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Handgriff für in mehrere Stellungen, z. B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Handgriff für in mehrere Stellungen, z. B. auf Kippen oder Schwenken einstellbare Flügel von Fenstern, Türen od. dgl., mit einem von der bedienenden Hand auslösbaren, am Handgriff beweglich gelagerten Sperrglied zum Sperren der Handgriffbewegung zwischen zwei Stellungen des Handgriffes. So ist z. B. bei einer bekannten Ausführung eines solchen Handgriffes ein Sperrglied, z.
B. ein unter Federwirkung stehender, gegen eine Anschlagsfläche anlaufender Sperrhebel, vorgesehen, welches ohne zusätzliche Bedienung ein Drehen des Handgriffes nur
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"Schwenkbereitschaft"gelangen lässt. Bei einer weiteren bekannten Einrichtung ist im Lagerteil eines Drehgriffes ein durch ein Werkzeug drehbarer Anschlag angeordnet, der in einer Drehlage die Bewegung des Drehgriffes begrenzt und in einer andern Drehlage eine Weiterbewegung des Drehgriffes über die durch den Anschlag begrenzte Stellung hinaus zulässt.
Es besteht nun häufig das Bedürfnis, die an sich gesperrte, jedoch durch einen Druck der bedienenden Hand zugelassene weitere Bewegung des Handgriffes aus Sicherheitsgründen, insbesondere in Schulen oder Krankenhäusern, normalerweise zu verhindern. Anderseits ist es jedoch zweckmässig, wenn auch bei freigegebener Weiterbewegung der betätigenden Hand das Gefühl des überschreitens der sonst gesperrten Stellung erhalten bleibt.
Die Erfindung besteht demgemäss im wesentlichen darin, dass ein zusätzliches am Handgriff angeordnetes, in die Bewegungsbahn des Sperrgliedes zur formschlüssigen Verriegelung desselben verstellbares Riegelglied, durch welches das Sperrglied in einer Lage am Handgriff gehalten wird, in der es nur bis zu einem die Weiterbewegung zu der gesperrten Stellung verhindernden Anschlag bewegbar ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Sperrglied als ein am Handgriff gegen Federwirkung schwenkbar gelagerter, von der den Handgriff umschliessenden Hand zu betätigender Sperrhebel und das Riegelglied als eine in eine Ausnehmung des Handgriffes eingesetzte Riegelschraube ausgebildet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Hiebei zeigen Fig. l die Seitenansicht eines neuerungsgemässen Handgriffes, teilweise im Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2, Fig. 2 eine Rückansicht des Handgriffes im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. l und Fig. 3 eine Variante zu Fig. l.
Der Handgriff-10-, welcher mittels eines Vierkantzapfens-11-in bekannter geeigneter Weise ein Stellgetriebe, z. B. für einen Kipp-Schwenkflügel od. dgl., betätigt, ist mittels eines Lagerzapfens--12--in einem Lagerstück--14--, das am feststehenden Rahmen oder Flügelrahmen --13-- bzw. an einer Grundplatte oder am Stellgetriebegehäuse mittels Schrauben
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od. dgl. befestigt ist, unter Zwischenschaltung einer Lagerbüchse --15-- um die Achse x-x drehbar gelagert. Der Handgriff kann beispielsweise aus der Stellung --A1-- (z.B. Schliessstellung) um 900 in eine zweite Stellung --A2 -- (Kippbereitschaft) und um weitere 900 bis in eine dritte Stellung --A3- (Schwenkbereitschaft) gedreht werden.
Die Sperrvorrichtung weist einen Spermocken--16--auf, der sich, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, auf der Unterseite des Lagerstückes, z. B. um nahezu 1800 erstreckt. Mit dem Sperrnocken wirkt ein Sperrhebel--17--zusammen, der als zweiarmiger Hebel mit den Hebelarmen--17a und 17b-auf der Innenseite des Handgriffes in einer nutförmigen Ausnehmung--18--um einen Querzapfen - 19-- schwenkbar gelagert ist und durch eine in einer Ausnehmung --20-- des Handgriffes untergebrachten Feder--21--in Sperrstellung gedrückt wird.
Wird der Handgriff--10--aus der Stellung --A1-- in Pfeilrichtung --y1-- gedreht, wird er nach Erreichen der Stellung--A2-- (Kippbereitschaft) durch den gegen den Anschlag--16a--am Nocken-16-anschlagenden Hebel -- 17--an einer weiteren Bewegung gehindert.
Um jedoch darüber hinaus auch die Stellung"Schwenkbereitschaft"zu erreichen, muss der Hebel - von der den Handgriff umschliessenden Hand gegen die Wirkung der Feder --21--
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weiterbewegbar ist.
Neuerungsgemäss ist nun eine Riegelvorrichtung vorgesehen, welche das Anheben des Hebels --17-- bzw. dessen Hebelarme--17a-von der Nockenfläche--14a--zwangsläufig verhindert.
Diese Riegelvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Riegelschraube--22--, die in eine Gewindebohrung --23-- eingeschraubt ist und durch eine Bohrung --24-- von der dem Hebel --17-- gegenüberliegenden Seite her mittels eines Steckschlüssels od. dgl. zum Verschrauben
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werden kann, dass sein Hebelende --17a-- über die Anschlagsfläche --16a-- des Nockens --16-anhebbar ist.
In der Ausführungsform nach Fig. 3 ist an Stelle der Riegelschraube--22--eine Riegelschraube --26-- vorgesehen, die sich durch die Gewindebohrung --27-- bis auf die dem Hebel-17- gegenüberliegende Seite des Handgriffes hindurcherstreckt und auf dieser Seite eine Nut--28-- od. dgl. für einen Schraubenzieher oder ein sonstiges Betätigungsorgan aufweist. Die Gewindebohrung - kann auf der Seite des Hebels-17-eine Erweiterung-29--aufweisen, in die das Ende --30-- der Riegelschraube --26-- hineinragt, wobei dieses Ende verstemmt sein kann, um die Schraube gegen ein Herausschrauben nach vom zu sichern.
In der in Fig. 3 dargestellten Lage befindet sich die Riegelschraube--26--in entriegelter Stellung, so dass sie den Sperrhebel --17-- zur Betätigung freigibt. Soll der Sperrhebel--17- verriegelt werden, wird die Riegelschraube--26--weiter in den Handgriff-10--, z. B. bis in die strichpunktierte Lage--26'--, hineingeschraubt, in der sie am Hebel--17--anliegt oder nahezu anliegt.
An Stelle der Riegelschraube--26--kann auch ein anderes Riegelglied, z. B. ein Exzenter od. dgl., vorgesehen sein, welches eine gleiche Riegelfunktion erfüllt. Doch zeichnet sich eine Riegelschraube durch besonders einfache Konstruktion und Sicherheit in der Handhabung und Verriegelung aus.
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