DE143592C - - Google Patents

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DE143592C
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lever
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clockwork
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/06Alarm clocks adjustable for several preselected times with automatic stopping of the signal

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Uhrwerke bekannt, bei welchen zu bestimmten, gegebenenfalls unregelmäßig verteilten Tagesstunden ein von einem besonderen Federwerke in Bewegung versetztes Läutewerk zum längeren Läuten gebracht wird. Ein derartiges Uhrwerk bildet auch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, und zwar zeichnet sich dasselbe gegenüber den bisher bekannt gewordenen Uhrwerken dieser Art durch eine
ίο Auslöse- und Sperrvorrichtung aus, welche die abwechselnde Beeinflussung und Sperrung des das Läutewerk in Bewegung setzenden Federwerkes veranlaßt.
Der vorliegenden Auslöse- und Sperrvorrichtung liegt das Bestreben zugrunde, das Auslösen des Sperrhebels mit geringer Kraft bewirken zu können, gleichwohl jedoch den Sperrhebel an einer langsam laufenden und daher sich mit verhältnismäßig großer Kraft drehenden Scheibe des Federwerkes angreifen zu lassen. Zu diesem Zwecke greift der Auslösehebel, welcher unter der Einwirkung der auf dem sogen. »Stundenrade« unregelmäßig verteilten Anschlagstifte steht, unter den Arm eines dreiarmigen Sperrhebels, welcher mit den Enden seiner beiden anderen Arme auf einer langsam und auf einer schnell laufenden Scheibe des zum Antriebe der Läutevorrichtung dienenden Federwerkes anliegt. Diese Scheiben besitzen am Umfange je eine Lücke, mit denen die Enden der beiden erwähnten Arme zusammen in Eingriff gelangen können, wobei das Ende des auf der langsam laufenden Scheibe anliegenden Armes lediglich als Fühlstift wirkt und bei seinem Eingriff auch den anderen Arm zum Eingriffe in die Lücke der rasch laufenden Scheibe bringt. Dieser zweite Arm bewirkt alsdann infolge seines Eingriffes in die Lücke der rasch laufenden Scheibe die eigentliche Sperrung des Federwerkes und nimmt somit dessen Kraft in sich auf, wobei zum Ausheben desselben aus der Lücke nur eine verhältnismäßig geringe Kraft erforderlich ist.
Das neue Uhrwerk ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Zwischen den beiden Platinen α α ist sowohl das Uhrwerk als das Federwerk gelagert. Das Uhrwerk (Fig. 2 links) erhält von der auf der Achse b angeordneten Feder seinen Antrieb und ist in gebräuchlicher Weise mit einer entsprechenden Uhrwerkshemmung c versehen. Von der Zeigerwelle d des Uhrwerkes wird, wie insbesondere aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich, unter Vermittelung geeigneter Zwischen- räder das sogen. Stundenrad e angetrieben, und zwar derart, daß dasselbe innerhalb 24 Stunden eine ganze Umdrehung vollendet. Das genannte Stundenrad e ist an seiner Außenseite an entsprechenden Stellen mit Anschlägen/ versehen.
Indem sich das Stundenrad e in der in Fig. 3 gezeichneten Pfeilrichtung langsam dreht, kommt einer der Anschläge/ allmählich mit dem Ende eines Hebels g, welcher für gewöhnlich durch Federdruck gegen einen Anschlag h gepreßt
wird, in Berührung und erteilt dem Hebel g eine geringe Drehung. Ein mit dem letzteren fest verbundener Arm i (Fig. 2 und 3) greift unter einen ebenfalls unter Federdruck stehenden Hebel k, welcher auf der Achse / gelagert ist, und dessen Arme in, bezw. η mit ihren Enden in Vertiefungen o, bezw. ρ eingreifen, die sich am Umfange der Scheiben q, bezw. r befinden. Die genannten Scheiben q und r werden von der Antriebsachse 5 des Federwerkes aus in Drehung versetzt. Die durch das Stundenrad veranlaßte geringe Drehung des Hebels g i bewirkt eine geringe Drehung des Hebels k m η derart, daß die Enden der Arme in und η die Vertiefungen ο und ρ verlassen und hierdurch die Räder q und r freigeben. Infolgedessen beginnt das Federwerk unter der Einwirkung der auf der Achse s angebrachten Feder abzulaufen. Das Federwerk wird, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, durch den schnell umlaufenden Windflügel t gehemmt, welcher mit der Achse 5 unter Vermittelung entsprechender Zahnräder in Verbindung steht. Indem sich bei dem beschriebenen Anheben der Sperrung das den Windflügel antreibende Zahnrad u in der in Fig. 2 gezeichneten Pfeil richtung dreht, kommt der Anschlag ν des genannten Zahnrades mit dem am Hebel g sitzenden Arme w, der ebenfalls eine geringe Drehung ausgeführt hat, in Berührung, so daß ein weiterer Ablauf des Uhrwerkes vorerst nicht mehr stattfinden kann. Wenn sich jedoch das Stundenrad e um so viel weiter gedreht hat, daß endlich der federnde Hebel g vom Anschlage f abgleitet, so gibt auch der Arm w das Zahnrad u wieder frei, und es steht nunmehr dem weiteren Ablaufe des Uhrwerkes 5 nichts mehr entgegen. Bei dem erwähnten Zurücksinken des Hebels g bis an seinen Anschlag h bewegen sich zwar auch die Enden der Arme in und η wieder gegen die Umfange der Scheiben q und r, ohne daß jedoch die Enden der genannten Arme in die Lücken ο oder ρ einfallen können. Denn, da das Federwerk schon beim ersten Ausheben der Sperrung um ein geringes Stück abzulaufen beginnt, so haben die Scheiben q und r bereits eine geringe Drehung ausgeführt, so daß beim weiteren Ablaufe des Uhrwerkes das Ende des Hebels η mit dem glatten Umfange der Scheibe r in Berührung kommt und infolgedessen auch das Ende des Hebels in nicht in die Lücke der sich schneller drehenden Scheibe q eingreifen läßt.
Der Ablauf des Federwerkes 5 veranlaßt, wie aus Fig. 2 zu entnehmen, die Drehung der Stiftenscheibe x, welche an ihrer Außenseite mit in gleichen Abständen voneinander im Kreise angeordneten Stiften y versehen ist.
In die von diesen Stiften beschriebene Bahn reicht das Ende des Hebels \ hinein, welcher unter Federdruck steht und dessen wagerechter Arm ι durch eine aufwärtsreichende Schnur 2 (Fig. 4) mit einem Läutewerke verbunden ist. Das Läutewerk, welches an beliebiger Stelle angebracht sein kann, besteht etwa aus der am Ende einer eingespannten Feder 3 befestigten Glocke 4, mit welcher ein wagerechter, von der Schnur 2 erfaßter Hebel 5 verbunden ist.
Wenn sich das Stiftenrad χ in der aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeilrichtung dreht, so kommen die Stifte y nacheinander mit dem Ende des lotrechten Armes ^ in Berührung, so daß der letztere abwechselnd zurückgedrängt wird und unter dem Einflüsse der auf ihn einwirkenden Feder wieder zurückschnellt. Dementsprechend führt auch der Arm 1 Schwingungen aus, welche sich durch die Glockenschnur 2 auf das Läutewerk übertragen, derart, daß die Glocke 4 so lange läutet, als ein Ablaufen des Federwerkes stattfindet. Das letztere wird erst dann wieder gesperrt, wenn die Scheibe r eine halbe Umdrehung ausgeführt hat. Denn in diesem Falle kommt das Ende des Armes η mit der am Umfang der Scheibe r angebrachten Vertiefung 6 zum Eingriff, die der Vertiefung ρ diametral gegenüber liegt. Die hierdurch veranlaßte geringe Drehung des Armes η veranlaßt auch das Ende des Armes m zum Eingriffe in die Vertiefung ο der: sich go schneller drehenden Scheibe q, und es ist nunmehr das Federwerk so lange gesperrt, bis ein anderer Anschlag f mit dem Ende des Hebels g wieder in Berührung kommt und die Sperrung aushebt.
Da, wie bereits erwähnt, das Stundenrad genau innerhalb eines Tages einmal umläuft, so lassen sich die Anschläge f des Stundenrades derart verteilen, daß zu ganz bestimmten Tagesstunden ein selbsttätiges Läuten erfolgt.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Uhrwerk mit einer zu bestimmten Tagesstunden von einem besonderen Federwerk betriebenen Lösevorrichtung, gekennzeichnet durch einen dreiarmigen Auslöshebel (k m n), dessen einer Arm (k) durch einen von den Stiften (f) eines Stundenrades (e) bewegten Hebel (g i) angehoben wird, und dessen beide anderen Arme (m n) auf den Umfangen einer schnell und einer langsam laufenden, mit je einer Lücke (0 bezw. p) versehenen Scheibe (q bezw. r) des Federwerkes (s) für die Läutevorrichtung anliegen, derart, daß das Ende des auf der langsam laufenden Scheibe gleitenden Armes (n) lediglich als Fühlhebel wirkt und bei seinem Eingriff in die Lücke (p) auch den anderen Arm (m) zum Eingriff in die zugehörige Lücke (0) bringt, um durch diesen Arm (nt) die eigentliche Sperrung des Federwerkes zu veranlassen.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Uhrwerkes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Hebel (gi) mit einem dritten Arm (tv) versehen ist, welcher nach erfolgtem Ausheben des Sperrhebels (m n) einen an einer schnell laufenden Scheibe (u) des Federwerkes sitzenden Stift sperrt und somit das Federwerk am Weiterlaufen so lange hindert, bis der betreffende Anschlagstift (J) des Stundenrades (e) von dem Hebei (g) abgleitet und den letzteren wieder in seine Ruhelage zurücksinken läßt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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