DE27883C - Kontrol-ScHofs - Google Patents

Kontrol-ScHofs

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Publication number
DE27883C
DE27883C DENDAT27883D DE27883DA DE27883C DE 27883 C DE27883 C DE 27883C DE NDAT27883 D DENDAT27883 D DE NDAT27883D DE 27883D A DE27883D A DE 27883DA DE 27883 C DE27883 C DE 27883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
frog
disc
bolt
courts
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Active
Application number
DENDAT27883D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TELLER & HORN in Offenbach a. M
Publication of DE27883C publication Critical patent/DE27883C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B39/00Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking
    • E05B39/04Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking with counting or registering devices

Landscapes

  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Controischlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1883 ab.
Zweck des Schlosses ist, anzuzeigen, ob der Verschlufs in Abwesenheit des Besitzers durch einen Dritten geöffnet worden ist. Die Einrichtung dazu ist folgende:
An dem Riegel B eines gewöhnlichen Riegelschlosses, das auch anderer Construction als die in der Zeichnung dargestellte sein kann, ist mittelst des Gelenkes d die Stange D angebracht. Durch das Gelenk äl steht diese weiter mit dem Herzstück B in Verbindung, welches seinerseits mit dem Sperrrade C und der Nummerscheibe A um die gemeinsame Achse K drehbar ist. Die Scheibe A und das Sperrrad C werden fest mit einander verbunden und drehen sich deshalb gleichzeitig. An dem Herzstück B ist um eine Achse drehbar der Sperrkegel F angebracht, welcher durch die Feder H gegen die Zähne des Sperrrades C gedrückt wird.
Die Scheibe A ist auf der Seite, mit welcher sie auf der Innenwand des Schlofsgehäuses aufliegt, an der Peripherie mit Zahlen, Buchstaben oder sonstigen Zeichen versehen, und durch einen Ausschnitt der Wandung läfst sich die darunter liegende Zahl etc. erkennen, Fig. 1. Je nach Art des Schlosses wird dieser Ausschnitt und die Scheibe A an der Vor- oder Rückseite desselben angebracht. Durch die Feder G wird die Scheibe A gegen die Schlofswandung gedrückt und in der gegebenen Lage gehalten. Beim Vorschieben des Riegels E, also beim Schliefsen des Schlosses, wird durch die Verbindungsstange D das Herzstück B zu einer theilweisen Umdrehung veranlafst, wobei der Sperrkegel F über die Zähne des Sperrrades C hinweggleitet. Beim Oeffnen des Schlosses, also beim Zurückschieben des Riegels, hingegen, legt sich der Sperrkegel F vor einen Zahn des Sperrrades C und veranlafst dieses, mit der Scheibe A an der Bewegung des Herzstückes B theilzunehmen, wodurch eine andere Zahl unter den vorhin erwähnten Ausschnitt des Schlofsgehäuses tritt. Hat man sich nun beim Schliefsen z. B. einer Thür die gerade unter dem Ausschnitt liegende Zahl gemerkt und findet dieselbe beim späteren Nachsehen nicht mehr vor, sondern durch eine andere ersetzt, so mufs der Riegel E zurückgeschoben, also die Thür geöffnet worden sein.
Beim Oeffnen und Schliefsen des Schlosses treten jedesmal die Zahlen in der Reihenfolge, wie sie auf der Scheibe A angeordnet sind, unter den Ausschnitt. Zur Ausübung einer besseren Controle braucht aber diese Reihenfolge nicht eingehalten zu werden; man hat es vielmehr in der Hand, nach Belieben eine, zwei oder mehrere Zahlen bei dem jedesmaligen Oeffnen des Schlosses überspringen zu lassen. Dieses ist durch eine sehr einfache Vorrichtung erreicht. Das Gelenk d1 ist in einem Schlitz b des Herzstückes B verstellbar. Nach Lösung einer Schraube kann dasselbe in dem Schlitz weiter herauf- oder heruntergeschoben und durch Anziehen der Schraube wieder festgestellt werden, Fig. 3. Je weiter das Gelenk dl von dem Drehpunkt des Herzstückes B, also von der Achse K entfernt wird, um so kleiner ist die theilweise Umdrehung, welche das Herzstück B macht. Der Sperrkegel F geht deshalb beim Schliefsen des Schlosses, je nachdem man das Gelenk d'1 gestellt hat, über einen, zwei oder
mehrere Zähne des Sperrrades C hinweg und wird dementsprechend beim nachherigen Oeffnen des Schlosses das Sperrrad C und mit diesem die Scheibe A um eine, zwei oder mehrere Zahlen weiter gedreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Controlvorrichtung an einem Schlosse, welche erkennen läfst, ob in Abwesenheit des Besitzers das letztere durch einen Dritten geöffnet ist, bestehend aus der mit Zahlen, Buchstaben oder sonstigen Zeichen versehenen Scheibe A, dem mit dieser verbundenen Sperrrade C und dem mit dem Schlitz b, dem Sperr-' kegel F und der Feder H versehenen Herzstück B, welch letzteres durch die Stange D und die Gelenke d und d1 mit dem Riegel E-in Verbindung gebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT27883D Kontrol-ScHofs Active DE27883C (de)

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DENDAT27883D Active DE27883C (de) Kontrol-ScHofs

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DE (1) DE27883C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933611C (de) * 1951-10-11 1955-12-01 Menachem Rotman Sicherungsvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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