DE32066C - Handhabe zum Oeffnen und Schliefst schwerer Läden vom Innern des Gebäudes aus - Google Patents

Handhabe zum Oeffnen und Schliefst schwerer Läden vom Innern des Gebäudes aus

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DE32066C
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open
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Application number
DENDAT32066D
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F. PÖPPINGHAUS in Wesel am Niederrhein, Feldmark Nr. 12/1
Publication of DE32066C publication Critical patent/DE32066C/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/36Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening specially designed for passing through a wall

Landscapes

  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbabwesen.
Zusatz-Patent zu No. 17915 vom 29. October 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1885 ab. Längste Dauer: 28. October 1896.
Das wesentliche Merkmal des Haupt-Patentes No. 17915 ist die starr und unbeweglich am Boden sitzende, zum Radtheil ausgebildete Handhabe für Fenster, Thüren etc.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung desselben, welche darin besteht, dafs beim geschlossenen Laden der bei der genannten Handhabe nach aufsen vorstehende Theil beseitigt wird bezw. nicht mehr sichtbar ist, und welche sich als ein bewegliches Scharnierstück an der unbeweglich am Laden sitzenden Handhabe charakterisiren läfst. Der Radcharakter der Handhabe, d. h. die unbeweglich zum Drehcentrum sitzende und deshalb eine Radperipherie bildende Handhabe wird also beibehalten und wird nur noch mit einem im Scharnier beweglichen Stück combinirt.
Die Abänderung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Anordnung an einem geschlossenen . und Fig. 2 desgleichen an einem geöffneten Laden im Grundrifs; α ist der Fensterladen, b die als Rad ausgebildete Handhabe, wobei sich, der bis jetzt nach aufsen vorstehende Theil η der Handhabe vermittelst eines bei m angebrachten Scharniers über einander legt. Die Speichen in dem beweglichen Theil des Rades fallen fort. Die Feststellung des geöffneten Ladens geschieht, wie bisher, bei h durch einen vorgesteckten Splint, welcher in diesem Falle nicht in die Peripherie des Rades, sondern durch den beweglichen Theil η desselben geführt wird, Fig. 9; die Feststellung des geschlossenen Ladens, sowie desgleichen in den verschiedenen Stellungen geschieht bei h, Fig. 1 und 2, wie bisher, sowie auch die Befestigung der Handhabe an dem Laden und in dem eingemauerten Kloben u. s. w. in der bisherigen Weise erfolgt.
Die unter Fig. 6 der Patentschrift erwähnte Handhabe wird in der Weise geändert bezw. verbessert, wie dies in der Zeichnung in Fig. 3 und 4 angeordnet ist.
Fig. 5 zeigt die Anordnung einer Handhabe an einem leichten Fensterladen in geschlossenem und Fig. 6 desgleichen in geöffnetem Zustande. Hier ruht dieselbe nicht in einem eingemauerten Kloben, sondern ist, wie bei Fig. 3 und 4, direct am Laden befestigt; α ist der Laden, r s t ist die als Radreifen ausgebildete Handhabe, wobei die Speichen ganz wegbleiben. Diese Handhabe ist bei η an den Fensterladen angeschraubt oder sonstwie fest mit ihm verbunden. Dieselbe läfst sich vermittelst Scharniere r, zusammenlegen, Fig. 5, so dafs hierbei die Oeffnung im Mauerwerk, worin die Handhabe geführt wird, theilweise (und sofern die Drehachse des Fensterladens mehr nach der Fensterecke liegt) vollständig fortfällt und auch die zusammengelegte Handhabe des geschlossenen Ladens, Fig! 5, selbst beim schmalen Fensteranschlag den Fensterscheiben nicht zu nahe kommt, event, kann man die zusammenleg-
baren Theile r s alsdann auch noch vermittelst eines kleinen Hakens oder sonst irgendwie an dem Fensterladen festlegen.
Damit der Fensterladen nicht ohne Weiteres bei Anwendung dieser mit mehreren Scharnieren versehenen Handhabe zuschlagen kann, ist in den beweglichen Theilen r und 5 ein kleiner Dorn w (Anschlag) angebracht, Fig. 6 und 8, der sich fest gegen den folgenden Theil der Handhabe legt und so ein Zusammenlegen der Handhabe (sofern dieselbe bei p, Fig. 5 und 6, festgestellt ist) verhindert. Dieser Anschlag gestattet nur ein Zusammenklappen nach aufsen hin, sichert nach innen eine starre Verbindung der einzelnen· Theile und Festhalten des Ladens und ermöglicht ein bequemes Schliefsen des Ladens. Die Feststellung des Fensterladens geschieht bei dieser Anordnung bei ρ in der bisherigen Weise durch einen vorgesteckten Splint, welcher entweder durch eine Gabel, Fig. 9, oder einfach nach Fig. 7 angebracht bezw. festgehalten wird.
Die mehrfach genannten Handhaben sind nicht allein.für Fensterläden aller Art, sondern auch für Fenser und Thüren etc. bestimmt und anwendbar.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: ,
    ι. Die Combinirung der im Haupt-Patent geschützten, als Rad ausgebildeten, d. h. unbeweglich am Laden sitzenden Handhabe mit einem Scharnierstück, zum Zweck, ein Herausstehen der Handhabe aus dem Mauerwerk zu verhindern bezw. die Aussparungen im Mauerwerk zu verkleinern.
  2. 2. Die Combinirung der im Haupt-Patent geschützten, als Rad ausgebildeten, d. h. unbeweglich am Laden sitzenden Handhabe mit mehreren Scharnierstücken, die unter sich durch Anschlag w festgestellt werden, zum gleichen Zweck wie unter 1.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32066D Handhabe zum Oeffnen und Schliefst schwerer Läden vom Innern des Gebäudes aus Expired - Lifetime DE32066C (de)

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