DE100293C - - Google Patents

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DE100293C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/001Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for gas

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1897 ab.
Vorliegender Selbstverkäufer der durch Patent Nr. 92458 geschützten Art für Gas oder Flüssigkeiten mit Vorrichtung zur Benutzung mehrerer unmittelbar nach einander eingeführter Münzen ist dadurch gekennzeichnet, dafs je nach der Zahl der eingeführten Münzen ein kreisförmig gestalteter Schubrand eines nach Münzeneinwurf schrittweise gedrehten Schaltrades mehr oder weniger lange gegen einen Winkelhebel drückt, der seinerseits auf den Ventilhebel einwirkt.
Fig. ι zeigt mit senkrechtem Schnitt durch einen Theil des Gehäuses den Mechanismus in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 von Fig. ι und Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch einen Theil des Gehäuses und den Mechanismus in Endansicht.
Das Gehäuse des Selbstverkäufers, welches den durch Münzeneinwurf zu betreibenden Mechanismus und den Münzkanal c3 enthält, durch welchen die Münze in das mit Sperrverzahnung g versehene Münzengehäuse D gelangt, ist durch eine Platte C an der einen Seitenwand A1 mit .dem Gehäuse B des Mefswerks verbunden.
Der an der anderen Seitenwand A3 drehbare Knopf D1 trägt auf seiner Achse eine mit einem Zapfen g1 versehene Kurbel, die zwischen der Wand A3 und der zu ihr parallelen inneren Wand A2 liegt (Fig. 2 und 3). Bei Drehung des Knopfes D1 schlägt der Zapfen g1 an den Zapfen gs der Kurbel g'2 des Münzengehäuses D an.
Nach einer halben Umdrehung, sobald die Münze c1 ihre Einwirkung auf den Arm F2 des Ankerhebels F beginnt und das Schaltrad E auslöst, wird der Zapfen g5 durch eine Feder g3, die an einen die Wände A1 und Ä2 verbindenden Stehbolzen gi angeschlossen ist, von dem Zapfen g1 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gezogen. Hierdurch wird verhindert, dafs der Käufer eine einzelne Münze mittelst des Knopfes D1 in wirksamer Stellung hält und für diese einzelne Münze eine ihm nicht zustehende Gasentnahme erlangt.
Das der Einwirkung einer Spiralfeder d1 (Fig. 1) unterliegende Schaltrad E wirkt mittelst eines Schubrandes e, Winkelhebels el und einer Stange e2 auf ein nicht dargestelltes, das Gas in der Leitung absperrendes Ventil. Der Schubrand e ist nach einem Kreisbogen geformt und ein Ende e3 desselben liegt bei geschlossenem Ventil hinter dem einen Arm des Winkelhebels el (Fig. 1). Die Ventilstange e2 wird gasdicht in einem Diaphragma aus Gummi oder dergl. gehalten, welches der Stange die nöthige Bewegung zum Oeffhen und Schliefsen des Ventils ermöglicht. !
Die Spiralfeder d1 ist bestrebt, das Schaltrad E in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) zu drehen. Für gewöhnlich aber wird das Schaltrad an einer solchen Drehung durch den Zahn F1 des Ankerhebels F verhindert, der durch eine Feder m im Eingriff gehalten wird, die an einen Arm F 2 des Ankerhebels F angreift.
Das Schaltrad E wird in einer Richtung entgegen der Wirkung der Spiralfeder d1 mittelst der Klinke η gedreht, die an einen Hebel 0 angelenkt ist und an deren unteres Ende eine Feder ρ angreift. Das innere Ende des Hebels 0 und die Klinken werden durch die auf der
Welle bl des Einerrades b' sitzende Staffel q jedesmal bei einer Drehung des Einerrades b gehoben. Ein Theil der Staffel q ist abgestuft, so dafs das Ventil nur theilweise geschlossen wird, wenn der Hebel auf die erste Stufe der Staffel q fällt, sich dagegen erst schliefst, wenn er auf die zweite Stufe fällt. Durch den Daumen q1 auf Welle bl wird die Klinke n, ausgenommen, wenn sie gesenkt wird, aufser Eingriff mit dem Schaltrade E gehalten. Der Zahn F1 liegt vor dem unteren Ende der Klinke n, so dafs, wenn er aus der Verzahnung des Schaltrades E heraustritt, auch die Klinke η zurückbewegt wird.
Dreht man nach Einführung einer Münze in das Gehäuse D das letztere mittelst des Knopfes D\ so trifft die Münze c\ die aus dem Gehäuse D vortritt, auf den Arm F2 des Ankerhebels F und bringt dadurch das Schaltrad F aus dem Eingriff mit dem Zahn F1, so dafs es unter der Wirkung der Spiralfeder rf1 in Richtung des Pfeils (Fig. i) um einen Zahn gedreht wird, wobei Oeffnen des Ventils dadurch stattfindet, dafs das Ende e3 des Schubrandes e auf den Winkelhebel el trifft und mittelst der Stange e2 das Ventil in der Leitung hebt. Dasselbe wird dann so lange geöffnet gehalten, bis das Schaltrad E wieder in seine Ausgangsstellung zurückgelangt.
Das nun aus dem Mefswerk ausströmende Gas veranlafst den Hin- und Hergang der Stange α5 und die Drehung des Einerrades b. Die Staffel q dreht sich mit dem Einerrade b, hebt den Hebel ο und die Klinke η, und letztere fällt dann in den benachbarten Zahn des Schaltrades E ein, worauf der Ansatz des Hebels ο über die Nase der Staffel q einfällt, die Feder ρ die Klinke η nach unten zieht und dadurch das Schahrad E um einen Zahn entgegengesetzt zur Richtung des Pfeiles (Fig. i) dreht und das Ventil wieder schliefst.
Wird eine einzelne Münze eingeführt, so wird das Schaltrad E nur um einen Zahn gedreht.
Bei Einrichtung des Selbstverkäufers für nur eine Münze kann man den Schubrand e sehr kurz ausführen. Führt man den Schubrand e langer aus, so wird der Vorrichtung ermöglicht, Münzen in gröfserer Anzahl aufzunehmen, für welche dann Gas entnommen werden kann. Falls aber mehr als eine bestimmte höchst zulässige Anzahl Münzen eingeführt werden sollte, würde der Winkelhebel e1 vorzeitig in die in Fig. ι dargestellte Lage fallen, so dafs dem Gasventil ermöglicht wäre, sich zu schliefsen, wodurch der Verlust der zu viel eingeführten Münzen bedingt wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstverkäufer der durch Patent Nr. 92458 geschützten Art für Gas oder Flüssigkeiten mit Vorrichtung zur Benutzung mehrerer unmittelbar nach einander eingeführter Münzen, dadurch gekennzeichnet, dafs je nach der Zahl der eingeführten Münzen ein kreisförmig gestalteter Schubrand (e) eines nach Münzeneinwurf schrittweise gedrehten Schaltrades (E) mehr oder weniger lange gegen einen Winkelhebel (el) drückt, der seinerseits auf den Ventilhebel (e1) einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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