DE166147C - - Google Patents
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- DE166147C DE166147C DENDAT166147D DE166147DA DE166147C DE 166147 C DE166147 C DE 166147C DE NDAT166147 D DENDAT166147 D DE NDAT166147D DE 166147D A DE166147D A DE 166147DA DE 166147 C DE166147 C DE 166147C
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- Germany
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- valve
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/02—Self-closing flushing valves
- E03D3/08—Self-closing flushing valves with other retarding devices
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Spülventile zur Abgabe eines gleichstarken Spülstroms bekannt geworden,
bei welchen das Absperrglied in seiner geöffneten Stellung durch eine selbsttätig
einrückende Sperrvorrichtung so lange festgehalten wird, bis durch ein Uhr- oder
ähnliches Werk die Sperrung ausgelöst wird. Bei diesen Einrichtungen kann durch Brechen
der Feder oder Beschädigung an den Zahn- oder Sperrädern die Wirkung des Ventils
leicht gestört werden.
Die Erfindung erstreckt sich nun auf eine Sperrvorrichtung, bestehend aus einem an
sich zur Verzögerung von Schließbewegungen bei Ventilen bereits bekannten Blasebalg und
aus zwei Hebeln, deren einfacher Zusammenbau zu Betriebsstörungen nicht leicht Veranlassung
geben kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 das Spülventil mit ausgerückter Sperrvorrichtung, Fig. 2
dasselbe mit eingerückter Sperrvorrichtung und Fig. 3 eine Aufsicht auf die Vorrichtung.
Der mit einem Knopf c versehene Ventilkopf wird durch eine Feder im Gehäuse des
Ventils angehoben; das Ventil ist dann geschlossen. Auf dem Ventilkopf ruht ein um
den Stift d drehbarer Hebel b, der mit seinem spitz auslaufenden anderen Ende f
hinter einen halbrunden Bund eines um einen Zapfen k (s. Fig. 3) drehbaren Hebels e
schnappen kann. Der Hebel e lagert mit seinem freien Ende auf einem Arm α, der,
von Hand niedergedrückt, sich gegen den Hebel b legend, auch den' Ventilkopf c abwärts
bewegt und somit das Ventil öffnet. Der Arm α ist an dem Deckel eines Blasebalges
befestigt, dessen fest gelagerter Boden den Stift d und den Zapfen k für die beiden
Hebel b und e und die Lufteinlaßklappe i trägt. Der Blasebalgdeckel ist mit einer
durch eine Schraube regelbaren Luftauslaßöffnung h versehen.
, Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wird der Arm a (Fig. 1) heruntergedrückt,
bis er den um den Zapfen d sich drehenden Hebel b mitnimmt, so wird
durch letzteren bei gleichzeitigem Einsaugen von Luft in den Blasebalg auch der Ventilkopf
c niederbewegt und dadurch das Ventil geöffnet. Bei dieser Bewegung wird der um
den Zapfen k bewegliche Hebel e durch die gegen die ebene Fläche von g drückende
Spitze f des Hebels b angehoben, bis die Spitze / an der Kante η von g vorbeischnappt.
Nachdem der Hebel e zurückgefallen ist, befindet sich die Spitze / des Hebels
b über der zylindrischen Oberfläche des Bundes g. Wird nun der Arm α losgelassen,
so strebt der Ventilkopf c, da sich das Ventil zu schließen sucht, nach oben, wird aber
durch den mittels der Nasen / und g gesperrten Hebel b in seiner Lage zunächst
festgehalten. Da aber jetzt, die Luft aus dem Blasebalg allmählich wieder entweicht,
so wird durch den sich hebenden Arm α der
Hebel e mitgenommen, d. h. um den Zapfen k gedreht; hierbei dreht sich auch der halbrunde
Bund g. Ist der Blasebalg fast ganz geleert, so geht die Kante η des Bundes g
an der Spitze f des Hebels b vorbei und gibt ihn frei. Dieser übt dann keinen Druck
mehr auf den Ventilkopf c aus, und das Ventil wird geschlossen.
Die Vorrichtung kann auch so ausgeführt
ίο werden, daß die Zapfen d und k nicht unmittelbar
am Boden des Blasebalges angebracht sind, sondern an einer besonderen, den Blasebalg tragenden Platte.
Auch kann der Arm α ein Scharnier für sich erhalten und mit dem Blasebalg in geeigneter
Weise verbunden sein. Bei solcher Ausführung kann der Blasebalg jederzeit ohne Schwierigkeit ausgewechselt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Spülventil mit selbsttätig ausrückender Sperrvorrichtung für das Absperrglied zur Abgabe eines gleichstarken Flüssigkeitsstroms, gekennzeichnet durch zwei mit Sperraasen (f g) aufeinander wirkende, drehbar gelagerte Hebel (b e), von denen der eine auf dem Ventilkopf, der andere auf einem mit dem beweglichen Deckel eines Blasebalges verbundenen Druckarm (a) derart ruht, daß beim öffnen des Ventils der Blasebalg gefüllt und die Sperrung eingerückt wird, nach Freigabe des Druckarmes (a) durch Entleeren des Blasebalges aber die Sperrung wieder gelöst und das Ventil geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166147C true DE166147C (de) |
Family
ID=431575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166147D Active DE166147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166147C (de) |
-
0
- DE DENDAT166147D patent/DE166147C/de active Active
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