DE1428512C - Betätigungsvorrichtung fur einen Schieber in einem Schloß fur Faltschiebetüren od. dgl - Google Patents
Betätigungsvorrichtung fur einen Schieber in einem Schloß fur Faltschiebetüren od. dglInfo
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Description
Fanghaken einen hineinziehenden langen Hub ausführen, der durch einen Federschlag ein kraftvolles
Heranziehen des Türfalzes an den das Schließblech tragenden Gegenfalz bewirkt. Man kann nun auch
5 mit elastischen, verhältnismäßig dicken Schließ- bzw. Dichtungsleisten besetzte Türfalze ausbilden. Der
Treibschlag der Kippnuß mit Kippfedervorrichtung überwindet dabei alle Reibungskräfte auf den Keilflächen
des Schließeingerichtes, so daß außer den
Das Ende des Schiebers kann über Rollen oder Lenker die in Einfahrrichtung federbelasteten
Basquillestangen in die Ausfahrrichtung steuern.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt
A b b. 1 die Ansicht in das Eingerichte des Schlosses für das erste Ausführungsbeispiel, und zwar bei
Oflenstellung der Fanghaken,
A b b. 2 das gleiche Eingerichte, jedoch bei Schließstellung der Fanghaken,
A b b. 3 den hinteren Teil des Schloßeingerichtes mit einer anderen Ankopplung der Basquillestangen
als das zweite Ausführungsbeispiel, und zwar in Of-
einen Schieber gespreizt werden, der mit einem keil- io Fanghaken auch noch Schloßbasquillestangen .betäförmigen
Kopf versehen ist. welcher zwischen Gegen- tigt werden können,
!lachen an den Fanghakenhcbelenden liegt. Bei einer
Längsbewegung des Schiebers, die durch den Schließbart eines Drehzylinderschlosses bewirkt wird, tritt
durch Keilflächen die Spreizung ein, bei Gegenbewe- 15
gung des Schiebers wird sie aufgehoben. Hierbei ist
eine erhebliche Vcrschiebiingskraft für den Schieber
notwendig, die ferner noch durch die verklemmenden
Reibungskräfte der Fanghaken vergrößert wird. Das
Zylinderschloß ist dadurch mit dem üblichen Schlüs- 20
sei schwer schließbar. Besondere Bedeutung erhält
dieser Umstand bei Faltschiebetüren, da bei diesen
unter Festhalten der Türstellung das Schloß betätigt
werden muß. Eine weitere Erschwerung der Schließbarkeit des Schlosses tritt ein, wenn derartige Schlös- 35 fenstellung des Schlosses,
ser noch mit Basquillstangen verbunden sind, welche Abb. 4 die gleiche Ansicht wie Abb. 3, jedoch
!lachen an den Fanghakenhcbelenden liegt. Bei einer
Längsbewegung des Schiebers, die durch den Schließbart eines Drehzylinderschlosses bewirkt wird, tritt
durch Keilflächen die Spreizung ein, bei Gegenbewe- 15
gung des Schiebers wird sie aufgehoben. Hierbei ist
eine erhebliche Vcrschiebiingskraft für den Schieber
notwendig, die ferner noch durch die verklemmenden
Reibungskräfte der Fanghaken vergrößert wird. Das
Zylinderschloß ist dadurch mit dem üblichen Schlüs- 20
sei schwer schließbar. Besondere Bedeutung erhält
dieser Umstand bei Faltschiebetüren, da bei diesen
unter Festhalten der Türstellung das Schloß betätigt
werden muß. Eine weitere Erschwerung der Schließbarkeit des Schlosses tritt ein, wenn derartige Schlös- 35 fenstellung des Schlosses,
ser noch mit Basquillstangen verbunden sind, welche Abb. 4 die gleiche Ansicht wie Abb. 3, jedoch
letztere die Faltschiebetür oder die Faltwand in bei Schließstellung.
Zwischenöffnungsstellungen dadurch festsetzen, daß In dem Schloßgehäuse 1 führt sich quer der Schie-
sie verklemmend mit einer Oberführungsschiene und ber 3. Dieser Schieber ist an seinem vorderen Ende 4
der Fußbodenfläche zusammenwirken. Es ist alsdann 30 keilförmig verdickt, so daß die Keilflächen 5 und 6
sehr mühevoll, beispielsweise zwei gegeneinander- entstehen. Diese Keilflächen, laufen über geneigte Anstoßende
Faltwände oder Faltschiebetüren zu ver- zugflächen 7 und 8 der Fanghaken 9 und 10.
schließen. Beide Fanghaken sind drehbar gelagert um die
schließen. Beide Fanghaken sind drehbar gelagert um die
Es ist des weiteren auch bereits eine Betätigungs- Bolzen 11 und 12. Sie stehen unter dem Einfluß der
vorrichtung für ein gattungsgemäßes Türschloß be- 35 Blattfedern 13 und 14. An dem rückwärtigen Ende
kannt, das einen spreizbaren Riegelkopf aufweist und 15 des Schiebers 3 sitzen die Rollen 16 und 17. Diese
bei dem die Spreizteile Fanghaken ausbilden, die laufen über Schrägflächen 18 und 19, die sich an den
durch Anschlagflächen gesteuert werden, somit auch Basquillestangen 20 und 21 befinden; die Basquilleein
Hineinziehen der Tür bewirken. Da die Reak- stangen stehen unter dem Einfluß der Schraubentionskräfte
der Fanghaken ohne Sperrwirkung von 40 federn 22.
Keilflächen auf den Schieber wirken, ist ein solches Oberhalb des Schiebers 3 ist eine Nuß 23 im
bekanntes Schloß mit einer Nuß ausgestattet, deren Schloßgehäuse gelagert. Diese Nuß ist als Kippnuß
Nußarmpaar unterschiedlicher Armlänge ist und die ausgebildet, und zwar insofern, als sie an ihrem Arm
je nach Stellung der Nuß den Schieber abstützen. Die einen angelenkten Bolzen 24 trägt, auf den eine
Nuß vermag hierbei ebenfalls keine Stoßbewegung 45 Spannfeder 25 geschoben ist, die sich einenends gegen
des Schiebers zu bewirken, da die Drehung der Nuß die Nuß und anderenends gegen ein geschlitztes
von der aufzuwendenden Betätigungskraft abhängig Blech 26 abstützt, durch dessen Schlitz der Bolzen
ausgeglichen ist. 24 schwenkbar hindurchtritt.
Ferner ist es bei einem Türverschluß bekannt, an Diese Nuß besitzt außerdem zwei Nußarme 27
der Gabelfalle durch eine Kippfedervorrichtung ein 50 und 28. Der Nußarm 28 legt sich gegen die Flanke 29
Anzugsmoment im Schließsinn zu erzielen. eines Vorsprunges 30, der sich am Schieber 3 befin-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betätigungsvorrichtung für den Schieber in einem
gattungsgemäßen Schloß zu schaffen, die ein bequemes, auch von weniger kräftigen Personen zuverläs- 55
sig durchführbares Verschließen einer Falttür bzw. Faltwand von Hand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein am
Schieber sitzender Vorsprung zwischen zwei je einen
Lcerlauf-Drehwinkel einschließende radiale Nußarme 60 tätigt,
eingreift und die durch eine Handhabe betätigbare An Stelle der Rollen 16 und 17 können nun, wie
Schieber sitzender Vorsprung zwischen zwei je einen
Lcerlauf-Drehwinkel einschließende radiale Nußarme 60 tätigt,
eingreift und die durch eine Handhabe betätigbare An Stelle der Rollen 16 und 17 können nun, wie
Nuß eine an ihr angelenkte Kippfedervorrichtung das zweite Ausführungsbeispiel gemäß den A b b. 4
aufweist, welche aus der Totpunktlage heraus dem und 5 zeigt, die Lenker 42 und 43 angeordnet wer-Schicber
einen treibenden Stoß beim Verriegeln der den, die das Ende des Schiebers 3 mit den Basquille-Faltschiebetiir
versetzt. 65 stangen 20 und 21 verbinden. Der Lenker 43 ist län-
Zufolge dieser Ausbildung wird der Vorteil er- ger als der Lenker 42.
reicht, daß die an ortsfesten Zapfen gelagerte, in Die Wirkungsweise ist folgende:
reicht, daß die an ortsfesten Zapfen gelagerte, in Die Wirkungsweise ist folgende:
einem optimalen Bewegungsbogen verschwenkbaren Ausgehend von der Offenstellung nach A b b. 1
det; der Nußarm 27 legt sich gegen die Flanke 31 des Vorsprunges 30, je nachdem, in weiche Richtung die
Nuß gedreht wird.
Der Schwanz des Riegels 32 besitzt einen Arretierbolzen 36, der in einen Winkelschlitz 37 an der unteren
Basquillestange 20 eintritt, solange der Schieber 3 vorgeschoben ist. Im übrigen wird dieser Riegel 32
durch den Bart 38 eines Drehzylinderschlosses 39 be-
wird die Nuß 23 in Richtung des Pfeiles χ verschwenkt.
Hierbei wird die Mittellage der Nuß überwunden, und der Nußarm 28 stößt gegen die Flanke
29 des Vorsprunges 30. Die noch etwas gespannte Spannfeder 25 unterstützt die Weiterdrehung der
Nuß. Hierbei wird der Schieber 3 zurückgezogen.
Bei diesem Zurückziehen werden die Fanghaken 9 und 10, die vorher durch die Öffnung 40 des Schließbleches
41 eingetreten sind, gespreizt; sie treten mit ihren vorderen Nasen hinter das Schließblech 41.
Beim Zurückziehen des Schiebers 3 werden aber auch die Basquillestangen 20 und 21 gegenläufig entgegen
der Wirkung der Schraubenfeder 22 über die Rollen 16 und 17 betätigt, so daß ein Auseinanderfahren
dieser Basquillestangen eintritt.
Gleichzeitig wird infolge der Bewegung der unteren Basquillestange 20 der Arretierbolzen 36 aus seinem
Winkelschlitz 37 gelöst (vgl. Abb. 2). Nunmehr kann der Riegel 32 vorgeschoben werden.
Damit ist das Schloß verriegelt.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4 werden ausgehend von Abb. 3, also bei der vorgeschobenen
Stellung des Schiebers 3, beim Zurückziehen des Schiebers 3 über die Lenker 42 und 43
die Basquillestangen betätigt. Da der Lenker 43 langer
ist als der Lenker 42, erfolgt für die BasquilleStange 20 ein größerer Vorschub y' als der Vorschub
y für die Basquillestange 21.
Claims (2)
1. Betätigungsvorrichtung für einen Schieber in einem Schloß für Faltschiebetüren od. dgl., mit
zwei symmetrischen, sich in das Schließblech hineinziehenden Fanghaken, die durch den Keilflächen
zum Spreizen der Fanghaken aufweisenden, geradgeführten Schieber gesteuert sind,
dadurch gekennzeichnet, daß ein am Schieber (3) sitzender Vorsprung (30) zwischen
zwei je einen Leerlauf-Drehwinkel einschließende radiale Nußarme (27, 28) eingreift und die durch
eine Handhabe betätigbare Nuß (23) eine an ihr angelenkte Kippfedervorrichtung (Bolzen 24,
Spannfeder 25, Blech 26) aufweist, welche aus der Totpunktlage heraus dem Schieber (3) einen
treibenden Stoß beim Verriegeln der Faltschiebetür versetzt.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (15) des
Schiebers (3) über Rollen (16, 17) oder Lenker (42, 43) die in Einfahrrichtung federbelasteten
as Basquillestangen (20, 21) in die Ausfahrrichtung
steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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