DE226409C - - Google Patents

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DE226409C
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DE
Germany
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handle
lock
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pusher
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DENDAT226409D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 226409 KLASSE 6Sa. GRUPPE
ALBERT FRESEN in DAHL a.d.Volme.
Möbelschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung betrifft einen Möbelbeschlag, welcher sich in vorteilhafter Weise von bekannten dadurch unterscheidet, daß der Möbelbeschlag mit einem Schloß in solche Verbindung gebracht ist, daß das Drückerschild in der Normallage des Drückers das Schlüsselloch für den Schlüssel des Schlosses verdeckt, wobei jedoch auch nach Herstellung der die Bewegung des Drückers in der Öffnungsrichtung verhindernden Sperrung der Drücker samt dem Drückerschilde aus der Normallage heraus in entgegengesetzter. Richtung zur Freigabe des Schlüsselschildes drehbar ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Möbelbeschlages mit verdecktem Schlüsselloch und
Fig. 2 ein Querschnitt durch den Beschlag mit Schloß.
Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht mit verdrehtem Griff, also freigelegtem Schlüsselloch, und
Fig. 4 zeigt den beispielsweise zu verwenden Schlüssel.
Der Griff α des Möbelbeschlages, welcher verschieden gestaltet und aus jedem geeignetem Material hergestellt sein kann, ist auf einem Schild b, das mit dem Einsatzbart c zu gleichzeitiger Drehung verbunden ist, in bekannter Weise befestigt. Das Schild, kann in jeder geeigneten Form hergestellt sein, ist jedoch so zu gestalten, daß das Schlüsselloch d dann verdeckt ist, wenn der Griff α herunterhängt, bei einer Achteldrehung desselben jedoch zum Einführen des Schlüssels e freigelegt wird.
Die Gestaltung des eigentlichen Schlosses kann verschieden gewählt werden und ist dementsprechend auch der Bart c zu gestalten. Vorteilhafter Weise kann dieser, wie in der Zeichnung in Fig. 2 dargestellt ist, am hinteren Drehbolzen durch Muttern f o. dgl. gesichert werden. Die Sicherung des Schlosses besteht aus einem Bogenstück g, welches in dem Punkte h an der Möbelbeschlagplatte i drehbar gehalten ist. Das eine Ende desselben reicht bis in die Nähe des Schlüsselloches und ist dort gabelförmig gestaltet. In diese Gabel k greift der Bart I des Schlüssels e nach dem Einführen in das Schlüsselloch ein. Das andere Ende besitzt einen nach unten vorstehenden Ansatz m, welcher bei gesichertem Schloß in Bereich des Bartes c geschwungen ist (Fig. 1) und dadurch ein Drehen des letzteren und Verschieben des Riegels 0 verhindert. Die Gabel k steht jetzt derart zu dem Schlüsselloch, daß der Bart des Schlüssels e von unten in dieselbe eingeschwungen werden kann und beim Weiterdrehen des Schlüssels auf das obere Ende derselben auftrifft, wodurch das Bogenstück nach oben ausgeschwungen wird und der Ansatz m den Bart c zu einer vollständigen Umdrehung freigibt.
Die Aussparung η des Riegels 0 ist so gestaltet, daß eine Drehung des Bartes c ent-
gegengesetzt dem Uhrzeiger erfolgen kann, ohne daß der Riegel bewegt wird; ebenso
. kann der Bart auch bei niedergeschwungenem Ansatz m nach links gedreht werden.
Soll das Schloß gesichert werden, d. h.. der Ansatz m in Bereich des Bartes c geschwungen . werden, so wird der Schlüssel e entgegengesetzt dem Uhrzeiger gedreht (Fig. 3), wobei der Bart / an dem oberen Gabelende vorbeigehen kann und auf das untere Ende auftrifft und das Bogenstück demzufolge wieder nach unten schwingt.
Ein Schwingen des Bogenstückes über die nötige Bewegung hinaus wird durch Anschläge o. dgl. verhindert.
Bei zweitürigen oder mit Schubkästen versehenen Möbelstücken wird an der anderen Tür oder an der Zarge ein gleicher Möbelbeschlag, bei Bedarf auch, mit Schloß, festgeao legt, so daß ein genau symmetrisches Bild erhalten wird und es daher für den Unbefugten nicht leicht ist, hinter diesen ein Schloß zu finden, zumal das Schloß auch mit den gleichen Vorteilen hinter dem linken Möbelbeschlag angeordnet sein kann.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Möbelschloß, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise ringförmig ausgebildete Drücker mit dem Drückerschild fest verbunden ist, das in der Nor-
) mallage des Drückers das Schlüsselloch für den Schlüssel einer Riegelsicherung verdeckt.
2. Möbelschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker samt dem Drückerschilde aus der Normallage heraus auch nach Herstellung der die Bewegung des Drückers in der Öffnungsrichtung verhindernden Sperrung in der umgekehrten Richtung drehbar ist, damit das Schlüsselloch (d) auch bei hergestellter Verriegelung des Drückers durch Drehung des Drückers freigelegt und der Schlüssel ein- und ausgeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT226409D Active DE226409C (de)

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DE (1) DE226409C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031263B (de) * 1955-10-21 1958-06-04 Fleissner & Sohn Maschinenfabr Siebtrommeltrockner fuer loses Fasermaterial
DE1189942B (de) * 1956-12-20 1965-04-01 Albert Edward Brookes Vorrichtung zum Behandeln und Trocknen von Hopfen od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031263B (de) * 1955-10-21 1958-06-04 Fleissner & Sohn Maschinenfabr Siebtrommeltrockner fuer loses Fasermaterial
DE1189942B (de) * 1956-12-20 1965-04-01 Albert Edward Brookes Vorrichtung zum Behandeln und Trocknen von Hopfen od. dgl.

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