DE258255C - - Google Patents

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DE258255C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L19/00Apparatus or local circuits for step-by-step systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258255 KLASSE 21 a. GRUPPE
PAUL ETIENNE in SAINT-IMIER, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer Ferndrucker mit einem Typenrad, das durch zwei Sperrverzahnungen, von denen eine in Längsrichtung hin und her beweglich ist, achsial vorwärts geschaltet wird. Die Eigenart des vorliegenden Apparates besteht darin, daß die bewegliche Sperrverzahnung sich an der Tragwelle des Typenrades befindet und mit derselben dreht, während die Eingriffsklinken am Typenrade befestigt sind. Die Klinken greifen also in jeder Drehlage des Typenrades in die Sperrverzahnung ein. Außerdem ist die bewegliche Sperrverzahnung so gelagert, daß sie bei ihrer Längsbewegung auf die Klinke einwirkt, die zum Antrieb des die Typenradwelle drehenden Schaltrades dient, so daß bei Verschiebung der Sperrverzahnung die Klinke ausgerückt und dadurch ein Zurückdrehen des Typenrades in die Nullage gestattet wird.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen nach der Erfindung ausgebildeten Apparat in Vorderansicht. Fig. 2 und 9 zeigen Seitenansichten, Fig. 3 eine Draufsicht. Fig. 4 bis 8 zeigen Einzelheiten.
Die Tragwelle 3 des Typenrades 16 ist in den Gestellwahgen 1 und 2 drehbar gelagert und trägt an einem Arm 4 die Mitnehmerklinke 5 für das Schaltrad 29. In die Klinke greift eine winkelförmig gebogene Stange 6 ein (Fig. 6), durch deren Bewegung die Klinke aus dem Rad 29 herausgehoben werden kann. Am anderen Ende steht die Tragwelle 3 unter dem Einfluß einer Spiralfeder 8. Die Spiralfeder wird gespannt, wenn die Trag welle von dem Schaltrad 29 durch Vermittlung der Klinke 5 gedreht wird, hat also das Bestreben, die Welle im entgegengesetzten Sinne zurückzubewegen, wenn jene Klinke ausgerückt ist. Die Tragwelle 3 besitzt eine durchgehende zentrale Bohrung sowie eine schmale, radial gerichtete Einfräsung 10 (Fig. 3 bis 5). Längs der Welle ist außerdem eine Reihe zahnförmiger Einschnitte 11 vorgesehen. In der Einfräsung 10 ist eine Zahnstange 12 gelagert, deren Enden als Zapfen in die zentrale Bohrung der Welle eingreifen. Die Zahnstange steht unter achsialer Wirkung einer Schraubenfeder 14, die gegen einen auf das Ende der Welle aufgesetzten Bolzen 13 drückt, so daß die Zahnstange, wenn sie entgegen dem Druck der Schraubenfeder verstellt wird, in die Ruhelage zurücktritt, sobald die verstellende Kraft aufhört, wobei ein Anschlag 15 die Grenze für die Ruhelage angibt. An der Nabe des Typenrades 16 sind nebeneinander mittels eines Bolzens 17 die Sperrklinken 18 und 19 angebracht, von denen die Klinke 18 mit der Verzahnung der Zahnstange 12, die Klinke 19 mit den zahnartigen Einschnitten 11 der Welle selbst in Eingriff steht. Bei der achsialen Bewegung des Typenrades längs der
Tragwelle 3 wird ein Schlitten 20 mi (genommen, der in einer Eindrehung der Typenradnabe ruht, und von welchem Metallschnüre zu Trommeln 21 führen, welche unter Wirkung einer Spiralfeder 25 stehen. Letztere hat das Bestreben, den Schlitten 20 und damit das Typenrad 16 in die achsiale Anfangsstellung zurückzuholen wenn zwecks Beginns einer neuen Zeile die Auslösung des Typenrades aus der achsialen Verzahnung bewirkt wird. Die Vorwärtsschaltung des Typenrades erfolgt durch einen Elektromagneten 39, in welchem die vom Sender her ankommenden Wechselstromimpulse so zur Wirkung gelangen, daß jeder Impuls das Umlegen des Ankers 36 hervorruft. Dieses Umlegen des Ankers ruft eine Pendelbewegung des Hemmhebels 34 hervor, derart, daß bei jedem Ausschwingen des Hebels 34 das Hemmungsrad 28 sich unter Einfluß der Federtrommel 31 um eine halbe Zahnteilung vorwärts bewegt, wobei dann unter Vermittlung des Schaltrades 29 und der Klinke 5 auch die Welle 3 mit dem Typenrad 16 um einen entsprechenden Winkel gedreht wird.
Der Elektromagnet 39 besitzt einen zweiten Anker 40, der angezogen wird, wenn der Elektromagnet durch Wechselstromimpulse erregt wird und so lange angezogen bleibt, als die Stromimpulse nicht unterbrochen werden. Wird der Strom unterbrochen, so geht der Anker 40 unter Einfluß der Feder 43 (Fig. 3) in die durch die Schraube 44 begrenzte Ruhestellung zurück, wobei er einen lokalen Stromkreis schließt. In diesem lokalen Stromkreis liegt ein Elektromagnet 63 (Fig. 2), bei dessen Erregung die Druckhebel 53 und 54 ausschwingen, wodurch in einer nicht näher zu kennzeichnenden Weise das Drucken der Type erfolgt. Bei der Rückbewegung des Hebels 53 wird ein Hebelarm 48 zum Ausschwingen gebracht, der gemeinsam mit einem Hebelarm 47 auf einer Achse 49 sitzt. Dieser Hebel 47 drückt auf den Kopf 13 der Zahnstange 12 und bewirkt dadurch eine Verschiebung der Zahnstange 12 nach rechts hin, und zwar um das Maß einer Typenbreite. Das Typenrad wird hierbei durch die Klinke 18 von der Zahnstange 12 mitgenommen, während es bei dem darauffolgenden Zurückgehen der Zahnstange durch die Klinke 19 in dem nächsten Zahn der Tragwelle 3 festgehalten wird. Beim Vorgehen hat die Zahnstange mit ihrem abgeschrägten Ende die Stange 6 nach auswärts gedrängt, so daß die Ubertragungsklinke 5 für eine kurze Zeit aus dem Zahnrad 29 herausgehoben wird, so daß sich die Tragwelle 3 mit dem Typenrad 16 unter der Wirkung der Spiralfeder 8 in die Nullstellung zurückdrehen kann.
Die Einrichtung, die dazu dient, daß vom Sender aus das Typenrad nach Belieben von jeder Stellung aus in die achsiale Anfangsstellung zurückgeführt werden kann, zwecks Beginns einer neuen Zeile, ist aus Fig. 2 bis 4 zu ersehen. Das Typenrad ist seitlich mit einem trapezförmigen Ansatz 76 versehen, der in Ruhelage des Typenrades gegen einen Daumen 77 anstößt, der um einen am' Schlitten 20 befestigten Zapfen 78 drehbar gelagert ist und unter dem Einfluß einer Schraubenfeder 79 steht, die das Bestreben hat, den Daumen nach rechts (Fig. 2) zu drücken, wenn das Trapezstück 76 sich aus dem Bereich des Daumens entfernt. Auf dem Daumen sitzt drehbar um den Schraubenbolzen 80 ein Winkelhebel 81, der in der Ruhelage durch die Feder 82 gegen einen Anschlag 83 gedrückt wird. Der trapezförmige Ansatz 76 ist so bemessen, daß die Einrichtung in Tätigkeit tritt, wenn nur wenige Impulse, z. B. einer oder zwei, durch den Steuerelektromagneten gesandt werden. In diesem Falle ist nämlich die Winkelverschiebung des Typenrades so klein, daß das Trapezstück 76 den Daumen 77 nicht verläßt und somit der Winkelhebel 81 in senkrechter Stellung zur Tragwellenachse 3 verbleibt. In dieser Stellung steht das Ende 811 vor hinteren Verlängerungsvorsprüngen der Sperrklinken 18 und 19 und kann mit diesen in Berührung gelangen, wenn sich der Arm 81 um den Zapfen 80 dreht. Dies geschieht, wenn die Druckvorrichtung beim Aufhören des Stromes in Tätigkeit gesetzt wird. Dann stößt nämlich die Querstange 84 gegen das Ende 812 des Hebels 81 und dreht diesen um den Zapfen 80. Infolgedessen drückt der Winkelhebel 81 gegen die hinteren Verlängerungen der Klinken 18 und 19, die infolgedessen außer Eingriff mit der Zahnstange 12 und der Verzahnung der Tragwelle 3 gelangen, so daß auf diese Art das Typenrad von der Welle frei wird und durch die Feder 25 vermittels der Metallschnüre 23 und 24 nach links gezogen wird, bis die Nabe des Typenrades gegen den festen Ring 85 anstößt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Elektrischer Ferndrucker mit einem .auf einer Achse achsial verschiebbaren und mit ihr drehbaren Typenrad, zu dessen achsialer Vorwärtsschaltung zwei Längssperrverzahnungen dienen, von denen die eine fest gelagert, die andere hin und her beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Sperrverzahnung sich an der Tragwelle des Typenrades selbst befindet, und die bewegliche Sperrverzahnung an dieser Welle geführt ist und sich mit ihr dreht, wobei die Eingriffsklinken am Typenrad drehbar angeordnet sind.
  2. 2. Ferndrucker nach Anspruch i, bei dem die Drehung des Typenrades durch ein die Tragwelle drehendes Schaltrad erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die das Schaltrad vorwärts treibende Klinke mit einer Ausrückvorrichtung versehen ist, die in dem Bereich der beweglichen Sperrverzahnung liegt, derart, daß die Klinke bei Verschiebung dieser Sperrverzahnung ausgerückt wird, damit sich das Typenrad unter dem Einflüsse einer Feder in die Nullage zurückdrehen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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