DE260547C - - Google Patents
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- DE260547C DE260547C DENDAT260547D DE260547DA DE260547C DE 260547 C DE260547 C DE 260547C DE NDAT260547 D DENDAT260547 D DE NDAT260547D DE 260547D A DE260547D A DE 260547DA DE 260547 C DE260547 C DE 260547C
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- Germany
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- lock
- bolt
- closure device
- rear wall
- recess
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B13/00—Devices preventing the key or the handle or both from being used
- E05B13/002—Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
- E05B13/004—Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle by locking the spindle, follower, or the like
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju. 260547 KLASSE 68«. GRUPPE
HERMANN AROLD jr. in HALLE a. S.
Verschlußvorrichtung für Schlösser aller Art. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verschlußvorrichtung, die für Schlösser aller Art
geeignet ist und sich dtirch ihre besondere
Einfachheit und Billigkeit auszeichnet, ohne dadurch die Sicherheit gegen unbefugtes öffnen
zu gefährden.
Das technisch Wesentliche dieses Erfindungsgedankens wird in einem Bolzen gesehen,
der in einer drehbaren, mit dem eigentliehen Schloßriegel verbundenen Hülse längsverschieblich
gelagert und gegen Eigen drehung gesichert ist und dabei in der offenen Lage mittels Federdruck an die Vorderfläche der
Schloßrückwand gedrückt wird oder aber in geschlossenem Zustande mit seinem kantig
ausgebildeten Ende in eine entsprechende Aussparung dieser Wandung eingreift. Das
entgegengesetzte Ende des Bolzens trägt Gewinde und kann mittels eines geeigneten
20' Schlüssels erfaßt werden, während der Vorderteil
der Hülse eine von Hand zu drehende Rosette trägt.
Die Erfindungsidee läßt sich für alle Schlösser mit gleichem Vorteil verwenden,
und es werden auf der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 7 bis 15 verschiedene Anwendungsformen zur Darstellung gebracht.
Fig. ι bis 7 veranschaulichen das Bild der Erfindung in vergrößertem Maßstabe.
Fig. ι und 2 zeigen die Verschluß vorrichtung im Aufriß und in einem Querschnitt in
geschlossenem Zustande,
Fig. 3 die entsprechende Ansicht der Schloßrückwand,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Verschlußvorrichtung
in der Offenstellung, .
Fig. 6 die entsprechende Ansicht hierzu_auf die Schloßrückwand,
Fig. 7 und 8 ein Tür- oder Schrankschloß im Aufriß und Seitenriß,
Fig. 9 und 10 ein Kofferschloß im Aufriß und Seitenriß,
Fig. 11 und 12 ein Vorhängeschloß im Aufriß
und Seitenriß,
Fig. 13 und 14 eine wieder veränderte Ausführungsform eines Schrank- oder Türschlosses,
Fig. 15 eine Einzelheit der Erfindung,
Fig. 16 einen Schloßschlüssel.
Die Verschluß Vorrichtung wird durch eine
Vorderwand α und durch eine Rückwand b
abgedeckt. Dieselbe besteht aus einem Bolzen c, der in einer drehbaren Hülse d längsverschieblich
gelagert und mit dieser Hülse durch einen Stift f verbunden ist. Zwischen
einen Bund g dieses Bolzens und einen Ansatz h der Hülse d legt sich eine Feder i,
die den Bolzen an die Rückwand b andrückt. Das vordere Bolzenende k trägt Gewinde, auf
das der Schlüssel I aufgeschraubt wird, während das entgegengesetzte Ende m kantig
oder beliebig unrund ausgebildet ist und sich in geschlossener Lage in eine entsprechend
geformte Aussparung η einlegt.
Die drehbare Hülse d trägt an ihrem vorderen Ende eine beim Schließen der Vorrichtung
von Hand zu drehende Rosette 0 und ist mit dem eigentlichen Schloßhaken oder
Riegel j> fest verbunden, wobei zur Verhütung
der Längsverschiebung noch eine Gegenmutter r vorgesehen sein kann. Der Schloßriegel
φ selbst kann seinem jeweiligen Anwendungsgebiet entsprechend flach (Tür- und
Schrankschlösser, Fig. 7 und 8) ausgebildet sein oder aber hakenartig, wie beispielsweise
bei Koffer- oder Vorhängeschlössern (Fig. 9 bis 12).
Für besonders große Türen mit schweren Ausführungsformen kann auch der bekannte
längsverschiebliche Schloßriegel t in Anwendung kommen, und es wird in diesem Falle
der Daumen p als Hebel ausgebildet und drehbar mit dem Türriegel t verbunden (Fig. 13
und 14).
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende:
Will man den Verschluß, der sich in Fig. 2 und 3 in geschlossenem Zustande befindet,
öffnen, so wird der Bolzen c nach Aufschrauben des Schlüssels I vorgezogen und gleichzeitig nach rechts herumgedreht, so daß das
kantige Ende m aus der Aussparung η heraustritt
und sich flach gegen die Rückwand b legt. Nunmehr ist der Verschluß geöffnet,
und der Schlüssel Z kann gelöst werden. Das Schließen würde einfach dadurch bewirkt werden,
daß die Rosette 0 nach links herumgedreht wird. Dabei schnappt das kantige
Ende m des Bolzens in die Aussparung η hinein und bringt den Schloßhaken φ gleichzeitig
in die Schlußlage.
Um zu verhüten, daß gegen das kantig ausgebildete Ende m des Bolzens c unbefugterweise
ein Druck ausgeübt wird, um damit eventuell das Schloß* zu öffnen, würde zweckmäßig
eine Platte w an der Innenfläche der Rückwand angeordnet werden, die die erwähnte
Aussparung η trägt.
Claims (4)
1. Verschluß vorrichtung für Schlösser aller Art o. dgl., gekennzeichnet durch
eine mit dem Schloßriegel verbundene drehbare Hülse, in der ein gegen Eigendrehung
gesicherter längsverschieblicher Bolzen gelagert ist, der mittels Federdruck bei der Offenstellung des Schlosses
an die Vorderfläche der Schloßrückwand gedrückt wird, in geschlossenem Zustande dagegen mit seinem beliebig unrund ausgebildeten
Ende in eine entsprechende Aussparung dieser Rückwand eingreift.
2. Verschluß vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnähme
des Sperrbolzens dienende Hülse an ihrem vorderen Ende eine Rosette
o. dgl. trägt, die bei Offenstellung des Schlosses eine Drehung und damit ein
Schließen von Hand ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der drehbaren
Hülse eine Scheibe, ein Hebel 0. dgl. befestigt ist, der mit dem eigentlichen Türriegel in drehbarer Verbindung steht.
4. Verschluß vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Innenfläche der Schloßrückwand eine mit einer Aussparung versehene Platte befestigt
ist, die ein unbefugtes Verschieben des Sperrbolzens in die Offenlage wirksam verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260547C true DE260547C (de) |
Family
ID=518181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260547D Active DE260547C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260547C (de) |
-
0
- DE DENDAT260547D patent/DE260547C/de active Active
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