DE69576C - Zählwerk - Google Patents

Zählwerk

Info

Publication number
DE69576C
DE69576C DENDAT69576D DE69576DA DE69576C DE 69576 C DE69576 C DE 69576C DE NDAT69576 D DENDAT69576 D DE NDAT69576D DE 69576D A DE69576D A DE 69576DA DE 69576 C DE69576 C DE 69576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disks
disk
spring
counter
counting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69576D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. GRIN in Basel, Sennheimerstr. 5
Publication of DE69576C publication Critical patent/DE69576C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M3/00Counters with additional facilities
    • G06M3/02Counters with additional facilities for performing an operation at a predetermined value of the count, e.g. arresting a machine
    • G06M3/021Counters with additional facilities for performing an operation at a predetermined value of the count, e.g. arresting a machine with drums type indicating means
    • G06M3/024Counters with additional facilities for performing an operation at a predetermined value of the count, e.g. arresting a machine with drums type indicating means by adding

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTAt
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
CHARLES GRIN in BASEL. Zählwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1892 ab.
'. Die Zeichnung stellt in Fig. 1, das Zählwerk in Vorderansicht dar, während Fig. 2 einen Längenschnitt desselben zeigt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie X-X der Fig. 1 und Fig. 4 ein Querschnitt nach der' Linie Y- Y derselben Figur.
Fig. 5 und 6 sind ähnliche Querschnitte wie derjenige der Fig. 3 und dienen zur Erläuterung der Functionsweise des Mechanismus des Zählwerkes, während Fig. 7 einen Querschnitt ähnlich dem in Fig. 4 darstellt, der ebenfalls zur Erläuterung des Spieles der Mechanismen dient.
Fig. 8 bis 12 sind Einzelheiten.
Der Mechanismus dieses Zählwerkes befindet sich in einem Kasten A, dessen Vorderwand a sich um zwei Schraubenzapfen al umklappen läfst, die in den kleineren Wänden a2 a2 des Kastens eingeschraubt sind. . Diese Vorderwand α ist mit Oeffhungen α3 versehen, welche das Ablesen der vom Zählwerk angegebenen Zahlen gestatten.
Von einem Ende zum anderen des Kastens geht durch denselben eine Welle bezw. Achse B, welche die numerirten Scheiben C1 C2 C3 C4C5... trägt, wovon jede an ihrem Umfang mit zehn Vorsprüngen cc. . . versehen ist, auf welchen die auf einander folgenden Ziffern von ο bis 9 eingravirt sind. Eine jede der Scheiben C1 C2 ... ist an einer ihrer Seiten mit einer Aushöhlung cl versehen, worin sich eine spiralförmige Mitnehmerscheibe c2, Fig. 2 und 1 o, befindet, die einen Vorsprung c3 trägt, der in eine Rinne ci der Welle B hineindringt, so dafs beim Drehen des am Ende der Welle B angebrachten Knopfes b diese Welle die den verschiedenen Scheiben C1 C2 ... entsprechenden Mitnehmerscheiben c2 mitnimmt.
. An jeder Scheibe C1 C2 . . . ist eine Klinke c5 angebracht, auf welche eine F"eder c6 drückt, welche das freie Ende der Klinke gegen den Umfang der entsprechenden spiralförmigen Mitnehmerscheibe c- andrückt, so dafs beim Drehen des Knopfes b im Sinne des Pfeiles b1 der Fig. ι die Spiralscheiben c2 c2. . . die Scheiben C1 C2 . . . in ihrer Umdrehung mitnehmen können. Die freien Enden der Klinken c5, die den verschiedenen Scheiben C1 C2 ... entsprechen, befinden sich in gerader Linie, d. h. den gleichen Ziffern dieser Scheiben gegenüber, so dafs beim Drehen des Knopfes b im Sinne des Pfeiles £' die freien Enden der Klinken c5 zuerst alle gegen die Absätze c7, Fig. 10, der entsprechenden Mitnehmerscheiben c2 stofsen und folglich dieselben Ziffern der verschiedenen Scheiben C1 C2 . . ., z. B. die Nullen, alle in gerade Linie gelangen und nachher das Mitnehmen sämmtlicher Scheiben C1 C2 ... durch die Rotation des Knopfes b im Sinne des Pfeiles Z?1 bewirkt wird. Daraus folgt, dafs die Nullstellung sämmtlicher Scheiben C1 C2 ... sich sehr leicht und sehr schnell bewerkstelligen läfst durch blofses Drehen des Knopfes b im Sinne des Pfeiles bl.
Beim Drehen des Knopfes b in entgegengesetzter Richtung dieses Pfeiles gleiten die freien Enden der Klinken c über den Umfang der Mitnehmerscheiben c2 und die Scheiben C1 C2 . . . werden von diesen Mitnehmerscheiben nicht mitgenommen. Federnde und auf den Umfang der Scheiben C1 C2 .
drückende Klinken D D verhindern übrigens
jede Umdrehung dieser Scheiben in der dem Pfeil b1 entgegengesetzten Richtung. Diese Klinken Z) ... sind gelenkartig auf einer gemeinsamen, auf zwei Schraubenstiften d d ruhenden Welle D1 angebracht und die Schraubenfedern dl, wovon eine jede einerseits mit einer der vorgenannten Klinken D . . . verbunden ist, sind andererseits mit einer gemeinsamen Welle i2 verbunden, die an zwei gelenkartig auf der Welle D montirten Armen d3 ds angebracht ist. Ist die umklappbare Vorderwand a des Kastens A in der in der Zeichnung dargestellten geschlossenen Stellung, so drücken die um die Schraubenzapfen al al drehbaren Ohren d* d* der Vorderwand α derart gegen die Arme d3 d3, dafs sie die Welled2 nach innen stofsen und so die Federn dl mehr spannen, damit dieselben die Klinken DD... stark gegen den Umfang der Scheiben C1 C2 ... drücken.
Die Aushöhlung c1 einer jeden Scheibe C1 C2 . . . ist mit einem ringförmigen Plättchen bedeckt, welches an der entsprechenden Scheibe C1 C2 ... angeschraubt ist. Auf der der Aushöhlung c1 entgegengesetzten Seite der Scheiben C1 C2 ... haben diese letzteren je einen ringförmigen Vorsprung c9, auf welchen ein in Fig. 11 separat dargestelltes Scheibchen E lose aufgesetzt ist. Dieses Scheibchen ist an seinem Umfang mit einem Einschnitt e und einer Kerbe e1 versehen, die einander diametral gegenüberliegen, und trägt seitwärts eine Feder F, die durch ihr eines Ende f daran befestigt ist und an ihrem anderen Ende einen Zapfen fl trägt, der durch die Kerbe e1 in eine der Lücken c8 eindringt, die zwischen den Zähnen bezw. Vorsprüngen c der entsprechenden Scheiben C1 C2 ... bestehen.
Die Function dieser Scheibchen E wird anderorts erklärt.
Am Vorsprung c9 einer jeden der numerirten Scheiben C1 C2 . . . (mit Ausnahme der letzten C5) ist vermittelst Schrauben eine Scheibe G befestigt (in Fig. 12 separat dargestellt), die mit einem Einschnitt g versehen ist, welcher gestattet, die benachbarte numerirte Scheibe C2 ... um einen Zahn vorzurücken, sobald die Scheibe C1 . . ., mit welcher die Scheibe G verbunden ist, eine vollständige Rotation vollführt' hat. .
Die Scheiben C1 C2 ... C5 und die entsprechenden Scheibchen .und Scheiben E G werden durch zwei Muffen c10 c10, welche zwischen den äufseren Scheiben und den kleineren Wänden a2 a? des Kastens angebracht sind, in ihrer Stellung gehalten.
Ist das Zählwerk in Thätigkeit, so wird das Vorrücken der numerirten Scheiben C1 C2 ... mittelst der an einer Stange h angelenkten Klinken H1H2 H3 H4 H5 hervorgebracht, welche Stange von zwei Armen hl getragen ist, die durch Schrauben an einer Welle / befestigt sind. Diese Welle / erhält eine schwingende Bewegung durch einen Hebel oder besser, wie in der Zeichnung angenommen ist, durch ein Schnürchen oder Kettchen i, das mit einer Rolle i1 verbunden ist, welche am Ende der genannten Welle / angebracht und damit durch eine Spiralfeder f2 verbunden ist, deren eines Ende an der Welle / befestigt, während ihr anderes Ende mit der Rolle i1 verbunden ist. Diese Spiralfeder i2 dient zur stofsfreien Uebertragung der Bewegung der Rolle z1 auf die Welle /. Eine auf die Welle I aufgesteckte Hülse i3 stöfst mit ihren Enden gegen die Wände a1 a2 des Kastens und die durch die Hülse is hindurchgestofsenen Schrauben h° h° sichern die Unveränderlichkeit des Abstandes zwischen den zwei Armen Ji1HK
Auf dieser Hülse i3 sitzen lose die Arme / /6 einer Art Rechen L, welcher so viele Zähne oder Vorsprünge /1Z2/3... hat, als das Zählwerk Zahlenscheiben C1 C2 C3.... besitzt. Mit dem Arm Z6 ist eine Schraubenfeder K verbunden, deren anderes Ende gegen den einen Arm h1 drückt, und welche zum Zwecke hat, die Zähne des Rechens L gegen den Umfang der entsprechenden Scheibchen EE... zu drücken, während am Arm / ein Ende einer Spiralfeder K1 befestigt ist, welche mit ihrem anderen Ende auf den Boden des Kastens drückt; diese zwei Spiralfedern K und K1 sind beide um die Hülse i3 gewickelt.
An den Armen h' hx ist aufserdem parallel zur Stange h eine Welle h2 befestigt, mit welcher ein Ende einer jeden der Schrauben-· federn h3 h3. . . verbunden ist, deren anderes Ende je mit einer der Klinken Uf1 H2 . . . verbunden ist. Eine jede dieser Klinken H1 H2 ... ist mit einer Muffe /i4 solidarisch verbunden, die über der Stange h angebracht ist und um welchen die entsprechende Feder h3 gewickelt ist.
So oft das Schnürchen i die Rolle i1 im Sinne des Pfeiles i5 verstellt, bewegt es die Welle / mit ihren Armen h1 W- und die Klinken H1H2 ... im Sinne des Pfeiles z4, Fig. 4, und die Klinke H1 rückt die numerirte Scheibe C1 um einen Zahn vorwärts.
. Nach dieser im Sinne des Pfeiles i4 vollführten schwingenden Bewegung der Klinken H1H2... führt die Feder ^T1 die Welle /, ihre Arme hl h \ sowie die Klinken H1H2 ... und die Rolle i1 in entgegengesetzter Richtung zurück.
Bei jeder Schwingung der Welle / und folglich der Klinken H1 H2 . . . rückt die Klinke H1 die Scheibe C1 um einen Zahn vor, d. h. läfst die nachfolgende Ziffer hinter der entsprechenden Oeffnung a% der Vorderwand d des Kastens A erscheinen.
Nach je zehn Schwingungen der Klinken H1 H2 . . . fällt die Klinke H2, die vorher auf den Kreisumfang der an der Scheibe C1 angebrachten Scheibe G drückte, in die Kerbe g dieser letzteren ein, greift folglich in eine Zahnlücke der numerirten Scheibe C2 (Scheibe der Zehner) und rückt daher diese Scheibe G2 um eine Ziffer vor; ebenso auch, wenn die Scheibe C2 oder Scheibe der Zehner eine vollständige Rotation vollführt hat, d. h. nach je ι oo Schwingungen der Klinken H1 H2 .'. . fällt die Klinke H3 , die vorher auf den Kreisumfang der . an der Scheibe C2 befestigten Scheibe G drückte, in die Kerbe g dieser letzteren Scheibe ein, greift in eine Zahnlücke der Scheibe der Hunderter C3 ein und rückt diese Scheibe C3 um eine Ziffer vor u. s. w., d. h. eine jede der links von der Scheibe C1 befindlichen numerirtert Scheiben wird erst um eine Ziffer von der betreffenden Klinke vorgerückt, wenn die vorhergehende bezw. rechts daneben liegende Zifferscheibe eine vollständige Rotation vollführt hat.
Da die Scheiben der Hunderter, Tausender u. s. w. nur um einen Zahn vorgerückt werden sollen, wenn die unmittelbar vorhergehende Scheibe ebenfalls um einen Zahn vorgerückt wird, sind die Muffen oder Hülsen h*, welche die Federn h3 der Klinken H2 H3 Hi a. s. w. tragen, an ihren Vereinigungs- bezw. Berührungsstellen so ausgeschnitten, dafs sie in einander greifen und eine Art Klauenkuppelung bilden, so dafs die Klinke H3 der Hunderter nicht in die Kerbe g der mit der Scheibe C2 verbundenen Scheibe G einfallen und die numerirte Scheibe C3 um einen Zahn vorrücken kann, wenn die Klinke H2 nicht ebenfalls in die Kerbe g der entsprechenden Scheibe G einfallen und die Scheibe C4 um einen Zahn vorrücken kann, wenn die vorhergehenden Klinken H3 H2 nicht ebenfalls in die Kerbeng· der entsprechenden Scheiben G eingefallen sind, um die Scheiben C3 C2 gleichzeitig um einen Zahn vorzurücken u. s. w.
Die bisher beschriebene Arbeitsweise ist die eines einfachen Zählwerkes; aber infolge der Anordnung des Rechens L kann dieses Zahlwerk ebensowohl als Melde-Zählwerk gebraucht werden, da es vermittelst des Rechens im bestimmten Moment eine Ausrückvorrichtung bethätigen kann, welche die Bethätigung eines Läutewerkes durch die Wirkung des Zählwerkes gestattet.
Zu diesem Zwecke ist an einem Ende des Kastens A eine Glocke M angebracht, die von einem mit der entsprechenden Wand a3 des Kastens A aus einem Stück gegossenen Arm getragen wird. Der Stiel m des Hammers ml dieser Glocke ist an einer Welle m2 befestigt, welche durch die entsprechende Wand d2 des Kastens A geht und innerhalb des Kastens in ein Kerbenscheibchen N endigt, das mit zwei Kerben bezw. Einschnitten η n1 und einem Stängchen n2 versehen ist. Am Stiel m des Glockenhammers ist das Ende einer Schraubenfeder ms angebracht, die um das äufsere Ende der Welle nfi gewunden ist und deren anderes Ende gegen den Arm α9 drückt.
Auf der die Welle I umgebenden Hülse i3 ist eine doppelte gebogene Feder O angebracht, die durch eine gespaltene Hülse os gehalten ist. Soll die Glocke M nicht bethätigt werden (Fig. 3), so hängt sich der Endhaken ο der Feder O in den Einschnitt η ein, während bei ihrem anderen Ende o1 dieselbe Feder gegen das entsprechende Ende der Stange /j2 drückt. Der Arm der Feder O, dessen Ende o1 gegen h2 drückt, ist mit einem Einschnitt o2 versehen, durch welchen ein schräg gerichtetes Stäbchen P, das an einem Vorsprung des Rechens L angebracht ist, hindurchgeht.
Beim gewöhnlichen Gang stöfst der Rechen L mittelst seiner Zähne I1I2 ... gegen den kreisförmigen Umfang der Scheiben E und der in die Kerbe η des Kerbenscheibchens N eingreifende Haken 0 verhindert eine Bethätigung des Läutwerkes beim Functionireri des Zählwerkes.
Will man aber das Zählwerk gleichzeitig als Meldewerk benutzen, d. h. soll das Läutewerk bethätigt werden, sobald das Zählwerk eine voraus bestimmte Zahl anzeigt, z. B. 157, wie auf beiliegender Zeichnung angenommen worden ist, so bringt man zuvor die Scheiben E, den numerirten Scheiben C1 C2 . . . gegenüber, in solche Stellungen, dafs, sobald das Zählwerk die beabsichtigte Zahl anzeigt, sämmtliche Zähne I1I2 ... des Rechens L unter Einwirkung der Feder K in die Einschnitte e der entsprechenden Scheibchen E einfallen können, um so dem Rechen L ein Ausrücken des Läutewerkes zu ermöglichen und folglich die Schwingungen der Welle / das Läutewerk bethätigen können, d. h. der Hammer m1 bei jeder Schwingung der Welle I an die Glocke M schlage.
Damit sich sämmtliche Einschnitte e sicher vor die Zähne I1. I2I3 ... des Rechens L stellen, wenn die beabsichtigte Zahl, z.B. 157, vom Zählwerk angezeigt wird, genügt es, zuvor die Zapfen f1/1 ■ ■ ■ der verschiedenen Federn 'FF. . . vor die der beabsichtigten Zahl entsprechenden Ziffern der Scheiben C1C2C3C4C5... zu stellen, so dafs, in dem gegebenen Beispiel, der Zapfen f1 der Feder F des der Scheibe der Einer C1 entsprechenden Scheibchens E in die Zahnlücke c8 der numerirten Scheibe C1 gebracht wird, welche sich zwischen den Ziffern 6 und 7 dieser Scheibe befindet, der Zapfen f1 der Feder F des der Scheibe der Zehner C2 entsprechenden Scheibchens E in die Zahnlücke c8 der numerirten
Scheibe C2 gebracht wird, welche sich zwischen den Ziffern 4 und 5 dieser Scheibe C2 befindet, und der Zapfen fx der Feder F des der Scheibe der Hunderter C3 entsprechenden Scheibchens E in die Zahnlücke c8 der Scheibe Cj gebracht wird, die sich zwischen den Ziffern ο und 1 dieser Scheibe C3 befindet, während die Zapfen f1 der anderen Scheiben C4 C5 . . . in die Zahnlücken cs dieser Scheiben C4 Cs . . . gebracht werden, die sich zwischen den Ziffern ο und 9 einer jeden dieser Scheiben befinden.
Da die Einschnitte e1. . . der Scheibchen E jenen e derselben Scheibchen diametral entgegengesetzt sind und da die Zähne I1 L2 des Rechens L den das Ablesen der vom Zählwerk angezeigten Zahlen gestattenden Oeffnungen a3 ebenfalls diametral entgegengesetzt sind, so folgt daraus, dafs, wenn sämmfliche Zapfen f 1Z1... der Federn F und daher die der Zahl 157 entsprechenden Ziffern der Scheiben C1 C2 CB . . . den Oeffnungen as- des Kastens A gegenüber gebracht werden, die Einschnitte e ' sämmtlicher Scheibchen E den entsprechenden Zähnen /1Z2. . . des Rechens L gegenüber zu stehen kommen und so die Zähne dieses letztereren unter der Einwirkung der Feder K in die Einschnitte e der Scheibchen E einfallen können.
Bei dieser Annäherungsbewegung des Rechens L zur Welle B stöfst das Stäbchen I0 des Rechens gegen den Federtheil O, dessen Endhaken 0 in den Einschnitt η des Kerbenscheibchens N angehängt ist, und löst dadurch diesen Haken ο von N aus, wie in Fig. 5 ersichtlich ist, und da zu gleicher Zeit der andere Theil der Feder O, der nun nicht mehr von der Stange /z2 zurückgehalten ist, sich dem Kerbenscheibchen N nähert, so wird dessen Haken o6 von der Kerbe n1 des Scheibchens N erfafst, welch letzteres durch die Spiralfeder m3 im Sinne des Pfeiles y gedreht wird, sobald der Haken aus dem Einschnitt η befreit ist, damit der Stift ra2 gegen die mit den Klinken H1 H2 ... im Sinne des Pfeiles z'4, Fig. 5, vorrückenden Stange K2· anstöfst. Wenn dann die Klinken H1 H2 ... in dem Sinne des Pfeiles z'4 entgegengesetzter Richtung zurückkehren, lösen sich die Zähne I1 Γ2 . . . des Rechens L aus den Einschnitten e der Scheibchen F aus, das Stäbchen h2 löst den Haken oe aus der Kerbe n1 des Kerbenscheibchens N- aus, wie es in Fig. 6 zu sehen ist, und da somit das Kerbenscheibchen ganz frei wird, schlägt die Schraubenfeder ms den Hammer m1 gegen die Glocke M, indem sie fortfährt, das Kerbenscheibchen N im Sinne des Pfeiles y um sich selbst zu drehen.
Fährt nun das Zählwerk fort zu functioniren, so zieht jedesmal, wenn die Klinken H1 H2 . . . sich im Sinne des in Fig. 4 angegebenen Pfeiles z'4 verstellen., d. h. jedesmal, wenn die Scheibe C1 um einen Zahn vorrückt, die sich im Sinne des Pfeiles z'4 bewegende Stange /z2 den Arm η2 und mit ihm das Kerbenscheibchen N im Sinne des Pfeiles y mit sich, ohne dafs der Haken ο der Feder O in den Einschnitt η von N eindringen kann, und der Haken oe des anderen Theiles der Feder O dringt wieder in den Einschnitt κ1 von N, weil die Stange h2 dann nicht mehr auf den mit dem Haken ο6 versehenen Theil der Feder O drückt. Kehren dann die Klinken H1 H2 . . . in dem dem Pfeil f4 entgegengesetzten Sinne zurück, so tritt der Haken o6 aus dem Einschnitt ηΛ des Kerbenscheibchens N und dieses letztere dreht sich unter der Einwirkung der Feder m3 im Sinne des Pfeiles y und der Hammer m1 schlägt wieder an die Glocke M.
Wenn folglich der Rechen L den Haken ο der Feder O aus dem Einschnitt η des Kerbenscheibchens N ausgerückt hat, bewirkt der Hammer m1 das Klingen bezw. Läuten der Glocke M, jedesmal wenn die Scheibe C1 der Einer um einen Zahn vorgerückt wird.
Ein an der entsprechenden Wand α des Kastens A befestigter Anschlagstift s begrenzt die Bewegung des Hammers m}\ der Hammerstiel m stöfst an diesen Anschlagstift s an, jedesmal wenn der Hammer mx an die Glocke schlägt.
Die Glocke fährt fort zu läuten bei jeder Schwingung der Welle I, bis man die Einklinkung des Hakens 0 in den Einschnitt η des Scheibchens N wieder von Hand herstellt..
Das so beschriebene Zählwerk kann als Melder sehr vortheilhaft in den Druckereien verwendet werden, um die Anzahl der gedruckten Exemplare einer Schrift zu zählen und durch das Läutewerk zu melden, dafs die gewünschte Anzahl Exemplare gedruckt ist. Man kann aber auch dieses Zählwerk als einfachen Zähler gebrauchen, wenn man dafür sorgt, dafs die Zapfen fl der Federn F derart gestellt werden, dafs der Rechen L den Haken ο der Feder O nur dann aus dem Kerbenscheibchen M löst, wenn das Zählwerk die Zahl 99 999 anzeigt, falls das Zählwerk nur fünf Scheiben hat.
Man kann sich dieses Zählwerkes auch noch derart bedienen, dafs die Glocke bei jeder Schwingung der Welle /klingt, indem man die Zapfen fl der Federn F unten an sämmtliche Nullen der numerirten Scheiben C1 C2 . . . bringt, so dafs die Ausklinkung bezw. Ausrückung des Hakens 0 hervorgebracht wird, sobald das Zählwerk in Function tritt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Zählwerk mit auf einer gemeinsamen Welle sitzenden Zählscheiben, bei welchem die Nullstellung dieser Scheiben . dadurch'
    bewirkt wird, dafs durch Drehen des Knopfes b die in Aushöhlungen der Scheiben angeordneten spiralförmigen Mitnehmerscheiben C2 die an den Zählscheiben befestigten federnden Klinken C5 mitnehmen. Bei demselben Zählwerk ein Meldewerk mit selbstthätiger Ausrückung, bestehend aus einer Glocke, deren dem Einflufs einer Feder unterworfener Hammer auf seiner Schwingungsachse ein Kerbenscheibchen N mit zwei Einschnitten bezw. Kerben η η1 und einen Arm η2 trägt, und aus einer zweitheiligen Feder O, deren einer Theil mit seinem Endhaken ο in den Einschnitt η von N eindringt, während der andere Theil mit einem Spalt, durch welchen ein Stäbchen I0 des Ausrückrechens L hindurchgeht, versehen ist und mit seinem Ende hinter einen bei der Function des Meldewerkes zur Bethätigung des Glockenhammers durch den Arm η'2 dienenden Vorsprung des die Zählscheiben bethätigenden Klinkenschlittens fafst, so dafs der Ausrückrechen L — bei seiner Verstellung bezw. Bethätigung im Moment, wo das Zählwerk eine vorher bestimmte Zahl anzeigt — den Federhaken ο aus dem Einschnitt η von N ausrücken bezw. ausklinken kann und so der Anschlag des Hammers an die Meldeglocke gestattet wird, sobald der Federhaken ο6 durch die Rückwärtsbewegung des Klinkenschlittens ebenfalls aus. der Kerbe n1 des Scheibchens N herausgebracht wird.
    Bei dem durch Anspruch ι. gekennzeichneten Zählwerk eine Einrichtung, das Meldewerk für jede Zahl einstellen zu können, bestehend aus lose an den Zählscheiben angebrachten Scheibchen E, die je mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Einschnitten oder Kerben e e1 versehen sind und eine Feder F tragen, die in einen Zapfen fl .ausendigt, welcher durch den Einschnitt e1 in eine Zahnlücke der Zählscheibe eingreift, so dafs die Scheibchen E gegenüber den Zählscheiben derart eingestellt werden können, dafs, wenn das Zählwerk eine vorher bestimmte Zahl anzeigt, die Einschnitte e sämmtlicher Scheibchen E sich alle in gerader Linie befinden, um so dem gelenkartig, angeordneten und der Wirkung einer Feder ausgesetzten Ausrückrechen L, dessen Zähne auf den Umfang der Scheibchen E drücken, die zum Ausrücken des Meldewerkes nöthige Bewegung, zu gestatten.
    Bei demselben Zählwerk eine Einrichtung zur Uebertragung der Zehner, bestehend aus an einem schwingenden Schlitten angebrachten Klinken, wovon jede mit ihrem Ende auf den Umfang einer an der vorangehenden Zählscheibe angebrachten und mit Einschnitt g versehenen Scheibe G drückt, so dafs jede Zählscheibe nur dann von ihrer entsprechenden Klinke um einen Zahn vorgerückt wird, wenn die unmittelbar vorangehende Zählscheibe eine vollständige Rotation vollführt hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69576D Zählwerk Expired - Lifetime DE69576C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE69576C true DE69576C (de)

Family

ID=343030

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT69576D Expired - Lifetime DE69576C (de) Zählwerk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE69576C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69576C (de) Zählwerk
AT110079B (de) Rechenmaschine.
AT45066B (de) Kontrollkasse mit aus einer einzigen Tastenreihe gebildetem Tastenbrett.
AT131054B (de)
DE614117C (de) Schaltwerk fuer Mustervorrichtungen von Strickmaschinen
DE89580C (de)
AT20168B (de) Addiermaschine.
AT14658B (de) Addiermaschine mit Druckwerk.
DE296562C (de)
DE218541A (de)
AT128588B (de) Telegraphen-Empfänger.
AT106788B (de) Registrierkasse.
DE71700C (de) Controlkasse mit durch Tasten bewegtem Anzeigewerk
DE477738C (de) Signalvorrichtung, bei welcher ein Uhrwerk eine oder mehrere endlose Ketten antreibt, die bewegliche Beruehrungsteile zwecks Ausloesung der Signalvorrichtung gegen ortsfeste Teile fuehren
DE135194C (de)
AT28749B (de) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke.
DE47961C (de) Maschine zu unmittelbarer Herstellung von Stereotypplattenformen
AT114479B (de) Numeriermaschine.
DE102501A (de)
AT22420B (de) Zehnerschaltvorrichtung für Addierwerke.
DE246937C (de)
DE731724C (de) Registrierkasse
DE162972C (de)
AT103999B (de) Registrierkasse mit Vorrichtung zum Drucken von Zwischen- und Endsummen.
DE576311C (de) Uhrschlagwerk mit Selbstregelung