DE280392C - - Google Patents

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DE280392C
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handle
lock
nut
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threaded sleeve
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/08Fastening the spindle to the follower

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 280392 KLASSE 68«. GRUPPE
MAX WILMS in REMSCHEID-REINSHAGEN.
anzuziehender Keilflächen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1913 ah.
Gegenstand der Erfindung ist eine Befestigung der Drückerstifte in der Schloßnuß, bei welcher die Drückerstifte vermittels zweier an den Enden der Drücker vorgesehener, durch eine gegen die Nuß sich anlegende Gewindehülse anzuziehender Keilflächen gegen die Wand der Schloßnuß angepreßt werden. Im Gegensatze zu bereits bekannten Einrichtungen besitzen die bei dem Erfindungsgegenstande
ίο angewandten Keilflächen eine solche Neigung, daß sie durch Zug gegeneinander gepreßt werden.
Die bereits bekannten ähnlichen Drückerbefestigungen haben im Vergleich zum Erfindungsgegenstand den Nachteil, daß bei ihnen die Enden der Drücker so lang ausgebildet werden müssen, daß sie noch ein großes Stück über die Schloßnuß hinausragen, damit sie dort von einer Gewindehülse angezogen werden. Im Gegensatz hierzu brauchen beim Erfindungsgegenstand die Enden der Türdrücker überhaupt nicht über die Nuß des Schlosses hinauszuragen, sondern dieselben können vollständig innerhalb der Nuß liegen, denn infolge der nach den Enden zu stärker werdenden keilförmigen Ausbildung der Drückerenden ist es nicht notwendig, daß die Gewindehülse auf den Enden selbst sitzt, sondern dieselbe kann beim Erfindungsgegenstand weiter zurück auf den Schaft des Griffes aufgeschraubt sein. Als weiterer Vor-
- teil des Erfindungsgegenstandes ist zu berücksichtigen, daß derartige Türdrücker von jedem Laien mit Leichtigkeit angebracht werden können, und es ist gleichgültig, ob es sich um stärkere oder schwächere Türen oder Schlösser handelt, da die Drücker zu jeder Tür- und Schloßstärke passen, so daß sie nicht vorher in der Werkstatt passend gemacht zu werden brauchen, sondern gleich an der Baustelle angebracht werden können. Endlich besitzt der Gegenstancl der Erfindung aber auch noch den Vorteil, daß die Türdrücker von unbefugter Hand nie gelöst und entwendet werden können, wie dies bei anderen Türdrückern so häufig vorkommt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei verschiedenen Ansichten dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι denselben in Ansicht, wobei das eine Schloßblech sowie der untere Teil des Schlosses fortgelassen ist, während
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie x-x von Fig. 1 darstellt.
In dem Gehäuse α eines Türschlosses ist die Nuß b sowie der Schnappriegel c in bekannter Weise angeordnet. In die vierkantige Öffnung d der Nuß b hinein ragt von jeder Seite je ein keilförmiger ' Drückerstift e und f der Türdrücker g und h, deren Keilflächen eine solche Neigung haben, daß sie durch Zug gegeneinander gepreßt werden. Während der eine Drücker g in bekannter Weise ausgeführt ist, trägt der andere Drücker h an dem nach dem Drückergriff zu befindlichen Teil des Stiftes f ein Gewinde i, auf dem eine Gewindehülse k sitzt. Die Gewindehülse k hat an einer beliebigen Stelle ihres Umfanges ein Loch I;
m und η sind die an jeder Seite einer Tür angebrachten Schließbleche.
Die Befestigung der vorliegenden Drücker an einem Türschloß geschieht in folgender Weise: Nachdem die Gewindehülse k nach hinten gegen den Handgriff des Drückers h hin geschraubt worden ist, wird der Drückerstift f durch die Nuß b hindurchgesteckt. Dann wird der Drückerstift e in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise gegen den Drückerstift f gelegt und beide gemeinsam zurück in die Nuß b hineingeschoben. Nun wird die Gewindehülse k zuerst von Hand und dann mittels eines eigens hierzu ausgebildeten Schlüssels — der in das Loch I hineinpaßt — angezogen, und die Drücker sitzen fest in Tür und Schloß. Zuletzt wird das Schloßblech η an der Tür festgeschraubt, welches das in der Gewindehülse k befindliche Loch I verdeckt, so daß ein unbefugtes Lösen oder Entwenden der Türdrücker ausgeschlossen ist.
Wenn die Drückerstifte oder die Schloßnuß sich abgenutzt haben, so ist es nur notwendig, das Schloßblech η zu lösen und dann die Gewindehülse k etwas anzuziehen, worauf die Drücker wieder genau so fest in Tür und Schloß sitzen werden, als ob sie neu wären.
Selbstverständlich können die Drückerstifte β und f nicht allein, wie auf der Zeichnung dargestellt, vierkantig, sondern ebensogut dreikantig oder, wenn es zweckmäßig erscheint, mehrkantig ausgeführt werden, ohne daß das Wesen des Erfindungsgegenstandes dadurch beeinflußt wird..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Befestigung der Türdrückerstifte, in der Schloßnuß mittels zweier an den Enden der Drücker vorgesehener, durch eine gegen die Nuß sich anlegende Gewindehülse anzuziehender Keilflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen eine solche Neigung haben, daß sie durch Zug gegeneinander gepreßt werden.
    Hierzu,! Blatt Zeichnungen.
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