DE48645C - Kontaktwerk für Fernwasserstands-Anzeiger - Google Patents
Kontaktwerk für Fernwasserstands-AnzeigerInfo
- Publication number
- DE48645C DE48645C DENDAT48645D DE48645DA DE48645C DE 48645 C DE48645 C DE 48645C DE NDAT48645 D DENDAT48645 D DE NDAT48645D DE 48645D A DE48645D A DE 48645DA DE 48645 C DE48645 C DE 48645C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- water level
- contact
- wheel
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 7
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- 229920001875 Ebonite Polymers 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/30—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
- G01F23/40—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements
- G01F23/44—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements using electrically actuated indicating means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
Fig. i. zeigt eine Ansicht des Contactwerkes in der Ruhelage, Fig. 2 einen Grundrifs.
Auf Achse α sitzt ein Kettenrad, in welches eine Gliederkette eingreift, an deren einem Ende
der Schwimmer, am anderen das Gegengewicht befestigt ist.
Auf der Achse des Kettenrades sitzt ein mit einer entsprechenden Anzahl Stiften s versehenes
Rad b, das bei der Steigung des Wassers sich in der Pfeilrichtung dreht. Tritt
letzterer Fall ein, so wird der Schwimmer gehoben, das Kettenrad und mithin das Stiftenrad
gedreht. Bei dieser Drehung kommt ein Stifts an die um die Achse /12 drehbaren Hebel h und i,
Fig. ι und 2, von denen h etwas kürzer als i ist. Die beiden Hebel werden nun langsam
gehoben, wobei Hebel h gleichzeitig das Gewicht g", mit dem er belastet, mit aufzieht.
Am Hebel i ist, nach unten stehend, der Arm i1, während am Hebel h der Arm h1 von
der aus Fig. 1 ersichtlichen Form befestigt ist. Hebel h ist gleichzeitig durch Vermittelung des
Hebels m mit dem um n1 drehbaren Zahnsegment
η verbunden, so dafs bei einer Drehung des ersteren letzteres auch eine entsprechende
Drehung ausführt. Das Zahnsegment η greift in das Getriebe ο ein, auf dessen Achse o2 das
Sperrrad o1 sitzt, in dessen Zähne der durch
Feder beeinflufste Sperrhaken pl des Zahnrades p, das lose auf der Achse o2 ruht, eingreift.
Zahnrad ρ steht in Eingriff mit dem Zahnrad q, auf dessen Achse ^1 wiederum ein Sperrrad r befestigt
ist, in dessen Zähne der unter Einwirkung der Feder r2 stehende Sperrhaken r1 des Contactrades
k eingreift. Das Contactrad erhält die aus Fig. ι ersichtliche Form und trägt bei k1
eine Isolirung (Vulcanfiber, Hartgummi etc.), auf welche in der Ruhelage die Contactfeder/,
die auf dem von dem Apparat isolirten Ansatz f1 des Gehäuses festgemacht ist, aufliegt.
Contactrad k trägt überdies noch einen Stift t, an welchem für gewöhnlich der mit einer Aussparung
c1 (Fig. 4, Seitenansicht) versehene, mit und um c2 drehbare Hebel c ansteht. Derselbe
hat zwei in den Apparat hineinstehende Ansätze ν und w, welche beiderseitig von c2
angebracht sind und eine derartige Stellung einnehmen, dafs ν unter hl und vv, der oben
das Plättchen n>1 trägt, unter z1 zu liegen
kommen. Die Bewegung des Hebels c wird begrenzt durch die Ausschnitte v2 und w1 des
Gehäuses. Die Leitungsdrähte werden bei χ (Feder f) bezw. y (Gehäuse) eingeschaltet.
Werden' nun, wie oben schon erwähnt, die Hebel h und i durch Stift s aus ihrer Ruhelage,
die durch den Stift \ bedingt ist, gehoben, so wird das Hebelwerk hm η in die
aus Fig. 3 ersichtliche Stellung gebracht. Hierbei wird das Getriebe 0 mit Sperrrad o1 in
der Pfeilrichtung (Fig. 1) gedreht, was zur Folge hat, dafs das Contactwerk in Ruhe bleibt, da
Sperrhaken p1 des Zahnrades ρ den Zähnen
von o1 federnd ausweicht, eine Drehung von
ρ q r und k daher ausgeschlossen ist. ·
Kommt Stift s in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage, so fällt zuerst Hebel i ab. Hebel h
kann noch nicht abfallen, obwohl er kürzer als i ist, da oben an h ein Steg u befestigt
ist, der über Hebel i hinreicht. Der Arm i1
des letzteren schlägt beim Abfall auf das Plättchen n>1 des Ansatzes w des Hebels c, wodurch
letzterer an diesem Ende etwas gesenkt, in dem
dem Drehpunkt entgegengesetzten Ende aber gehoben wird, so dafs seine Aussparung c1
vor den Stift t zu liegen kommt (Fig. 4). Nun kann erst der Hebel h abfallen, was durch Gewicht
g bewirkt wird. Nun drehen sich sämmtliche Hebel und Zahnräder in der Pfeilrichtung
(Fig. 3), somit auch Contactrad k, wel ches eine Umdrehung macht, so dafs die Feder
die Isolirung k1 verläfst und auf der in der Zeichnung rechts stehenden Hälfte der Peripherie
von Rad k schleifend Contact herstellt. Hierdurch wird ein Strom nach dem Zeigerwerk
gesandt, der auf dem Zifferblatt die Steigung anzeigt. Kommt Hebel h in seiner Ursprungsstellung
unten an, so beeinflufst sein Arm h1 den Hebel c durch Vermittelung von
ν derart, dafs auch dieser in die alte Lage zurückkehrt und Stift t wieder an ihn ansteht
(Fig. i).
Wie aus vorstehendem ersichtlich, kann ein Auslösen des Laufwerkes nur durch ein Abfallen
des Hebels i bewirkt werden. Die gröfsten Schwankungen des Wassers können.
keinen Einflufs auf die Function des Apparates ausüben, und falsche Angaben können nicht
vorkommen.
Fällt Hebel i nicht ab (also auch h nicht), sondern bleibt ruhig auf Stift s liegen, und
wird der Wasserstand wieder niedriger, so werden sämmfliche Hebel und Zahnräder in ihre
Ursprungsstellung zurückkehren; das Contactrad aber wird unbeeinflufst bleiben, da Stift t
seine Drehung hindert ; eine Contactgebung findet also nicht statt.
Damit der Abfall des Hebels nicht zu rasch vor sich gehen kann, steht mit Zahnrad q durch
die Zahnräder dd'· d'2 da d* der Windflügel e
in Verbindung, dem die Luft genügend Widerstand zu leisten im Stande ist.
Für ein Fallen des Wassers wird auf der anderen Seite der Achse α dieselbe Vorrichtung,
wie oben beschrieben, auf dem Gehäuse angeordnet. Hierzu ist nöthig, dafs die Hebel h
und i beider Apparate derart construirt sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, dafs dieselben
aus zwei scharnierartig bei I mit eipander verbundenen Theilen bestehen, so dafs
die inneren Theile der Hebel je eines Apparates den Stiften s federnd ausweichen'.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Contactwerk für Fernwasserstands-Anzeiger, gekennzeichnet dadurch, dafs nach Erreichung eines bestimmten Wasserstandes beim Abfall des Hebels i von Stift s dadurch Contact hergestellt wird, dafs Arm i1 des Hebels i den Hebel c auslöst, wodurch infolge der Schwere des Gewichtes g ein Laufwerk h mn ο ρ q in Gang gebracht wird, das eine Drehung des Contactrades k bewirkt, auf dessen Peripherie die vom Apparat isolirte Feder f gleitet, und wobei ein Zurückführen des Hebels c in die Ursprungsstellung nach dem Abfall des Hebels h durch Arm h1 desselben bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48645C true DE48645C (de) |
Family
ID=323618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48645D Expired - Lifetime DE48645C (de) | Kontaktwerk für Fernwasserstands-Anzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48645C (de) |
-
0
- DE DENDAT48645D patent/DE48645C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE704242C (de) | Drucktelegrafensystem | |
| DE48645C (de) | Kontaktwerk für Fernwasserstands-Anzeiger | |
| DE547247C (de) | Zeitschalter, insbesondere fuer Fahrtrichtungsanzeiger | |
| DE538702C (de) | Selbstkassierende Anschlussvorrichtung fuer Fahrraeder | |
| DE532906C (de) | Ausloesevorrichtung fuer Selbstverkaeufer | |
| DE1033063B (de) | Schalteinrichtung, insbesondere fuer Mehrgangschaltungen von Fahrraedern | |
| DE175435C (de) | ||
| DE603018C (de) | Selbstverkaeufer mit einer Kupplung zwischen einer von Hand zu drehenden Welle und einem Zahnrad | |
| AT135224B (de) | Auswählmechanismus für Telegraphen-Empfänger. | |
| DE163341C (de) | ||
| DE46722C (de) | Hemmung, als Sprungwerk dienend | |
| DE543735C (de) | Schaltvorrichtung fuer Rollfilme | |
| DE55964C (de) | Kehr - Kontroivorrichtung für Schornsteine | |
| AT100814B (de) | Einrichtung zur Übertragung der Zehner bei Zählwerken. | |
| DE100402C (de) | ||
| DE99495C (de) | ||
| DE173309C (de) | ||
| DE134568C (de) | ||
| DE565644C (de) | Zentralverschluss fuer photographische Objektive mit eingebautem Vorlaufwerk | |
| DE248334C (de) | ||
| DE501438C (de) | Freie Pendelhemmung | |
| DE442050C (de) | Nullstellvorrichtung fuer Umdrehungszaehler | |
| DE562830C (de) | Selbsttaetig wirkende Kettenfangvorrichtung fuer Foerderbahnen | |
| DE39070C (de) | Stahlfeder-Putzapparat | |
| DE467581C (de) | Sicherheitsvorrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Eisenbahn-Haltsignalen |