DE89580C - - Google Patents

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DE89580C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/12Manually actuated calamity alarm transmitting arrangements emergency non-personal manually actuated alarm, activators, e.g. details of alarm push buttons mounted on an infrastructure

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Feuermelder, durch welchen bezweckt wird, falsche Meldungen nach Möglichkeit zu verhindern oder doch wenigstens zu erschweren. Dieser Zweck wird dadurch zu erreichen gesucht, dafs der Meldende durch Drehung einer Kurbel •des Apparates zuerst eine auf letzterem angebrachte, stark schallende Glocke in Thätigkeit setzt, während erst kurze Zeit nach dem Ertönen dieser Glocke und nach Aufhören der Drehung der Kurbel die Schliefsurig des elektrischen Stromes und damit die Meldung auf der Feuerwache erfolgt.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des Feuermelders,
Fig. 2 die Einzelheiten der inneren Einrichtung desselben.
Der Feuermelder ist folgendermafsen aufgebaut.
Die Welle der von aufsen erreichbaren Kurbel α steht einerseits durch ein Kegelradgetriebe mit dem Läutewerk b, andererseits durch ein Schneckenradgetriebe mit der Scheibe c in Verbindung, welche mit einem vorstehenden Zapfen \ versehen ist. Letzterer dient zur Bewegung zweier dreiarmiger Sperrklinken ρ und q, welche in nachstehend beschriebener Weise die Auslösung eines Uhrwerks bewerkstelligen.
Das Uhrwerk steht unter dem Einflüsse des Gewichtes v, welches an einer auf einer Kettenscheibe d aufgewickelten Kette befestigt ist. Die Scheibe d sitzt mit einer Sperrscheibe η auf derselben Welle m, auf welche ferner ein mit einer Klinke e versehenes Zahnrad f lose aufgesetzt ist, während ein hammerförmiger Hebel ö mit der Welle m fest verbunden ist. Die Sperrscheibe η ist mit zwei Zapfen u versehen, welche bei der Umdrehung der Scheibe auf einen Fanghebel t auftreffen. Ferner zeigt die Scheibe η auf ihrem Umfange zwei Einschnitte, in welche sich je ein Arm der dreiarmigen Sperrklinken ρ und q legen kann. Ein zweiter Arm dieser Sperrklinken liegt gegen eine Scheibe n> an, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Das Zahnrad/ steht mit dem auf der Welle i sitzenden Zahnrad g in Eingriff, so dafs mit der Drehung dieses Zahnrades auch das ebenfalls auf der Welle i sitzende Zahnrad h und das in dieses eingreifende Zahnrad χ in Umdrehung versetzt wird. Durch letzteres Zahnrad werden die Wellen j und k des Uhrwerks in Bewegung gesetzt, von welchen die Welle j die Meldevorrichtung der Feuerwehrwache in bekannter Weise durch den elektrischen Strom beeinflufst, während die Welle k einen Windfang / trägt, welcher den Gang des Uhrwerks regelt.
Auf der Welle der Kurbel α ist noch ein Sperrrad s angeordnet, welches durch eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke r an einer Umdrehung verhindert wird, sobald nach erfolgter Meldung der Hebel 0, der die Klinke r für gewöhnlich am Eingriff in das Sperrrad s hindert, in seine untere Stellung gelangt ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Die Kurbel α setzt bei ihrer Umdrehung durch das mit ihrer Welle in Verbindung stehende Kegelradgetriebe das Läutewerk b in Thätigkeit und bewirkt gleichzeitig durch ein Schnekenradgetriebe die Umdrehung der Scheibe c. Sobald die Scheibe c die in der Zeichnung dargestellte Lage erreicht hat, wird bei ihrer weiteren Bewegung durch den Zapfen % zuerst die Sperrklinke ρ und darauf die Sperrklinke q aus den Einschnitten der Sperrscheiben η und w ausgehoben, so dafs nunmehr die Kettenscheibe η eine halbe Umdrehung machen kann, wobei sie durch die Sperrklinke e das lose auf der Welle m sitzende Zahnrad f mitnimmt. Diese Bewegung wird durch das Zahnrad g, die Welle i, die Zahnräder h und χ auf die Wellen k und j übertragen, welch letztere die Meldung nach der Feuerwache auf elektrischem Wege übermittelt.
Gleichzeitig mit der halben Drehung der Scheibe η wird der auf ihrer Welle m sitzende Hebel ο nach unten gedreht, wobei er die Sperrklinke r in das Sperrrad s der Kurbelwelle eintreten und somit die Kurbel a arretiren läfst. Der Hebel ο ist so eingerichtet, dafs er in seiner oberen Stellung, in welcher der Apparat zum Melden fertig ist, eine ,dies anzeigende Aufschrift durch eine Oeffnung in dem Gehäuse des Melders von aufsen erkennen läfst. Nach der Meldung wird das unter dem Einflüsse des Gewichtes ν stehende Uhrwerk durch Drehung des Hebels ο nach oben wieder aufgezogen.
Da die Arretirung der Kurbelwelle durch die Sperrklinke r stattfindet, sobald das Uhrwerk in Thätigkeit gesetzt ist, so würde die Sperrklinke q allein nicht im Stande sein, das Uhrwerk nach stattgefundener Meldung anzuhalten, da sie von dem Zapfen \ der Scheibe c zurückgehalten wird. Es ist daher die zweite Sperrklinke ρ so angebracht, dafs sie von dem Zapfen \ zuerst ausgehoben wird, wobei ihr eines Ende von dem Fanghebel if so lange gehalten wird, bis auch die Sperrklinke q ausgelöst und das Uhrwerk in Gang gesetzt ist. Sobald alsdann einer der Zapfen u der Scheibe η den Fanghebel t zur Seite schiebt, läfst letzterer die Sperrklinke ρ wieder nach unten einfallen, so dafs sie das Uhrwerk arretiren kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Feuermelder, gekennzeichnet durch die Verbindung eines auf dem Apparate angebrachten Läutewerkes mit einem Uhrwerke in der Weise, dafs durch die Drehung einer von aufsen erreichbaren Kurbel (a) oder durch gleichartige Mittel zunächst das Läutewerk (b) in Thätigkeit gesetzt und erst kurze Zeit nach dem Ertönen desselben das Uhrwerk ausgelöst wird, welches die Meldung nach der Feuerwache selbstthätig vermittelt, zum Zweck, durch das Ertönen des auf dem Apparate angebrachten Läutewerkes die Aufmerksamkeit des Publikums auf den Meldenden hinzulenken und dadurch falschen Meldungen nach Möglichkeit entgegentreten zu können.
  2. 2. Ein Feuermelder der unter Anspruch ι gekennzeichneten Art, bei welchem durch Drehung einer Kurbel (a) gleichzeitig ein Läutewerk (b) zum Ertönen gebracht und eine Scheibe (c) in Umdrehung versetzt wird, deren Zapfen (%) nach dem Ertönen des Läutewerkes eine die Antriebswelle (m) des Uhrwerkes gesperrt haltende Sperrvorrichtung (pqn) auslöst, so dafs durch die Drehung der Antriebswelle einerseits das die Meldung vermittelnde Uhrwerk in Gang gesetzt, andererseits ein die Gebrauchsfertigkeit des Apparates anzeigender Hebel (o) von einer Schauöffnung entfernt wird, welcher Hebel (o) durch Zurückdrehen in seine Anfangslage das' Uhrwerk wieder aufzieht und den Apparat zum Gebrauch fertig macht.
  3. 3. Ein Feuermelder der unter Anspruch 2 gekennzeichneten Art, bei welchem nach Freigabe der Antriebswelle (m) des Uhrwerkes der auf dieser sitzende, die Gebrauchsfertigkeit des Apparates anzeigende Hebel (0) bei seiner Drehung eine von ihm für gewöhnlich zurückgedrückte federnde Sperrklinke (r) in ein auf der Welle der Kurbel (a) sitzendes Sperrrad (s) einfallen läfst, wodurch letztere gegen weitere Drehung gesperrt wird. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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