DE21199C - Neuerungen an Signal- oder Weckeruhren - Google Patents

Neuerungen an Signal- oder Weckeruhren

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DE21199C
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Application number
DENDAT21199D
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English (en)
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F. E. MORGAN in New-Hiiven, V. St. A
Publication of DE21199C publication Critical patent/DE21199C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/023Driving, e.g. by springs or common drive with the clockwork; gears; escapements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Die Erfindung betrifft Neuerungen bei derjenigen Art von Uhren, die mit dem Mechanismus zur Angabe der Zeit einen solchen zur Abgabe eines Alarmsignals' vereinigen und bei welchen das Alarmsignal von derselben Feder abgegeben wird, welche auch den Mechanismus zur Angabe der Zeit betreibt, d. h, bei welchen das Haupttriebrad des Zeitangabemechanismus mit demjenigen des Alarmabgabemechanismus auf einer und derselben Achse mit dazwischen angeordneter Feder sich befindet. Die Anordnung ist derart, dafs die Feder ein jedes der genannten Räder unabhängig von einander betreibt.
Bei der gewöhnlichen Construction dreht sich
das Haupttriebrad des Alarmmechanismus, wird indessen nach Beendigung der ersten Umdrehung ' angehalten, so dafs also das Alarmsignal nur während dieser einzelnen Umdrehung ertönt.
Bei dieser Uhr dagegen finden zwei oder mehr Umdrehungen des Haupttriebrades des Alarmmechanismus statt, wobei die Dauer des Ertönens entsprechend verlängert wird.
A ist die vordere und B die hintere Platte des Uhrwerkgehäuses, die durch Säulen C mit einander verbunden sind. D ist die Hauptachse, worauf das Haupttriebrad E des Zeitmechanismus lose sitzt. F ist das Haupttriebrad des Alarmmechanismus, das auf derselben Achse ebenfalls lose sitzt. Zwischen beiden Rädern ist die gewöhnliche Spiralfeder G angeordnet.
Aufserhalb des Alarmrades F ist auf der Achse ein gezahntes Schaltrad b befestigt und an dem Rade F befindet sich eine Schaltklinke d, Fig. 5, die in die Verzahnung dieses Schalträdchens eingreift.
Wenn man durch einen Schlüssel H die Achse D dreht, so wird die Spiralfeder in der gewöhnlichen Weise aufgewunden. Ihr eines Ende wirkt dann unmittelbar auf das Rad E wie gewöhnlich ein, ihr anderes, mit der Drehachse in Verbindung stehendes Ende auf Drehung tfes Rades F, wie in Fig. 5 angedeutet. Das übrige Getriebe überträgt die Drehung auf die auf der Mitte des Uhrgehäuses liegende Achse / in der gewöhnlichen AVeise.
Bei der Anordnung der Räder E Und F in der beschriebenen Weise würde sich nun der Zeitmechanismus so lange drehen, bis der Alarmapparat ausgeschaltet wird. Alsdann würde das Rad F durch die Feder in Umdrehung versetzt, bis die Spannkraft derselben absorbirt ist.
Um nun das Ablaufen der Feder zu verhindern, ist ein Anschlag angeordnet worden, durch den das Hauptrad des Alarmmechanismus, nachdem es eine einzige Umdrehung vollendet hat, angehalten wird.
Behufs Ermöglichung mehrerer Umdrehungen des Rades ist an der Achse D ein Finger e angeordnet, der mit derselben sich dreht und, wie in Fig. 3 dargestellt, am besten aufserhalb der Vorderplatte des Gehäuses liegt. An diesem Finger e liegt ein Zahnrad f, an dessen Umfang an einer Stelle ein längerer Zahn h sich befindet, mit welchem, wie Fig. 3 zeigt, der Finger e zusammentrifft. Hat dies stattgefunden, so kann eine Drehung der Achse D nach einer Richtung, wobei eine Abwickelung der Feder stattfinden würde, nicht eintreten.
Wird indefs durch Drehung der Achse D die Feder aufgezogen, so dreht sich der Finger in der Pfeilrichtung und, indem er gegen den langen Zahn h stöfst, dreht er diesen um ein Stück herum, wie Fig. 3 a zeigt.-
Wird bei weiterer Drehung der Achse der nächste Zahn erfafst, wie Fig. 3b darstellt, so greift die Sperrklinke i in die Zähne des Rades f und erhält es in derjenigen Lage, in welche es durch den Finger gebracht wird, bis endlich der Zahn h gegen das Ende der Sperrklinke i schlägt, wie Fig. 3 c zeigt. Alsdann wird die Weiterdrehung des Rades/ verhindert. Wenn jedoch die Sperrklinke i an dem Zahn h in dieser Weise anliegt, so wird sie, wenn der Finger e den bei der nächsten Umdrehung zunächst liegenden Zahn erfafst, nachgeben und den Zahn /2, wie Fig. 3d zeigt, über sich fortrücken lassen. Die Spannkraft der Sperrklinke i bringt das Rad in die in Fig. 3 c dargestellte Position zurück, sobald der Finger von dem Rad abgerückt ist, und auf diese Weise kann die Drehung der Achse D weiter stattfinden, bis die Feder vollständig aufgewunden ist. Nachdem dies stattgefunden hat, wirkt die Feder in der gewöhnlichen Weise auf den Zeitmechanismus ein.
Wenn jedoch der Alarmmechanismus zu der erforderlichen Zeit ausgeschaltet wird, kann sich das Rad f durch Einwirkung der Hauptfeder G drehen, und eine jede Drehung dieses Rades bringt den Finger in Contact mit einem seiner Zähne, und dadurch dreht sich bei jeder Drehung des Fingers das Rad / um einen Zahn weiter, bis schliefslich der lange Zahn h anschlägt, wie in Fig. 3 dargestellt, um die fernere Bewegung des Alarmmechanismus aufzuhalten; alsdann wird durch die Feder nur noch der Zeitmechanismus weiter betrieben.
Die Zahl der Umdrehungen, welche das Alarmrad F macht, hängt von der Zahl der Zähne in dem Anschlagrad/ ab; ein Zahn und ein Vorsprung entspricht zwei Umdrehungen, zwei Zähne und ein Vorsprung drei Umdrehungen u. s. w.
Wenn man deshalb diesen rotirenden Anschlag f anbringt, ist man im Stande, das Alarmrad zwei oder mehrere Umdrehungen machen zu lassen und auf diese Weise die Zeitdauer, während welcher das Alarmsignal ertönt, zu verlängern.
Ein anderer Vortheil dieser Anordnung besteht darin, dafs, wenn dem Rad eine einzelne Umdrehung ertheilt und diese Umdrehung durch einen Anschlag aufgehalten wird, der ruckweise sich bewegt, um dem Rad eine Weiterdrehung zu gestatten, wenn der Alarmmechanismus ausgeschaltet wird, das Alarmsignal alle 12 Stunden ertönt, während, wenn bei dieser Anordnung der Alarmmechanismus abgelaufen ist oder das Rad f seine Umdrehung vollendet hat, es nicht wieder in Wirkung treten kann, bis die Achse D gedreht wird, um die Feder wieder so weit aufzuwinden, wie sie bei der in gewöhnlicher Art stattfindenden. Einwirkung auf den Alarmmechanismus aufgewunden ist. Mag deshalb die Uhr eine Eintaguhr sein oder mag sie mehrere Tage gehen, immer wird das Alarmsignal bei dieser Einrichtung blos einmal ertönen, wofern nicht die Feder wieder aufgezogen wird.
Der Mechanismus zwischen dem Hauptrad des Alarmwerkes und dem Hammer ist von der gewöhnlichen Einrichtung und, wie in Fig. 5 dargestellt, bezeichnet L die Glocke. Der Hammer ist theilweise in punktirten Linien dargestellt. .Pist der Anker, woran die Hammerachse befestigt ist. Der Mechanismus, durch welchen das Alarmwerk zu der vorbestimmten Zeit ausgelöst wird, besteht aus einem federnden Hebel /, Fig. 3 und 7. Dieser Hebel ist an dem einen Ende der Vorderplatte des Gehäuses befestigt und erstreckt sich nach der entgegengesetzten Seite hin, woselbst er rückwärts umgebogen ist, um mit einem Arm η in Eingriff zu kommen, der auf der Ankerachse des Alarmwerkes sitzt. Wenn der Hebel, wie in Fig. 7 dargestellt, nach rückwärts gedrückt wird, so hält er den Anker mit dem Echappementrade in Contact, so dafs dieses sich nicht drehen kann. Zur bestimmten Zeit indessen kann der Hebel / nach vorwärts federn, wie in punktirten Linien in Fig. 7 dargestellt. Dadurch wird dann der Anker ausgelöst, und die Drehung der Räder des Glockenwerkes und das Schwingen des Hammers kann wieder stattfinden.
Der Hebel liegt hinter dem Stundenrad m. Dieses sitzt lose auf seiner Achse, so dafs es leicht durch die Federkraft des Hebels nach aufwärts geschoben werden kann, wie in Fig. 7 durch punktirte Linien dargestellt ist.
Auf der Nabe dieses Stundenrades m befindet sich ein Stift r, der nach vorn gegen die Knagge ί eines Rades t tritt, welches auf der Hohlachse des Stundenrades m, wie in Fig. 2 und 6 dargestellt, sitzt. Diese Knagge ί hat an einer Stelle einen Einschnitt u. Wenn der Stift r in diesen einspringt, kann der Hebel /, wie erwähnt, nach vorwärts hin federn und das Alarmsignal dadurch ertönen lassen.
Um auf verschiedene Intervalle die Knagge adjustiren zu können, ist sie als ein Theil des Rades t hergestellt, das auf dem Zifferblatt, wie Fig. 2 und 6 zeigen, angeordnet ist, doch so, dafs es frei auf oder concentrisch mit dem Stundenrad sich drehen kann.
Dieses Rad wird am besten mit einer Schaltradverzahnung versehen und mit einer Feder w,. die auf das Rad einwirkt, um eine Rückwärtsdarhung durch Zufälligkeiten zu verhindern.
Auf der Rückseite des Zifferblattes befindet sich eine runde Stange R, die in einer Füh-
rung T angeordnet ist, so dafs sie sich frei auf und ab verschieben kann.
Eine Feder T1 strebt, die Stange R nach aufwärts zu schieben.
An dem oberen Ende dieser Stange befindet sich ein Knopf, der ein bequemes Niederdrücken gestattet.
Von dem unteren Ende dieser Stange führt ein Finger T2 nach abwärts und legt sich in die Verzahnung des genannten Rades t ein. Wenn man deshalb die Stange, wie in Fig. 2 punktirt dargestellt, niederdrückt, so dreht sich das Rad t und mit ihm die Knagge s. Zur Angabe der Stellung der Knagge ist aufserhalb des Zifferblattes mit derselben ein Zeiger y verbunden. Der Kerb der Knagge ist in einer derartigen Position zum Zeiger und zum Stift r auf dem Stundenrad, dafs der Zeiger die Zeit auf dem Zifferblatt anzeigt, wenn der Stift r in den Kerb der Knagge herunterschlägt. Es giebt also der Zeiger die Zeit an, zu welcher das Alarmsignal ertönen soll.
Während das gezahnte Rad/ und sein langer Zahn h am besten mit der Achse / in Verbindung gebracht wird, dafs zwei oder mehr Umdrehungen vor dem Anhalten der Achse gemacht werden, können auch andere Mechanismen angeordnet werden, um die zwei oder mehr Umdrehungen der Achse zu ermöglichen und ihre Bewegung aufzuhalten, nachdem die erwähnten zwei oder mehr Umdrehungen vollendet sind.
Die Erfindung braucht sich jedoch nicht lediglich auf die Anordnung des Rades / zu beschränken.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Bei einer Signal- und Weckeruhr ein Hauptzeitrad E und ein Hauptalarmrad F, welche beide lose auf einer Hauptachse sitzen, wobei die Haupttriebfeder mit ihrem einen Ende mit dem Zeitrad und mit ihrem anderen Ende mit der Hauptachse D verbunden und zwischen genannter Achse und dem Hauptalarmrad ein mit einer Schaltklinke versehenes Schaltrad angeordnet ist, in Combination mit einem Anschlagrad und einem Mechanismus, durch welchen die Hauptachse bei jeder der beiden ersten oder mehr Umdrehungen genanntes Anschlagrad um einen Zahn vorwärts dreht, sowie einer Vorrichtung zum Anhalten des Anschlagrades, während das Aufziehen der Uhr stattfindet.
2. Bei einer Signal- und Weckeruhr das Hauptzeitrad E und das Hauptalarmrad F in Combination mit einem Schaltrad b und einer Schaltklinke d, wodurch eine Drehung der Hauptachse D nach einer von dem Alarmrad unabhängigen Richtung ermöglicht wird, sowie dem mit genannter Achse sich drehenden Finger e, dem mit einem Zahn h versehenen Zahnrad/ und der Sperrklinke i.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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