DE38514C - Kontroluhr für Hohlgefäfse mit einem Untersatze - Google Patents
Kontroluhr für Hohlgefäfse mit einem UntersatzeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G23/00—Other table equipment
- A47G23/10—Devices for counting or marking the number of consumptions
- A47G23/12—Consumption counters combined with table-ware or table-service
- A47G23/14—Consumption counters combined with table-ware or table-service combined with underlays or holders, e.g. for glasses
Landscapes
- Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. September 1885 ab.
Die Controluhr für Hohlgefäfse bezweckt, die Anzahl ihrer Füllungen sichtbar zu machen.
Zu diesem Ende werden dieselben mit einem Untersatz, welcher einen Zählapparat enthält,
so verbunden, dafs dieser nur durch die zum Befestigen und Lösen der Verbindung nöthige
Verdrehung von Untersatz und- Hohlgefäfs in einer einzigen Richtung und nur um eine
Ziffer weiter geschoben werden kann.
Es ist allgemein der Bajonnetverschlufs benutzt , ■ doch können auch andere bekannte
Verbindungen dafür in Anwendung kommen. Es ist A der untere Theil des Hohlgefäfses,
B der Untersatz. An A befinden sich zwei Vorsprünge α und U1, welche innen geradlinig
sind (s. Fig. 2, 4 und 5) und genau in die Nuthen b und bx, Fig. 3, am oberen Theil
des Untersatzes fassen. Sie laufen, da die obere Wulst von B in den beiden Flächen b.t
abgeschnitten ist, in der darunter befindlichen Rundung todt. Da i>2 denselben Abstand
aufsen, wie die Vorsprünge α und ax innen
haben, so kann man A auf B stecken. Bei der Verdrehung beider gegen einander fassen
α und Ci1 in die Nuthen b und b1 und halten
A und -B zusammen. Bei einer weiteren Verdrehung können die Vorsprünge aus den
Nuthen und A von B genommen werden. Eine noch weitere Drehung ist nicht möglich,
da α und αΊ verschiedene Höhen haben,
Fig. 3. Bei dieser Einrichtung findet daher nur eine halbe Umdrehung von A gegen B
statt.
Die Drehung des Gefäfses ist in der Fig. 1 bis 6 gezeichneten Einrichtung direct, in der
Fig. 8 bis 12 gezeichneten dagegen indirect für die Drehung des Zählapparates benutzt, während
diese in der' Fig. 7 und 9 durch eine Uhrfeder bewirkt und die Verdrehung von
Gefäfs und Untersatz für die Hemmung derselben benutzt wird. Der Einfachheit wegen
dient als Zählapparat eine Zifferscheibe, doch kann auch jede andere Zähleinrichtung benutzt
werden. .
In den Fig. 1 bis 6 sitzt an dem Boden von A ein Vorsprung A λ, worin die vierkantige
Spitze W1 der Welle W pafst. Diese ist im Untersatz B gelagert und trägt das
Zahnrädchen Z, welches in Z1 greift. Das Verhältnifs Z zu Z1 richtet sich nach der Zahl
der während einer Umdrehung von Z1 zu zählenden Füllungen und ist in der Zeichnung
1:5, so dafs der halben Drehung von A oder Z eine Zehnteldrehung von Z1 entspricht.
Auf Z1 befinden sich die Nummern 1 bis 10,
welche durch das Loch B1, Fig. 1 und 5, abzulesen
sind. An Z1 sitzt das Sperrrad s mit dem federnden Sperrkegel f, dessen Zapfen I1 durch
den Boden von B geht, um mit einem geeigneten Schlüssel gedreht werden zu können.
Durch die Sperrung wird das unbefugte Zurückdrehen von Z1 verhindert. Damit Z1
nicht mehr wie eine Umdrehung machen kann, besitzt 5 einen Stift S2, hinter welchen der an
t sitzende Haken i2, Fig. 6 a und 6 b, stöfst.
Bei der ersten Füllung wird der Sperrkegel mittelst des Schlüssels zurückgehalten, so dafs
S2 an i2 vorbei und die Scheibe so eingestellt
werden kann, dafs beim Einsetzen von A auf B und der zur Verbindung bei der nöthigen
Drehung die Zahl 1 im Loch B1 erscheint.
Bei jedem weiteren Einsetzen und Verbinden springt die folgende Nummer, z. B. 5, bei der
fünften Verdrehung des vollen Gefäfses vor. Der Schlüssel ist selbstredend derart, dafs die
Weiterführung der Scheibe von 10 auf 1 nur von dem dazu Berechtigten erfolgen kann.
In den Fig. 7 bis 12 ist eine Modification dargestellt; es ragt in eine der Nuthen b oder ^1
das Ende eines im Untersatz passend geführten Schiebers S, welcher dadurch beim Verdrehen
von A gegen B durch den bezüglichen Vorsprung α oder ax zurückgeschoben wird.
In Fig. 8 und 9 sitzen an S die beiden Knaggen s und S1. Beim Einschieben drückt
s gegen den vor ihm befindlichen Zahn des Sperrrades R und schiebt dieses in der Pfeilrichtung
Fig. 9 um einen halben Zahn weiter, wodurch die mit R auf der Welle W befestigte
Zählscheibe Z so weit gedreht wird, dafs die darauf befindliche Ziffer in JB1 erscheint. Wird
A weiter gedreht und von B genommen, dann geht S durch die Wirkung der an ihm und
dem oberen Lager von W befestigten Spiralfeder F zurück, der Knaggen S1 wirkt auf den
vor ihm stehenden Zahn von R und dreht letzteres wieder um einen halben Zahn weiter,
so dafs die Zählscheibe Z wieder, wie im
vorigen Falle, bei jedem Aufnehmen, Befestigen und Lösen und Abnehmen nur um eine Ziffer
weitergeschoben wird. Das Zurückdrehen der Scheibe Z erfolgt durch einen auf W gesteckten
Schlüssel, während das Weiterdrehen von 10 auf ι durch einen in Z befindlichen Stift, der
gegen einen Widerstand in B stöfst, verhindert
wird.
In den Fig. 10 bis 12 sitzen die mit 5
durch die Spiralfedern /und J1 verbundenen
Knaggen 5 und S1 in Schlitzen von S, welche
mit Platten P zur Führung von s und S1 und
zur Verstärkung von S bedeckt sind. Der Vorgang ist leicht ersichtlich und genau wie
yorbeschrieben.
In Fig. 7 und 9 ist die Scheibe Z mit den
äufseren Enden einer Uhrfeder Q verbunden, deren inneres Ende an dem unteren Lager der
Welle W festsitzt. Dadurch wird Z, wenn keine Hemmung vorhanden, stets gedreht.
Diese Hemmung bietet die schon beschriebene Einrichtung, Fig. 8 und 9. Nur stellen sich
hier die Flächen r der Zähne in R gegen die Knaggen s und S1. Der Vorgang ist folgender:
In der gezeichneten Stellung würde S1 vor
der Fläche r des hinteren Zahnes liegen. Beim Einsetzen des Hohlgefäfses und Verdrehen desselben
gegen B geht S zurück und S1 nach
und nach von r. Sobald S1 frei ist, hat s etwa, die gezeichnete Lage in der halben Lücke
und dreht sich Z infolge dessen durch die Federkraft um einen halben Zahn weiter, so
dafs die bezügliche Zahl von Z in dem Loch B1
sichtbar wird.
Wird A weiter gedreht und abgenommen, so geht 5 wieder nach rechts. Der Knaggen s
hat nun dieselbe Function wie S1 vorher hatte und stellt sich das Sperrrad R bezw. die Zählscheibe
Z wieder um einen halben Zahn weiter.
Im übrigen ist die Einrichtung wie vorbeschrieben.
Claims (2)
1. die Verbindung des Hohlgefäfses mit dem Untersatze mittelst der am Gefäfse A befindlichen
Vorsprünge α und U1 , Fig. 1, 2
und 5, welche in eine Rinne am Unter-
. satze B passen und beim Drehen des Gefäfses in einander greifen;
2. den im Untersatze B befindlichen Zählapparat,
der sich aus der Welle W mit Zählscheibe Z und Sperrrad J?, sowie dem Schieber S und der Spiralfeder F
zusammensetzt (Fig. 7, 8, 9, 10 und 11),
welche Theile so auf einander wirken, dafs der Schieber S beim Festdrehen des Gefäfses
durch die Vorsprünge α und ax nach
der einen, beim Losdrehen und Ausnehmen desselben dagegen nach der entgegengesetzten
Richtung verschoben wird, wodurch bei der Modification Fig. 8 und 9,
sowie Fig. ι ο und 11 das Sperrrad R durch
die Schieberknaggen s und S1 direct gedreht, hingegen bei der Modification Fig. 7
in der ihm von der Uhrfeder Q auf der Welle W ertheilten Bewegung gehemmt,
und in beiden Fällen das Zählrad um eine Ziffer weiter gedreht wird.
Hierzu ι Blait Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38514C true DE38514C (de) |
Family
ID=314211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38514D Expired - Lifetime DE38514C (de) | Kontroluhr für Hohlgefäfse mit einem Untersatze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38514C (de) |
-
0
- DE DENDAT38514D patent/DE38514C/de not_active Expired - Lifetime
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