DE239082C - - Google Patents

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DE239082C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
    • H04L25/4902Pulse width modulation; Pulse position modulation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 239082 KLASSE 21 a. GRUPPE
LISA LEVY in BERLIN und ALBERICO PALLAZZI in ROM.
Elektrischer Fernkurzschreiber. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1909 ab.
Telegraphische Apparate zur Übertragung gesprochener Worte in Redegeschwindigkeit sind an sich bekannt.- Die Erfindung besteht in der einfachen Umschaltung, des mit zwei Reihen von stenographischen Kürzungszeichen ausgestatteten Typenrades.
Unter den zahlreichen Ausführungsformen, welche das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip: Die Kombination der achsialen Ver-Schiebung und der Verdrehung des Typenrades, erlaubt, sei im folgenden eine Anordnung beschrieben, die sich auf die Benutzung des nur in wenigen Teilen abgeänderten Hughes-Apparates gründet.
Die Fig. 1 stellt den Schnitt der zentralen Nabe des Hughes-Apparates dar, mit dem Korrektionsrad H, dem Friktionsrad D, der Sperrklinke K, die an dem Korrektionsrad angebracht ist und wie bekannt arbeitet. Das Korrektionsrad hat auf seinen beiden Seitenflächen zwei Systeme von Figurenwechseln, die in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind. Das Typenrad W (Fig. 1) trägt zwei Typenreihen mit zusammen 104 stenographischen Zeichen, jede Typenreihe enthält 52 Zeichen und zwei Zwischenräume, welche den beiden Blanktasten (Umschaltern) entsprechen. Der eine Zwischenraum dient der geradlinigen achsialen Verschiebung und der andere der Verdrehung des Typenrades. Das Typenrad ist wie gewöhnlich auf seiner Achse montiert, kann aber in achsialer Richtung (Fig. 1) verstellt werden; dazu ist die' Achse mit einer Führung u versehen, welche das Typenrad zwingt, mit der Achse zu rotieren, aber eine achsiale Verschiebung gestattet. Der Ring ft ist durch die Führung i, die sich auf der Achse des Korrektionsrades H befindet, gezwungen, an der Drehung des Korrektionsrades teilzunehmen, dagegen kann er in achsialer Richtung verschoben werden. Auf derselben Achse befindet sich auch die Buchse C, welche von dem Sperrhaken d in Bewegung gesetzt wird (Fig. 2). Die Spiralfeder f drückt das Typenrad, den Ring/) und die Buchse C gegen das Korrektionsrad; das Typenrad kann unter Überwindung des Federdruckes durch Verschieben des Ringes ft nach außen verstellt werden.
Die Fig. 2 stellt die an dem Korrektionsrad angebrachte Anordnung dar, mit welcher man die geradlinige Verstellung des Typenrades bewirkt, während Fig. 3 die zur Bewirkung der kreisförmigen Verstellung desselben Typenrades nötige Anordnung zeigt. Diese beiden Anordnungen sind an dem Korrektionsrad angebracht, und zwar die erste (Fig. 2) in dem vorderen Teil gegen das Typenrad zu und die andere (Fig. 3) in der inneren Wand gegen das Friktionsrad zu.
Jede Taste wird gemäß der Stellung des Typenrades vier verschiedene Zeichen abdrucken können. Der Korrektionsdaumen der Druckachse soll den Figurenwechsel in folgender Art bewerkstelligen: Der Arm A (Fig. 2) hat seinen Drehpunkt auf der Wand H des Korrektionsrades; er trägt auf der einen Seite einen Ansatz, auf welchem der Korrek-
tionsdaumen arbeitet, auf der andern ist ein Sperrhaken d angelenkt. Die Buchse C (Fig. i) ist aus einem Stück einer gezahnten Scheibe, in welche der Sperrhaken d greift; ihre Nabe trägt eine Kammradverzahnung mit bogenförmigen Zähnen, in welche eine entsprechende gleichartige Verzahnung der gegenüberliegenden Endfläche des Ringes p, welcher durch die Führung u zu einer geradlinigen
ίο Bewegung gezwungen ist, hineinpaßt.
Beim Druck des Korrektionsdaumens auf den Ansatz des Armes A wird der Sperrhaken d gezogen und bewirkt die Drehung der Buchse C. Da der Ring p sich nicht drehen kann, so werden die bogenförmigen Zähne der Nabe, welche in die entsprechenden Lücken der Zähne des Ringes p eingriffen, nunmehr außer Eingriff kommen und nur mit den Zahnspitzen sich berühren und damit den Ring p zwingen, sich mit dem Typenrad zusammen hinauszuschieben. Das Typenrad wird sich daher mit der zweiten Typenreihe über der Druckrolle einstellen, so daß die 26 Zeichen der zweiten auf den Tasten bezeichneten Reihe entsendet werden können.
Ist oben erwähnte Bewegung eingetreten, so sieht man aus Fig. 2, daß der Arm A, von der Feder f1 gestoßen, an seine Stelle zurückkehrt und jetzt eine andere Bewegung vorbereitet; indem der Korrektionsdaumen nochmals auf A wirkt, wenn man wieder die entsprechende Blanktaste niederdrückt, wird sich die Buchse C wieder drehen, die Verzahnungen-werden sich wieder zusammenstellen und das Typenrad, von der Spirale f (Fig. 1) getrieben, wird auf seine ursprüngliche Stelle zurückkehren. In dieser Stellung des Typenrades wird man eine zweite Ordnung von Zeichen senden können, entsprechend der ersten Reihe, die auf den Tasten bezeichnet ist.
Jetzt ist es klar, daß man beim Gebrauch
einer einzigen Taste zwei Bewegungen des Typenrades bewirken kann, welche erlauben, 52 Zeichen oder Typen zu senden. Die in Fig. 3 gezeigte Anordnung veranlaßt die Verdrehung des Typenrädes um eine Typenbreite. Der Hebel J (Fig. 3) ist fest auf der hohlen Achse, auf welcher sich das Typenrad befindet und kann sich unter dem Einfluß des länglichrunden und gezahnten Stückes N und der Feder m zwischen zwei Anschlägen 1 und 2 bewegen.
Der Arm G, wie der andere A (Fig. 2) angebracht, trägt einen Sperrhaken L, welcher bei jeder vom Korrektionsdaumen veranlaßten Bewegung das kleine Sperrad, das an dem Stücke N angebracht ist, und damit das Stück N selbst um eine viertel Umdrehung verdreht. Der Hebel / wird je nach der Stellung des Stückes N entweder von der Feder m gegen den Anschlagstift 1 geführt, oder das Stück iV wird ihn gegen den Stift 2 gedrückt halten.
Diese beiden Bewegungen erhält man mit einer zweiten Blanktaste (der sechsten), und man wird sie ausführen können, wenn das Typenrad sich sowohl in der einen als auch in der andern Endlage der geradlinigen Verstellung befindet, so daß jede der beiden Typenreihen auf diese Weise dem Papierstreifen andere 26 Zeichen oder zusammen 52 Zeichen darbieten wird. So kann man also in vier Stellungen des Typenrades — welche mit nur zwei Umschaltetasten erlangt werden — mit diesem abgeänderten Hughes-Apparat 104 stenographische Zeichen versenden.
Nötig ist jedoch noch das Vorrücken des Papierstreifens bei der Wirkung der Umschalter zu verhindern, . was auf folgende Art erreicht wird: Es werden in den beiden korrespondierenden Punkten der Umschaltungen an der vorderen Wand des Korrektionsrades (gegen die Druckrolle) zwei Stifte angebracht. Der Arm M (Fig. 4) hält (wie gebräuchlich) den Sperrhaken O, welcher die Papier fortschaltwalze Q vorrücken läßt, nachdem sich ein Zeichen auf dem Papier, welches auf der Walze aufliegt, eingedrückt hat. Besagter Arm M wird von der Feder T gehoben, während der mit einem Zahn versehene Teil gegen das auf der Achse des Korrektionsdaumens sitzende Exzenter 5 drückt. Sobald diese Achse sich in Bewegung setzt, hebt sich, von der Feder T beschleunigt, der Arm M; dabei greift der Sperrhaken O in das Sperrad der Walze ein; wenn die Korrektionsdaumenachse in ihre Stellung zurückkehrt, senkt sich der Arm M und die Walze Q wird um einen Zahn gedreht. Wenn man die Umschaltungen macht, kommt der Stift R, der auf dem Korrektionsrad angebracht ist, über die Erhöhung am Arme M zu stehen und verhindert diesen so, sich zu heben. Somit kann der Sperrhaken O nicht in das Sperrad eingreifen, die Walze Q bleibt in Ruhe und der Papierstreifen wird nicht vorgerückt. Nur wenn der Stift R auf die Erhöhung des Armes M wirkt, also im Falle eines Figurenwechsels, ist die Walze an der Umdrehung verhindert; in den andern Fällen ist sie frei und arbeitet wie gewöhnlich.
Als Kurzdruckschrift ist bei der vorliegenden Erfindung jedes beliebige stenographische System verwendbar; beispielsweise das der Redeschrift nach Stolze-Schrey. Die Buchstäben und Hauptkürzungen lassen sich bequem unter die 104 Typen verteilen. Außerdem wird man bei der Anordnung der Zeichen und bei der Kürzung der einzelnen Worte und Satzteile darauf Rücksicht nehmen können, daß die Bewegung des Typenrades immer in demselben Sinne erfolgt.
Bei Anwendung dieses Systems ist es möglich , bei bedeutend geringerem Stromverbrauch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von Silben oder' 600 Buchstaben in der Minute, auch bei längerem Arbeiten auf dem Apparat, einzuhalten. Es wird also die fünffache Geschwindigkeit erzielt wie an den bisher gebräuchlichen Hughes-Apparaten, was eine große Ersparnis an Zeit und Arbeitskraft bedeutet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Fernkurzschreiber, dadurch gekennzeichnet, daß durch zwei Um-..schaltetasten der Tastatur vier verschiedene Stellungen des zweireihigen Typenrades herbeigeführt werden können, indem die an sich bekannte achsiale Verschiebung mit der an sich ebenfalls bekannten
ao Verdrehung des Typenx'ades nach Belieben kombiniert wird.
2. Elektrischer Fernkurzschreiber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine lose auf der Typenradaclise sitzende, auf der Welle verdrehbare Buchse (C) mit wellenförmiger Verzahnung auf einer Stirnseite, welche in eine entsprechende wellenförmige Verzahnung eines achsial verschiebbaren, aber nicht drehbaren Ringes (P) eingreift, der die achsiale Verschiebung des Typenrades bewirkt, wenn die Buchse (C) durch einen am Korrektionsrad' sitzenden, unter dem Einfluß einer Umschalttaste in bekannter Weise stehenden Schalt- ■> mechanismus um eine Zahnbreite verdreht wird, so daß die wellenförmigen Zähne, außer Eingriff gebracht, nunmehr mit den Zahnspitzen einander berühren.
3. Elektrischer Fernkurzschreiber nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei am Korrektionsrad fest angebrachte Stifte (R), die so gestellt sind, daß sie nur während des Figurenwechsels die Aufwärtsbewegung des die Papierschaltwalze (Q) tragenden Hebels (M) und damit die Weitorschaltung des Papiers verhindern zur Vermeidung von Zwischenräumen bei der Umschaltung des Typenrades.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5000701A (en) * 1989-12-22 1991-03-19 Connectron, Inc. Plug-in electrical non-interchangeable connectors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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