AT285367B - Handgriff für in mehrere Stellungen, z.B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen od.dgl. - Google Patents

Handgriff für in mehrere Stellungen, z.B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen od.dgl.

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AT285367B
AT285367B AT1063868A AT1063868A AT285367B AT 285367 B AT285367 B AT 285367B AT 1063868 A AT1063868 A AT 1063868A AT 1063868 A AT1063868 A AT 1063868A AT 285367 B AT285367 B AT 285367B
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Ver Baubeschlag Gretsch Co
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Handgriff für in mehrere Stellungen, z. B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen   od. dgl.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Handgriff für in mehrere Stellungen, z. B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl., mit einem von der bedienenden Hand auslösbaren, am Handgriff beweglich gelagerten Sperrglied zum Sperren der Handgriffbewegung zwischen zwei Stellungen des Handgriffes. So ist   z. B.   bei einer bekannten Ausführung eines solchen Handgriffes ein Sperrglied,   z.

   B.   ein unter Federwirkung stehender, gegen eine Anschlagsfläche anlaufender Sperrhebel, vorgesehen, welches ohne zusätzliche Bedienung ein Drehen des Handgriffes nur 
 EMI1.1 
   "Schwenkbereitschaft"gelangen lässt.   Bei einer weiteren bekannten Einrichtung ist im Lagerteil eines Drehgriffes ein durch ein Werkzeug drehbarer Anschlag angeordnet, der in einer Drehlage die Bewegung des Drehgriffes begrenzt und in einer andern Drehlage eine Weiterbewegung des Drehgriffes über die durch den Anschlag begrenzte Stellung hinaus zulässt. 



   Es besteht nun   häufig   das Bedürfnis, die an sich gesperrte, jedoch durch einen Druck der bedienenden Hand zugelassene weitere Bewegung des Handgriffes aus Sicherheitsgründen, insbesondere in Schulen oder Krankenhäusern, normalerweise zu verhindern. Anderseits ist es jedoch zweckmässig, wenn auch bei freigegebener Weiterbewegung der betätigenden Hand das Gefühl des überschreitens der sonst gesperrten Stellung erhalten bleibt. 



   Die Erfindung besteht demgemäss im wesentlichen darin, dass ein zusätzliches am Handgriff angeordnetes, in die Bewegungsbahn des Sperrgliedes zur formschlüssigen Verriegelung desselben verstellbares Riegelglied, durch welches das Sperrglied in einer Lage am Handgriff gehalten wird, in der es nur bis zu einem die Weiterbewegung zu der gesperrten Stellung verhindernden Anschlag bewegbar ist. 



   In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Sperrglied als ein am Handgriff gegen Federwirkung schwenkbar gelagerter, von der den Handgriff umschliessenden Hand zu betätigender Sperrhebel und das Riegelglied als eine in eine Ausnehmung des Handgriffes eingesetzte Riegelschraube ausgebildet. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Hiebei zeigen Fig. l die Seitenansicht eines neuerungsgemässen Handgriffes, teilweise im Schnitt nach Linie 1-1 der   Fig. 2, Fig. 2   eine Rückansicht des Handgriffes im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. l und Fig. 3 eine Variante zu   Fig. l.   



   Der Handgriff-10-, welcher mittels eines   Vierkantzapfens-11-in   bekannter geeigneter Weise ein Stellgetriebe,   z. B.   für einen Kipp-Schwenkflügel od. dgl., betätigt, ist mittels eines Lagerzapfens--12--in einem   Lagerstück--14--,   das am feststehenden Rahmen oder   Flügelrahmen --13-- bzw.   an einer Grundplatte oder am Stellgetriebegehäuse mittels Schrauben 

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   od. dgl.   befestigt ist, unter Zwischenschaltung einer Lagerbüchse --15-- um die Achse x-x drehbar gelagert. Der Handgriff kann beispielsweise aus der Stellung --A1-- (z.B. Schliessstellung) um 900 in eine zweite   Stellung --A2 --   (Kippbereitschaft) und um weitere 900 bis in eine dritte Stellung   --A3- (Schwenkbereitschaft)   gedreht werden. 



   Die Sperrvorrichtung weist einen   Spermocken--16--auf,   der sich, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, auf der Unterseite des Lagerstückes,   z. B.   um nahezu 1800 erstreckt. Mit dem Sperrnocken wirkt ein Sperrhebel--17--zusammen, der als zweiarmiger Hebel mit den   Hebelarmen--17a   und 17b-auf der Innenseite des Handgriffes in einer nutförmigen Ausnehmung--18--um einen Querzapfen - 19-- schwenkbar gelagert ist und durch eine in einer   Ausnehmung --20-- des   Handgriffes untergebrachten Feder--21--in Sperrstellung gedrückt wird.

   Wird der   Handgriff--10--aus   der Stellung --A1-- in Pfeilrichtung --y1-- gedreht, wird er nach Erreichen der Stellung--A2-- (Kippbereitschaft) durch den gegen den   Anschlag--16a--am Nocken-16-anschlagenden   Hebel -- 17--an einer weiteren Bewegung gehindert. 



   Um jedoch darüber hinaus auch die Stellung"Schwenkbereitschaft"zu erreichen, muss der Hebel - von der den Handgriff umschliessenden Hand gegen die Wirkung der Feder --21-- 
 EMI2.1 
 weiterbewegbar ist. 



   Neuerungsgemäss ist nun eine Riegelvorrichtung vorgesehen, welche das Anheben des Hebels   --17-- bzw.   dessen   Hebelarme--17a-von   der   Nockenfläche--14a--zwangsläufig   verhindert. 



  Diese Riegelvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Riegelschraube--22--, die in eine Gewindebohrung --23-- eingeschraubt ist und durch eine   Bohrung --24-- von   der dem Hebel   --17--   gegenüberliegenden Seite her mittels eines Steckschlüssels od. dgl. zum Verschrauben 
 EMI2.2 
 werden kann, dass sein   Hebelende --17a-- über   die Anschlagsfläche --16a-- des Nockens --16-anhebbar ist. 



   In der Ausführungsform nach Fig. 3 ist an Stelle der   Riegelschraube--22--eine   Riegelschraube --26-- vorgesehen, die sich durch die   Gewindebohrung --27-- bis   auf die dem Hebel-17-   gegenüberliegende   Seite des Handgriffes hindurcherstreckt und auf dieser Seite eine   Nut--28--     od. dgl.   für einen Schraubenzieher oder ein sonstiges Betätigungsorgan aufweist. Die Gewindebohrung - kann auf der Seite des   Hebels-17-eine Erweiterung-29--aufweisen,   in die das Ende --30-- der Riegelschraube --26-- hineinragt, wobei dieses Ende verstemmt sein kann, um die Schraube gegen ein Herausschrauben nach vom zu sichern. 



   In der in Fig. 3 dargestellten Lage befindet sich die Riegelschraube--26--in entriegelter Stellung, so dass sie den   Sperrhebel --17-- zur   Betätigung freigibt. Soll der   Sperrhebel--17-   verriegelt werden, wird die   Riegelschraube--26--weiter   in den   Handgriff-10--, z. B.   bis in die strichpunktierte   Lage--26'--,   hineingeschraubt, in der sie am   Hebel--17--anliegt   oder nahezu anliegt. 



   An Stelle der Riegelschraube--26--kann auch ein anderes Riegelglied,   z. B.   ein Exzenter od. dgl., vorgesehen sein, welches eine gleiche Riegelfunktion erfüllt. Doch zeichnet sich eine Riegelschraube durch besonders einfache Konstruktion und Sicherheit in der Handhabung und Verriegelung aus. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Handgriff für in mehrere Stellungen, z. B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl., mit einem von der bedienenden Hand auslösbaren, am Handgriff beweglich gelagerten Sperrglied zum Sperren der Handgriffbewegung zwischen zwei Stellungen des Handgriffes, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein zusätzliches am Handgriff (10) angeordnetes, in die <Desc/Clms Page number 3> Bewegungsbahn des Sperrgliedes (17) zur formschlüssigen Verriegelung desselben verstellbares Riegelglied (22), durch welches das Sperrglied in einer Lage am Handgriff gehalten wird, in der es nur bis zu einem die Weiterbewegung zu der gesperrten Stellung verhindernden Anschlag (16a) bewegbar ist.
    EMI3.1 am Handgriff (10) gegen Federwirkung (21) schwenkbar gelagerter, von der den Handgriff (10) umschliessenden Hand zu betätigender Sperrhebel (17) und das Riegelglied als eine in eine Ausnehmung (23) des Handgriffes (10) eingesetzte Riegelschraube (22, 26) ausgebildet ist. EMI3.2 (22, 26) etwa tangential zur Schwenkbewegung des Sperrhebels (17) in einer die Achse des Hebels im Abstand kreuzenden Ausnehmung (23) des Handgriffes (10) angeordnet ist und sich gegen den von Hand betätigten Hebelarm (17b) des Sperrhebels (17) abstützt. EMI3.3 Riegelschraube (22) in einer dem Sperrhebel (17) auf der Rückseite des Handgriffes (10) zugewandten erweiterten Gewindebohrung (23) verschraubbar und von der Vorderseite durch eine verengte Bohrung (24) im Handgriff zugänglich ist. EMI3.4 (30), gesichert ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.5 <tb> <tb> DT-AS <SEP> 1 <SEP> 254 <SEP> 045 <SEP> CH-PS <SEP> 430 <SEP> 485 <tb> DT-AS <SEP> l <SEP> 269 <SEP> 536 <tb>
AT1063868A 1968-01-09 1968-10-31 Handgriff für in mehrere Stellungen, z.B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen od.dgl. AT285367B (de)

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