DE2559622C3 - Pendeltüre - Google Patents
PendeltüreInfo
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- DE2559622C3 DE2559622C3 DE19752559622 DE2559622A DE2559622C3 DE 2559622 C3 DE2559622 C3 DE 2559622C3 DE 19752559622 DE19752559622 DE 19752559622 DE 2559622 A DE2559622 A DE 2559622A DE 2559622 C3 DE2559622 C3 DE 2559622C3
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- Germany
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- adjusting knob
- door closer
- socket
- standpipe
- door
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B11/00—Means for allowing passage through fences, barriers or the like, e.g. stiles
- E06B11/08—Turnstiles; Gates for control of entry or exit of persons, e.g. in supermarkets
- E06B11/085—Turnstiles; Gates for control of entry or exit of persons, e.g. in supermarkets non-rotary or with a limited angle of rotation, e.g. 90°
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Pendeltüre, insbesondere für Absperrungen in Durchgangsanlagen bei Selbstbedienungsgeschäften,
mit einem am Boden verankerten Standrohr und daran drehbar gelagertem Türrahmen,
der über den Schwenkhebel eines im Standrohr befestigten, mit einer Schließfeder versehenen Türschließers
in seine Ausgangslage zurückschwenkbar ist, wobei die Schwenkcharakteristik des Türschließers
über einen im Türschließer angeordneten Rastbolzen einstellbar ist.
Eine Pendeltüre dieser Art ist durch das deutsche Gebrauchsmuster GM 74 34 904 bekanntgeworden.
Diese Pendeltüre ist mit einem Türschließer ausgestattet, welcher einen aus dem Standrohr herausragenden
Schwenkhebel aufweist, der den Türrahmen über einen am Türrahmen befestigten Anschlagbolzen nach dem
öffnen der Pendeltüre wieder in seine Schließstellung zurückschwenkt. Pendeltüren dieser Art haben jedoch
den Nachteil, daß nach ihrer Inbetriebnahme ein Verändern der Schwenkcharakteristik des Türschließers
und damit der Pendeltüre selbst, nur durch teilweises Demontieren der Pendeltüre durchgeführt
werden kann. Zudem läßt sich bei Pendeltüren dieser Art, die Schwenkcharakteristik des Türschließers nur
nach Drehen des im Türschließer befindlichen Rastbolzen um je 60°, also stufenweise, verändern, so daß eine
genauere Einstellung, beispielsweise eine 5°-Abstufung oder eine stufenlose Einstellung nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Pendeltüre der eingangs genannten Art zu entwickeln,
bei der nach ihrer Inbetriebnahme auf einfachste Weise und ohne Montagearbeiten, wie z. B. teilweises Demontieren
der Pendeltüre, die Schwenkcharakteristik des Türschließers beliebig eingestellt und wieder verändert
werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelost,
daß der im Türschließer befindliche Rastbolzen über einen Schraubbolzen od. dgi„ mit einem am oberen
Ende des Standrohres drehbar angeordneten Stellknopf kraftschlüssig verbunden ist, so daß der Rastbolzen des
Türschließers durch Verdrehen des Stellknopfes stufenlos außerhalb seiner jeweiligen Einraststellungen
bewegbar ist und daß der Stellknopf reibschlüssig an einer im Innern des Standrohres angeordneten Buchse
> anliegt und dadurch gegen ein ungewolltes Verdrehen gesichert ist.
Durch diese Ausbildung der Pendeltüre wird erreicht, daß die Schwenkcharakteristik des Türschließers und
damit die Schwenkcharakteristik der Pendeltüre selbst, jederzeit durch Drehen des Stellknopfes veränderbar ist
und daß diese Veränderung stufenlos erfolgt.
Ein Überdrehen der im Türschließer befindlichen Schließfeder wird gemäß einer Ausgestaltung der
Erfindung dadurch verhindert, daß der Stellknopf · begrenzt drehbar ist und daß die begrenzte Drehbarkeit
des Stellknopfes dadurch erzielt wird, daß im Stellknopf und in der Buchse je ein Stift angeordnet ist, wobei der
am Stellknopf befindliche Stift in einer in der Buchse eingefrästen kreisförmigen Nut läuft und bei Drehen des
Stellknopfes vor Erreichen einer ganzen Drehung, an einem in der Buchse eingesetzten Stift anschlägt.
Die Zeichnung zeigt in einem Teilschnitt eine Pendeltüre gemäß der Erfindung.
Im Ausführungsbeispiel weist das Standrohr 3 in seinem Inneren eine Buchse 7 auf, in welcher ein
handelsüblicher Türschließer 8 formschlüssig und gegen Verdrehung gesichert, gelagert ist. Dieser Türschließer
8 ist mit einem Schwenkhebel 9 ausgestattet, welcher einen an einem Schwenkrohr 4 eines Türrahmens 6
befindlichen Anschlag 13 bzw. 13' berührt. Am oberen Ende des Türschließers 8 ragt ein Rwstbolzen 16 aus dem
Inneren des Türschließers 8 heraus. In diesen Rastbolzen 16 greift ein Schraubbolzen 15 ein, welcher mit
einem, am oberen Ende des Standrohres 3 angeordneten Stellknopf 14 derart verschraubt ist, daß er den
Rastbolzen 16 des Türschließers 8 aus seiner sonst üblichen eingerasteten Stellung herausgedrückt halt.
Dies bewirkt, daß der Rastbolzen 16 und damit die im Türschließer 8 angeordnete und bekannterweise mit
dem Rastbolzen 16 verbundene Schließfeder stufenlos verdreht werden können. Zwischen dem Stellknopf 14
und einer auf dem Schraubbolzen 15 aufgeschraubten Mutter 17 befindliche Federelemente 18, z. B. Tellerfedern,
bewirken unter Abstützung über die Mutter 17 und über eine, mit dem Standrohr 3 fest verschraubte Buchse
19, daß der Stellknopf 14 gegen die Buchse 19 reibschlüssig gedrückt wird, also unter einer gewissen
Vorspannung steht, die so bemessen ist, daß bei einer Einstellung des Türschließers 8, wobei diese Einstellung
durch Drehen des Stellknopfes 14 mit einem in eine Bohrung 20 eingesteckten Bolzen oder Schraubdreher
erfolgt, der Stellknopf 14 durch die reibschlüssige Verbindung mit der Buchse 19 in jeder beliebigen Lage
verweilt.
Wird bei einer Pendellüre, die mit einer Paniksicherung
ausgestattet ist, der Türrahmen 6 im Falle einer Panik entgegengesetzt zur ursprünglichen Schwenkrichtung
gedrückt, so kann die gestörte Schwenkdia-
rakteristik des Türschließers 8 durch Drehen des
Stellknopfes 14 wieder neu eingestellt werden. Das gleiche gilt, wenn durch absichtliches Betätigen der
Paniksicherung, die Schwenkrichtung der Pendeltüre 1 in die zur ursprünglichen Schwenkrichtung entgegengesetzten
Richtung umgestellt werden s-»II.
Im Stellknopf 14 und in der Buchse 19 befinden sich, in bevorzugt senkrechter Lage, je ein Stift 21, 2Γ, wobei
der im Stellknopf 14 sich befindliche Stift 21 in einer, in der Buchse 19, bevorzugt waagerecht angeordneten
kreisförmigen Nut 22 läuft und ein Überdrehen der im Türschließer 8 befindlichen Schließfeder dadurch
verhindert, daß bei Drehen des Stellknopfes 14 kurz vor Erreichen einer ganzen Drehung, der Stift 21 am in der
Buchse 19 eingesetzten Stift 21' anschlägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Pendeltüre, insbesondere für Absperrungen in Durchgangsanlagen bei Selbstbedienungsgeschäften,
mit einem am Boden verankerten Standrohr und daran drehbar gelagertem Türrahmen, der über den
.Schwenkhebel eines im Standrohr befestigten, mit einer Schließfeder versehenen Türschließers in seine
Ausgangslage zurückschwenkbar ist, wobei die Schwenkcharakteristik des Türschließers über einen
im Türschließer angeordneten Rastbolzen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
im Türschließer (8) befindliche Rastbolzen (16) über einen Schraubbolzen (15) od. dergl., mit einem am
oberen Ende des Standrohres (3) drehbar angeordneten Stellknopf (14) kraftschlüssig verbunden ist, so
daß der Rastbolzen (16) des Türschließers (B) durch Verdrehen des Stellknopfes (14) stufenlos außerhalb
seiner jeweiligen Einraststellungen bewegbar ist und daß der Stellknopf (14) reibschlüssig an einer im
Innern des Standrohres (3) angeordneten Buchse (19) anliegt und dadurch gegen ein ungewolltes
Verdrehen gesichert ist.
2. Pendeltüre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellknopf (14) begrenzt drehbar
ist und daß die begrenzte Drehbarkeit des Stellknopfes (14) dadurch erzielt wird, daß im
Stellknopf (14) und in der Buchse (19) je ein Stift (21, 2Γ) angeordnet ist, wobei der am Stellknopf (14)
befindliche Stift (21) in einer in der Buchse (19) eingefrästen kreisförmigen Nut (22) läuft und bei
Drehen des Stellknopfes (14) vor Erreichen einer ganzen Drehung, an einem in der Buchse (19)
eingesetzten Stift (2Γ) anschlägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752559622 DE2559622C3 (de) | 1975-10-28 | 1975-10-28 | Pendeltüre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752559622 DE2559622C3 (de) | 1975-10-28 | 1975-10-28 | Pendeltüre |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2559622A1 DE2559622A1 (de) | 1977-09-29 |
| DE2559622B2 DE2559622B2 (de) | 1980-03-06 |
| DE2559622C3 true DE2559622C3 (de) | 1980-10-23 |
Family
ID=5966093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752559622 Expired DE2559622C3 (de) | 1975-10-28 | 1975-10-28 | Pendeltüre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2559622C3 (de) |
-
1975
- 1975-10-28 DE DE19752559622 patent/DE2559622C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2559622A1 (de) | 1977-09-29 |
| DE2559622B2 (de) | 1980-03-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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