rufenden gegenvorerregt wird und bei Belegung durch einen zweiten Teilnehmer durch Parallelschaltung eines Widerstandes (Wi 2) und damit verbundene verstärkte Gegenerregung abgeworfen wird.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die nach Aussendung des Personenrufkennzeichens die Lautsprechereinrichtung anschaltenden Schaltmittel (SN) der Rufanschluß durch eine durch Kennziffer einstellbare Wahleinrichtung (LW) belegbar gemacht wird.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Ai, B1), die sich nach Einleitung einer Verbindung über eigene Kontakte in einen über die Teilnehmerstelle verlaufenden Haltekreis legen, sich bei Aussendung von Nummernstromstößen zur Einstellung eines Verbindungssatzes von der Anschlußleitung abschalten, dagegen bei Abgabe des Personenrufkennzeichens das die Anschaltung der Lautsprechereinrichtung steuernde Schaltmittel (SN) beeinflussen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 506/157 4.56 (609 652 10. 56)
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Applications Claiming Priority (1)
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