DE21858C - Neuerung an Taschen-Uhren - Google Patents

Neuerung an Taschen-Uhren

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DE21858C
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Germany
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Application number
DENDAT21858D
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Original Assignee
G. SPECKHART in Nürnberg
Publication of DE21858C publication Critical patent/DE21858C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/002The setting apparatus being crown shaped
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B3/00Normal winding of clockworks by hand or mechanically; Winding up several mainsprings or driving weights simultaneously
    • G04B3/001Normal winding of clockworks by hand or mechanically; Winding up several mainsprings or driving weights simultaneously by push button

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
GUSTAV SPECKHART in NÜRNBERG. Neuerung an Taschenuhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. October 1882 ab.
Zweck der neuen Vorrichtung ist der, Taschenuhren ohne Anwendung eines Schlüssels und ohne dafs man nöthig hat, dieselben öffnen zu müssen, sowohl aufzuziehen als auch auf die Zeit einstellen zu können.
Die Construction der Vorrichtung geht aus Fig. ι beiliegender Zeichnung hervor und besteht kurz in folgendem:
Das Sperrrad d ist auf den Vierkant der Federhauswelle g aufgesetzt und mit dieser fest verbunden.
In die Zähne dieses Sperrrades d greift der Sperrhaken e ein, welcher durch die Feder / gegen dasselbe gedrückt wird.
Gleichfalls auf der Achse g, doch um diese drehbar, befindet sich der Hebel h, mit dem der Sperrhaken i durch ein Gelenk verbunden ist. Auch dieser Sperrhaken greift in die Zähne des Rades d, gegen welches derselbe durch die ebenfalls an dem Hebel h befestigte Feder k angedrückt wird.
Mit dem Hebel h ist der Drücker η durch ein Gelenk bei / verbunden und kann mittelst letzteres der Hebel h niedergedrückt werden, wobei dieser, wenn der Druck nachläfst, durch die auf denselben drückende Feder p wieder in die vorige Lage zurückgebracht wird.
Beim Eindrücken des Knopfes η wird der Hebel h heruntergedrückt und hierdurch das Sperrrad d, in dessen Zähne der am Hebel h befestigte Sperrhaken i eingreift, zu einer theilweisen Umdrehung gezwungen, wobei, wenn sich diese Manipulation in kurzer Reihenfolge wiederholt, die Feder des Uhrwerkes aufgezogen wird, indem bei der allmäligen Umdrehung des Rades d der Sperrhaken e ein Zurückgehen desselben verhindert.
Das Stellen des Zeigerwerkes wird ähnlich bewerkstelligt. Der Knopf u ist mit dem geschlitzten Stücke ν verbunden, welches mittelst der Schrauben w w, die durch den Schlitz hindurch in die Platte c eingeschraubt sind, beim Hin- und Herbewegen Führung erhält.
Das Stück ν läuft in die vorn mit einem Sperrhaken versehene Feder χ aus. Der Haken der letzteren greift, wenn man den Knopf u und mit diesem das Stück ν anzieht, in einen Zahn des Sperrrades s und veranlafst dieses sowie das mit demselben durch eine gemeinschaftliche Achse verbundene Zeigerwerk zu einer Umdrehung.
Läfst man den Knopf u los, so wird das Stück ν nebst der Feder χ durch die Feder ζ wieder in die vorhin eingenommene Lage zurückgebracht, wobei der Sperrhaken der Feder χ über die Zähne des Sperrrades s hinweggleitet.
Dadurch, dafs man das Anziehen des Knopfes u wiederholt, kann man dem Rade ί und mit diesem dem Zeigerwerk eine beliebige Anzahl von Umdrehungen geben.
Analog dieser Stellvorrichtung kann auch die Aufziehvorrichtung construirt werden, wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich.
Der Knopf η' wird hier, wenn man die Uhr aufziehen will, anstatt eingedrückt, herausgezogen und durch die Feder z' wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht.
Durch wiederholtes Ausziehen und Loslassen des Knopfes n' kann man die Uhr vollständig aufziehen.
Zum Stellen des Zeigerwerkes kann man sich auch der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung bedienen. . '
Das mit den Schlitzen cc' versehene Stück b ist mittelst der Schrauben d d', welche durch erstere hindurch in die Unterlagsplatte eingeschraubt sind, auf dieser befestigt, und zwar in der Weise, dafs es sich leicht hin- und herschieben läfst.·
An den beiden Enden ist dieses Stück b mit den Knöpfen e e' versehen, welche nach aufsen aus dem Uhrgehäuse heraustreten.
Ferner sind auf dasselbe Stück die etwas nach aufwärts gebogenen Federn //' aufgeschraubt.
Auf der Zeigerwelle sitzt das mit feinen Zähnen versehene Rädchen α fest auf.
Zieht man nun z. B. den an der rechten Seite des Uhrgehäuses hervortretenden Knopf e' an, so wird hierdurch das Stück b von links nach rechts geschoben, wobei die Feder / sich zwischen zwei Zähne des Rädchens α stemmt und dieses beim weiteren Hervorziehen des Knopfes e' zu einer theilweisen Umdrehung zwingt.
Läfst man den Knopf e' los, so wird das Stück b durch die Federn wieder in die vorhin eingenommene Lage zurückgeschnellt, wobei die Feder / unter den Zähnen des Rades a hinweggleitet, indem dieselbe in der Richtung nach unten hin gedruckt wird.
Durch wiederholtes Ausziehen des Knopfes e' kann man daher das Zeigerwerk auf diese Weise eine beliebige Anzahl Umdrehungen nach einer Richtung hin machen lassen.
Soll das Zeigerwerk nach der entgegengesetzten Richtung hin umgedreht werden, so hat man den links liegenden Knopf e anzuziehen. Der Vorgang selbst ist hierbei der ganz gleiche, wie der eben beschriebene, indem sich die Feder/' anstatt der Feder/" in die Zähne des Rades a stemmt und dasselbe bei weiterem Herausziehen des Knopfes e zu einer theilweisen Umdrehung veranlafst. Beim Loslassen des Knopfes e wird dann das Stück b durch die Feder g' wieder in die alte Lage zurückgebracht.

Claims (4)

Patent-An sprüche: Bei Taschenuhren:
1. Die Aufziehvorrichtung, bestehend aus dem Hebel h in Verbindung mit dem Sperrrad d, den Sperrhaken e und i, den Federn / k und /, und dem mit dem Hebel h durch ein Gelenk verbundenen Drücker n, Fig. 1.
2. Die Zeigerstellvorrichtung, bestehend aus dem geschlitzten Stücke ν in Verbindung mit den Schrauben w w, der mit einem Sperrhaken versehenen Feder x, der Feder z, dem Knopfe u und dem Sperrrade s, Fig. 1.
3. Eine der durch Patent-Anspruch 2. charakterisirten Stellvorrichtung analoge Aufziehvorrichtung, bestehend aus dem geschlitzten Stücke V in Verbindung mit den Schrauben w' w', der mit einem Haken versehenen Feder x\ der Feder z', dem Knopfe n' und dem Sperrrade d'.
4. Eine Zeigerstellvorrichtung, bestehend aus dem mit den Schlitzen c c' versehenen Stücke b in Verbindung mit den Federn g g' und //', den Schrauben d d', den Knöpfen e e' und dem Zahnrade a.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE21858C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3147507A (en) * 1963-10-14 1964-09-08 Tridon Mfg Ltd Automobile windshield wiper clip
US4321725A (en) * 1979-10-08 1982-03-30 Nefco, Division Neiman Industries, Inc. Windscreen wiper blade assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3147507A (en) * 1963-10-14 1964-09-08 Tridon Mfg Ltd Automobile windshield wiper clip
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